DE395569C - Schleifmaschine, bei der der den Schleifspindelkopf oder -traeger um eine zur wagerechten Schleifspindelebene lotrechte Achse drehbar tragende Schlitten in einer zur genannten Ebene parallelen Schlittenfuehrung verschiebbar ist - Google Patents

Schleifmaschine, bei der der den Schleifspindelkopf oder -traeger um eine zur wagerechten Schleifspindelebene lotrechte Achse drehbar tragende Schlitten in einer zur genannten Ebene parallelen Schlittenfuehrung verschiebbar ist

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DE395569C DEN19039D DEN0019039D DE395569C DE 395569 C DE395569 C DE 395569C DE N19039 D DEN19039 D DE N19039D DE N0019039 D DEN0019039 D DE N0019039D DE 395569 C DE395569 C DE 395569C
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    • B24B47/10Drives or gearings; Equipment therefor for rotating or reciprocating working-spindles carrying grinding wheels or workpieces

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

  • Schleifmaschine, bei der der den Schleifspindelkopf oder -träger um eine zur wagerechten Schleifspindelebene lotrechte Achse drehbar tragende Schlitten in einer zur genannten Ebene parallelen Schlittenführung verschiebbar ist. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleifmaschine, und insbesondere auf eine Art von Maschinen, bei der die Schleifscheibe ihren Antrieb von unterhalb des Schleifspindelstocks erhält.
  • Viele Einzelheiten der «-eiter unten beschriebenen Erfindung sind besonders nützlich und wertvoll in Universalschleifmaschinen; aber andere Einzelheiten sind auch in gewöhnlichen Schleifmaschinen von großem Werte.
  • Es ist im allgemeinen gebräuchlich, die Schleifscheibe in Universalschleifmaschinen auf einem Spindelstock anzubringen, der in einem Schlitten winklig verstellbar, d. h. verdrehbar ist, dessen Führungen wiederum am Gestell der Maschine winklig oder anderweitig verstellbar sind. Ein Zweck der Erfindung ist der, eine Konstruktion für eine Schleifmaschine zu bieten, hei welcher die Verbindungen, *ie dem Antrieb der Schleifscheibe dienen von unten zum Scheibenspindelstock geführt werden,-und zwar in einer Bahn, welche mit der senkrechten Achse, um die der Schlittenfuß winklig, verstellbar ist, zusammenfällt. In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung wird die Scheibe durch Riemen angetrieben, wo-].ei der Riemen durch Leerscheiben derart geleitet wird, daß er nach und von der Scheibenspindel in parallelen Bahnen sich bewegt, wobei die Richtung einer jeden Bahn dicht neben der obenerwähnten Achse verläuft.
  • Um obigen Zweck zu erreichen, ist ein Kranzzahngetriebe vorgesehen, welches drehbar auf einem Gestell angebracht ist, und eine Zahnstange auf dem Scheibenschlitten. Durch dieses Getriebe und die Zahnstange wird die Längsbewegung der Scheibe in allen winkligen Lagen ermöglicht; das Kranzzahngetriebe ist 1n11 einer achsialen t>ffnung versehen, durch welche hindurch der Antrieb der Scheibe erfolgt.
  • Wenn die Erfindung in einer einfachen Schleifmaschine Verwendung findet, können einfachere Mittel zur Bewegung des Scheil:enschlittens das Kranzzahngetriebe und die Zahnstange ersetzen; aber es empfiehlt sich, (las Antriebsverfahren für die Scheibe, bei welchem die Antriebsvorrichtung durch eine Offnung in dein unteren Teil des Scheibenschlittens nach oben verläuft, beizubehalten.
  • Weitere Zwecke der Erfindung sind: ein verbessertes Verfahren, die Scheibenspindel finit den Spitzen in eine Linie zu bringen, titicl ferner das Anbringen einer Innenschleifvorrichtung an einer Universalschleifniaschine.
  • Nach der Erfindung wird eine Hilfsschleifspindel zu dieseln Zweck am hinteren Ende des Scheihenspindelstocks vorgesehen, wobei der Antrieb der Hilfsspindel durch die Hauptschleifspindel erfolgt.
  • In den Zeichnungen ist eine Schleifmaschine nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. Abb. i ist eine Seitenansicht einer Universalschleifmaschine mit Teilen des Tisches im Schnitt.
