DE39591C - Fufsboden - Google Patents

Fufsboden

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Publication number
DE39591C
DE39591C DENDAT39591D DE39591DA DE39591C DE 39591 C DE39591 C DE 39591C DE NDAT39591 D DENDAT39591 D DE NDAT39591D DE 39591D A DE39591D A DE 39591DA DE 39591 C DE39591 C DE 39591C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frieze
strips
panels
boards
floor
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39591D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. SCHULTZ in Berlin SO., Brückenstr. 13a
Publication of DE39591C publication Critical patent/DE39591C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/04Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
ADOLF SCHULTZ in BERLIN. F u fs b ο d e n.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 16. October 1886 ab.
Auf den Balken α α, Fig. ι, sind der Länge nach die Unterlagen b b aufgenagelt, auf welche die Friesleisten c c mit Schrauben aufgeschraubt sind. Wo auf schönes Aussehen Werth gelegt wird (Wohnhäuser etc.), erhalten die Schrauben über den Köpfen Holzpfropfen. Zwischen den Friesleisten ist der Fufsboden d d in der durch Friesleiste und Unterlage gebildeten Nuth eingelegt. Derselbe besteht aus einzelnen Tafeln von einer Länge bis zu 6 m und einer Breite, welche der Entfernung der Balken bezw. der Friesleisten von einander entspricht. Selbstredend ist nicht ausgeschlossen, dafs unter Umständen auch eine Breite gewählt werden kann, welche über zwei oder mehrere Balkenfächer hinüberreicht. Die Anzahl der Friesleisten würde in solchem Falle entsprechend vermindert werden. Ebenso ist die Länge der einzelnen Platten, welche auf ca. 6 m angegeben ist, nach Umständen gröfser oder kleiner zu wählen.
Die Herstellung der Tafeln geschieht in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise. Die einzelnen Bretter e e werden durch die im Winkel zur Leimfuge xy stehende Feder f zusammengehalten. Bei dem Verleimen der Bretter wird die Feder mit Leim getränkt und erst einseitig in das erste Brett eingefugt, darauf wird das zweite mit der in ihm befindlichen Nuth auf den hervorstehenden Theil der Feder unter Angabe von Leim aufgetrieben. Demnächst wird das dritte, Brett mit dem zweiten in derselben Weise verbunden und so lange fortgefahren, bis die gewünschte Länge der Tafel erreicht ist.
Die geschilderte Art der Verbindung der einzelnen Bretter zu einer Tafel ergiebt eine Fuge von aufserordentlicher Haltbarkeit. Die durch Leim verbundene Fläche ist eine sehr grofse. Unter gewöhnlichen Verhältnissen wird, wenn die Flächen der Feder zu den lothrechten Flächen der Bretter addirt werden, eine Leimfuge von mindestens 50 mm Breite auf jeder Seite hergestellt, ferner wird die angeordnete Lage der Feder in ihrer zahnartigen Wirkung das Aufreifsen der Fuge noch um so mehr verhindern, als die verbundenen Bretter an ihren Enden durch Nuthen der Friesleisten gezwungen sind, ihre Höhelagen zu einander beizubehalten.
Um den schädlichen Einflufs der Feuchtigkeit eines Neubaues auf den Fufsboden zu verhindern, ist den Unterlagen die aus der Zeichnung, Fig. 1, ersichtliche Form gegeben, nach welcher die den Fufsboden bildenden Tafeln nur auf den ganz kurzen Auflageflächen \\ ruhen; hierdurch wird die Reibung auf ein die Bewegung der Tafel nicht hinderndes Mafs zurückgeführt, während in den Friesleisten selber beim Eintreten des Trocknens eine Reibung an den Hirnenden nicht eintritt, weil die Friesleisten selber um ein Minimum eintrocknen.
Bei dem Verlegen des Fufsbodens ist noch zu beachten, dafs die Tafeln in der Mitte des Zimmers unterhalb der Friesleisten auf den Balken aufgeschraubt werden müssen, damit die Bewegung, von der Mitte ausgehend, nach beiden Seiten gleichmäfsig erfolgen kann. Die Fufsleisten werden auf zwei Seiten längs der
Friese, auf den beiden anderen Seiten quer auf den Friesen befestigt, damit die Tafeln sich ungehindert bewegen können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Fufsboden, welcher aus Tafeln, deren einzelne Bretter durch schräg zur Leimfuge gestellte Federn mit einander verbunden sind, in der Weise hergestellt wird, dafs diese Tafeln mit halbem Spund in Nuthen von Friesleisten eingeschoben werden, welche T-förmig gestaltet und sammt ihren Unterlagen, auf denen zugleich die Brettenden aufruhen, auf den Balken befestigt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39591D Fufsboden Expired - Lifetime DE39591C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE39591C true DE39591C (de)

Family

ID=315210

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT39591D Expired - Lifetime DE39591C (de) Fufsboden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE39591C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3992116A (en) * 1973-03-05 1976-11-16 Fomby Kenneth A Applicator brush and method of making same

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3992116A (en) * 1973-03-05 1976-11-16 Fomby Kenneth A Applicator brush and method of making same

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