DE3908398C1 - Device for conveying in particular living fish in association with water - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Fördern
insbesondere lebender Fische in Verbindung mit Wasser, mit
einem weitgehend geschlossenen Behälter, der einen
Einströmstutzen und einen Auslauf für Fische und Wasser
aufweist, mit einer Unterdruckquelle, die am höchsten Punkt
des Behälters angeschlossen ist und mit einer Auslaufklappe
zum Öffnen und Schließen des Auslaufs. Die Vorrichtung soll
nicht nur für tote, sondern insbesondere auch für lebende
Fische anwendbar sein, wobei es darauf ankommt, diese Fische
möglichst schonend und ohne Beeinträchtigung zu fördern.
Eine bekannte Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art
weist einen weitgehend geschlossenen Behälter auf, dessen
Behälterwandung nach Art eines Zylinders mit beidseitig
angeordneten Stirnflächen ausgebildet sein kann. Der Behälter
wird mit relativ steil gegenüber der Horizontalen angestellter
Achse angeordnet. Er besitzt einen Einströmstutzen für Fische
und Wasser, der im Bereich der nach oben gekehrten Stirnwand
des Behälters zentral zur Achse angeordnet ist. An dem
Einströmstutzen ist üblicherweise ein biegsamer Schlauch
entsprechend großen Durchmessers angeschlossen, durch den
Wasser und Fische gemeinsam angesaugt werden können. Zu
diesem Zweck reicht der biegsame Schlauch beispielsweise bis
in ein Fischgehege hinein. Im Behälter ist in dem Bereich, in
welchem der Einströmstutzen anschließt, ein Rückschlagventil
angeordnet, und zwar in Form einer Klappe, die im
Behälterinnenraum relativ zu dem Einströmstutzen in eine
Schließ- und eine Öffnungsstellung verschwenkt werden kann.
Im Bereich der anderen Stirnwand ist ein Auslauf vorgesehen,
der ebenfalls koaxial zur Achse des Behälters angeordnet ist
und dessen Durchtrittsfläche etwa derjenigen des
Einströmstutzens entpricht. Auch hier ist eine Klappe in
Form einer Auslaufklappe vorgesehen, die jedoch außerhalb des
Innenraums des Behälters angeordnet ist und den Auslauf von
außen her abdeckt. Am höchsten Punkt des Behälters ist eine
Leitung angeschlossen, die zu einer Unterdruckquelle,
insbesondere einer Pumpe, führt. Im Anschlußbereich dieser
Saugleitung am höchsten Punkt des Behälters ist kein Ventil
angeordnet. Die Vorrichtung weist darüber hinaus jedoch noch
einen Signalgeber auf, der durch Abgabe eines Schaltimpulses
anzeigt, wenn der Behälter mit Fischen und Wasser gefüllt
ist. Dieser Signalgeber schaltet dann die Pumpe so um, daß
die Druckseite mit dem Innenraum des Behälters verbunden
wird. Ein Förderzyklus bei dieser bekannten Vorrichtung läuft
wie folgt ab:
Während die Pumpe auf Unterdruckbetrieb geschaltet ist, wird die Auslaufklappe geschlossen und geschlossen gehalten, während die Klappe im Bereich des Einströmstutzens geöffnet wird. Damit kann sich der Unterdruck im Innenraum des Behälters ausbilden und über die am Einströmstutzen angeschlossene Schlauchleitung werden Fischer und Wasser gemeinsam angesaugt, bis der Innenraum des Behälters damit weitgehend gefüllt ist. Wenn der Signalgeber anzeigt, daß der Behälter gefüllt ist, wird die Klappe am Einströmstutzen geschlossen und die Auslaufklappe geöffnet. Der Signalgeber hat die Pumpe von Saugbetrieb auf Druckbetrieb umgeschaltet, so daß nunmehr der Behälterinhalt unter Druck gerät, wodurch Wasser und Fische durch den Auslauf an dem Bestimmungsort gefördert werden. Ein neuer Förderzyklus beginnt wiederum mit Saugbetrieb. Nachteilig an dieser Fördervorrichtung ist, daß durch die