  • Abb. 2 und 3 zeigen in Seitenansicht bzw. in Ansicht von oben den Scheibenspindelstock und die Scheibenantriebsvorrichtung in größerem Maßstab. Abb.4 ist ein Schnitt durch Einzelheiten der Vorrichtung zur Längsbewegung des Scheibenschlittens, wobei der Schnitt in einer Ebene geführt ist, die senkrecht zur Ebene der Abb. 3 ist.
  • Abb. 5 ist ein Schnitt von Einzelheiten eines der Lager für die Scheibenspindel. Abb.6 und 7 sind Seiten- bzw. Vorderansichten der Aufnahineleitrolle.
  • Abb. 8 und 9 sind Seiten- bzw. Vorderansichten der Schwenkleitrolle.
  • Abb. io ist ein Schnitt nach der Linie io-io der Abb. B.
  • Abb. i i zeigt in größerem Maßstab einzelne in Abb. io dargestellte Teile.
  • Abb. 12 ist ein Schnitt nach der Linie 12-12 von Abb. i.
  • Abb. 13 zeigt in Ansicht Teile nach der Linie 13-13 von Abb. 12.
  • Wie in Abb. i dargestellt, ist der Schleifscheibenspindelstock auf einem Gestell 2o angeordnet; dasselbe trägt ferner einen Schlitten 21, an dem die Spitzenstöcke 22 beliebig einstellbar angebracht sind. Nicht gezeigte Vorrichtungen dienen zur Längsbewegung des Schlittens 21, wobei diese Vorrichtungen ihren Antrieb durch die in Abb.12 dargestellte Riemenscheibe 23 erhalten.
  • Die Schleifscheibe u' (Abb. i) ist auf einer Schleifspindel 30 (Abb. 2 und 3) befestigt, die in Lagern am Scheihenspindelstock 32 läuft. Letzterer ist auf dein Schleifscheibenschlitten 33 dreh- und feststellbar angebracht. der in der Längsrichtung auf einer Schlittenführung 34 beweglich ist.
  • Der Schleifscheibenschlitten 33 ist an einer Längsseite mit einer schrägen Führungsfläche 35 (Abb. 4) versehen. Außerdem ist eine Zahnstange 36 daran angebracht. Die abgeschrägte Fläche 35 und die senkrechte Seite der Zahnstange 36 zusammen mit einer nach oben sich erstreckenden Rippe 37 auf der Schlittenführung besorgen die Führung efes Scheibenschlittens bei seiner Bewegung.
  • Die Schlittenführung 34 ist auf dem Gestell 2o winklig verstellbar (drehbar) und. wird in der eingestellten Winkellage durch Bolzen 38 (Abb. 4) festgehalten, welche in einem '(-Schlitz im Gestell beweglich sind. Der Scheibenspindelstock 32 wird in ähnlicher Weise in der eingestellten Dreh- bzw. Winkellage auf dein Scheibenschlitten 33 durch Bolzen 39 gehalten, deren Köpfe in einem T-Schlitz 40 im Schlitten 33 sich bewegen. Die Winkeleinstellung des Scheibenspindelstocks sowohl als auch der Schlittenführung wird dadurch erreicht, daß man die Bolzen 39 oder 39 lockert und die betreffenden Teile dann mit der Hand in die gewünschte Winkellage bringt. Damit der Scheibenschlitten 33 in jeder Winkeleinstellung in der Längsrichtung beweglich ist, ist ein Zahnstangengetriebe (Abb. 3) vorgesehen, dessen in die Zahnstange 36 (Abb. 4) eingreifendes Stirnrad 41 derart ausgebildet ist, daß es in dein an dein Gestell 2o befestigten Lager 42 drehbar ist. Am unteren Ende des Getriebes 41 ist ein Schneckenrad 43 vorgesehen, welches in eine Schnecke 44 eingreift, die an einer Welle 45 sitzt. Die Welle 45 reicht bis zur Vorderseite der Maschine und ist mit einem Handrad 4()-(Abb. i) versehen, mittels dessen der Schlitten 33 von Hand in seiner Längsrichtung bzw. der Querrichtung Znin Schlitten 21 bewegt werden kann. Es ist ersichtlich, daß die Zahnstange 36 jederzeit in (las Getriebe 4i eingreift, ungeachtet der Winkellage fiter Schlittenführung 34.
  • Am unteren Teile des Gestells 20 ist eine Antriebswelle 5o (Abb. i und 12) vorgesehen, die in den Lagern 51 und 52 (Abb. 12) läuft und finit einer angetriebenen Riemenscheibe 53 ausgerüstet ist, die durch einen Riemen finit einer beliebigen Kraftquelle verbunden werden kann. Innerhalb des Gestells 2o ist an der Welle 5o eine Antriebstrommel 5o befestigt, die dazu dient, die Schleifscheibe anzutreiben.
