DE398495C - Umschaltbarer Kollektor fuer Motordynamos zum Anlassen von Verbrennungskraftmaschinen und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Umschaltbarer Kollektor fuer Motordynamos zum Anlassen von Verbrennungskraftmaschinen und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE398495C
DE398495C DET26745D DET0026745D DE398495C DE 398495 C DE398495 C DE 398495C DE T26745 D DET26745 D DE T26745D DE T0026745 D DET0026745 D DE T0026745D DE 398495 C DE398495 C DE 398495C
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DE
Germany
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collector
pins
segments
longitudinal bores
lamellae
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Expired
Application number
DET26745D
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"TRIA" MASCHINEN GmbH
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"TRIA" MASCHINEN GmbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/04Commutators

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  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

Um bei Motordynamos, die zum Anlassen von Verbrennungskraftmaschine!! dienen und nach dem Anwerfen als Generator laufen, für die zu diesem Zweck erforderlichen zwei Ankenvicklungen oder Wicklungsteile von verschiedenem Widerstand mit nur einem Kollektor auskommen und hierbei nur so viel Kollektorlamellen verwenden zu müssen, als Ankernuten oder Wicklungspaare vorhanden sind,
ίο verbindet man mit jeder Lamelle zwei Enden eines Spulenpaares und führt diese Enden durch zwei nebeneinanderliegende Längsbohrungen der Lamelle nach deren äußeren Stirnseite hindurch, wo sie durch einen drehbaren Schalter einzeln mit der Lamelle leitend verbunden werden. Diese Wicklungsenden, die auch durch besondere, mit den Wickkingsdrähten zu verlötende Stifte gebildet werden können, müssen innerhalb der Lamelle gegen diese und gegeneinander isoliert sein. Diese Isolation bereitet aber gewisse Schwierigkeiten, und zwar einmal infolge der außerordentlich beschränkten Raumverhältnisse und sodann wegen des Einflusses der Wärmeschwankungen, denen die Lamellen ausgesetzt sind. Diese können besonders nachteilig wirken, wenn durch Wärmeausdehnung die auf der vorderen Stirnseite des Kollektors liegenden Enden und die etwa damit verbundenen Schaltsegmente aus der gemeinsamen Ebene herausgedrängt werden, so daß das gute Aufliegen der Kontaktfedern des Schalters gestört ist. Die Benutzung einer festen Isolation, beispielsweise Fiberröhrchen
o. dgl., bietet Schwierigkeiten in der Herstellung und eignet sich auch nur für die Isolierung der drahtform igen Stifte, nicht aber für die plattenförmigen Schaltsegmente.
Nach der Erfindung sind diese Schwierigkeiten dadurch behoben, daß die Stromzufuhr rung zu den Schaltsegmenten und diese selbst innerhall) der Lamellen durch einen metallbindenden Kitt, wie Porzellan, Zement o. dgl., von den Lamellen und voneinander isoliert sind.
Die Herstellung dieser Isolation geschieht in der Weise, daß die zur Aufnahme der zu isolierenden Körper dieneniden Bohrungen und \Tertiefungen mit dem metallbindenden Kitt ausgefüllt und die Stromzuführungsstifte zentral so in die Längsbohrungen eingeführt werden, daß sie überall von dem Kitt umgeben sind. Dabei umgeben sich auch die Schaltsegmente allseitig mit der Kittmasse, so daß diese auch zwischen den mit nur geringem Abstand einander und den Enden der Lamellenvertiefung gegenüberliegenden Kanten der Segmente zu liegen kommt. Xach Erhärten des Kittes werden die Stirnflächen der Schaltsegmente abgeschliffen, so daß sie in einer gemeinsamen Ebene liegen.
Das Verfahren kann auch so ausgeübt werden, daß die Stromzuführungsstifte zentrisch in die Längsbohrungen der Lamellen eingeführt und an den Enden der Bohrungen durch Kitt oder kurze Isolierkörper bis auf kleine Luftlöcher abgedichtet werden. Darauf wird durch einen im Lamellenfuß angeordneten und mit beiden Längsbohrungen in Verbindung stehenden Querkanal den beiden Längsbohrangen der metallische Isolierkitt unter Druck zugeführt, wobei die in den Bohrungen vorhandene Luft durch die Austrittsöffnungen entweicht. Besonders eignet sich hierfür eine dünnflüssige Mischung aus Porzellan und Wasserglas.
Ein so hergestellter Kollektor besteht aus fest zusammenhängenden Teilen und ist daher gegen äußere Einflüsse, besonders Wärmeeinflüsse, ' unempfindlich. Die Verkittung der Zuführungsstifte und der Schaltsegmente bietet auch noch eine Sicherheit gegen Verschiebung der Schaltsegmente, wodurch eine stets zuverlässige Schaltung der Wicklungen gewährleistet ist.