vergleichsweise schrägstehende Achse die Fische zu Beginn eines Förderzyklus von oben in den noch weitgehend leeren Behälter fallen, wodurch eine erhebliche Verletzungsgefahr gegeben ist. Außerdem müssen die Fische beim Durchgang durch den Behälter zwei Ventile passieren, nämlich einmal das im Bereich des Einströmstutzens angeordnete Ventil und zum zweiten das im Bereich des Auslaufs angeordnete Ventil. Auch dabei ist eine Verletzungsgefahr gegeben. Außerdem ist es nachteilig, daß die Fische beim Umschalten der Pumpe auf den Druckbetrieb diesem Druck ausgesetzt werden müssen, was insbesondere bei empfindlichen lebenden Fischen nachteilig ist. Schließlich ist die Vorrichtung hinsichtlich ihrer Regeleinrichtung auch aufwendig. Sie verlangt als Antriebsaggregat eine Pumpe, die von Saugbetrieb auf Druckbetrieb umschaltbar ist.
Während die Pumpe auf Unterdruckbetrieb geschaltet ist, wird die Auslaufklappe geschlossen und geschlossen gehalten, während die Klappe im Bereich des Einströmstutzens geöffnet wird. Damit kann sich der Unterdruck im Innenraum des Behälters ausbilden und über die am Einströmstutzen angeschlossene Schlauchleitung werden Fischer und Wasser gemeinsam angesaugt, bis der Innenraum des Behälters damit weitgehend gefüllt ist. Wenn der Signalgeber anzeigt, daß der Behälter gefüllt ist, wird die Klappe am Einströmstutzen geschlossen und die Auslaufklappe geöffnet. Der Signalgeber hat die Pumpe von Saugbetrieb auf Druckbetrieb umgeschaltet, so daß nunmehr der Behälterinhalt unter Druck gerät, wodurch Wasser und Fische durch den Auslauf an dem Bestimmungsort gefördert werden. Ein neuer Förderzyklus beginnt wiederum mit Saugbetrieb. Nachteilig an dieser Fördervorrichtung ist, daß durch die vergleichsweise schrägstehende Achse die Fische zu Beginn eines Förderzyklus von oben in den noch weitgehend leeren Behälter fallen, wodurch eine erhebliche Verletzungsgefahr gegeben ist. Außerdem müssen die Fische beim Durchgang durch den Behälter zwei Ventile passieren, nämlich einmal das im Bereich des Einströmstutzens angeordnete Ventil und zum zweiten das im Bereich des Auslaufs angeordnete Ventil. Auch dabei ist eine Verletzungsgefahr gegeben. Außerdem ist es nachteilig, daß die Fische beim Umschalten der Pumpe auf den Druckbetrieb diesem Druck ausgesetzt werden müssen, was insbesondere bei empfindlichen lebenden Fischen nachteilig ist. Schließlich ist die Vorrichtung hinsichtlich ihrer Regeleinrichtung auch aufwendig. Sie verlangt als Antriebsaggregat eine Pumpe, die von Saugbetrieb auf Druckbetrieb umschaltbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs beschriebenen Art so weiterzubilden, daß die
Fische beim Durchgang durch die Fördereinrichtung nur noch
ein Ventil passieren müssen, so daß die Verletzungsgefahr in
starkem Maß reduziert ist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß im Bereich
des höchsten Punkts des Behälters, an dem die
Unterdruckquelle angeschlossen ist, ein in Saugrichtung
schließendes Ventil angeordnet ist. Die Anordnung dieses
Ventils gestattet es, innerhalb eines Zyklus nicht mehr
Unterdruck und Überdruck anzuwenden, sondern lediglich noch
Unterdruck und atmosphärischen Druck, so daß die
Druckdifferenz, der die Fische ausgesetzt sind,
vergleichsweise kleiner ist. Überraschenderweise ergibt sich
dabei auch die Möglichkeit, auf die Anordnung des im Bereich
des Einströmstutzens bisher vorgesehenen Ventils zu
verzichten. Es ist nur noch die Ausbildung eines Ventils im
Bereich des Auslaufs in Form der Auslaufklappe erforderlich.
