DE2935508C2 - Anschluß von Litzendrähten an Schneidsteckverbindern bei elektrischen-insbesondere fernmeldetechnischen Geräten - Google Patents

Anschluß von Litzendrähten an Schneidsteckverbindern bei elektrischen-insbesondere fernmeldetechnischen Geräten

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DE2935508C2
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cutting
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Helmut 6374 Steinbach Barkow
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Telenorma Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Telefonbau und Normalzeit GmbH
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    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/24Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands
    • H01R4/2495Insulation penetration combined with permanent deformation of the contact member, e.g. crimping
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    • H01R4/24Connections using contact members penetrating or cutting insulation or cable strands
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    • H01R43/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for forming connections by deformation, e.g. crimping tool
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    • H01R43/0421Hand tools for crimping combined with other functions, e.g. cutting

Landscapes

  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

  • Die Erfindung befaßt sich mit dem Anschluß von Litzendrähten an Schneidsteckverbindern bei elektrischen - insbesondere fernmeldetechnischen Geräten.
  • Bei der Montage und Installation elektrischer - insbesondere fernmeldetechnischer Geräte mit vieladrigen Kabelanschlüssen erfordert das Verbinden der einzelnen Adern an der Anschlußstelle einen erheblichen Aufwand an Zeit und Kosten, wenn diese Verbindungen durch Löten oder Schrauben hergestellt werden. Die Isolation der Adern muß dabei einzeln an den Verbindungsstellen sorgfältig entfernt werden, um eine einwandfreie Verbindung zu erhalten.
  • Diese aufwendige Art der Verbindungsherstellung wurde deshalb von der wirtschaftlicheren Methode der Schneidsteckverbindung an vielen Stellen abgelöst. Es genügt dabei, den Draht ohne vorheriges Entfernen der Isolation in das Schneidsteck-Verbinderelement einzulegen und anzudrücken. Dazu ist nur ein einziges Werkzeug und nur ein einziger Arbeitsgang erforderlich.
  • Schneidsteckverbinder dieser Art sind abgebildet und beschrieben in den TN-Nachrichten, Heft 68 (1968) auf den Seiten 54 und 55. An dieser Stelle ist erwähnt, daß für die Verbindung in Schneidsteckverbindern nur Massivdrähte infrage kommen. Wenn auch Litzendrähte verbunden werden sollen, so muß das Kontaktelement neben den Schneidsteck-Kontaktflächen andere Kontaktzungen aufweisen, auf die ein mit dem Litzendraht verbundener Kabelschuh aufsteckbar ist. Das Beispiel eines derartigen Verbindungselementes ist in der Abb. 1b auf Seite 54 dargestellt.
  • Diese besondere Ausführungsform ist notwendig, weil die einzelnen Adern eines Litzendrahtes sich der Form des Schneidsteckverbinders beim Eindrücken anpassen können, wodurch der Einschneid-Effekt nicht eintritt und eine unzuverlässige Verbindung entstehen kann.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Verbindung von Litzendrähten mit der gleichen Ausführungsform des Schneidsteckverbinders zu ermöglichen, wie sie für Massivdrähte vorgesehen ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß mit einer lose aufgesteckten Crimp-Hülse versehene Litzendrahtenden mit einem Eindrückwerkzeug zwischen die Schneiden des Schneidsteck-Verbinder- Elementes gedrückt werden, wobei durch die gewählte Ausgestaltung und die Materialbeschaffenheit der Crimp-Hülse das Durchdringen der Schneidkanten der Crimp-Hülse durch die Drahtisolation und das Einschneiden des Schneidsteckverbinders in die Crimp- Hülse sichergestellt ist.
  • Damit ergibt sich in vorteilhafter Weise eine einheitlich zu fertigende Art von Schneidsteckverbindern und ein einheitliches Verfahren bei der Verbindungsherstellung.
  • Durch die Weiterbildungen der Erfindung wird eine gute Führung der verwendeten Crimp-Hülse an dem Schneidsteckverbinder erreicht. Es ist auch möglich, die Crimp- Hülsen in einem getrennten Arbeitsgang mit dem Litzendraht zu verbinden. Damit ist sowohl für die Montage in der Fertigung als auch bei der Installation eine jeweils optimale Verbindungsmethode möglich.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
  • Fig. 1 eine Vorderansicht des Litzendrahtanschlusses im Schneidsteckverbinder,
  • Fig. 2 das gleiche Teil in der Seitenansicht,
  • Fig. 3 eine Draufsicht auf die Verbindung.
  • Die Crimp-Hülse (1), deren ursprüngliche Form von der Verbindungsherstellung in Fig. 1 gestrichelt angedeutet ist, wird beim Eindrücken in den Schneidsteckverbinder (3) wie dargestellt verformt. Dabei pressen sich die Schneidkanten (4) der Hülse durch die Isolation des Litzendrahtes (2) hindurch und stellen eine elektrisch leitende Verbindung mit den Litzenadern her. Die Außenfläche der Crimp-Hülse ergibt dabei gleichzeitig Kontakt mit dem Schneidsteckverbinder (3).
  • In der Fig. 2 ist dargestellt, wie durch die als Führungsringe ausgebildeten Ränder der Hülse der Litzendraht mit der Hülse im Schneidsteckverbinder geführt und gehalten wird.
  • Das Herstellen einer Verbindung erfolgt nun dadurch, daß einzelne oder auf einem Band aufgereihte Crimp-Hülsen über den isolierten Draht geschoben werden und dann so verfahren wird, wie es bei einem Massivdraht üblich ist. Die Schneidkanten des Eindrückwerkzeuges werden benutzt, um die Hülse vom Band zu trennen und zum Abschneiden von überstehenden Drahtenden (6).
  • Diese Einzelheiten sind in den Zeichnungen nicht dargestellt.
  • Wenn eine Crimp-Maschine zur Verfügung steht, und es aus Gründen der Rationalisierung erforderlich ist, können die Crimp-Hülsen auch vor der eigentlichen Verbindungsherstellung im Schneidsteckverbinder maschinell an den Litzendrähten angebracht werden.
  • Es ist außerdem möglich, die Schneiden des Schneidsteckverbinders nachträglich zusammenzudrücken, wenn dies für erforderlich gehalten wird.

