DE3916997A1 - Beleuchtungsvorrichtung - Google Patents

Beleuchtungsvorrichtung

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Description

Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Bei einer solchen Beleuch­ tungsvorrichtung kann es sich um eine bewegliche Leuchte han­ deln oder auch um ein großflächiges Beleuchtungssystem, das z.B. in die Decke eines Raumes integriert ist.
Mit der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung soll ein Licht erzeugt werden, welches dem natürlichen, von der Sonne erzeugten Tageslicht möglichst ähnlich ist. Zur Erläuterung der dabei auftretenden Probleme und des Erfindungsgegenstandes, sollen einige allgemeine Grundbegriffe über Lichtfarben und Farbwiedergaben nachfolgend vorangestellt werden.
Mit "Licht" wird elektromagnetische Strahlung bezeichnet, die im Auge eine Hellempfindung hervorruft, also sichtbar ist. Die sichtbare Strahlung (Licht) liegt bekanntlich in dem Wellenlän­ genbereich von etwa 380 nm bis 780 nm.
Um die Verteilung der Strahlungsenergie von Lichtquellen in Ab­ hängigkeit von der Wellenlänge zu kennzeichnen, werden sogenann­ te spektrale Strahlungsverteilungen angegeben. In solchen Dia­ grammen wird in der Regel die Wellenlänge auf der Abszisse und der spektrale Strahlungsfluß auf der Ordinate dargestellt.
Als Strahlungsfluß ist die Leistung definiert, die durch die Strahlung übertragen wird. Ihre Einheit ist das Watt (W). Der spektrale Strahlungsfluß wird in Watt pro Meter (W/m) gemessen.
Die von elektromagnetischer Strahlung im Auge hervorgerufene Hellempfindung hängt nicht nur vom Strahlungsfluß, sondern ganz wesentlich auch von der spektralen Zusammensetzung der Strah­ lung ab.
In der Beleuchtungstechnik wird deshalb ein sogenannter "Licht­ strom" definiert, der durch die Bewertung des Strahlungsflusses mit Hilfe der spektralen Hellempfindlichkeit entsteht. Einzel­ heiten hierzu finden sich in Lehrbüchern der Lichttechnik, z.B. im "Handbuch für Beleuchtung", Giradet-Verlag, Essen, sowie in den DIN-Normen 5033 und 6169.
In der Lichttechnik wird auch eine sogenannte "Farbtemperatur" definiert. Dabei wird eine Lichtquelle mit dem sogenannten "schwarzen Strahler" (auch Planck′scher Strahler genannt) ver­ glichen. Der Plank′sche Strahler ist bekanntlich ein im ther­ mischen Gleichgewicht befindlicher Temperaturstrahler. Die spektralen Eigenschaften vieler Lichtquellen (z.B. Leuchtstoff­ röhren) weichen vom Verhalten des Planck′schen Strahlers stark ab. Solchen Lichtarten wird eine sogenannte "ähnlichste Farb­ temperatur" zugeordnet, die dadurch gegeben ist, daß der em­ pfindungsgemäße Farbartunterschied zwischen der Farbart dieser Lichtquelle und dem zugehörigen Punkt des Planck′schen Kurven­ zuges ein Minimum annimmt.
Bei Glühlampen liegt der Farbort genau auf dem Kurvenzug des Planck′schen Strahlers (weil es sich bei Glühlampen um einen solchen handelt). Für Glühlampen kann deshalb eine genaue Farbtemperatur angegeben werden.
Die vorstehend genannte "ähnlichste Farbtemperatur" kann gemäß Verfahren berechnet werden, wie sie beispielsweise von A.R.
Robertson entwickelt worden sind ("Computation of Correlated Colour Temperature and Distribution Temperature", A.R. Robert­ son, JOURNAL OF THE OPTICAL SOCIETY OF AMERICA, November 1968).
Das natürliche, von der Sonne erzeugte Tageslicht ändert seine spektrale Zusammensetzung fortwährend im Verlaufe eines Tages und hängt überdies von Wetter, Wolken etc. ab. Die CIE hat Ta­ geslicht durch Formeln definiert, durch die das Spektrum von Tageslicht einer beliebigen Farbtemperatur zwischen 4000 K und 25000 K rechnerisch festgestellt werden kann.
