DE391160C - Metallsarg aus Eisenblech - Google Patents

Metallsarg aus Eisenblech

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DE391160C
DE391160C DEM80530D DEM0080530D DE391160C DE 391160 C DE391160 C DE 391160C DE M80530 D DEM80530 D DE M80530D DE M0080530 D DEM0080530 D DE M0080530D DE 391160 C DE391160 C DE 391160C
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HEINRICH MEYER AUF DER HEYDE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G17/00Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
    • A61G17/007Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns characterised by the construction material used, e.g. biodegradable material; Use of several materials
    • A61G17/0076Metal

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Metallsarg aus Eisenblech. Die Erfindung betrifft einen Metallsarg aus Eisenblech mit versteiften Wandungen und besteht darin, -daß -lediglich im Oberteil des Sarggehäuses vorgesehene, an der Innenseite ringsum laufende Verstärkungsleisten über den Oberteil hinaus verlängert sind. Ihre Enden ragen in den Unterteil hinein und legen sich gegen die Wandung des letzteren an den Stellen der Handgriffe, wodurch die Wandung des Unterteils - gegenüber der .Beanspruchung durch die Handgriffe. beim ?.'ragen des Sarges. abgestützt cvi_-d.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand -dargestellt, `und zwar ist Abb. i eine Seitenansicht, -Abb. a eine Vorderansicht des Sarges, Abb. 3 ein Längsschnitt, Abb. 4 ein Querschnitt des Sarges. Die Abb. 5 bis 7 zeigen im größeren Maßstab verschiedene Anordnungen zur Verbindung des Sargoberteiles mit dem Unterteil.
  • Abb.8 veranschaulicht in Teilansicht eine abgeänderte Ausführungsform des Sarges. Nach der Erfindung besteht der Sarg aus zwei einander gleichartigen Teilen., einem Unterteil a und einem Oberteil oder Deckel b. Beide Teile sind aus dünnem Eisenblech, vorzugs.`veise von etwa 1-/= mm Stärke, hergestellt. Ober- und Unterteil bestehen je aus Boden und Seitenwangen und einem damit vernieteten . Kopfstück a@, _bl,@ und auch Fußstück ä2, b2. Statt 'der Vernietung der Teile kann auch eine Verschraubung, Verschweißung oder sonstige Befestigung vorgenommen werden. Um die erforderliche Steifheit der beiden Sarghälften zu erzielen, sind die beiden Außenränder des Ober- und Unterteils zu einer Wulstleiste c, cl umgebördelt. Der Ouerschnitt des Sarges kann rechteckig, trapezförmig oder sonst beliebig sein. Vorzugsweise wird ein trapezförmiger Querschnitt der beiden Sarghälften gewählt, wie auf der Zeichnung dargestellt ist. Die Grundrißform des Sarges wird in der Regel rechteckig sein, doch kann, der Überlieferung gemäß, der Grundriß auch trapezförmig sein. Kopf-und Fußstücke der beiden Sarghälften können ferner zweckmäßig zur Erzielung eines gefälligen Aussehens und zum Zwecke der weiteren Versteifung mit eingeprägten Vertiefungen versehen sein.
  • Gemäß Abb. 8 sind die Stirnränder an dem Kopf- und Fußende des Sarges schräg gerichtet. Bei dieser Form, die wahrscheinlich meistens zur Anwendung kommen wird, ist besondere Rücksicht genommen auf Bahnversand. Durch Ineinanderlegen einer Menge von Ober- und J7nterteilen ist es möglich, eine große Zahl von Särgen in einen Waggon zu verladen, so daß die Ladefähigkeit des Waggons ausgenutzt wird. und die Frachtkosten der einzelnen Särge sich möglichst vermindern lassen.
