DE396306C - Spinnhuelse fuer Kunstseidespinnmaschinen - Google Patents

Spinnhuelse fuer Kunstseidespinnmaschinen

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DE396306C
DE396306C DEG52535D DEG0052535D DE396306C DE 396306 C DE396306 C DE 396306C DE G52535 D DEG52535 D DE G52535D DE G0052535 D DEG0052535 D DE G0052535D DE 396306 C DE396306 C DE 396306C
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spinning
layers
paper
rayon
machines
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DEG52535D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Spinnhälse für Kunstseidespinnmaschinen. Bei den Holzspulen für Kunstseidespinnmaschinen, z. B. nach Patent 379770, ist es erforderlich, daß sie eine möglichst glatte Oberfläche haben, um eine Beschädigung der äußerst feinen Fäden zu vermeiden. Es wurde nun gefunden, daß besser als lackierte Spulen Spulen sind, die einen Überzug einer dünnen Zelluloseschicht haben, wie sie aus den an sich bekannten Zelluloselösungen auf dem Holze gefällt werden kann, oder solche Spulen, auf denen eine oder wenige Papierlagen mittels wasserfester Klebstoffe, Zell-Liloselösungen usw. aufgeklebt sind.
  • Die aufgeklebtenPapierlagen haben nur den Zweck, auf der Oberfläche der Holzspule eine absolute -latte Schicht zu erzeugen. Sie haben nicht den Zweck, die Festigkeit der Spule ZD zu erhöhen oder diese gegen die chemischen Angriffe widerstandsfähiger zu machen. Man kann diese Papierlagen so aufkleben, daß man einPapierband, das ebenso breit wie dieSpule ist ' um die Spule ein- oder mehrmals herum-Wickelt und dafür Sorcse trägt, daß die eine Seite immer mit dem Leim bestrichen ist. Zum Verleimen muß man natürlich Leime wählen, die absolut wasserfest sind, da ja die Papierlagen nicht weiter mit einem wasserfesten Lack überzogen werden.
  • Bei der Verleimung der Holzlagen miteinander mittels Zelluloselösungen oder beim Aufbringen einer Zellulosehaut auf die Spulen oder beim Aufkleben der Papierlagen mit Zelluloselösungen ist es vorteilhaft, das Holz bzw. das Papier mit solchen Mitteln vorzubehandeln, welche die oberflächlichen Schichfen zum Quellen oder zum Lösen zu brin-,gen vermögen, wobei dann durch Zusammenpressen die Verbindung bewirkt wird. Es kann noch ein den angewandten Mitteln entsprechendes Mittel zum Verkleben, Aufkleben oder Überziehen verwendet werden. Beim Verwenden von Azetylzellulbse wird man als Quellungsmittel z. B. Ameisensäure verwenden, oder man benutzt z. B. das Pergamentierverfahren.
  • Man erreicht durch dieses autogene Zusammenleinien der oberflächlich gequollenen Lagen eine viel inni-ere und wasserfestere Vern t' bindung, die bei so hoch beanspruchten Spulen wie die KunstseIdeindustrie von sehr großem Vorteil ist. Auch die Anwendung zweier sich gegenseitig ausfällender Leime, wie z. B. Eiweißleim und Zellstoffablatigenleim, führt zu einer besonders wasserfesten Verleimung.
  • Die mechanische Festigkeit der Spulen ist eine wesentlich größere, wenn die verschiedenen Holzlagen der Spulen schräg oder kreuzweise nach der Wachstumsrichtung des Holzes verleimt sind. Sie sind daher den andern %,orzuziehen. Wird das Holz nur nach einer Richtung gewickelt, so soll die Wachstunisrichtung parallel zum Mantelumfang liegen. Hierbei ist es gleichgültig, ob man die verschiedenen Lagen aus einem Stück oder mehreren zusammengesetzten herstellt.
  • Das Aufstecken der Spulen auf die Spinnhülsen und auf die Gallerien der Zwirninaschinen wird sehr erleichtert, wenn die Hülse an ihrenEnden etwas konisch ausgeweitet ist.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRüciiE: i. Spinnhülse für Kunstseidespinnmaschinen nach Patent 379770, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Zelluloseschicht ein- oder zweiseitig überzogen ist.
  2. 2. Spirmhülse nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer glatten Oberfläche auf ihr eine oder wenige Lagen Papier wasserfest aufgeklebt sind. 3. Spinnhülse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, (laß die Papierlagen mit zwei sich gefrenseitz- ausfällen-21 t' Z, den Klebstoffen aufeinander aufgeklebt sind. 4. Spinnhülse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Lagen von Holz, Papier, Zelltilosehaut unterQuellung oderLösung der oberflächlichen Schichten und Anwendung von Druck- ohne Benutzung eines artfremden Klebstoffes zusatni-nengeleinit sind.
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