  • Die Verbindung zwischen der Antriebstrommel 54. auf der Welle 50 und der angetriebenen Riemenscheibe 55 (Abb. 2) auf der Scheibenspindel 30 wird durch den Riemen 56 (Abb. i) vermittelt, der über die Trommel 54 läuft und von da nach oben über die verlängerte Leitrolle 57 durch die das Stirnrad 41 tragende Hülse hindurch und über Leitrollen 58 und 59 zur angetriebenen Rolle 55 auf der Schleifspindel 30: Dann läuft der Riemen 56 über eine feststehende Leitrolle 6o und abwärts durch die Zahnradhülse .a.1 zu einer ebenfalls verlängerten Leitrolle 61, welche neben der Leitrolle 57 angebracht ist, und von da schließlich zur Antriebstrommel 54 zurück.
  • Die verlängerten Leitrollen 57 und 61 sind in ihren Einzelheiten in Abb. 12- und 13 zu erkennen. Ihre Flächen sind hier als irn wesentlichen ebenso breit wie die Trommel 54 dargestellt. Die Rollen 57 und 61 sind auf Hülsen 62 drehbar, die an den nicht drehbaren Wellen 63 l:efestigt sind, welche in einem Guß'stück 64 gelagert sind, das auf einer inneren Verlängerung des Lagers 51 getragen wird. Das Gußstück 6d. ist an der Verlängerung des Lagers angekeilt.
  • An ihren äußeren Enden sind die Wellen 63 mit Deckelplatten versehen, die auch die Vorrichtungen zum Schmieren der Rollen 57 und 61 enthalten. Zu dieser Schmiervorrichtung gehört ein Schmierlochdeckel 66, der an den Deckelplatten beweglich durch Stifte befestigt ist und die Öffnung eines Schmierkanals 67 abdeckt, der eine Strecke lang in die Welle 63 hineinläuft und in einen Schmierraum 68 in der Hülse 62 mündet.
  • Die Leitrolle 6o (Abb. i und 3) in dein Scheibenspindelstock 32 ist in festen Lagern angeordnet und leitet den Riemen in seinem Lauf von der angetriebenen Riemenscheibe 55 nach unten zurück zur Leitrolle,61 und zur Antriebstrommel 5d..
  • Die Leitrolle 58 ist in einem Arm 70 (Abb. 8) gelagert, der von einer zylindrischen Hülse 71 herabhängt. Die Hülse 71 wird von einem Lager am Spindelstock 32 getragen, wie in Abb. 3 dargestellt ist. Ein Bund 72 an der Hülse 71 'begrenzt die Längslage in der einen Richtung, während eine am entgegengesetzten Ende der Hülse aufgeschraubte Mutter 73 eine Verschiebung in entgegengesetzter Richtung verhindert. Die Rolle 58 kann daher .frei um die Achse der Hülse 71 als Mittelpunkt schwingen und sich den verschiedenen Winkeln anpassen, in denen der Antriebsriemen 56 sich der Rolle nähert.
  • Die Leitrolle 59 (Abb. 6 und 7) ist in einem Lager am Ende der Hülse 7d. angeordnet. An der Hülse ist eine Keilnute 75 vorgesehen (Abb. 6) auf der .Oberseite und weiter ein Zahnring 76 auf der unteren Seite eingeschnitten. Die Hülse 74 ist innerhalb der Hülse ;1 angebracht und wird durch einen Stift 77 (Abb. 8), der in die Keilnute 75 hineinragt, daran verhindert, sich zur Hülse zu verdrehen.
  • Über dem herabhängenden Arm 7o weist die Hülse 71 Lager 78 und 79 (Abb. io) für die kurze Ouerstange 8o auf. - An dieser Stange 8o sitzt eine Büchse 81 (Abb. i i) mit einem Schlitz 82 zur Aufnahme des verjüngten Endes einer Schraube 83, welche in das Lager 78 eingeschraubt ist. Die Stange 8o kann sich daher in der Längsrichtung in den Lagern 78 bewegen, ist aber darin nicht drehbar. An dein inneren Ende der Büchse 8i sind ein oder mehrere Kupplungszähne 8d. angeordnet, deren Zweck später beschrieben wird.