Durch dieses Ventil werden die Fische ohnehin vergleichsweise
wenig geschädigt, weil die Ventilklappe in
Durchförderrichtung der Fische öffnet und der Schließvorgang
dann stattfindet, wenn sich keine Fische mehr im Behälter
befinden.
In der vom höchsten Punkt des Behälters zu der
Unterdruckquelle führenden Leitung kann ein Bypass-Ventil
angeordnet sein, welches in seiner Offenstellung die Leitung an
die Atmosphäre anschließt und in seiner Schließstellung die
Auswirkung des Unterdrucks im Innenraum des Behälters
ermöglicht. Die Anordnung dieses Bypass-Ventils ist nicht
hinderlich, weil an dieser Stelle ohnehin keine Fische
hindurchtreten. Das Bypass-Ventil dient dazu, mit einer
Unterdruckquelle auszukommen, also einer Pumpe, die nicht
zwischen Unterdruck und Überdruck hin- und hergeschaltet
werden muß, sondern die kontinuierlich saugend betrieben
wird. Durch das Öffnen des Bypass-Ventils wird die Leitung
an die Atmosphäre angeschlossen, so daß die Pumpe im
Unterdruckbetrieb weiterlaufen kann und der Innenraum des
Behälters trotzdem unter Atmosphäreneinfluß gerät. Beim
Schließen des Bypass-Ventils saugt die Unterdruckquelle aus
dem Innenraum des Behälters an, so daß sich dort der
Unterdruck auswirkt. Dieser Unterdruck setzt sich natürlich
auch über den Einströmstutzen und das dort angeschlossene
bewegliche Rohr fort, so daß die Fische und das Wasser
entsprechend angesogen werden. Der Einströmstutzen kann
entsprechend großquerschnittig ausgebildet sein, so daß eine
Verletzungsgefahr in diesem Bereich nicht gegeben ist. Im
Bereich des Einströmstutzens ist also weder ein Ventil noch
eine Querschnittsverengung vorgesehen, so daß die Fische hier
ungehindert und ohne Beschädigungsgefahr passieren können.
Wenn der Einströmstutzen und der Auslauf zudem noch
tangential zu einer Wand des Behälters angeordnet sind,
besteht die Möglichkeit, daß die Fische auch schonend in den
Innenraum des Behälters übertreten, ohne daß sie in einen zu
Beginn eines Saughubs noch weitgehend leeren Behälter
herabfallen.
Der Behälter kann zweckmäßig als zylindrisches Gehäuse mit
zwei Stirnflächen ausgebildet sein, mit seiner Achse leicht
schräg in Förderrichtung der Fische abfallend angeordnet
sein; der Einströmstutzen wie auch der Auslauf können im
unteren Bereich der Stirnwände vorgesehen sein, so daß das
über den Einströmstutzen eintretende Wasser mit den Fischen
zwecks Vermeidung eines freien Falls an der Innenwand des
Behälters schonend nach unten strömt. Gleiches gilt für den
Teil des Zyklus, in welchem die Fische mit dem
angesammelten Wasser über den Auslauf austreten.
Der Auslauf kann durch Entfernen des unteren Bereichs der
Stirnwand des Behälters gebildet sein und auch die
Auslaufklappe kann kreisabschnittförmige Gestalt aufweisen.
Damit ist der Anschluß im unteren Bereich an die zylindrische
Behälterwandung gegeben, so daß im Bereich des Auslaufs auch
keine Stufe und keine toten Räume entstehen.
