DE3914740C2 - Gleismeßgerät zur Vermessung eines unteren Lichtraumprofiles - Google Patents

Gleismeßgerät zur Vermessung eines unteren Lichtraumprofiles

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gleismeßgerät zur Vermessung eines unteren Lichtraum­ profiles nach den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
Ein solches Gleismeßgerät für diesen Zweck wird seit langem von einschlägigen Meßgeräte­ herstellern angeboten. Die einem Gleiskörper unmittelbar benachbarten Bauteile müssen hinsichtlich ihres Abstandes (Lichtraumprofil) vermessen werden. Bei diesem bekannten Gerät ist das zweigeteilte Meßlineal am Ende der Meßschiene scharnierartig angelenkt. Bei Nichtgebrauch wird das Meßlineal gegen den Meßbalken geschwenkt - bei eingeschobener Meßschiene - und liegt auf dessen Oberseite auf, wobei es durch U-förmige Klemmfedern gehalten ist. Der aufsteckbare Teil des Meßlineales wird ebenfalls mittels solcher Klemmfe­ dern auf der Oberseite des Meßbalkens festgehalten. Diese Konstruktion ist nicht zweckmä­ ßig, da solche Gleismeßgeräte doch sehr rauhen Betriebsbedingungen unterliegen und da­ bei die auf dem Meßbalken angeordneten Meßlineale all zu leicht beschädigt werden bzw. überhaupt verloren gehen, abgesehen davon, daß die auf der Oberseite des Meßbalkens angeordneten U-förmigen Klemmfedern beschädigt werden können, so daß für die aufsteck­ baren Teile des Meßlineales die Halterungen nicht mehr einwandfrei funktionieren. All dies beeinträchtigt die Handhabung eines solchen Gleismeßgerätes.
Aus den DE 24 60 618 A1, DE 34 08 927 A1 und DE-AS 15 48 294 sind Geräte zum Ver­ messen eines Gleises bekannt. Mit diesen Geräten können aber nur die verschiedenen Pa­ rameter eines Gleises ver- und ausgemessen werden, beispielsweise die Spurweite, die ge­ genseitige Höhenlage oder die Verwindung der Gleise. Mit Geräten dieser vorbekannten Bauart ist es jedoch nicht möglich, das untere Lichtraumprofil eines Gleises auszumessen.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ein Gleismeßgerät der eingangs genannten Art weiter zu entwickeln und es so konstruktiv zu gestalten, daß seine einzelnen Teile bei Nichtgebrauch vor äußeren Einflüssen geschützt verwahrt sind, eingedenk dessen, daß solche Meßgeräte sehr rauhen Betriebsbedingungen unterliegen. Zur Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe sind daher jene Maßnahmen vorgesehen, die Gegenstand und Inhalt des Patentanspruches 1 sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht die Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 das Gleismeßgerät in Ansicht;
Fig. 2 das Gleismeßgerät nach Fig. 1 von hinten gesehen;
Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie III-III in Fig. 2;
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Gleismeßgerät nach den Fig. 1 und 2;
Fig. 5 eine Ansicht wie Fig. 1, jedoch mit ausgefahrener Meßschiene und aufgestecktem Meßlineal;
Fig. 6 der eine Teil des Meßlineales in Ansicht und
Fig. 7 im Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6;
Fig. 8den zweiten Teil des Meßlineales in Ansicht und
Fig. 9 in Seitensicht;
Fig. 10 den Endteil der Meßschiene - aufgeschnitten;
Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie XI-XI in Fig. 10 und
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII in Fig. 10;
Fig. 13 zeigt einen Querschnitt, der im wesentlichen dem Querschnitt nach Fig. 3 entspricht, und zwar durch eine weitere Ausführungs­ form der Erfindung, wobei hier Meßbalken und Meßschiene unterschiedliche Profile aufweisen; Fig. 14 zeigt ebenfalls einen Querschnitt, der im wesent­ lichen dem Querschnitt nach Fig. 3 entspricht, jedoch durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung, und zwar hier mit Führungen, die bezogen auf eine vertikale Mittellängsebene des Meßbalkens symmetrisch gestaltet sind;
Fig. 15 ein Detail im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 13 und
Fig. 16 ein Detail im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 14.