ίο Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. ι zeigt eine Kollektorlamelle mit Längs- und Ouerkanälen im Längsschnitt, Abb. 2 von der vorderen Stirnseite gesehen, Abb. 3 die Lamelle mit eingesetzten Stiften und Schaltsegmenten im Längsschnitt, Abb. 4 im mittleren Querschnitt und Abb. 5 von der vorderen Stirnseite gesehen. ·
Die Lamelle hat zwei Längsbohrungen a und b von verschiedenem Durchmesser, von denen die weitere (a) zur Aufnahme eines mit der starkdrähtigen Motorwicklung zu verbindenden dicken Zuführungsstiftes, die engere (b) zur Aufnahme eines mit der dünndrähtigen Generatorwicklung zu verbindenden schwächeren Zuführungsstiftes dient. An der vorderen, auf der Zeichnung linken Stirnfläche der Lamellen ist eine Vertiefung e vorgesehen, die zur Aufnahme der an den Enden der Stifte d und f angesetzten Schaltsegmente g und h dient. Die Vorderfläche dieser Segmente liegt in gleicher Ebene mit der Stirnfläche i der Lamellen. Im Lamellenfuß k ist ein nach außen mündender Kanal c vorgesehen, der mit beiden Längsbohrungen α und b in Verbindung steht. Nachdem die Läng-sbohrungen a und. b und die Vertiefung e mit einem dickflüssigen Isolierkitt angefüllt sind, werden die Stromzuführungsstifte d, f zentrisch in die Bohrungen eingeführt, wobei die darin sitzenden Segmente g, h sich innerhalb der Vertiefung e in die Kittmasse einbetten. Nach Erhärten des Kittes liegen die Stifte und die Segmente isoliert und fest in der Lamelle. Für diese Art des Einbettens ist der Querkanal c nicht erforderlich. Ist er aber vorhanden, so unterstützt er das Entweichen von Luft aus den Längsbobrungen beim Einführen der Kittmasse und das Entweichen der Kittmasse beim Einführen der Stifte. Auch kann er zum Einführen der Kittmasse in die Längsbohrungen benutzt werden. Soll ein dünnflüssiger Kitt verwendet werden, so werden zuerst die Stifte d, f bis zu ihrer endgültigen Lage in die Längsbohrungen eingeführt und an den Enden durch zähe oder feste Isolierkörper in zentrisch gelagert, die an den Lagerstellen kleine Luftaustmttsöfifnungen frei j lassen. Wird dann durch den Kanal c der dünnflüssige Isolierkitt eingespritzt, so dringt er in den Längsbohrungen nach beiden Enden vor, wobei die verdrängte Luft durch die Austrittsöffnungen entweicht. Sind die Räume zwischen den Lamellenwandungen und den Stiften mit Kitt ausgefüllt, so läßt man diesen erhärten, und die Zuführungsstifte mit den Schaltsegmenten bilden dlann isolierte Bestandteile des Kollektors, die mit diesem fest zusammenhängen. Beim Zusammenbau des Ankers ist es dann nur erforderlich, die freien Enden der Wicklungsspulen mit den hervorstehenden Enden der Zufübrungsstifte zu verlöten oder auf andere geeignete Weise zu verbinden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Umschaltbarer Kollektor für Motordynamos zum Anlassen für Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführungen (d, f) zu den 8q Schaltsegmenten (g, Ii) und diese selbst innerhalb der Kollektor lamellen durch einen metallbindenden Kitt von den Lamellen und voneinander isoliert gelagert sind.
2. Umschaltbarer Kollektor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der ,Stromzuführungsstifte (d, f) dienenden Längsbohrungen (a, b) der Lamellen mit einem gemeinsamen, im Lamellenfuß angeordneten und nach außen mündenden Hilfskanal (c) in Verbindung stehen.
3. Verfahren zur Herstellung eines Kollektors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die zur Aufnahme der Zuführungsstifte (d, f) und der Schaltsegmente (g, h) dienenden Längsbohrungen (a, b) und Vertiefungen (e) in ■ den Lamellen mit metallbindendem Isolierkitt angefüllt und dann die Stifte mit den Segmenten zentrisch in die Bohrungen eingeführt werden.
4. Verfahren, zur Herstellung eines Kollektors nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die Zuführungstifte mit den Schaltungssegmenten zentrisch in die Längsbohrungen eingeführt, dann in den Bohrungen an den Enden unter Belassung von Luftaustrittsöffnungen abgedichtet werden und darauf der dünnflüssige Isolierkitt durch den im Lamellenfuß befindlichen Kanal in beide Längsbohrungen eingespritzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DET26745D Umschaltbarer Kollektor fuer Motordynamos zum Anlassen von Verbrennungskraftmaschinen und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE398495C (de)

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