Das Ventil in der Saugleitung kann einen Ventilkörper
aufweisen, der als Schwimmkörper ausgebildet ist und bei
ansteigendem Wasser in seine Schließstellung aufschwimmt. Es
ist natürlich auch möglich, ein anders ausgebildetes Ventil
vorzusehen, beispielsweise ein Ventil, welches zwischen zwei
Stellungen hin- und herschaltbar ist, wobei in der einen
Stellung der Innenraum des Behälters unter Unterdruck gerät
und in der anderen Stellung ein Anschluß an die Atmosphäre
vorgenommen ist.
Das Bypass-Ventil kann im Bereich der Auslaufklappe
angeordnet sein oder zumindest in Abhängigkeit von der
Stellung der Auslaufklappe relativ zum Auslauf steuerbar
sein. Dies ist eine sehr einfache Steuerungsmöglichkeit, die
zudem noch den Vorteil hat, daß ein Förderzyklus allein von
der Stellung der Auslaufklappe abhängig ist, wobei in
durchaus gewünschter Weise Förderzyklen auch in
unterschiedlichen Zeitabständen nacheinander auslösbar sind.
Zu diesem Zweck kann die Auslaufklappe zum Einleiten eines
Förderzyklus von Hand oder über ein Hilfsmittel in
Schließstellung verschwenkbar gelagert sein. Mit dem
Schließen der Auslaßklappe wird auch das Bypass-Ventil
geschlossen, so daß der Innenraum des Behälters unter
Unterdruckeinfluß gerät. Hierdurch wird nicht nur die
Auslaufklappe am Auslauf angesogen und geschlossen gehalten,
sondern es kann sich der Unterdruck über den Einströmstutzen
und den angeschlossenen Schlauch bis zu der Stelle
fortpflanzen, wo die Fische entnommen werden. Der Innenraum
des Behälters wird dann mit Fischen und Wasser gefüllt. Ist
der Innenraum mit Fischen und Wasser angefüllt, dann schließt
das Ventil, welches am höchsten Punkt des Behälters im
Bereich der Saugleitung angeschlossen ist, schlagartig. Durch
die dynamische Trägheit der Wassersäule, die über den
Einströmstutzen in den Innenraum des Behälters eindringt,
baut sich eine sehr kurzzeitig wirkende Druckquelle auf, die
ausreicht, um die Auslaufklappe von innen her aufzudrücken,
also zu öffnen, wodurch Wasser und Fische durch den Auslauf
unter Atmosphärendruck ausfließen. Durch eine angeschlossene
Schlauchleitung können die Fische an ihren Bestimmungsort
abfließen. Es ist natürlich auch möglich, über eine
Gitterstelle oder eine durchbrochene Rohrwandung die Fische
vom Wasser zu trennen und beispielsweise in eine
anschließende Waage zu leiten, um hier einen Wiegevorgang
durchzuführen o. dgl. Die Fördervorrichtung ist vielseitig
einsetzbar. Ein neuer Förderzyklus wird dadurch ausgelöst,
daß die Auslaufklappe von Hand oder über ein Hilfsmittel,
beispielsweise einen Pneumatikantrieb, in die Schließstellung
überführt wird. In Abhängigkeit davon wird auch das Bypass-
Ventil geschlossen. Damit hat es Betreiber der
Fördervorrichtung in der Hand, die zeitlichen Zwischenräume
zwischen den einzelnen Förderzyklen je nach der benötigten
Anzahl Fische oder den sonstigen Erfordernissen zu steuern.
Die Vorrichtung ist besonders einfach aufgebaut, da zum
Antrieb lediglich eine Unterdruckquelle, beispielsweise in
Form einer Pumpe, vorgesehen sein muß.