Die DIN definiert die Farbwiedergabe von Lichtquellen als die Beziehung zwischen der Originalfarbe eines Objektes und dessen Wiedergabefarbe entweder ausschließlich unter einer anderen Be­ leuchtung oder zusätzlich nach Durchlaufen eines Übertragungs­ prozesses. Farbwiedergabe-Eigenschaften von Lichtquellen werden durch den allgemeinen Farbwiedergabe-Index Ra gekennzeichnet (siehe DIN 6169, Teil 2). Beim Verfahren der Kennzeichnung des allgemeinen Farbwiedergabe-Index Ra wird der Planck′sche Strah­ ler als Bezugslichtart verwendet, wenn die zu kennzeichnende Lichtquelle eine Farbtemperatur von weniger als 5000 K auf­ weist. Bei einer Farbtemperatur gleich oder größer als 5000 K wird das von der CIE definierte Tageslicht für die Kennzeich­ nung verwendet.
Licht, welches dem natürlichen Tageslicht weitgehend entspre­ chen soll, muß also hinsichtlich sehr verschiedener Parameter besonders angepaßt werden, da die gängigen künstlichen Licht­ quellen hinsichtlich der vorstehend erläuterten Parameter mehr oder weniger stark von den Werten des natürlichen Tageslichtes abweichen.
Tageslicht entspricht nicht dem Licht des Planck′schen Strah­ lers. Die Ähnlichkeit einer künstlichen Lichtquelle mit dem Tageslicht kann im allgemeinen durch Vergleich von drei Para­ metern festgestellt werden, nämlich der Farbtemperatur, dem allgemeinen Farbwiedergabe-Index Ra und der spektralen Strah­ lungsverteilung. Ein künstliches Licht, welches eine dem Tages­ licht entsprechende Farbtemperatur von mehr als 5000 K, einen sehr guten Farbwiedergabe-Index Ra größer als 85 und ein Spek­ trum aufweist, welches dem des Tageslichts ähnlich ist, hat insgesamt eine gute Ähnlichkeit mit Tageslicht.
Die Erzeugung von künstlichem Licht, welches weitgehend die gleichen Eigenschaften aufweist wie natürliches Tageslicht, ist in vielen Bereichen wünschenswert, zum Beispiel in Vorführräu­ men für Kleider, professionellen Schminkräumen, Ausstellungs­ räumen etc.
Es ist bekannt, daß mit Xenon-Lampen ein Licht erzeugt werden kann, das dem Tageslicht weitgehend entspricht. Solche Lampen werden jedoch wegen der Explosionsgefahr sowie der einen hohen Aufwand erfordernden Betriebsbedingungen nur für besondere Zwecke eingesetzt, z.B. bei Kino-Filmprojektoren.
In der Zeitschrift DIE FARBE 19 (1970), Nr. 1/6, S. 43 bis 76 beschreibt Günter Wyszecki eine Kombination aus einer UV-Leucht­ stofflampe mit einer Halogen-Glühlampe. Dabei ist jedoch eine Filterung der Glühlampe vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln eine Beleuchtungsvorrichtung zu schaffen, die Licht abgibt, das weitgehend dem natürlichen Tageslicht entspricht.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist mit Ausgestal­ tungen in den Patentansprüchen beschrieben.
Die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung zur Lösung dieser Aufgabe weist ein Gehäuse auf, in dem zumindest zwei unter­ schiedliche Lichtquellen miteinander kombiniert sind, nämlich
  • - zumindest eine im wesentlichen im blau-grünen Bereich des Lichtspektrums abstrahlende Lichtquelle, und
  • - zumindest eine rot-orange-gelb abstrahlende Lichtquelle, wobei
  • - das Licht der blau-grün abstrahlenden Lichtquelle vor dem Austreten aus dem Gehäuse im wesentlichen zumindest einmal an einer Fläche reflektiert wird, und
  • - das Licht der rot-orange-gelb strahlenden Lichtquelle zu­ mindest teilweise vor dem Austreten aus dem Gehäuse eben­ falls an der Fläche reflektiert wird, so daß beide Strah­ lungen gemischt werde.
Mit einem derart erzeugten Licht kann ein Raum und/oder ein Ob­ jekt annähernd so ausgeleuchtet werden, als wäre natürliches Tageslicht vorherrschend.
Der Begriff "mischen" im Sinne dieser Anmeldung soll bedeuten, daß die unterschiedlichen Strahlungen auf dieselbe Fläche auf­ treffen und dort reflektiert werden.