Claims (7)

1. Anschluß von Litzendrähten an Schneidsteckverbindern bei elektrischen - insbesondere fernmeldetechnischen Geräten, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer lose aufgesteckten Crimp-Hülse (1) versehene Litzendrahtenden (2) mit einem Eindrückwerkzeug zwischen die Schneiden (3) des Schneidsteck-Verbinder-Elementes gedrückt werden, wobei durch die gewählte Ausgestaltung und die Materialbeschaffenheit der Crimp-Hülse das Durchdringen der Schneidkanten (4) der Crimp-Hülse durch die Drahtisolation und das Einschneiden des Schneidsteckverbinders in die Crimp-Hülse sichergestellt ist.
2. Anschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder (5) der Crimp-Hülse in einem der Stärke des Schneidsteck-Verbinder-Elementes entsprechenden Abstand als Führungsringe ausgebildet sind.
3. Anschluß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Crimp-Hülse durch Aufbiegen der Ränder erreicht wird.
4. Anschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Crimp-Hülse auf einem Band reihenweise angeordnet sind und bei der Verbindungsherstellung mit dem Eindrück-Werkzeug einzeln aus dem Band herausgetrennt werden.
5. Anschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß überstehende Drahtenden (6) mit dem Eindrück- Werkzeug abgeschnitten werden.
6. Anschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schneiden (3) des Schneidsteckverbinders nachträglich mit dem Eindrück-Werkzeug zusammendrückbar sind.
7. Anschluß von Litzendrähten an Schneidsteckverbindern, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Band reihenweise angeordnete Crimp- Hülsen in einem getrennten Arbeitsgang maschinell vor der Verbindungsherstellung im Schneidsteckverbinder auf die Litzendrähte aufgebracht werden, und daß die Crimp-Hülsen gemäß den Ansprüchen 1 bis 3 ausgestaltet sind.
DE2935508A 1979-09-03 1979-09-03 Anschluß von Litzendrähten an Schneidsteckverbindern bei elektrischen-insbesondere fernmeldetechnischen Geräten Expired DE2935508C2 (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10140023A1 (de) * 2001-08-16 2003-02-27 Harting Kgaa Baugruppe bestehend aus Schneidklemmkontakten und Aufpreßhülsen

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