Die Erfindung wird anhand eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels weiter erläutert und beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 eine schematisierte Seitenansicht der Vorrichtung
zum Fördern und
Fig. 2 eine Stirnansicht auf die Auslaufklappe.
In Fig. 1 ist ein etwa zylindrischer Behälter 1 angedeutet.
Dieser besitzt eine zylinderförmig zu einer Achse 2
verlaufende Wandung 3. Die Wandung 3 umschließt einen
Innenraum 4, der ansonsten durch eine Stirnwand 5 und eine
Stirnwand 6 geschlossen ist. Der Behälter wird mit seiner
Achse 2 so angeordnet, daß sich ein kleiner Winkel zur
Horizontalen ergibt, dergestalt, daß das Ausfließen des
Wassers und der Fische unter Atmosphäreneinfluß möglich ist.
Im Bereich der Stirnwand 5 ist ein Einströmstutzen 7
vorgesehen, und zwar nicht in der Mitte der Stirnwand 5 im
Bereich der Achse 2, sondern im unteren Bereich, also etwa
tangential zur Wandung 3. An den Einströmstutzen 7 ist ein
biegsames Rohr 8 entsprechenden Durchmessers angeschlossen,
welches bis zu der Stelle hinabreicht, an der die Fische samt
Wasser entnommen werden, also beispielsweise bis unter den
Wasserspiegel eines Geheges. Wasser und Fische bewegen sich
gemäß Pfeil 9 in den Innenraum 4 des Behälters 1, wenn die
entsprechende Förderphase stattfindet.
Am oberen Bereich der Wandung 3 oder der Stirnwand 5, also
etwa an der höchsten Stelle des Behälters 1, ist ein Ventil 10
vorgesehen, über welches eine Leitung 11 an den Innenraum 4
des Behälters 1 angeschlossen ist. Die Leitung 11 führt zu
einem Bypass-Ventil 12. Von dort ist die Leitung 11 als
Leitung 13 fortgesetzt, die zu einer Unterdruckquelle 14,
etwa in Form einer Saugpumpe, führt. Das Bypass-Ventil 12
ist so ausgebildet, daß es über einen Anschluß an die
Atmosphäre verfügt. In der Schließstellung des Bypass-
Ventils 12 ist die Verbindung zur Atmosphäre geschlossen und
die beiden Leitungen 11 und 13 stehen miteinander in
Verbindung. In der Öffnungsstellung des Bypass-Ventils 12
stehen die Leitungen 11 und 13 zwar auch miteinander in
Verbindung, es ist jedoch auch die Atmosphäre angeschlossen,
so daß die Unterdruckquelle 14 lediglich über die Leitung 13
Luft aus der Atmosphäre ansaugt. Das Ventil 10 besitzt einen
Ventilsitz 15 und einen zugeordneten Ventilkörper 16, der
beispielsweise als ein Tennisball ausgebildet sein kann, der
innerhalb eines Käfigs 17 begrenzt beweglich zu dem
Ventilsitz 15 gelagert ist und dann, wenn sich der Innenraum
4 mit Wasser und Fischen gefüllt hat, aufschwimmt und in
Schließstellung an dem Ventilsitz 15 zur Anlage kommt.
