DE40093C - Herstellung theilweise gewellter Flammrohre für Dampfkessel - Google Patents

Herstellung theilweise gewellter Flammrohre für Dampfkessel

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DE40093C
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Germany
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thickness
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steam boilers
flame tubes
plate
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Application number
DENDAT40093D
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English (en)
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S. FOX in Leeds For^e, New Wortley, Leeds, Grafschaft York, England
Publication of DE40093C publication Critical patent/DE40093C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B7/00Steam boilers of furnace-tube type, i.e. the combustion of fuel being performed inside one or more furnace tubes built-in in the boiler body
    • F22B7/16Component parts thereof; Accessories therefor, e.g. stay-bolt connections
    • F22B7/20Furnace tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

τ**
BEZIRKS
IUTStHER
KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
SAMSON FOX in LEEDS FORGE (New Wortley, Leeds, Grafschaft York, England).
Herstellung theilweise gewellter Flammrohre für Dampfkessel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. December 1886 ab.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt eines Flammrohres, Fig. 2 eine Ansicht desselben von hinten und Fig. 3 und 4 sind Längsschnitt und theilweise Endansicht einer Modification dieses Feuerrohres für stationäre Dampfkessel.
Gewellte Flammrohre für Dampfkessel sind nach dem Patent No. 1099, Klasse 49, in der Weise angefertigt worden, dafs die Metallplatten zunächst erhitzt, dann in Röhrenform gebracht und zusammengeschweifst wurden. Die Wellungen wurden durch Walzen in geeigneten Walzwerken aus der Masse des Metalles herausgeformt, während die Endringe oder Anschlufstheile zur Verbindung mit dem Kesselkörper in einer Flantschenbiegmaschine in fast gleicher Stärke hergestellt wurden, wie die gewellten Theile der Rohre.
Nach vorliegender Erfindung jedoch wendet Erfinder zur Herstellung der Flammrohre eine Platte von gröfserer Stärke als bisher an, welche, erhitzt, in Rohrform gebracht und geschweifst und dann in einem Walzwerke mit Wellungen A versehen wird, die nur theilweise, also nicht ganz um den Umfang des Rohres herumgehen, demnach einen nicht gewellten Plattentheil B glatt lassen, in welchem in der gesammten Länge des Flamm - oder Feuerrohres eine starke Lä'ngsschweifsnaht entlang läuft. Nachher werden die Endringe oder Endflantschen C in gewöhnlicher Weise, jedoch annähernd in der Stärke der Originalplatte gebildet, so dafs sie genügend stark sind zur Verwendung ohne seitliche Stehbolzen oder Anker, wie solche noch in der Ausführung nach dem oben angezogenen Patente zur Anwendung kommen mufsten.
Zwecks Vermehrung des Widerstandes gegen Zusammendrücken, ohne die Tiefe der Wellungen vermehren zu müssen und ohne Anwendung eines vorhergehenden Walzprocesses, giebt Erfinder den die Wellungen hervorrufenden Walzen solche Form, dafs auf den äufseren und inneren Wellenköpfen weitere kleine Wellen in Halbrundstabform a1 entstehen, an welchen Stellen die Dicke des Materials ungefähr die gleiche bleibt wie die der Originalplatte, während der übrige Theil α der Wellungen durch Herstellung der letzteren dünner ausgezogen wird.
In dem glatten unteren Theile B, welcher die gleiche Stärke der Platte, aus der das Rohr geformt wird, beibehält, befindet sich die Schweifsnaht, welche demnach während des Processes der Wellenherstellung keinerlei Beschädigung ausgesetzt ist, vielmehr einen starren Längsanker für die Kesselenden und einen zuverlässigen Ersatz für besondere Anker bildet. Durch die angegebene Construction wird die Anwendung sowohl besonderer Längsanker, als auch seitlicher Versteifungsbolzen überflüssig.
Aufserdem wird aber dadurch, dafs die Wellungen sich nicht um das ganze geschweifste Rohr herum erstrecken, das Herstellungsverfahren weniger beschwerlich und kostspielig, namentlich weil jede Gefahr der Beschädigung der Schweifsnaht bei der Wellenbildung ausgeschlossen ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    Die Herstellung nur in ihrem oberen Theil gewellter Flammrohre für Dampfkessel aus einer Platte in der Weise, dafs in dem unteren, glatten Theile des Rohres eine Längsschweifsnaht vorhanden ist und die Dicke des Bleches in den En dflantschen gleich der Dicke der ursprünglichen Platten bleibt, während sie in den Wellen geringer wird.
  2. 2. Bei den unter i. genannten Flamm- oder Feuerrohren die Bildung der Wellen auf den oberen und unteren Wellköpfen von gröfserer Dicke als an ihren anderen Theilen, wobei die Dicke dieser verstärkten Köpfe gleich oder ungefähr gleich der Normalstärke der Platte ist, aus der das Rohr hergestellt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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