Das Gleismeßgerät besitzt einen Meßbalken 1 in Form eines kastenförmigen Hohlprofiles mit rechteckigem aufrechtstehendem Querschnitt (Fig. 3). Am einen Ende dieses Meßbalkens 1 ist ortsfest ein Auflageschuh 2 mit einem seitlichen nach unten vorstehenden Anschlag 3 befestigt. Solche Anschläge 3 sind hier paarweise vorgesehen. Am anderen Ende ist ebenfalls ein Aufla­ geschuh 4 mit einem Anschlag 5 vorhanden, doch ist dieser Auflageschuh 4 entlang des Balkens 1 verstellbar, was hier durch den Pfeil 6 angedeutet ist. Die jeweils eingestellte Lage dieses Auflageschuhes 4 ist mit einer Klemmschraube 7 fixierbar, das Ausmaß der Verstellung gegenüber einem Norm­ maß ist an einem Meßgerät 8 ablesbar. Die Schienen 9 eines hier nicht wei­ ter dargestellten Gleiskörpers sind in Fig. 1 angedeutet.
Seitlich des Meßbalkens 1 ist nun eine Meßschiene 10 vorgesehen, die eben­ falls aus einem kastenförmigen Hohlprofil von rechteckigem Querschnitt ge­ bildet ist (Fig. 3), wobei beide Querschnitte gleiche Dimensionen besitzen. Dieser Meßbalken 10 trägt an seiner Oberseite eine Meßskala 11. In seiner Achsrichtung ist diese Meßschiene 10 gegenüber dem Meßbalken 1 verschieb­ bar gelagert, wobei die Meßschiene in ihrer jeweilig eingestellten Lage gegenüber dem Meßbalken fixierbar ist. Zu diesem Zweck ist benachbart dem einen Auflageschuh am Meßbalken 1 eine Führung vorgesehen, die aus zwei Profilstücken 12 und 13 besteht, das eine Profilstück 12 ist an der Unter­ seite des Meßbalkens 1 befestigt, das andere Profilstück 13 an der Obersei­ te, beide Profilstücke besitzen einen L-förmigen Querschnitt. Beide Profil­ stücke 12 und 13 erstrecken sich ferner nur über einen geringen Teil der Länge des Meßbalkens 1 bzw. der Meßschiene 10. Das oben liegende, im Quer­ schnitt L-förmige Profilstück 13 ist ferner noch mit einer Klemmschraube 14 ausgestattet, die zur Fixierung der Lage der Meßschiene 10 gegenüber dem Meßbalken 1 dient. Die jeweils kurzen Schenkel der L-förmigen Profil­ stücke 12 und 13 übergreifen die Meßschiene 10 randseitig, was die Fig. 3 deutlich veranschaulicht. Im oberen Profilstück 13 ist noch ein Ablesefen­ ster 15 mit einer Ablesemarke 16 ausgespart. Hier kann die jeweilige Ein­ stellung der Meßschiene 10 abgelesen werden. An der Unterseite des Meßbal­ kens 1 sind ferner noch im Querschnitt L-förmige Auflagelaschen 17 befe­ stigt. Endseitig am Meßbalken 1 sind solche im Querschnitt L-förmige La­ schen paarweise als Aufnahmehalterung 18 für das Ende der eingeschobenen Meßschiene 10 vorgesehen. Meßbalken 1 und Meßschiene 10 sind gegeneinander elektrisch isoliert. Dazu ist an einer der beiden benachbarten Seitenwan­ gen einer Schiene eine elektrisch isolierende Folie aufgeklebt. Ferner sind die Führungsstücke 12 und 13, die Auflagelaschen 17 und die Aufnahmehalte­ rung 18 aus elektrisch isolierendem Kunststoff gefertigt. Auch die Auflage­ schuhe 2 und 4 sind elektrisch isoliert. Diese Isolation dient dazu, elek­ trisch leitende Verbindungen zwischen den beiden Schienen eines Gleiskör­ pers zu vermeiden, wenn das Gleismeßgerät betriebsmäßig eingesetzt wird. Wäre diese elektrische Isolation nicht vorhanden, so sind Störungen der Signalstromkreise nicht auszuschließen.