Die Stirnwand 6 besitzt einen Auslauf 18, der vorzugsweise
dadurch gebildet ist, daß diese Stirnwand 6
kreisabschnittförmig entfernt ist. Wichtig ist es, daß sich
auch der Auslauf 18 im Anschluß an den unteren Bereich der
Wandung 3 erstreckt, wie dies insbesondere aus Fig. 2
entnehmbar ist. Über eine Achse 19 ist eine Auslaufklappe 20
schwenkbar angelenkt und auf der Außenseite der Stirnwand 6
angeordnet. In durchgezogener Linienführung ist in Fig. 1
die Schließstellung der Auslaufklappe 20 dargestellt, bei der
sie von außen den Auslauf 18 abschließt. In gestrichelter
Linienführung ist die Öffnungsstellung dargestellt, die die
Auslaufklappe nach Verschwenken entsprechend dem Pfeil 21
einnimmt. An einem Träger 22, an dem die Auslaufklappe 20 um
die Achse 19 schwenkbar gelagert ist, kann gleichzeitig ein
Ventilkörper 23 montiert sein, beispielsweise in Form einer
Abdeckplatte, der in der Schließstellung (Fig. 1,
durchgezogene Linie) ein Gehäuse 24, beispielsweise in Form
eines Rohres, eines Kastens o. dgl., des Bypass-Ventils 12
verschließt, während in der Öffnungsstellung eine Öffnung 25,
also ein Loch in dem Rohr oder Gehäuse 24 abgedeckt ist. Das
Bypass-Ventil 12 kann natürlich auch in anderer Weise
realisiert sein und gesteuert werden. Wichtig ist an sich
nur, daß das Bypass-Ventil 12 dann geschlossen ist, wenn
auch die Auslaufklappe 20 in der Schließstellung ist.
Entsprechendes gilt für die Öffnungsstellungen von Bypass-
Ventil 12 und Auslaufklappe 20.
Im folgenden wird ein kompletter Förderzyklus beschrieben:
Zunächst einmal wird die Unterdruckquelle 14 in Tätigkeit
gesetzt. Der Unterdruck kann sich jedoch nur über die Leitung
13 bis zu dem geöffneten Bypass-Ventil 12 auswirken, welches
sich in der Offenstellung befindet, so daß der Anschluß an
die Atmosphäre gegeben ist. Die Leitung 13 ist zwar auch mit
der Leitung 11 verbunden und das Ventil 10 ist geöffnet; ein
Unterdruck kann sich jedoch im Innenraum 4 noch nicht
aufbauen. Erst wenn ein Förderzyklus definitiv eingeleitet
werden soll, wird die Auslaufklappe 20 aus der in Fig. 1
gestrichelt dargestellten Öffnungsstellung in die in
durchgezogener Linienführung dargestellte Schließstellung
überführt, was beispielsweise von Hand erfolgen kann. Dabei
schließt auch das Bypass-Ventil 12, während das Ventil 10
weiterhin geöffnet bleibt. Nunmehr kann sich der Unterdruck
über die Leitungen 13 und 11 und das geöffnete Ventil 10 auf
den Innenraum des Behälters 1 auswirken, wodurch sich dieser
Unterdruck auch über den Einströmstutzen 7 und das
anschließende Rohr auswirkt, so daß Fische und Wasser
gemeinsam gemäß Pfeil 9 in den Innenraum 4 des Behälters 1
gelangen. Durch den Unterdruck wird gleichzeitig auch die
Auslaufklappe 20 in ihrer Schließstellung gehalten. Die
Auslaufklappe 20 kann in Öffnungsrichtung von einer Feder
beaufschlagt sein. Im allgemeinen ist dies jedoch nicht
erforderlich. Der Unterdruck reicht auch dann zum Beibehalten
der Schließstellung der Auslaufklappe 20 aus, wenn sich der
Innenraum 4 des Behälters 12 immer mehr mit Wasser und
Fischen füllt. Steigt der Wasserspiegel bis zum höchsten
Punkt des Behälters 1, so schwimmt der Ventilkörper 16 auf
und gelangt in den Bereich des Ventilsitzes 15, wodurch er
infolge des Unterdrucks durch die Unterdruckquelle 14 auf den
Ventilsitz 15 gesogen wird, so daß das Ventil 10 schlagartig
schließt. Die durch das Rohr 8 und den Einströmstutzen 7
jedoch angesaugte Wassersäule setzt infolge ihres dynamischen