  • Am Ende der Stange 8o sitzt ein Bund 85, und eine Spiralfeder 86 ist zwischen dem Bund und dem Lager 78 vorgesehen, welche in normaler Lage die Stange 8o nasch rechts drückt, wenn man Abb. i i betrachtet.
  • Ein Ritzel 87 ist auf der Stange lose drehbar und greift in die auf der Hülse 74 eingearbeiteten Zähne 76 ein. Das Ritzel 87 hat an seinen Enden zwei Reihen Kupplungszähne 88 und 89. Unter gewissen Voraussetzungen greifen die Kupplungszähne 88 in die Kupplungszähne 84 der Hülse 8i ein, während bei anderen Voraussetzungen die Kupplungszähne 89 in die Kupplungszähne 9o, welche sich an der zylindrischen Verlängerung 91 des Federknopfes 9-2 (Abb. i o) befinden, eingreifen. Die Verlängerung 9i ist innerhalb des Lagers 79 drehbar und bildet ein Lager für das linke Ende der Stange 8o.
  • Eine flache oder Bandfeder 93 ist in dem Federknopf aufgewickelt, deren eines Ende an der Innenfläche des Knopfes fest ist, während (las andere Ende an der nicht drehbaren Stange 8o befestigt ist. Der Knopf 92 ist in der Längsrichtung auf der Stange 8o beweglich, darauf drehbar unter der Einwirkung der Feder 93. Wenn die Spiralfeder 86 (Abb. i i) die Stange 8o nach rechts schiebt, greifen die auf der Verlängerung 91 des Knopfes 92 befindlichen Kupplungszähne 9o in die Zähne 89 des Ritzels 87 ein.
  • Die Feder 93 ist so angebracht, daß sie das Bestreben hat, das Ritzel in der durch den "Pfeil in Abb. 8 gekennzeichneten Richtung zu drehen, wodurch die Hülse 74 nach rückwärts gedrückt wird unter Mitnahme der Leitrolle 59 in derselben Richtung. Die Rolle 59 übt also unter der Spannung der Feder 93 die Wirkung einer Riemenspann- oder Aufriahinescheibe aus und ist so beschaffen, daß sie in der Längsrichtung elastisch beweglich ist, und stellt somit die wirksarne Länge des Riemens 56 auf die sich verändernden Lagen des Scheibenspindelstocks 32 und des Schlittens 33 ein.
  • Wenn die Spannung der Feder 93 verändert werden soll. so braucht inan nur die Stange 8o nach links (Abb. i i) entgegen dein Druck der Feder 86 zu schieben. Diese Bewegung der Stange 8o Bist die Kupplungszähne 9o von den Zähnen 89 und veranlaßt (las Eingreifen der "Zähne 8.. in die Zähne 88.
  • Da die Zähne 8:I an der nicht drehbaren Hülse 81 sitzen, ist (las Ritzel 87 dabei gegen Drehung gesichert, während zu gleicher Zeit der Federknopf 92 frei ist, so daß er finit der Hand gedreht werden kann, bis die Feder 93 die gewünschte Spannung hat. Ist diese erreicht, läßt inan die Stange 8o wieder nach rechts in ihre norrnale Lage gleiten, die Zähne 9o greifen wieder in die Zähne 89 ein, und die Feder 93 ist so gestellt, claß sie das Ritzel 87 in der erläuterten Weise dreht.
  • Zrr beachten ist, daß beim Übergang von der Leitrolle 59 zu der angetriebenen Riemenscheibe 5 5 der Riemen durch die Hülsen 71 und 74. hindurchläuft, ferner, claß die Rollen 57 und 61 in dem Gestell 20 rnit den Rollen 58 und 6o zusammen den Riemen in (licht nebeneinanderliegenden Bahnen führen, unmittelbar neben und parallel der Achse des Zahngetriebes .41. Wenn die Schlittenführung 34. so eingestellt ist, daß der Schleifscheibenschlitte1133 sich für rechten Winkel zum Schlitten 21 und zur Welle 5o bewegt, dann schwingen die parallelen Bahnen des Riemens 56 beim Verschieben des Schleifscheibensupportes vor- und rückwärts uni die Rolle 57 und 61 als Mittelpunkte. Die veränderlichen Entfernungen zwischen den verschiedenen Rollen werden unschädlich gemacht durch die in der Längsrichtung bewegliche Aufnahmescheibe 59. Der Durchmesser der öffnung in dein Zahnretriebe 4.i ist so gehalten, claß die Vor- und Rückwärtsbewegung innerhalb der für die praktische Tätigkeit der Maschine erforderlichen Grenzen möglich ist. Wenn dagegen der Schlittenfuß 3:I so eingestellt ist, daß der Schlitten 33 sich parallel zum Schlitten 21 und zur Welle 50 bewegt, dann muß der Riemen der Bewegung des Schlittens folgen und läuft längs der Trommel 54. und der verlängerten Leitrollen 57 und 61 hin und her. Die (@iffnungen im Zahngetriebe 4i gestatten auch diese Verschiebung innerhalb der erforderlichen Grenzen.
