DE4013438C2 - - Google Patents
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- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V17/00—Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages
- F21V17/10—Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages characterised by specific fastening means or way of fastening
- F21V17/104—Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages characterised by specific fastening means or way of fastening using feather joints, e.g. tongues and grooves, with or without friction
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- Securing Globes, Refractors, Reflectors Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Halterung einer
kreisrunden Glasscheibe oder dergleichen lichtdurchlässigen
scheibenförmigen Teiles vor der Lichtaustrittsöffnung einer
elektrischen Leuchte, wobei die Leuchte vor der Lichtaus
trittsöffnung niveaugleich angeordnete Befestigungsbereiche
als Bestandteil des Leuchtengehäuses für Befestigungsschrau
ben aufweist, mittels derer Halter fixierbar sind, die
die Glasscheibe oder dergleichen haltern, wobei die Halter
aus im wesentlichen zylindrischen Bolzen gebildet sind,
die einen radialen, nutartigen Einschnitt aufweisen, dessen
Weite gering größer als die Dicke des Randes der Glasscheibe
oder dergleichen ist und dessen Tiefe mindestens die Hälfte des
Querschnittes des Bolzens durchsetzt.
Eine derartige Leuchte ist aus der GB 7 95 572 bekannt.
Bei dieser Leuchte sind die bolzenartigen Halter axial
in Richtung ihres Bolzenschaftes entgegen der Kraft einer
Vorspannfeder verschieblich. Die Ausbildung ist insofern
aufwendig, als der bolzenartige Halter in einem hohl
zylindrischen Aufnahmeteil längsverschieblich und begrenzt
verschiebbar angeordnet sein muß, wobei zudem in dem hohlen
Aufnahmeteil eine Schraubenfeder oder dergleichen anzuordnen
ist.
Zudem ist die Lagesicherung der Glasscheibe oder dergleichen
mit der bekannten Vorrichtung nur dann ausreichend sicher,
wenn durch die Schraubenfeder entsprechend hohe Vorspann
kräfte aufgebracht werden, wobei einerseits bei zu hohen
Kräften die Gefahr der Beschädigung des Glases besteht
und andererseits bei zu geringen Kräften die Gefahr besteht,
daß eine ausreichend sichere Halterung der Scheibe nicht
gewährleistet ist.
Bei einer weiteren aus dem Stand der Technik bekannten
Vorrichtung ist der Halter als einstückig mit der
Befestigungsschraube ausgebildetes Teil ausgebildet und
stellt quasi den Kopf der Befestigungsschraube dar, wobei
der Schaft der Befestigungsschraube eine entsprechende
Lochung der Glasscheibe bzw. des lichtdurchlässigen
scheibenförmigen Teiles durchgreift, vgl. auch US 28 56 515. Zur Halterung der
Glasscheibe sind dabei zwei derartige Befestigungsschrauben
mit angeformtem Halter vorgesehen. Bei dieser Anordnung
ist nachteilig, daß die Glasscheibe entsprechende Durch
griffslochungen für den Schraubenschaft aufweisen muß,
wobei zudem die maßliche Abstimmung des Abstandes der Durch
griffslöcher der Glasscheibe genauen Toleranzen unterworfen
sein muß, um sicherzustellen, daß die Gewindeschäfte der
Befestigungsschrauben in die entsprechenden gehäuseseitigen
Befestigungsbereiche der Leuchte eingeschraubt werden
können.
Ausgehend von dem eingangs bezeichneten Stand der Technik
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
gattungsgemäßer Art zu schaffen, bei der weiterhin die
Halterung der Glasscheibe oder des lichtdurchlässigen
scheibenförmigen Teiles gewährleistet ist, ohne daß die
Glasscheibe oder dergleichen Durchgriffslöcher für die
Befestigungsmittel aufweisen muß, wobei die Vorrichtung
bei einfachem Aufbau eine sichere Halterung der Glasscheibe
oder des lichtdurchlässigen scheibenförmigen Teiles gewähr
leistet und zudem radial einwirkende Kräfte zwischen Halter
und Scheibe weitestgehend vermieden sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß
daß die Basis des nutartigen Einschnittes geradlinig
verläuft und daß der Bolzen eine zentrische, axiale, aus
einer Stirnseite offen ausmündende Gewindeausnehmung
aufweist, die mit Abstand von dem nutartigen Einschnitt
endet und in die die Befestigungsschraube einschraubbar
ist.
Durch diese Ausbildung ist -wie im gattungs
bildenden Stand der Technik schon bekannt- sichergestellt,
daß die Glasscheibe oder dergleichen keine
Durchgriffslochungen oder ähnliche Ausbildungen aufweisen
muß, die zum Durchgriff von Befestigungsmitteln dienen,
sondern die Glasscheibe kann ohne solche
Durchgriffslochungen befestigt werden.
Dabei umfassen die Bolzen mit ihren nutartigen Einschnitten
die Randkante der Glasscheibe, um nach richtiger Lage
positionierung durch die in den Befestigungsbereichen
befindlichen Befestigungsschrauben fixiert werden zu können.
