DE4003834C2 - - Google Patents

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DE4003834C2
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Osamu Shizuoka Jp Sugiyama
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SHINOHARA MACHINERY CO Ltd SHIZUOKA JP
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SHINOHARA MACHINERY CO Ltd SHIZUOKA JP
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F33/00Indicating, counting, warning, control or safety devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/04Ducts, containers, supply or metering devices with duct-blades or like metering devices
    • B41F31/045Remote control of the duct keys

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Voreinstellung des Farbflusses an einer Offsetdruckmaschine.
Aus der DE 29 22 964 A1 ist es bekannt, Voreinstellwerte für die Farb- und Feuchtmittelführung einer Offsetdruckmaschine auf Grund der Druckvorlage auf meß- und programmtechnische Weise zu ermitteln, die als Startwerte zur Einstellung der Dosierstellglieder für die Farb- sowie Feuchtwerke der Druckwerke dienen.
In der DE 33 38 143 C2 ist es angegeben, wie Ungleichmäßigkeiten einer vom Gefühl bestimmten Farbmenge beim Inbetriebsetzen des Farbwerks auszuschalten sind. Dabei wird ein spezielles Einlaufen der Farbe in das Farbwerk angewendet.
Die bekannten Maßnahmen stützen sich auf bestimmte, Meß- und Verfahrensschritte erfordernde Prozeduren, die aufwendig sind und vor allem sollwertmäßige Nacheinstellungen nicht ausschließen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Voreinstellung des Farbprofils bei einer Offsetdruckmaschine auszubilden, mit dem die Farbanpassung leicht und schnell erfolgen kann, ohne daß aufwendige Einrichtungen eingesetzt werden müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 gelöst. Hierbei macht man sich zunächst die empirische Bewertung der Druckvorlage zunutze, denn die Einteilung in Muster erfolgt auf der Basis empirisch erhaltener Werte.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist nicht auf das Auswählen und Verwenden der angeführten Grundeinstelldaten bzw. Einstellmuster beschränkt. Die Grundeinstelldaten können leicht an die konkreten Verhältnisse der Farbführung eines Druckauftrags angepaßt werden, wobei darüber hinaus die entsprechend modifizierten Grundeinstelldaten neu auf eine Mikrodiskette aufgezeichnet werden können.
Im folgenden wird an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Tabelle mit Grundeinstelldaten und Einstellprofilen,
Fig. 2 ein Blockschaltbild der Steuerschaltung zur Durchführung des Verfahrens und
Fig. 3 ein Flußdiagramm zur Durchführung des Verfahrens.
In Fig. 1 zeigen die graphischen sowie zahlenwertmäßigen Darstellungen das Maß an Öffnung der Farbzonenschieber für jeden Druckfarbenstellbereich, die gesamte Druckfarbenzufuhr durch die Farbkastenwalze für die Druckeinheit und die Feuchtmittelzufuhr. Das erste Druckwerk ist für Schwarz, das zweite für Cyandruckfarbe, das dritte für Magentadruckfarbe und das vierte für gelbe Druckfarbe.
Die Mehrfarbenoffsetdruckmaschine kann noch weitere Druckeinheiten haben.
Mit den Zahlen am Zeilenanfang 0, 1, 2, . . ., 8 und 9 sind Klassifikationsgruppen der Grundeinstelldaten der Druckfarbenzufuhr usw. bezeichnet, die erfahrungsgemäß in Muster von zehn Gruppen aufgeteilt sind, wobei jede Klassifikationsgruppe den folgenden Inhalt hat:
  • 0 Im Fall der Reinigung wird die Öffnungsbreite der Farbzonenschieber auf Null reduziert;
  • 1 Anfangseinstellung bei Druckbeginn;
  • 2 Anfahreinstellung, die normalerweise verwendet wird;
  • 3 beim Drucken von literarischen Materialien mit geringen Druckfarbenmengen;
  • 4 beim Verpackungsdruck mit gleichmäßiger Druckfarbenzufuhr über die gesamten Platten;
  • 5 bei zweiteiligem Drucken, bei dem die zu druckenden Bilder in zwei Teile aufgeteilt sind;
  • 6 bei kleinformatigem Druck;
  • 7 ein erstes, von einer Bedienungsperson häufig benutztes Druckmuster;
  • 8 ein weiteres, häufig benutztes Druckmuster;
  • 9 bei einem Prüfmuster voller Öffnung der Farbtonschieber zur Prüfung der Funktion der Druckfarbenzufuhreinrichtung.
Die Zahlen 1, 2, . . ., 21 in jeder graphischen Darstellung geben die Nummern jedes in 21 Farbzonen unterteilten Druckfarbenstellbereiches wieder. Insgesamt 40 Stufen geben das Maß an Öffnung oder die Geschwindigkeit der Druckfarbenzufuhr für die 21 Farbzonen wieder, wobei das Minimum gleich Null und das Maximum gleich 99 ist.