Als die blau-grüne und die rot-orange Strahlung mischende Fläche kommt insbesondere eine weiße Fläche in Betracht. Statt einer weißen Fläche kann auch eine verspiegelte Wandung ver­ wendet werden, deren Oberfläche matt gestaltet ist. Es ist auch möglich, die Strahlungen mittels einer grauen Wand zu mischen, wobei allerdings ein Intensitätsverlust in Kauf genommen werden muß.
Bei Sonnenschein hat das natürliche Tageslicht eine Farbtem­ peratur zwischen etwa 5000 K und 7500 K. Bei Bewölkung ist die Farbtempertur höher. Es gibt zwar Leuchtstofflampen, die eine entsprechende Farbtemperatur von z.B. 5000 K oder 5500 K, einen sehr guten Index Ra (größer als 85) und ein ähnliches Spektrum wie das Tageslicht aufweisen. Das Licht solcher Leuchtstofflam­ pen unterscheidet sich trotzdem von dem natürlichen Tageslicht, weil natürliches Tageslicht mit solcher Farbtemperatur "warm" und sehr "klar" ist. Durch die erfindungsgemäße Zumischung des Lichtes aus einer rot-orange-gelb strahlenden Lichtquelle oder einer Glühlampe (Planck′scher Strahler) wird insgesamt ein "warmes" und "klares" Licht erzeugt. Durch die Zumischung des Lichtes aus einer Leuchtstofflampe, deren Farbtemperatur höher als die des Tageslichtes ist, können eine dem Tageslicht ent­ sprechende Farbtemperatur, ein sehr guter Farbwiedergabeindex Ra sowie ein ähnliches Spektrum erreicht werden.
Als hauptsächlich im blau-grünen Bereich abstrahlende Licht­ quelle verwendet die Erfindung vorzugsweise gängige Leucht­ stofflampen, welche relativ preisgünstig sind. Als hauptsäch­ lich im rot-orange-gelben Bereich abstrahlende Lichtquelle ver­ wendet die Erfindung vorzugsweise Glühlampen. Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Mischung des Lichtes der Leucht­ stofflampe mit dem Licht eines Planck′schen Strahlers (Glüh­ lampe) wird eine dem natürlichen Tageslicht weitgehend entspre­ chende Beleuchtung hergestellt, wenn die beiden Lichtarten durch Reflexion an einer weißen Wand zumindest teilweise ver­ mischt werden.
Der Grund, weshalb eine Mischung des Lichtes von Leuchtstoff­ lampen mit dem Licht einer rot-orangen Lichtquelle nicht nur eine dem natürlichen Tageslicht entsprechende Farbtemperatur ergibt, sondern auch einen sehr guten Farbwiedergabe-Index Ra, ist folgender: Leuchtstofflampen strahlen das Licht im blau- grünen Bereich ab. Eine Glühlampe strahlt hingegen Licht im wesentlichen im rot-orange-gelben Bereich des Spektrums ab. Das Spektrum des gemischten Lichtes hat eine wesentlich größere Ähnlichkeit mit dem des natürlichen Tageslichtes als das Licht üblicher Leuchtstofflampen.
Natürliches Tageslicht hat insbesondere die Eigenschaften, sehr "warm" und "klar" zu sein. "Warmes Licht" bedeutet, daß in der spektralen Zusammensetzung der Rotanteil, insbesondere der Bereich nahe der Infrarotgrenze, ausreichend enthalten ist. Dieser Spektralbereich trägt zwar zur Helligkeit einer Licht­ quelle nicht viel bei, beeinflußt aber wesentlich die Erschei­ nung eines beleuchteten Gegenstandes. Die menschliche Hautfarbe reflektiert zum Beispiel diesen Spektralbereich relativ stark.
Bei Leuchtstofflampen hat jeder Leuchtstoff eine eigene spezi­ fische Strahlung. Leuchtstofflampen können deshalb durch Mi­ schung der Leuchtstoffe verschiedene Lichtfarben erzeugen. Es sind aber nur wenige Leuchtstoffe bekannt, die wesentliche An­ teile im Rot-Bereich nahe der Infrarotgrenze aufweisen. In der Praxis werden derartige Leuchtstoffe zum Ausleuchten kaum ver­ wendet, da die Lichtausbeute gering ist.