An ihrem freien, ausziehbaren Ende ist die Meßschiene 10 absatzartig ausge­ schnitten und die durch diesen Ausschnitt gebildete Anschlagfläche 19 steht vertikal und erstreckt sich parallel zur Schieberichtung der Meßschiene 10. Diese Anschlagfläche trägt zwei Bolzen 20 sowie einen Klemmriegel 21. Das Meßlineal 40, das zweiteilig ausgebildet ist, ist in den Fig. 6 und 8 dargestellt. Fig. 6 veranschaulicht den ersten Teil 22 mit einer Skala 23 und im unteren Bereich dieses Teiles 22 sind zwei Bohrungen 24 vorgesehen, welche hinsichtlich ihres Durchmessers und ihrer Lage den Bolzen 20 an der Fläche 19 entsprechen. Mit diesen Bohrungen 24 wird dieser Teil 22 des Meß­ lineales 40 auf die Bolzen 20 aufgesteckt. Durch Betätigung des Klemmrie­ gels 21 wird der aufgesteckte Teil 22 arretiert. Am oberen rückseitigen Ende dieses Teiles 22 ist eine Steckführung 25 vorgesehen, die der Aufnah­ me eines Steckdornes 26 am anderen Ende des zweiten Teiles 27 des Meßlinea­ les 40 dient. Beide Teile 22 und 27 besitzen randseitig Vertiefungen 28, deren Funktion noch erläutert wird. Die betriebsbereite Anordnung des Gleis­ meßgerätes ist in Fig. 5 veranschaulicht. Hier in Fig. 5 ist gezeigt, daß die Meßschiene gegenüber dem Meßbalken seitlich vorgezogen ist und daß das aus den beiden Teilen 22 und 27 gebildete Meßlineal 40 ordnungsgemäß hier am stirnseitigen Ende dieser Meßschiene 10 fixiert ist.
Fig. 10 zeigt das aufgerissene Ende der Meßschiene 10. Innerhalb dieser Schiene ist eine im Querschnitt I-förmige, vorzugsweise aus Kunststoff ge­ fertigte Führung 29 angeordnet, die zusammen mit den Innenseiten der Wan­ dungen der Meßschiene 10 Führungsquerschnitte 30 begrenzen. Die dem Ende 36 der Schiene 10 zugewandte Seite (Fig. 10) dieser Führung 29 besitzt Auf­ laufschrägen 31. Im Bereich der Führung 29 ist an der Oberseite 32 der Schiene 10 ein Anschlag 33 vorgesehen, der den Auszugsweg der Schiene 10 gegenüber dem Meßbalken 1 begrenzt. Dieser Anschlag 33 ist hier auch als Halterung für federbelastete Rasten 34 ausgestaltet, welche in die Füh­ rungsquerschnitte 30 ragen (Fig. 11). Dieses Ende der Meßschiene 10 dient der Aufnahme der beiden Teile 22 und 27 des Meßlineales 40. Wird das Gerät nicht benutzt, so werden diese beiden Teile 22 und 27 in die Führungsquer­ schnitte 30 eingeschoben, diese eingeschobene Lage veranschaulicht Fig. 12, wobei der Schlitz 35 am Ende der Meßschiene 10 die Steckführung 25 am oberen Ende des Teiles 22 des Meßlineales 40 aufnimmt. Dieser Schlitz 35 ist in Fig. 10 durch eine strichlierte Linie veranschaulicht, da dieser Schlitz vor der Zeichenebene liegt. Seine Abmessungen (Breite und Länge) sind identisch mit den entsprechenden Abmessungen der Steckführung 25, so daß die Linien, die diese Steckführung 25 veranschaulichen und jene, die den Schlitz 35 versinnbildlichen, in der Darstellung nach Fig. 2 zusammenfal­ len. Sind die Teile 22 und 27 in die Führungsquerschnitte 30 eingeschoben, so wirken die Rasten 34 mit den randseitigen Vertiefungen 28 dieser Teile zusammen und halten diese Teile sicher in der Meßschiene 10 fest. Da die Steckführung 25 seitlich gegenüber der Wange der Meßschiene 10 etwas vor­ steht, wenn der Teil 22 hier in diese Schiene eingeschoben ist (siehe Fig. 4), kann dieser Teil 22 des Meßlineales 40 ohne weitere Mühe aus der Schie­ ne 10 im Bedarfsfall herausgezogen werden. Dadurch wird das Ende 36 der Schiene 10 soweit frei, daß auch der Teil 27 des Meßlineales 40 ohne wei­ tere Anstrengung herausgezogen werden kann.