Die in den Spalten der Grundeinstelldaten 1 der Druckeinheit Nr. 1 angeordneten Zahlen 20 und 30 bezeichnen darüber hinaus beispielsweise den prozentualen Anteil der Gesamtdruckfarbenzufuhr der ersten Druckeinheit durch die Farbkastenwalze (linke Zahl 20) und den prozentualen Anteil der Feuchtmittelzufuhr (rechte Zahl 30).
Für die Grundeinstelldaten 5 der ersten Druckeinheit sind daher beispielsweise die Farbzonen 1, 10, 11, 12, 21 auf Null hinsichtlich des Maßes oder der Geschwindigkeit der Druckfarbenzufuhr gesetzt, und es sind die Farbzonen von Nr. 2 bis Nr. 9 und von Nr. 13 bis Nr. 20 auf den Wert 10 gesetzt.
Das Gesamtmaß an Druckfarbenzufuhr liegt bei 20 und das Gesamtmaß an Feuchtmittelzufuhr liegt bei 30.
Die Klassifikationen der Grundeinstelldaten sind nicht notwendigerweise auf 10 Gruppen beschränkt, und der Inhalt der Grundeinstelldaten, nämlich das konkrete Maß der Druckfarbenzufuhr, kann in angemessener Weise festgelegt oder modifiziert werden.
Wichtig ist, daß die Druckfarbenzufuhrdaten, die für die Farbanpassung notwendig sind, empirisch in Muster aus einigen Klassifikationen gebracht werden können, und daß diese in Muster aufgeteilten Grundeinstelldaten sehr gut beim tatsächlichen Drucken geeignet sind.
In Fig. 2 sind eine Tastatur 10 am Bedienungsstand zum Steuern der Druckfarbenzufuhr, eine Zentraleinheit (CPU) 12 am Bedienungsstand und eine Anzeige 14 für die Druckfarbenzufuhr jeder Farbzone durch eine graphische Strichdarstellung und durch eine numerische Darstellung gezeigt.
Ein Steuerteil 16 für jeden Farbzonenschieber, beispielsweise ein Antriebsmotor, ist an jeder Farbzone vorgesehen.
Die CPU 12 enthält einen Grundeinstelldatenspeicher 18 zum Speichern der Grundeinstelldaten 0 bis 9, einen gemeinsamen Speicher 20 zum kurzzeitigen Speichern der gewählten Grundeinstelldaten und der weiteren Daten, die zum Drucken notwendig sind, und einen Druckmaschinensteuerspeicher 22 zum Speichern der gerade ausgeführten Druckdaten. Es ist weiterhin ein Analog/Digital-Wandler 24 vorgesehen.
Im folgenden wird anhand des Flußdiagramms von Fig. 3 der Ablauf des Verfahrens beschrieben.
Zunächst wird durch die Bedienungsperson der in den gemeinsamen Speicher 20 auszulesende Inhalt gewählt (Schritt 1 (S-1)).
Wenn der Druckmaschinensteuerspeicher 22 angewählt ist, dann wird das Maß an Druckfarbenzufuhr jeder Farbzone in jeder Druckeinheit durch die Bedienung der Tastatur 10 eingestellt (Schritt 2 (S-2)). Wenn jedoch der Grundeinstelldatenspeicher 18 angewählt ist, dann werden die folgenden Schritte ausgeführt.
Um die Grundeinstelldaten dem gemeinsamen Speicher 20 einzugeben (Fall 1 (C-1)), wird die Klassifikationsgruppe 0 bis 9 der Grundeinstelldaten gewählt (Schritt 3 (S-3)), und es werden die gewählten Grundeinstelldaten (beispielsweise die Grundeinstelldaten Nr. 1) in den gemeinsamen Speicher 20 eingelesen (Schritt 4 (S-4)).
Die in dieser Weise in den gemeinsamen Speicher 20 eingelesenen speziellen Grundeinstelldaten werden dann an den Druckmaschinensteuerspeicher 22 weitergegeben, und nach einem Durchgang durch den Analog/Digital-Wandler 24 wird der Steuerteil 16 (beispielsweise der Antriebsmotor jedes Farbzonenschiebers) zum Steuern der Druckfarbenzufuhr eingestellt (Schritt 5 (S-5)).
Die Grundeinstelldaten können leicht so abgewandelt werden, daß sie sich selbst an die konkreten Druckverhältnisse anpassen, wobei darüber hinaus die abgewandelten Grundeinstelldaten in den Grundeinstelldatenspeicher 18 neu eingeschrieben werden können. Diese Fälle, nämlich die Modifizierung der Grundeinstelldaten, sind als Fall 2 (C-2) in Fig. 3 bezeichnet.
Die registrierten Grundeinstelldaten können weiterhin in einer anderen Speichereinrichtung außer einer Mikrodiskette gespeichert sein und die Speichereinrichtung kann ohne weiteres in einem anderen Bedienungsstand benutzt werden. Dies, nämlich die Ableitung der Grunddaten von einer anderen Speichereinrichtung ist als Fall 3 (C-3) in Fig. 3 bezeichnet.
Bei diesen Anwendungsformen können die Grundeinstelldaten nach Maßgabe der Druckverhältnisse einer gegebenen Druckmaschine, beispielsweise der gelegentlichen Änderung der Druckwalzen oder der saisonbedingten Temperaturänderung, modifiziert werden.