Weiterhin ist bei der Erzeugung von künstlichem Licht, das dem natürlichen Tageslicht weitgehend entsprechen soll, zu beach­ ten, daß die Sonne lichttechnisch praktisch eine punktförmige Lichtquelle darstellt. Eine punktförmige Lichtquelle erzeugt aber einen klaren Kontrast zwischen der angestrahlten Seite eines Objektes und der Schattenseite. Es ist dieser deutliche Kontrast, welcher das Tageslicht "klar" erscheinen läßt.
Leuchtstofflampen stehen hierzu in deutlichem Gegensatz. Der Leuchtstoff auf der inneren Oberfläche der Röhre absorbiert zu­ nächst die UV-Strahlung und erzeugt vollkommenes Streulicht. Somit kann kein klarer Kontrast entstehen.
Es ist zwar auch möglich, durch Kombination einer Glühlampe mit einem Filter tageslichtähnliches Licht zu erzeugen, jedoch hat dieses Verfahren erhebliche Nachteile, insbesondere große Lei­ stungsverluste und geringe Lebensdauern der Lampen.
Durch die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung werden diese Nachteile der bekannten Leuchtstofflampen überwunden, dabei aber gleichzeitig ihre günstigen Eigenschaften, wie Energieaus­ beute, Haltbarkeit etc. ausgenutzt.
Die Vorteile einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung liegen vor allem darin, daß mit ihr ein natürliches Aussehen eines angestrahlten Objektes (insbesondere der menschlichen Haut) ermöglicht wird, wobei überdies vielfältige Möglichkeiten bestehen, auch die Änderungen des natürlichen Tageslichtes in Abhängigkeit von Wetter, Wolken etc. zu simulieren. Diesbezüg­ lich liegen der Erfindung folgende Erkenntnisse zugrunde:
Wenn ein Objekt durch Leuchtstofflampen in Kombination mit einer rot-orange-gelb abstrahlenden Lampe (z.B. einer Glüh­ lampe) direkt angestrahlt wird, d.h. wenn keine erfindungsgemäß vorgesehene Mischung der Strahlungen erfolgt, kann eine gewünsch­ te Lichtfarbe nur auf der angestrahlten Seite des Objektes er­ reicht werden, nicht aber auf der Schattenseite. Die Schatten­ seite ist bläulich.
Dieser "bläuliche Schatten" entsteht durch Streulicht der Leuchtstofflampen. Das Streulicht kann die Schattenseiten er­ reichen, während das Licht der Glühlampe nur die "Sonnensei­ te" anstrahlt. Insbesondere bei der Ausleuchtung eines mensch­ lichen Gesichtes sind solche bläulichen Schatten höchst uner­ wünscht. Bei einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung erscheint aber die Schattenseite eines beleuchteten menschli­ chen Gesichtes so, als erfolge die Beleuchtung mit natürlichem Sonnenlicht. Mit einer erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrich­ tung kann ein milder Kontrast zwischen der "Sonnen"- und der Schattenseite des angestrahlten Objektes erreicht werden. Hier­ zu kann nämlich die Farbtemperatur des Lichtes durch Einstel­ lung der Lichtmischung aus den beiden Lichtquellen (blau-grün einerseits und rot-orange andererseits) so eingestellt werden, daß das aus dem Gehäuse nach außen austretende Licht eine Farb­ temPeratur aufweist, die größer ist als 7000 K. Um einen milden Kontrast am beleuchteten Gegenstand zu erzielen, kann gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung der Anteil der di­ rekt (also ohne Reflexion) auf den Gegenstand auftreffenden rot-orange-gelben Strahlung stark reduziert werden. Die direkte rot-orange-gelbe Strahlung kann auch vollständig unterdrückt werden.
Alternativ kann ein milder Kontrast am beleuchteten Gegenstand auch dadurch erzielt werden, daß die rot-orange-gelb abstrah­ lende Lichtquelle mit einem matten Glaskolben versehen wird.
Durch Änderung der Zusammensetzung des gemischten Lichtes kön­ nen unterschiedliche Tageslichtverhältnisse simuliert werden, z.B. nach dem Sonnenstand und den Wetterbedingungen.