Wird das Gleismeßgerät nicht benötigt, so ist bei eingeschobener Meßschiene 10 deren Ende von der Aufnahmehalterung 18 fixiert und das Meßlineal 40 bzw. die beiden Teile 22 und 27, die dieses Meßlineal bilden, sind sicher und geschützt verwahrt.
Es besteht auch die Möglichkeit, an der Oberseite des Meßbalkens 1 noch eine Wasserwaage anzubringen bzw. an der Seitenwange des Meßbalkens 1, die von der Meßschiene 10 distanziert liegt, eine zusätzliche Meßvorrichtung vorzusehen.
Sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel Meßbalken 1 und Meßschiene 10 aus Profilen gefertigt, die hinsichtlich ihrer Form und Größe praktisch identisch sind, was die Lagerhaltung der Ausgangsmaterialien erleichtert, so ist es denkbar, auch im Rahmen der Erfindung Profile zu verwenden, die sich vonei­ nander sowohl hinsichtlich ihrer Form wie auch ihrer Abmessungen unterschei­ den. Ein solches Ausführungsbeispiel ist im Schnitt in Fig. 13 veranschau­ licht (diese Schnittdarstellung entspricht in etwa der Schnittdarstellung nach Fig. 3, wobei jedoch hier die Klemmschraube 14 weggelassen worden ist). Der Meßbalken 1 ist bei diesem Ausführungsbeispiel nach Fig. 13 so ausgebil­ det, wie dies beim erstbesprochenen Ausführungsbeispiel der Fall ist. Gemäß Schiene 10 jedoch ist hier ein I-Profil. An ihrem einen Ende, das der Auf­ nahme des Meßlineales 40 dient, sind die oberen und unteren Flanschhälften ausgeklinkt (siehe Fig. 15) und in diesem Bereich ist die vertikale Steg­ fläche bearbeitet, so daß sie als Anschlagfläche 19 für das Meßlineal 40 dienen kann, zu dessen Lagefixierung auch hier Bolzen 20 angeordnet sein können zusammen mit einem leicht lösbaren, hier jedoch nicht veranschau­ lichten Klemmverschluß. Am anderen Ende dieser im Querschnitt I-förmigen Meßschiene 10 sind am vertikalen Steg 41 Halterungen befestigt, welche die Teile 22 und 27 des Meßlineales 40 aufnehmen. Die Lage dieser Teile zuein­ ander bei Nichtbenutzung des Gleismeßgerätes veranschaulicht die schon erwähnte Fig. 13.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel veranschaulicht Fig. 14. Auch hier ist eine Querschnittsdarstellung wiedergegeben, die im wesentlichen jener nach Fig. 3 entspricht. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Profilstücke 12 und 13, die die Führung bilden, sowie die Laschen 17 und die Aufnahmehal­ terung 18 bezogen auf die vertikale Längsmittelebene des Meßbalkens 1 sym­ metrisch gestaltet, so daß zu beiden Seiten dieses Meßbalkens 1 Profilschie­ nen als Meßschienen 10 und 10' verschiebbar gelagert werden können. Diese Profilschienen können hinsichtlich ihrer Querschnittsform und ihrer Quer­ schnittsabmessungen gleich oder verschieden sein. Ist die Meßschiene 10 bei diesem Ausführungsbeispiel nach Fig. 14 so ausgebildet, wie dies im Zusammenhang mit dem erstbesprochenen Ausführungsbeispiel erläutert worden ist, so kann an der zweiten Meßschiene 10' beispielsweise ein Profilstück 42 lösbar befestigt sein. Ein solches Profilstück 42 in Verbindung mit die­ ser Meßschiene 10' ist in Fig. 16 im Detail dargestellt. Auch diese Meß­ schiene 10' ist in der oben besprochenen Weise gegenüber dem Meßbalken 1 elektrisch isoliert. Sind zu beiden Seiten des Meßbalkens 1 Meßschienen 10 und 10' angeordnet, wie dies Fig. 14 schematisch darstellt, so ist jeder Meßschiene 10 eine Klemmschraube 14 zuzuordnen. Diese kann so ausgebildet sein, wie dies im Zusammenhang mit dem erstbesprochenen Ausführungsbeispiel erläutert worden ist.