Claims (3)

1. Verfahren zur Einstellung der Farbdosierung an einer Offsetdruckmaschine, bei dem an Hand eines zu druckenden Druckbilds abgeleitete Voreinstellwerte von Farbstellgliedern für eine Voreinstellung, die den Einstellwerten des Fortdruckbetriebs angenähert wird, vorgewählt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Klassifikationsgruppen (0 bis 9) mit Grundeinstelldaten als vorbestimmte Voreinstellwerte vorgegeben werden, wobei für die Voreinstellwerte der Farbzonenschieber mehrere typische Muster für deren Einstellprofile vorgesehen werden,
daß die gruppenmäßigen Voreinstellwerte auf die jeweilige Farbzonenerstreckung (1-21) gestellter/nicht gestellter Farbzonenschieber, auf das Öffnungsmaß (0-99) für die Farbzonenschieber und auf den Stellbereich (0, 10, 20, 25, 30, 40, 99) der Farbkastenwalze bezogen werden und
daß von den entsprechend gespeicherten Grundeinstelldaten die jeweiligen, auftragsgemäßen Voreinstellwerte den Farbstellgliedern zugeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Grundeinstelldaten vorbestimmte Voreinstellwerte für die Feuchtemittelzufuhr gemäß einem Stellbereich (0, 20, 30, 40, 45, 50, 99) zugeordnet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Muster für die Einstellprofile je nach Erfordernis abgewandelt werden.
DE19904003834 1990-02-08 1990-02-08 Verfahren zum steuern der druckfarbenzufuhr bei einer offset-druckpresse Granted DE4003834A1 (de)

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