Bei einem vom Sollmaß abweichenden Durchmesser der
Glasscheibe oder dergleichen ist ein gewisser Fertigungs
toleranzausgleich durch Drehung eines oder mehrerer der
Bolzen möglich, wobei das maximal mögliche Durchmessermaß
durch eine Stellung der Bolzen bestimmt ist, bei welcher
die Basis der nutförmigen Einschnitte tangential zur Rand
kante der Glasscheibe oder dergleichen ausgerichtet ist
und die Randkante der Glasscheibe den Nutgrund mittig im
Bereich ihres Längsverlaufes berührt. Sofern dieses maximal
mögliche Durchmessermaß der Glasscheibe oder
dergleichen unterschritten wird, so ist durch Drehung eines
oder mehrerer Bolzen um seine Mittellängsachse die Anlage
des Nutgrundes an den Rand der Glasscheibe oder dergleichen
möglich, wobei in dieser Ausgleichslage die Randkante der
Glasscheibe nicht mehr mittig im Nutgrund, sondern nach
rechts bzw. links verschoben in Längsrichtung des Nutgrundes
gesehen, an diesem anliegt. Übliche herstellungsbedingte
Toleranzen sind somit ausgleichbar, so daß auch bei diesen
üblichen Toleranzen eine wackelfreie Anordnung der Glas
scheibe oder dergleichen möglich ist.
Zudem werden radial auf den Rand der Glasscheibe oder
dergleichen einwirkende Kräfte im Bereich des Halters
vermieden.
Desweiteren ist der Aufbau äußerst einfach und damit
funktionssicher und kostengünstig.
Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß der
nutartige Einschnitt den Bolzen um etwa zwei Drittel
durchsetzt.
Des weiteren ist in an sich bekannter Weise vorgesehen,
daß drei Bolzen auf den Umfang der Glasscheibe oder
dergleichen gleichmäßig verteilt angeordnet sind, wobei
zwei Bolzen unlösbar am Leuchtengehäuse befestigt sind
und lediglich ein Bolzen mittels der Befestigungsschraube
lösbar und um seine Längsachse drehbar am Leuchtengehäuse
befestigt ist. Aus der GB 7 95 572 ist diese
Anordnung von drei bolzenartigen
Haltern an sich bekannt, wobei zwei bolzenartige Halter
unverstellbar und ein bolzenartiger Halter axial
verschieblich angeordnet ist.
Bei dieser Ausführungsform können zwei der Bolzen zunächst
unlösbar am entsprechenden Befestigungsbereich des Leuchten
gehäuses angeordnet sein, wozu diese Bolzen beispielsweise
angenietet sein können. Die Glasscheibe oder dergleichen
kann dann in die nutartigen Einschnitte dieser beiden Bolzen
mit ihrer Randkante eingeschoben werden und nachfolgend
der dritte, lösbar befestigte Bolzen im Bereich der freien
Befestigungsstelle auf die Randkante der Glasscheibe aufge
schoben und mit der Befestigungsschraube am Gehäuse be
festigt werden. Durch Drehung dieses lösbar befestigten
Bolzens ist jeweils wieder der Toleranzausgleich möglich.
Ein abstrahiertes Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung
dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 ein wesentliches Teil der Halterungsvorrichtung
mit Glasscheibe;
Fig. 2 bis 4 eine Einzelheit in unterschiedlichen Ansichten.
Die Vorrichtung zur Halterung einer kreisrunden Glasscheibe
1 oder eines ähnlichen lichtdurchlässigen scheibenförmigen
Teiles vor der Lichtaustrittsöffnung einer in der Zeichnung
nicht dargestellten elektrischen Leuchte ist in der
Zeichnungsfigur 1 streng schematisch dargestellt. Die
Leuchte weist vor der Lichtaustrittsöffnung niveaugleich
angeordnete Befestigungsbereiche als Bestandteil des
Leuchtengehäuses auf, in welche Befestigungsschrauben oder
auch Nieten eingesetzt sein können. Mittels dieser sind
Halter befestigbar, die die Glasscheibe 1 haltern.
Erfindungsgemäß können die Halter aus im wesentlichen zylin
drischen Bolzen 2 gebildet sein, die einen radialen, nut
artigen Einschnitt 3 aufweisen, dessen Weite gering größer
als die Dicke des Randes der Glasscheibe 1 ist. Der nut
artige Einschnitt 3 durchsetzt im Ausführungsbeispiel etwa
zwei Drittel des Querschnitts des Bolzens 2, wobei die
Basis 4 des nutartigen Einschnittes 3 geradlinig verläuft.