Dabei benötigt die erfindunsggemäße Beleuchtungsvorrichtung kein Filter, da das gewünschte Lichtspektrum durch Auswahl der Leuchtstoff erreicht werden kann.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unter­ ansprüchen beschrieben.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel einer Beleuchtungsvorrichtung;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie A-A′ von Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel einer Beleuchtungsvorrichtung;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie A-A′ von Fig. 3; und
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiels einer Beleuchtungs­ vorrichtung, die in die Decke eines Raumes integriert ist.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Beleuchtungsvorrichtung handelt es sich um eine kompakte, transportable Leuchte 10. Die Form des Gehäuses 12 ist aus Fig. 2 zu erkennen. Die Innenwand 14 des Gehäuses 12 ist weiß beschichtet.
Als solche bekannte Leuchtstofflampen 16 a, b, c, und d sind ge­ mäß Fig. 1 und 2 so im Gehäuse 12 angeordnet, daß das von ihnen abgegebene Licht, welches im Vergleich mit natürlichem Tages­ licht starke Grün-Blau-Komponenten aufweist, nicht direkt aus dem Gehäuse 12 austreten kann, sondern zuvor mindestens einmal an einer weißen Innenwand 14 reflektiert wird.
Eine Glühlampe 18 ist so im Gehäuse 12 angeordnet, daß ihr Licht teilweise direkt aus einer Öffnung aus dem Gehäuse 12 austritt, also nicht an der Innenwand 14 reflektiert wird, wäh­ rend ein anderer Teil des von der Glühlampe 18 abgegebenen Lichtes zunächst auf die weiße Innenwand 14 trifft und dort ge­ meinsam mit dem von den Leuchtstofflampen 16 a, b, c, d abgege­ benen Licht reflektiert wird und letztlich ebenfalls aus der Öffnung 20 aus dem Gehäuse 12 austritt. Innenseitig ebenfalls weiß beschichtete Barrieren 22 stellen sicher, daß von den Leuchtstoffröhren kein Licht direkt durch die Öffnung 20 aus dem Gehäuse 12 nach außen tritt.
Statt der Glühlampe kann auch eine andere im rot-orange-gelben Bereich des elektromagnetischen Spektrums abstrahlende Licht­ quelle verwendet werden, wie eine Hochdruck-Natriumdampf-Lampe.
Als im rot-orange-gelben Bereich abstrahlende Lichtquelle wer­ den solche verwendet, die eine möglichst geringe räumliche Aus­ dehnung aufweisen, also in erster Näherung als Punkt-Lichtquel­ le anzusehen sind. Es können auch jeweils mehrere Lichtquellen dieser Art in der Beleuchtungsvorrichtung angeordnet ein.
Das von der Leuchte 10 insgesamt durch die Öffnung nach außen abgegebene Licht setzt sich somit in jedem Ausstrahlungswinkel aus Komponenten zusammen, die von der Glühlampe und den Leucht­ stofflampen stammen. Hierdurch wird eine Anpassung an die Qualität des natürlichen Tageslichtes erreicht.
Der Anteil der einzelnen Komponenten kann wahlweise variiert werden. Dadurch können unterschiedliche Tageslichtverhältnisse simuliert werden.
Beim dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Leuchtstofflampe eine Farbtemperatur von mindestens 7000 K auf und ihr größter spektraler Strahlungsfluß der kontinuierlichen Strahlung liegt im Bereich zwischen 440 und 500 nm. Dies hat sich als besonders günstig erwiesen. Für die Leuchtstoffe in der Leuchtstofflampe wird bevorzugt einer der folgenden Stoffe verwendet:
Ca₅(PO₄)₃F,Cl : Sb
Ca₁₀(PO₄)₆F,Cl : Sb
(Ba, Ca, Mg)₁₀(PO₄)₆Cl₂ : Eu
Sr₂P₂O₇ : Sn
Ba₂P₂O₇ : Ti
2 SrO · 0,84 P₂O₅ · 0,16 B₂O₃ : Eu
CaWO₄ : PB
MgWO₄
Diese Stoffe können jeweils allein verwendet werden oder mit einem der folgenden Zusätze gemischt:
(Sr,Mg)₃(PO₄)₂ : Sn
CaSiO₃ : Pb, Mn
Ca₁₀(PO₄)₆F,Cl : Sb,Mn
Zn₂SiO₄ : Mn
MgGa₂O₄ : Mn
Das in den Fig. 3 und 4 gezeigte Ausführungsbeispiel entspricht weitgehend dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2, wo­ bei einander entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, und versteht sich aus der Zeichnung von selbst. Die Öffnung 20 ist gemäß Fig. 4 von einer pyramidenstumpfförmi­ gen Barriere 22 umgeben.
