DE40059C - Klemmvorrichtung für Klavierstühle, Notenpulte und Ständer - Google Patents

Klemmvorrichtung für Klavierstühle, Notenpulte und Ständer

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DE40059C
DE40059C DENDAT40059D DE40059DA DE40059C DE 40059 C DE40059 C DE 40059C DE NDAT40059 D DENDAT40059 D DE NDAT40059D DE 40059D A DE40059D A DE 40059DA DE 40059 C DE40059 C DE 40059C
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DE
Germany
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shaft
clamping piece
stands
sleeve
clamping device
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40059D
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English (en)
Original Assignee
S. MARSDEN in Hunslet bei Leeds, York, England
Publication of DE40059C publication Critical patent/DE40059C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/20Chairs or stools with vertically-adjustable seats
    • A47C3/28Chairs or stools with vertically-adjustable seats with clamps acting on vertical rods

Landscapes

  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Construction bezweckt, den oberen verstellbaren Theil von Klavierstühlen, Notenpulten und Ständern für mathematische und andere Instrumente rasch in eine beliebige Höhe und Stellung zu bringen und in derselben sicher festzuhalten.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Verticalschnitt durch den oberen Theil eines Klavierstuhles mit der besagten Neuerung, Fig. 2 einen Horizontalschnitt der Fig. 1 nach Linie x-x, Fig. 3 eine vordere Ansicht des Sitzes mit seinem Schaft, Fig. 4 eine Seitenansicht des keilförmigen Klemmstückes, Fig. 5 eine Seitenansicht des mit Gleitrollen und Feder versehenen Klemmstückes, Fig. 6 eine modificirte Construction des Klemmstückes, Fig. 7 einen Verticalschnitt, . welcher . die Anwendung vorliegender Neuerung bei Musikpulten und anderen ähnlichen Gegenständen veranschaulicht;
Fig. 8 zeigt endlich einen Horizontalschnitt von Fig. 7 nach Linie x-x.
Behufs Anwendung der vorliegenden Stellvorrichtung an einem Klavierstuhl wird ein senkrechter Schaft oder Stiel A von Metall oder anderem passenden Material in dem verstellbaren Stuhlsitz befestigt. Dieser Schaft kann verschiedenartig geformt sein, doch giebt man demselben vorzugsweise die in Fig. 2 im Querschnitt gezeichnete Gestalt.
Eine Hülse oder Büchse B ist in das Gestell des Stuhles eingelassen und mittelst Schrauben, welche durch den Flantsch B\ der Büchse hindurchgehen, oder auf eine sonstige passende Weise 'befestigt. Diese Büchse ist, wie Fig. 2 zeigt, (Querschnitt) viereckig, und der Schaft A gleitet in der Weise frei in der Büchse, dafs die Flächen α derselben in Berührung mit zwei der inneren Seiten der Büchse B kommen, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Die nach innen gerichtete Fläche al des Schaftes A ist auf ihrer ganzen Länge mit flachen Zähnen versehen. In dem der gezahnten Oberfläche des Schaftes A gegenüber liegenden Winkel der Büchse B sind gegen den Schaft A geneigte Flächen b b angebracht, zwischen welchen letzteren und dem Schaft A das in Fig. 4 dargestellte' kleilförmige Klemmstück C eingesetzt wird. Dieses Keilstück C hat auf den genannten geneigten Flächen b b gleitende, entsprechend geneigte Flächen c c, und die oberen und unteren Theile c' der Vorderseite des Keiles, welche an der inneren gezahnten Fläche des Schaftes A anliegen, sind in einer der vorgenannten inneren Fläche al entsprechenden Weise gezahnt.
Auf diese Weise gleitet das Klemmstück C, wenn in die Hülse B eingesetzt, durch seine eigeneSchwere mittelst seiner geneigten Flächen c c auf den geneigten Flächen b b der Hülse und die auf den Flächen c1 genannten Stückes C befindlichen Zähne kommen in Eingriff mit den Zähnen des Schaftes A und wird der letztere durch das Keilstück C in jeder beliebigen Höhe gehalten, einerlei ob der Gegenstand, den er trägt, leicht oder schwer ist. B"1 ist eine in der Büchse B angebrachte Aussparung, in welche der Vorsprung des unteren Theiles des Stückes C eintritt, wenn der letztere gehoben wird. B3 ist ein Vorsprung der Hülse B, welcher das Herausfallen des Keiles C verhindert, wenn der Stuhl umgedreht wird. Die Gestalt des Klemmstückes C, wie im Querschnitt in Fig. 2 gezeichnet, wird vorzugsweise angewendet, doch kann dasselbe auch irgend eine andere passende Form haben. Das Klemmstück C kann anstatt mit geneigten Flächen mit Gleitrollen c2 c2,
wie in Fig. 5, versehen sein, welche auf den schiefen Ebenen b b der Hülse B gleiten, oder die beiderseitigen geneigten Flächen der Hülse B und des Stückes C können ganz wegfallen und beide Theile durch Gelenke c3, wie in Fig. 6 dargestellt, verbunden werden.