  • Wenn die Schlittenführung -.i in einem Winkel eingestellt ist, der zwischen den beiden ehen angenommenen liegt, so ist die Bewegung des Riemens die Resultante bei den Riernenbewegungen, und zwar über die Rolle 57 und 61 und auf der Trommel 5:4. In allen die:,en Stellungen paßt sich die Schwenkrolle 58 durch Schwenken dein Annäherungswinkel des Riemens 56 an, und die Aufnahmescheibe 59 stellt sich in der Längsrichtung so, daß -der Riemen die nötige Spannung beli2,i lt.
  • In Abb. i ist der Scheibenspindelstock 32 in seiner normalen Stellung dargestellt und kann auf dein Schlitten 33 u111 i8o° in beiden Richtungen verstellt werden. Der Spindelkopf kann also gewünschtenfalls auf dein Schlitten genau umgekehrt «-erden, wodurch der Antriebsriemen gekreuzt anstatt offen betrieben wird.
  • Ain hinteren Ende des Spindelstockes 32 sind Lager ioo (Abb. 2) für eine Hilfsschleifspindel vorgesehen. An dein einen Ende dieser Spindel ist eine angetriebene Riemenscheibe io2, und am anderen Ende kann eine kleine Schleifscheike 103 angebracht «-erden. Diese Hilfsschleifspindel ist für Innenschleifen besonders geeignet. Wenn diese Vorrichtung benutzt werden soll, wird auf der Hauptspindel eine Antriebsscheibe 10:1. angebracht, die durch einen Riemen io5 mit der Scheibe io2 verbunden wird.
  • Die Maschine kann also zum Innenschleifen dadurch eingerichtet «-erden, daß rnan einfach den Scheibenspindelstock in die umgekehrte Stellung bringt. Dies ist dann sehr vorteilhaft, wenn ein Werkstück außen und innen geschliffen werden soll, ohne daß die Lage des Werkstückes in den Spitzen verändert wird. Bei allen Zylinderschleifmaschinen ist es von größter Wichtigkeit, daß die Schleifspindel genau in der wagerechten Ebene der Spitzen liegt. Liegt die Spindel in einer parallelen Ebene entweder über oder unter den Spitzen, so kann nian unmöglich an einern zwischen den Spitzen gehaltenen Werkstück einen konischen Schliff ausführen, und liegt die Spindel gar in einer zur Ebene der Spitzen geneigten Ebene, dann kann nian weder zylindrisch noch konisch genau schleifen.
  • Uni die richtige Lage der Schleifscheil:enspindel in bezug auf die Spitzen rnit Leichtigkeit genau herstellen zu 'können, sind besondere Spindellager vorgesehen, deren Beschreibung hier folgt. Ein jedes der Lager besteht aus einer geschlitzten konischen Hülse i io (Abb. 5), die finit unterschnittenen konischem I_indrehungen i i i und 112 an den Enden des konischen Teiles der Büchse versehen ist. Diese Hülse wird in dein konischen i Loch eures Gehäuses 113 gehalten, welches an den Enden finit Außengewinde versehene Teile hat. Eine Mutter 114 paßt auf das Schraubengewinde an einem Ende des Gehäuses r i3 und ist an ihrer Innenseite mit einem konischen Vorsprung 115 versehen, welcher in die konische Eindrehung r i i paßt. Eine ähnliche Mutter i i 6 ist an dein entgegengesetzten Ende des Gehäuses ii3 angebracht und mit einem konischen Vorsprung 117 versehen, der in die Eindrehung 112, paßt. Bei dieser Anordnung ist ersichtlich, daß, wenn die Mutter 114 gelockert und die Mutter 116 angezogen wird, die geschlitzte Hülse i i o in bezug auf das Gehäuse 113 in der Längsrichtung bewegt werden kann. Diese Längsbewegung wird natürlich die Hülse auf das gewünschte Verhältnis zu der Spindel 30 zusammenziehen. Wenn die Hülse in der Längsrichtung die richtige Lage hat, können die Muttern 114 und 116 angezogen werden, bis sie die Hülse in dem Gehäuse 113 festklemmen, wobei die ' konischen Vorsprünge i 15 und 117 die geschlitzte Hülse i i o in feste Berührung mit dem Gehäuse 113 bringen.