Beim erstbesprochenen Ausführungsbeispiel sind die Teile 22 und 27 des Meß­ lineales, wenn dieses nicht gebraucht wird, innerhalb des Hohlprofiles der Meßschiene 10 untergebracht. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 13 ist der Teil 27 des Meßlineales zwar in einer Hohlkammer untergebracht, die umfangs­ seitig mehr oder weniger geschlossen ist, so liegt hingegen der Teil 22 gegen die Seite hin frei zugänglich (siehe Fig. 13). Dennoch liegt auch der Teil 22 des Meßlineales 4 beim Ausführungsbeispiel 13 innerhalb des Hüllprofiles dieses I-Profiles und ist dadurch erheblich besser und wir­ kungsvoller geschützt, als dies bei dem bisher bekannten Gleismeßgerät der Fall war. Eventuell kann zumindest auf der Außenseite des vertikalen Ste­ ges 41 eine Kunststoffhalterung angeordnet werden, die etwa so lang ist wie der Teil 22 und die innerhalb des Hüllprofiles dieses I-Profiles liegt und in die dieser Teil 22 dann eingeschoben werden kann, so daß er auch bei der Wahl eines I-Profiles für die Meßschiene 10 ausreichend geschützt ist. Unter Hüllprofil der I-Profilschiene wird jenes Rechteck verstanden, in welches dieses I-Profil einschreitbar ist.
Bezugszeichenliste
1
Meßbalken
2
Auflageschuh
3
Anschlag
4
Auflageschuh
5
Anschlag
6
Pfeil
7
Klemmschraube
8
Meßgerät
9
Schiene
10,
10
' Meßschiene
11
Meßskala
12
Profilstück
13
Profilstück
14
Klemmschraube
15
Ablesefenster
16
Ablesemarke
17
Auflagelasche
18
Aufnahmehalterung
19
Anschlagfläche
20
Bolzen
21
Klemmriegel
22
Teil
23
Skala
24
Bohrung
25
Steckführung
26
Steckdorn
27
Teil
28
Vertiefung
29
Führung
30
Führungsquerschnitt
31
Auflaufschräge
32
Oberseite
33
Anschlag
34
Raste
35
Schlitz
36
Ende
40
Meßlineal
41
Vertikaler Steg
42
Profilstück

Claims (16)

1. Gleismeßgerät zur Vermessung eines unteren Lichtraumprofiles mit einem auf die Schie­ nenköpfe eines Gleises auflegbaren, quer zur Achse des Gleises liegenden Meßbalken (1) und einer seitlich am Meßbalken vorgesehenen und an diesem verschiebbar gelagerten Meßschiene (10) mit einer Längenmeßskala (11), wobei Meßbalken (1) und Meßschiene (10) im wesentlichen gleich lang sind, und am freien Ende der Meßschiene (10) ein recht­ winklig zur Achse derselben vorgesehenes, vorzugsweise mehrteiliges Meßlineal (40) an­ geordnet ist, das sich gegenüber der Meßschiene (10) über den größten Teil seiner Länge nach oben erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßlineal (40) am freien Ende der Meßschiene (10) mittels eines Schraub- und/oder Klemmverschlusses (21) leicht lösbar befestigbar ist und zumindest der Meßbalken (1) oder die Meßschiene (10) als kastenarti­ ges, im Querschnitt rechtwinkeliges Hohlprofil oder als I-Profil ausgebildet ist und daß das Meßlineal (40) bei Nichtgebrauch entweder als Ganzes oder seine Teile (22, 27) in das of­ fene Ende des Hohlprofiles einsteckbar oder innerhalb des Hüllprofiles des I-Profiles befe­ stigbar und in dieser Lage formschlüssig bzw. klemmschlüssig gehalten ist oder sind.
2. Gleismeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Meßbalken (1) wie auch die Meßschiene (10) aus einem kastenartigen, im Querschnitt rechteckigen Hohl­ profil gebildet sind.
3. Gleismeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlprofile, die den Meßbalken (1) und die Meßschiene (10) bilden, hinsichtlich ihrer Querschnittsform und ihrer Querschnittsabmessungen im wesentlichen identisch sind.
4. Gleismeßgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende der Meßschiene (10), und zwar an einer vertikalen und zur Verschieberichtung der Meßschiene parallelen Anschlagfläche (19) Bolzen (20) vorgesehen sind und das Meßli­ neal (40) an seinem unteren Bereich zu diesen Bolzen (20) hinsichtlich des Durchmessers und der Lage korrespondierende Bohrungen (24) aufweist und ein auf den zwischen den Bohrungen (24) liegenden Bereich einwirkender Verschluß (21) das aufgesteckte Meßlineal (40) in seiner vertikalen Betriebsstellung fixiert.