Der Bolzen 2 weist zudem eine zentrische, axiale, aus einer
Stirnseite offen ausmündende Gewindeausnehmung 5 auf, die
in der Einbaulage auf der der Leuchte zugewandten Seite
des Bolzens 2 liegt. Diese Gewindeausnehmung 5 endet mit
Abstand von dem nutartigen Einschnitt 3, wie insbesondere
aus Fig. 3 ersichtlich ist, wobei in dieser Gewindeausnehmung
5 die entsprechende Befestigungsschraube einschraubbar
ist, die den Befestigungsbereich des Leuchtengehäuses durch
greift und beispielsweise durch Ausschnitte des Leuchten
gehäuses zugänglich ist. Bevorzugt ist die Anordnung so
getroffen, daß drei Bolzen 2 auf den Umfang der Glasscheibe
1 gleichmäßig verteilt angeordnet sind, wobei dann zwei
solcher Bolzen 2 unlösbar am Leuchtengehäuse befestigt
sein können und lediglich ein Bolzen 2 mittels der Befesti
gungsschraube lösbar und um seine Längsachse drehbar am
Leuchtengehäuse befestigt ist. Diese Drehbeweglichkeit
und anschließende Festlegung ist zum Toleranzausgleich
erforderlich, wobei das Maximalmaß der Durchmesserabmessung
der Glassscheibe 1 dadurch bestimmt ist, wenn die Basis
4 des Einschnittes 3 in der Zeichnungsfigur 1 exakt tangen
tial (in der Zeichnung lotrecht) angeordnet ist. Bei einer
dieses Maximalmaß unterschreitenden Durchmesserabmessung
der Glasscheibe 1, wie dies aus der Zeichnung ersichtlich
ist, kann durch Drehung des Bolzens 2 der Anlagepunkt im
Bereich der Basis 4 des Einschnittes nach relativ innen
auf die Mitte 6 der Glasscheibe 1 hin verlagert werden,
wobei die Randkante der Glasscheibe 1 dann nicht mehr mittig
im Bereich des Einschnittes 3 an der Basis 4 anliegt,
sondern außermittig der Anlagebereich an die Basis 4 ge
bildet ist, wie dies aus Fig. 1 deutlich ersichtlich ist.
Auf diese Weise ist bei üblichen Herstellungstoleranzen
eine sichere und wackelfreie Anordnung des Glases 1 vor
der Lichtaustrittsöffnung der Leuchte möglich, wobei zudem
die Anordnung mit geringem Herstellungs- und Montageauf
wand ermöglicht ist.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Halterung einer kreisrunden Glasscheibe (1)
oder dergleichen lichtdurchlässigen scheibenförmigen
Teiles vor der Lichtaustrittsöffnung einer elektrischen
Leuchte, wobei die Leuchte vor der Lichtaustrittsöffnung
niveaugleich angeordnete Befestigungsbereiche als
Bestandteil des Leuchtengehäuses für Befestigungsschrau
ben aufweist, mittels derer Halter fixierbar sind, die
die Glasscheibe oder dergleichen haltern, wobei die
Halter aus im wesentlichen zylindrischen Bolzen (2) gebildet
sind, die einen radialen, nutartigen Einschnitt (3) auf
weisen, dessen Weite gering größer als die Dicke des
Randes der Glasscheibe (1) oder dergleichen ist und dessen
Tiefe mindestens die Hälfte des Querschnitts des Bolzens (2) durch
setzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (4) des
nutartigen Einschnittes (3) geradlinig verläuft und
daß der Bolzen (2) eine zentrische, axiale, aus einer
Stirnseite offen ausmündende Gewindeausnehmung (5)
aufweist, die mit Abstand von dem nutartigen Einschnitt
(3) endet und in die die Befestigungsschraube
einschraubbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der nutartige Einschnitt (3) den Bolzen (2) um
etwa zwei Drittel durchsetzt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß drei Bolzen (2) auf den Umfang der Glasscheibe
(1) oder dergleichen gleichmäßig verteilt angeordnet
sind, wobei zwei Bolzen (2) unlösbar am Leuchtengehäuse
befestigt sind und lediglich ein Bolzen (2) mittels
der Befestigungsschraube lösbar und um seine Längsachse
drehbar am Leuchtengehäuse befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904013438 DE4013438A1 (de) | 1990-04-27 | 1990-04-27 | Vorrichtung zur halterung einer kreisrunden glasscheibe vor lichtaustrittsoeffnung einer elektrischen leuchte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904013438 DE4013438A1 (de) | 1990-04-27 | 1990-04-27 | Vorrichtung zur halterung einer kreisrunden glasscheibe vor lichtaustrittsoeffnung einer elektrischen leuchte |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4013438A1 DE4013438A1 (de) | 1991-10-31 |
| DE4013438C2 true DE4013438C2 (de) | 1992-02-06 |
Family
ID=6405204
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904013438 Granted DE4013438A1 (de) | 1990-04-27 | 1990-04-27 | Vorrichtung zur halterung einer kreisrunden glasscheibe vor lichtaustrittsoeffnung einer elektrischen leuchte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4013438A1 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB795572A (en) * | 1956-04-04 | 1958-05-28 | Arnold Reininghaus | Fitting for ceiling lamps and the like |
| US2856515A (en) * | 1957-09-25 | 1958-10-14 | Creston Glass Products Co | Extensible and tiltable shade support |
-
1990
- 1990-04-27 DE DE19904013438 patent/DE4013438A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4013438A1 (de) | 1991-10-31 |
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