In Abwandlung der Ausführungsbeispiele gemäß den Fig. 1 bis 4 können auch ringförmige Leuchtstofflampen verwendet werden, welche als solche bekannt sind. Es können auch mehrere Glühlam­ pen eingesetzt werden, die aber bevorzugt nahe beieinander an­ geordnet werden sollen, oder so angeordnet werden sollen, daß das Licht von nur einer Glühlampe direkt aus dem Gehäuse aus­ tritt, während das Licht von den anderen Glühlampen zunächst auf die Innenwand 14 trifft.
Die Glühlampen 18 weisen beim dargestellten Ausführungsbeispiel einen klaren Glaskolben oder einen matten Glaskolben auf. In letzterem Fall soll aber der Glühfaden von außen sichtbar sein, wenn die Glühlampe eingeschaltet ist.
Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Be­ leuchtungsvorrichtung in die Decke eines auszuleuchtenden Rau­ mes integriert ist, also beispielsweise eines Raumes, in dem Mode vorgeführt wird, ein Theater-Schminkraum oder dergleichen. Die Decke 24 des Raumes ist auf ihrer Innenfläche 24′ durchgehend weiß beschichtet. Zusammen mit einer Zwischendecke 25 bildet die Decke 24 das Gehäuse 12, wobei Öffnungen 26 in der Zwi­ schendecke 25 ausgebildet sind. Die Leuchtstofflampen 16 a, b, c und d sind so angeordnet, daß ihr Licht nicht direkt aus den Öffnungen 26 austreten kann. Hierzu sind, falls erforderlich, Barrieren 22 vorgesehen, welche ebenfalls weiß beschichtet sind. Glühwendel 28 a, b und c sind so oberhalb der Öffnungen 26 angeordnet, daß aus den Öffnungen austretendes Licht bei einge­ schalteten Glühlampen und eingeschalteten Leuchtstofflampen sich immer zusammensetzt aus Komponenten, die durch reflektier­ tes Licht der Glühlampen und reflektiertes Licht der Leucht­ stofflampen zusammengesetzt sind. Darüberhinaus enthält die Strahlung auch Anteile von direkter Strahlung aus dem Glühlam­ pen, welche aber durch die Position der Glühlampen variiert werden kann. Hierzu kann in einer Weiterbildung der darge­ stellten Ausführungsbeispiele vorgesehen sein, die einzelnen Lichtquellen, insbesondere die Glühlampen, beweglich anzuord­ nen, so daß die Komposition des abgegebenen Lichtes variierbar ist.
Die gezeigten Ausführungsbeispiele lassen sich auch so abwan­ deln, daß zusätzlich zu den genannten Lichtquellen noch eine gesonderte Lichtquelle vorgesehen ist, die einzeln einschaltbar ist, um das erzeugte Licht mit dem der gesondert vorgesehenen Lichtquelle vergleichen zu können. Auch kann vorgesehen sein, die Glühlampen und die Leuchtstofflampen wahlweise einzeln ein­ zuschalten.

Claims (23)

1. Beleuchtungsvorrichtung mit einem Gehäuse (12) und zumin­ dest einer im wesentlichen im blau-grünen Bereich des Licht­ spektrums abstrahlenden Lichtquelle (16 a, b, c, d) und zumin­ dest einer im wesentlichen im rot-orange-gelben Bereich des Lichtspektrums abstrahlenden Lichtquelle (18), dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlung der blau-grün abstrahlenden Lichtquelle (16 a, b, c, d) und der rot-orange-gelb abstrahlenden Lichtquelle vor Austritt aus dem Gehäuse (12) zumindest teilweise an einer Flä­ che (14, 22) gemischt werden, wobei die Strahlung der blau-grün abstrahlenden Lichtquelle (16 a, b, c, d) im wesentlichen nicht direkt aus dem Gehäuse (12) austritt.
2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als blau-grün abstrahlende Lichtquelle (n) (16 a, b, c, d) eine oder mehrere Leuchtstofflampen vorgesehen sind.
3. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als im wesentlichen rot-orange-gelb abstrahlende Licht­ quelle (18) zumindest eine Glühlampe vorgesehen ist.
4. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als die Strahlungen mischende Fläche eine weiße Wand, ein leicht matt gestalteter Spiegel oder eine leicht graue Wand vorgesehen sind.
5. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die rot-orange-gelb abstrahlende Lichtquelle (18) im Ver­ gleich zur blau-grün abstrahlenden Lichtquelle eine geringe räumliche Ausdehnung aufweist.
6. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als rot-orange-gelb abstrahlende Lichtquelle (18) zumindest eine Hochdruck-Natriumdampf-Lampe vorgesehen ist.
7. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Licht der rot-orange-gelb abstrahlenden Lichtquelle (18) teilweise direkt, d.h. ohne Reflexion an der mischenden Fläche (14, 22), aus dem Gehäuse (12) austritt.
8. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Gehäuse austretendes Licht im wesentlichen sowohl Komponenten aufweist, die von der blau-grün abstrahlenden Lichtquelle (16) stammen, als auch Komponenten, die von der rot-orange-gelb strahlenden Lichtquelle (18) stammen.
9. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtstofflampe (n) eine Farbtemperatur gleich oder größer als 7000 K hat und ihr größter spektraler Strahlungsfluß der kontinuierlichen Strahlung im Bereich zwischen 440 und 500 nm liegt.
10. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der folgende Leuchtstoffe für die Leuchtstofflampe verwendet wird: Ca₅(PO₄)₃F,Cl : Sb
Ca₁₀(PO₄)₆F,Cl : Sb
(Ba, Ca, Mg)₁₀(PO₄)₆Cl₂ : Eu
Sr₂P₂O₇ : Sn
Ba₂P₂O₇ : Ti
2 SrO · 0,84 P₂O₅ · 0,16 B₂O₃ : Eu
CaWO₄ : PB
MgWO₄
11. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß einer der nachstehenden Leuchtstoffe für die Leuchtstoff­ lampe zusätzlich verwendet wird: (Sr,Mg)₃(PO₄)₂ : Sn
CaSiO₃ : Pb, Mn
Ca₁₀(PO₄)₆F,Cl : Sb,Mn
Zn₂SiO₄ : Mn
MgGa₂O₄ : Mn
12. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtstofflampe ringförmig ist.
13. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die rot-orange-gelb strahlende Lichtquelle (18) einen klaren Glaskolben oder einen matten Glaskolben aufweist, in dem eine Glühwendel bzw. ein Brenner sichtbar ist.
14. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die rot-orange-gelb abstrahlende Lichtquelle (18) eine Farbtemperatur zwischen 2500 K und 3100 K hat.
15. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche 3 bis 14, wobei das Gehäuse eine Öffnung (20) aufweist, die eine Ebene definiert, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühwendel der Glühlampe bzw. der Brenner der rot­ orange-gelb strahlenden Lichtquelle (18) parallel oder senk­ recht zur Ebene der Lichtaustrittsöffnung (20) steht.
16. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die rot-orange-gelb abstrahlende Lichtquelle (18) im Ge­ häuse (12) so angeordnet ist, daß mindestens 30% ihrer Strah­ lung in das Gehäuse (12) verteilt und dort reflektiert wird.
17. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil des von der rot-orange-gelb abstrahlenden Licht­ quelle (18) (bzw. mehreren Lichtquellen) stammenden Lichtes im aus dem Gehäuse (12) abgegebenen Licht zwischen 15 und 85% liegt.
18. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) Barrieren (22) aufweist, welche im Inneren des Gehäuses teilweise eine mischende Fläche bilden.
19. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) durch eine Decke (24) und eine Zwischen­ decke (25) eines Raumes gebildet wird.
20. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die rot-orange-gelb strahlende Lichtquelle (18) (bzw. Lichtquellen) so angeordnet ist (bzw. sind), daß ihre Strahlung nicht direkt nach außen aus dem Gehäuse (12) ausgestrahlt wird, sondern im Gehäuse mindestens einmal zuvor reflektiert wird, und daß die Farbtemperatur von aus dem Gehäuse nach außen abgestrahltem Licht größer ist als 7000 K.
21. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine weitere Lichtquelle vorgesehen ist, die zu­ sätzliche oder alternativ zu den in den vorstehenden Ansprüchen genannten Lichtquellen eingeschaltet werden kann.
22. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer Schaltung die rot-orange-gelb strahlende Lichtquelle (18) alleine ohne die im blau-grünen Bereich abstrahlenden Lichtquellen eingeschaltet werden kann.
23. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die rot-orange-gelb strahlende Lichtquelle (18) bei Allein­ benutzung mittels eines Schalters eine niedrigere Farbtempera­ tur aufweist als bei Benutzung der blau-grünen Lichtquelle.
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