5. Gleismeßgerät nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Meß­ schiene (10) fixierbare Meßlineal (40) in an sich bekannter Weise aus zwei Teilen (22, 27) besteht und der untere Teil (22) an seinem oberen und rückseitigen Ende eine in Achs­ richtung des Meßlineales (40) verlaufende Steckführung (25) besitzt, in welche ein zum Querschnitt dieser Führung einen korrespondierenden Querschnitt aufweisender Steckdorn (26) einführbar ist, der am unteren Ende des zweiten Teiles (27) des Meßlineales (40) an­ geordnet ist, und gegenüber diesem unteren Ende vorsteht.
6. Gleismeßgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Hohl­ profiles der Meßschiene (10) und nahe dem offenen Ende (36) eine sich in Längsrichtung der Meßschiene (10) erstreckende Führung (29) vorgesehen ist, deren Führungsquer­ schnitt (30) dem Querschnitt des Meßlineales (40) oder dessen Teile (22, 27) entspricht.
7. Gleismeßgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (29) einen im wesentlichen I-förmigen Querschnitt mit einem vertikalen Steg aufweist und zu beiden Seiten dieses vertikalen Steges ein Teil (22, 27) des Meßlineales (40) einsteckbar ist.
8. Gleismeßgerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß in den Führungs­ querschnitt (30) eine federbelastete Raste (34) ragt, die mit einer randseitig an den Teilen (22, 27) des Meßlineales (40) vorgesehenen Vertiefung (28) formschlüssig zusammenwirkt.
9. Gleismeßgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Raste (34) in einem den Auszugsweg der Meßschiene (10) begrenzenden und auf deren Oberseite (32) ange­ ordneten Anschlag (33) angeordnet ist.
10. Gleismeßgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der vertikalen äußeren Begrenzungswand der Meßschiene (10) vom offenen Ende (36) derselben ausgehend ein in Achsrichtung der Schiene (10) verlaufender Schlitz (35) vorgesehen ist, dessen Breite und Länge der Steckführung (25) am oberen rückseitigen Ende des einen Teiles (22) des Meßlineales (40) entspricht und der bei eingestecktem Meßlineal diese Steckführung (25) aufnimmt.
11. Gleismeßgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung für die Meßschiene (10) durch im wesentlichen L-förmige und paarweise, an der Ober- bzw. Unterseite des Meßbalkens (1) angeordnete Profilstücke (12, 13) gebildet ist, und die L-förmigen Profilstücke (12, 13) mit ihrem langen Schenkel an der Ober- oder der Unterseite des Meßbalkens (1) nahe dessen einem Ende befestigt sind.
12. Gleismeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßschiene (10) auf ihrer schmalen Oberseite eine Längenmeßskala (11) trägt.
13. Gleismeßgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem der Führung für die Meßschiene (10) abgewandten Ende des Meßbalkens (1) eine Aufnahmehalterung (18) für das freie Ende der eingeschobenen Meßschiene (10) angeord­ net ist.
14. Gleismeßgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Meßschiene (10) und Meßbalken (1) gegeneinander elektrisch isoliert sind, wobei auf min­ destens einer der einander benachbarten Seitenwangen der Meßschiene (10) oder des Meßbalkens (1) eine elektrisch isolierende Folie aufgeklebt ist, und die die Führung bilden­ den Profilstücke (12, 13), Auflagelaschen (17) und die Aufnahmehalterung (18) aus elek­ trisch isolierendem Kunststoff gefertigt sind.
15. Gleismeßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verwendung eines I-Profiles mit einem Steg (41) als Meßschiene (10) und/oder als Meßbalken (1) am Steg (41) dieses I-Profiles Halter für die Befestigung des Meßlineales (40) oder dessen Teile (22, 27) vorgesehen sind.
16. Gleismeßgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Führung bildenden Profilstücke (12, 13), die Auflagelaschen (17) und eventuell die Auf­ nahmehalterung (18), bezogen auf die vertikale Längsmittelebene des Meßbalkens (1), im wesentlichen symmetrisch ausgebildet sind und zu beiden Seiten des Meßbalkens (1) ge­ genüber diesem verschiebbare Meßschienen (10, 10') vorgesehen sind.
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