Verhaltens und der in ihr enthaltenen Bewegungsenergie ihre
Strömungsrichtung noch etwas fort, wodurch im Innenraum 4
kurzzeitig ein Druckanstieg erfolgt, der ausreichend ist, um
die Auslaufklappe 20 von ihrer Schließstellung in die
Öffnungsstellung zu überführen. Da der Durchströmquerschnitt
des Auslaufs 18 wesentlich größer als der
Durchströmquerschnitt des Einströmstutzens 7 ausgebildet ist,
gerät der Innenraum 4 des Behälters 1 beim Öffnen der
Auslaufklappe 20 sofort unter Atmosphäreneinfluß und das
Wasser und die Fische können schwallartig aus dem Innenraum 4
über den Auslauf 18 austreten, wobei sie je nach der
gewünschten Weiterverarbeitung über eine Rutsche, einen
Kanal, ein Rohr o. dgl. hinweggefördert werden können. Dieses
geschieht dann alles unter Atmosphäreneinfluß und mit Hilfe
von in entsprechender Neigung verlegten Rohren. In Fig. 1
ist aus halbkreisförmig angeordneten Stangen ein Trenngitter
26 dargestellt, welches sich halbkreisförmig um die
Auslaufklappe 20 herum erstreckt und diese in ihrer Bewegung
gemäß Pfeil 21 nicht behindert. Das Trenngitter 26 läßt das
Wasser nach unten hindurchtreten, verhindert aber einen
Durchfall der Fische, so daß diese dann beispielsweise in
eine Waage oder ein Becken o. dgl. geleitet werden können.
Der wesentliche Vorteil der Vorrichtung ist darin zu sehen,
daß die Fische sehr schonend behandelt werden, so daß die
Vorrichtung auch für empfindliche lebende Fische anwendbar
ist. Es besteht nicht mehr die Gefahr des Einklemmens im
Bereich des Einströmstutzens, da dort weder ein Ventil noch
eine Querschnittsverengung vorgesehen ist. Im Bereich des
Auslaufs 18 ist ebenfalls die Verletzungsgefahr gering, da
die Auslaufklappe 20 in Durchtrittsrichtung der Fische und
des Wassers gemäß Pfeil 27 öffnet. Die Fische fließen also in
Richtung des Öffnungsvorgangs der Auslaufklappe 20 und dieser
beim Öffnungsvorgang nachfolgend durch den Auslauf 18
hindurch. Während des Schließens der Auslaufklappe 20 besteht
keine Verletzungsgefahr, da in diesem Stadium Fische ohnehin
nicht im Innenraum 4 des Behälters sind.
Bezugszeichenliste
1 = Behälter
2 = Achse
3 = Wandung
4 = Innenraum
5 = Stirnwand
6 = Stirnwand
7 = Einströmstutzen
8 = Rohr
9 = Pfeil
10 = Ventil
11 = Leitung
12 = Bypass-Ventil
13 = Leitung
14 = Unterdruckquelle
15 = Ventilsitz
16 = Ventilkörper
17 = Käfig
18 = Auslauf
19 = Achse
20 = Auslaufklappe
21 = Pfeil
22 = Träger
23 = Ventilkörper
24 = Gehäuse
25 = Öffnung
26 = Trenngitter
27 = Pfeil
2 = Achse
3 = Wandung
4 = Innenraum
5 = Stirnwand
6 = Stirnwand
7 = Einströmstutzen
8 = Rohr
9 = Pfeil
10 = Ventil
11 = Leitung
12 = Bypass-Ventil
13 = Leitung
14 = Unterdruckquelle
15 = Ventilsitz
16 = Ventilkörper
17 = Käfig
18 = Auslauf
19 = Achse
20 = Auslaufklappe
21 = Pfeil
22 = Träger
23 = Ventilkörper
24 = Gehäuse
25 = Öffnung
26 = Trenngitter
27 = Pfeil
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Fördern insbesondere lebender Fische in
Verbindung mit Wasser, mit einem weitgehend geschlossenen
Behälter, der einen Einströmstutzen und einen Auslauf für
Fische und Wasser aufweist, mit einer Unterdruckquelle, die
am höchsten Punkt des Behälters angeschlossen ist, und mit
einer Auslaufklappe zum Öffnen und Schließen des Auslaufs,
dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des höchsten Punkts
des Behälters (1), an dem die Unterdruckquelle (14)
angeschlossen ist, ein in Saugrichtung schließendes Ventil