  • Außen ist das Gehäuse i 13 mit einer Anzahl winklig angeordneter ebener Flächen i2o (Abb. 3) versehen. Der Spindelstock hat ein paar ähnlich angeordnete Lagerflächen 12i für jedes Lager und ist außerdem mit Klernrnstücken 122 versehen, welche an ihrer unteren Seite winklig angeordnete Flächen 123 haben. Ein jedes Klernrnstück 122 ist an dem Spindelstocl:32 mit einer Schraube 124 befestigt, und seine Seitenlage auf dem Spindelstock ist durch Tragflächen i25 und 126 bestimmt. Bei einer derartigen Anordnung der Gehäuse und ihrer Tragflächen können erstere in senkrechter Richtung eingestellt werden, bis die Spindel in einer Linie mit der genau wagerechten Ebene der Spitzen liegt. Dieses senkrechte Einrichten wird gewöhnlich dadurch bewerkstelligt, daß man eine oder mehrere der Flächen i2o und 121 so lange schabt oder feilt, bis die Spindel genau- in Linie ist. Dadurch werden die sonst erforderlichen komplizierten Einstellvorrichtungen unnötig. Ähnliche Vorkehrungen dienen zum Einstellen der Hilfsschleifspindel ioi.
  • Wird die Anordnung nach der Erfindung zum Antrieb der Schleifscheibe bei einer gewöhnlichen Maschine verwendet, dann kann die Schwenkscheibe 58 als feste Scheibe angeordnet werden, ganz wie die Scheibe 6o, während die Gleitbahn für die Aufnahmescheibe 59 und deren Betätigungsvorrichtung gleich auf dein Scheibenspindelstöck anstatt auf der drehbaren Hülse 71 angebracht werden kann. Einfachere Vorkehrungen, beispielsweise eine Schraube auf der Spinde145 und eine vom Scheibenspindelstock nach unten gekehrte Mutter, genügen, um den Spindelstock in der Längsrichtung zu be-`vegen. Der Schleifscheibenschlitten kann rnit dem Scheibenspindelstock aus einem Stück hergestellt sein, desgleichen die Schlittenführung mit dem Gestell der Maschine.
  • Es ist leicht ersichtlich, daß andere Antriebsverbindungen den dargestellten Riemenantrieb sowohl bei Universal- als auch bei gewöhnlichen Maschinen ersetzen können, ohne daß dadurch die angeführten Vorteile beseitigt werden müßten.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcIiE: r . Schleifmaschine, bei der der den Schleifspindelkopf oder -träger um eine zur wagerechten Schleifspindelebene lotrechte Achse drehbar tragende Schlitten in einer zur genannten Ebene parallelen Schlittenführung verschiebbar ist, die ihrerseits auf dem zum Durchtritt des Antriebsorganes für die Schleifspindel als Hohlkörper ausgebildeten Gestellteil drehbar ist, -dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck der Verschiebung des den Spindelkopf (32) drehbar tragenden Schlittens (33) auch während des Betriebes in der ortsfesten, die drehbare Schlittenführung (34) tragenden Lagerbüchse (42) ein hohler Drehling (4i) zur Verschiebung des Schlittens (33) angeordnet ist.
  2. 2. Schleifmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitführung (74) der Spannscheibe (59) eine Zahnstange (76) trägt, die in ein Ritzel (87) greift, das wechselweise entweder mit einer unter Federwirkung (93) stehenden Walze (92) oder mit einer das Ritzel (87) gegen Drehung sperrenden Vorrichtung (84, 82, 83) gekuppelt werden kann, wobei durch Drehung der Walze (92) die Federspannung geändert werden kann.
  3. 3. Schleifmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupt-und die Hilfsschleifspindel (30, 10i) mit Hülsen (i io) von mehreckiger Oberfläche (12o) in entsprechenden Lagerflächen (i23) des Schleifspindelkopfes (32) durch Klauen (i22, i24) festgehalten werden.
DEN19039D 1914-07-21 1920-07-10 Schleifmaschine, bei der der den Schleifspindelkopf oder -traeger um eine zur wagerechten Schleifspindelebene lotrechte Achse drehbar tragende Schlitten in einer zur genannten Ebene parallelen Schlittenfuehrung verschiebbar ist Expired DE395569C (de)

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