Um die Wirkung des Klemmstückes C auf den Schaft A aufzuheben, so dafs der Stuhlsitz in verticaler Richtung verstellt werden kann, bedient man sich eines starken Drahtes oder einer dünnen Metallstange D.- Diese Stange ist in eine in der Fläche a1 des Schaftes A befindliche Aushöhlung a2 und in eine entsprechende Aushöhlung der Vorderseite des KlemmstUckes C eingepafst, wie in Fig. 2 dargestellt, so dafs sie zwischen dem Schaft A und dem Klemmstück C eingebettet liegt. Das obere Ende der Stange ist rechtwinklig gebogen, tritt durch eine Oeffnung as im oberen Theile des Stückes A hindurch und reicht bis auf die äufsere Seite des Stuhles, wo sie mit einem Druckknopf E versehen ist. Soll nun die Höhe des Stuhlsitzes geändert werden, so hebt man den Stuhlsitz leicht an und drückt gleichzeitig auf den Knopf E. Der auf die. Stange D ausgeübte Druck schiebt das Klemmstück C auf den-schiefen Ebenen b b oder durch die Gelenke c3 c3 in die Höhe und trennt dadurch die mittelst ihrer Zähne in einander greifenden Flächen α1 des Schaftes und cl des Klemmstückes, wodurch der Schaft und mit' ihm der Stuhlsitz in beliebiger Weise höher oder niedriger festgestellt werden kann. Hört der auf den Knopf E ausgeübte Druck auf, so sinkt das Klemmstück C durch seine eigene Schwere. Die mit Eingriffen versehenen Oberflächen des letzteren und des Schaftes treten in Verbindung und der Stuhlsitz wird sicher und fest in der gewünschten' Stellung gehalten.
. Um das Geräusch der in einander greifenden Zähne des Schaftes und des Klemmstückes beim Verstellen des Stuhlsitzes zu beseitigen, ist das Klemmstück in dem zwischen seinem oberen und unteren gezahnten Theile C befindlichen Ausschnitt mit einem Kissen oder Buffer c* von Sammet oder anderem passenden Material versehen, Fig. 4. Wenn das Stück C mit dem Stiel A in Berührung ist, so ist dieses Polster zusammengeprefst, anderenfalls springt dasselbe über die Zähne des Klemmstückes hervor und verhindert eine Berührung derselben mit den Zähnen des Schaftes, so dafs jedes Geräusch vermieden wird.
Den gleichen Zweck erreicht man durch Anbringung einer Feder c5, welche in ihrer Mitte festgeschraubt ist und deren beide federnde .Enden die gezahnten Theile aus einander halten (s. Fig. 5 und 6).
Statt diese Vorrichtungen zum Verhüten des Geräusches an dem Klemmstück C anzubringen, kann man dieselben auch an dem Schaft A anordnen, in welchem Falle sie sich über deren ganze Länge erstrecken können.
Bei Anwendung vorliegender Neuerung an Notenpulten und anderen Ständern, welche nur ■ leichte Gegenstände zu tragen haben, braucht das Klemmstück und der Schaft nicht mit Zähnen versehen zu sein, da hier allein die Reibung zum Feststellen der Tragstange genügt.
In Fig. 7 und 8 ist diese Art der Anwendung dargestellt.
A* ist die verschiebbare Stange, welche den beweglichen Theil des Ständers trägt, B* ist die Hülse oder Büchse in dem Fufsgestell, in Welcher die Stängel* sich in senkrechter Richtung bewegen läfst, und C* ist das mit schiefen Flächen c* versehene Klemmstück, welche schiefe Flächen c* auf den schiefen Flächen b* in dem Fufsgestell B* gleiten. Die Vorderseite von C* kann so geformt sein, dafs sie die Stange A* umfafst, wie in Fig. 8. D ist ein Ausschnitt der Hülse B*, in welchen der untere Theil des Klemmstückes C* eintritt, wenn dasselbe gehoben wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . An einem Klavierstuhl die zum Feststellen des Sitzes in beliebiger Höhe dienende Klemmvorrichtung, bestehend aus dem Schaft A, einer Büchse B und einem Klemmstück C, welches mit keilförmigen Flächen c oder mit Rollen c2 auf schiefen Flächen b der Büchse gleitet, wie in Fig. 1 und 5, oder durch Gelenke c3 mit der Büchse verbunden ist, wie in Fig. 6, und bei welchem durch einen Druck auf die in eine Nuth des Schaftes eingelegte und nach auswärts horizontal umgebogene Stange D die Berührung zwischen, dem Klemmstück und dem Schaft gelöst wird.
  2. 2. An der im Anspruch 1. beschriebenen Klemmvorrichtung die Anbringung von Federn c5 oder elastischen Kissen c4 an dem Klemmstück C oder dem Schaft A, wie in Fig. 4, 5 und 6, zum Zweck eines geräuschlosen Verstellens des Sitzes. ,
  3. 3. Die Anwendung der in Anspruch 1. beschriebenen Klemmvorrichtung auf "das Verstellen von Notenpulten und ähnlichen Gegenständen, wobei das mit keilförmigen Flächen c* versehene Klemmstück C*, indem es gegen die schiefen Flächen der Büchse prefst, die Tragstange nur durch Reibung hält, wie in Fig. 7 und 8.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40059D Klemmvorrichtung für Klavierstühle, Notenpulte und Ständer Expired - Lifetime DE40059C (de)

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