(10) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in der vom höchsten Punkt des Behälters (1) zu der
Unterdruckquelle (14) führenden Leitung (11, 13) ein Bypass-
Ventil (12) angeordnet ist, welches in seiner Offenstellung
die Leitung (13) an die Atmosphäre anschließt und in seiner
Schließstellung die Auswirkung des Unterdrucks im Innenraum
(4) des Behälters (1) ermöglicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bereich des Einströmstutzens (7) weder
ein Ventil noch eine Querschnittsverengung vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslauf (18) und die
Auslaufklappe (20) einen größeren Durchtrittsquerschnitt als
der Einströmstutzen (7) aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Einströmstutzen (7) und der Auslauf (18) tangential zu
einer Wand (3) des Behälters (1) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) als
zylindrisches Gehäuse mit zwei Stirnflächen (5, 6)
ausgebildet ist, mit seiner Achse (2) leicht schräg in
Förderrichtung der Fische abfallend angeordnet ist, und daß
der Einströmstutzen (7) wie auch der Auslauf (18) im unteren
Bereich der Stirnwände (5, 6) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Auslauf (18) durch Entfernen des unteren Bereichs der
Stirnwand (6) des Behälters (1) gebildet ist, und daß auch
die Auslaufklappe (20) kreisabschnittförmige Gestalt
aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Ventil (10) in der Saugleitung einen Ventilkörper (16)
aufweist, der als Schwimmkörper ausgebildet ist und bei
ansteigendem Wasser in seine Schließstellung aufschwimmt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Bypass-Ventil (12) im Bereich der Auslaufklappe (20)
angeordnet ist oder zumindest in Abhängigkeit von der
Stellung der Auslaufklappe relativ zum Auslauf (18) steuerbar
ist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaufklappe (20) zum
Einleiten eines Förderzyklus von Hand oder über ein
Hilfsmittel in Schließstellung verschwenkbar gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3908398A DE3908398C1 (en) | 1989-03-15 | 1989-03-15 | Device for conveying in particular living fish in association with water |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3908398A DE3908398C1 (en) | 1989-03-15 | 1989-03-15 | Device for conveying in particular living fish in association with water |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3908398C1 true DE3908398C1 (en) | 1990-02-22 |
Family
ID=6376373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3908398A Expired - Fee Related DE3908398C1 (en) | 1989-03-15 | 1989-03-15 | Device for conveying in particular living fish in association with water |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3908398C1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4040326A1 (de) * | 1990-12-17 | 1992-07-02 | Norbert Linn | Fischtransportkasten |
| CN112678533A (zh) * | 2019-12-06 | 2021-04-20 | 海南勤富食品有限公司 | 一种罗非鱼活鱼高空输送管道 |
| CN116941561A (zh) * | 2023-08-10 | 2023-10-27 | 中国水产科学研究院渔业机械仪器研究所 | 海上养殖用鱼苗转运吊笼 |
-
1989
- 1989-03-15 DE DE3908398A patent/DE3908398C1/de not_active Expired - Fee Related
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS ERMITTELT * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4040326A1 (de) * | 1990-12-17 | 1992-07-02 | Norbert Linn | Fischtransportkasten |
| CN112678533A (zh) * | 2019-12-06 | 2021-04-20 | 海南勤富食品有限公司 | 一种罗非鱼活鱼高空输送管道 |
| CN116941561A (zh) * | 2023-08-10 | 2023-10-27 | 中国水产科学研究院渔业机械仪器研究所 | 海上养殖用鱼苗转运吊笼 |
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