  • Ober- und Unterteil des Sarges liegen mit ihren Wulstleisten c, cl genau aufeinander. Der Verschluß der beiden Teile kann entweder durch Splinte d erfolgen, die durch Schlitze der Wulstleisten hindurchgesteckt werden (Abb. 5), oder es können zweiteilige Klammern f, fl benutzt werden, die durch Schraubenbolzen zusammengehalten werden (Abb. 6).
  • Eine noch einfachere Befestigung ergibt eine federnde. aus einem Stück bestehende Klammer g, die einfach über die Wulstleisten c, cl herübergepreßt wird (Ab. 7).
  • An dem Unterteil a sind in üblicher Weise eine Anzahl Griffe befestigt, die aus ringförmig gebogenen, eisernen Bügeln h bestehen, «-elche in aus Blech gepreßten Lagerböcken % eingehängt sind. Die inneren Enden der Griffbügel h sind in bekannter Weise rechtwinklig abgebogen, so daß sie sich beim Aalleben des Griffes gegen die Wand des Sarges anlehnen. An den Stellen, an denen am Unterteil die Griffe sitzen, sind an der Innenseite des Oberteils b ringsum verlaufende Verstärkungsleisten k vorgesehen, die gemäß (ler Erfindung in den Unterteil a hineinragen. Zweckmäßig werden diese Verstärkungsleisten k aus U-förmig gebildeten Blechstreifen gebildet, die mit dem Blech des Oberteils vernietet oder verschraubt sind. Durch diese Verstärkungsleisten k wird die erforderliche Festigkeit und Steifheit des ganzen Sarggehäuses beim Anheben und Transport des Sarges erzielt, indem der durch die Griffe gegen die Seitenwandung ausgeübte Druck sich auf die Verstärkungsleisten überträgt und in Zugspannungen auflöst, so daß ein Zusammendrücken des Sarggehäuses ausgeschlossen, ist.
  • An dem Unterteil sind ferner Fußleisten in aus Eisenblech angebracht, wodurch eine Versteifung des Sargbodens herbeigeführt wird.
  • Zur weiteren Versteifung des Unterteils n und gleichzeitig zur Verbilligung der Ausstattung des Sarges ist das Unterteil mit einem schräg gestellten Kopfbrett o aus Blech ausgerüstet, das als Ersatz für das Kopfpolster dient. Durch dieses Kopfblech o wird der Druck des an dem Kopfende befindlichen Handgriffs beim Anheben der Last auf die betreffende Fußleiste übertragen und dadurch ein Einknicken der Kopfseite des Sarges verhindert. Am Fußende des Sarges ist in der Regel wegen des geringeren Gewichts desselben eine derartige Versteifung nicht erforderlich, doch können auch hier zu beiden Seiten der Füße schräge Verstärkungsleisten angebracht werden, die in gleicher Weise die Druckspannungen auf die Fußleisten übertragen und verteilen.
  • Die Innen- und Außenflächen des Sarges werden je nach Wahl beispielsweise mit weißer oder mit grauer Anstrichfarbe sowie mit Holzmaserung versehen, wobei Verzierungen, wie Kreuze o. dgl., auf dem Deckel oder an den Kopfseiten aufgemalt sein können. Ein derartiger Anstrich stellt sich dabei für einen Eisensarg erheblich billiger als bei einem Holzsarg, da das Eisenblech den Fettgehalt der Farbe nicht in dem Maße aufnimmt noch aufsaugt wie Holz.

Claims (1)

  1. PATRNT-ANSPRUCII.' Metallsarg aus Eisenblech mit versteiften Wandungen, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich im Oberteil des Sarggehäuses vorgesehene, an der Innenseite ringsum laufende Verstärkungsleisten über den Oberteil hinaus derart verlängert sind, daß ihre Enden in den Unterteil und sich gegen die Wandung des letzteren an den Stellen rler HaiI(lgriffe anlegend hineinragen und dadurch die Wandung des Unterteils gegenüber der Beanspruchung durch die Handgriffe beim Tragen des Sarges abstützen.
DEM80530D 1923-02-13 1923-02-13 Metallsarg aus Eisenblech Expired DE391160C (de)

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