DE390430C - Schwimmsandale mit Ballen- und Fussflossenpaaren - Google Patents

Schwimmsandale mit Ballen- und Fussflossenpaaren

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DE390430C
DE390430C DET27319D DET0027319D DE390430C DE 390430 C DE390430 C DE 390430C DE T27319 D DET27319 D DE T27319D DE T0027319 D DET0027319 D DE T0027319D DE 390430 C DE390430 C DE 390430C
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swimming
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B31/00Swimming aids
    • A63B31/08Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs
    • A63B31/14Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs with valve-flaps

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß an einer Holzsandale, die mittels 'RiemenVerschnallung an dem Fuß befestigt wind, deren Sohlenfläche bis zum Ballenteil nur nach den Außenkanten geradlinig und nach den Innenkanten, der Fußhöhlung folgend, gewölbt ausgeführt wird und bei der der Zehenball enteil etwas angehoben ist, d.h. einen Neigungswinkel zur Sohlenfläche besitzt, Zehenballen- und Fußflossen angeordnet sind. Unterhalb der Sohlenfläche bis zum Ballenteil sind in der Längsachse des Fußes Schwimmflossen paarweise angeordnet, die durch Längssehamieranordnung entsprechend der Längsachse des Fußes sich spreizen oder zusammenklappen. Gleichzeitig ist der Zehenballenteil mit paarweise ausgebildeten Schwimmflossen versehen, welche in der Längsachse scharnierartig verbunden, jedoch durch ein quer zu dem erwähnten Längsscharnier angeordnetes Federkreuzsdharnier an die beiden Fußflossen angeschlossen sind. Wird der Fuß beim Schwimmtempo ausgestoßen, so werden sich die Fuß- und Ballenflossen zuerst zusammen aufspreizen, darauf führen die Ballenflossen infolge des Wasserdruckes und der Federkreuzscharnieranordnung eine weitere Bewegung aus, indem sie sich gegen die angehobene Zehenfläche der Holzsandale anlegen. Dadurch wird erreicht, daß beim Ausstoßen der Füße, insbesondere bei ausgestreckten Füßen, die Ballenflächen eine mehr senkredite und größere Druckfläche und damit 'eine noch erhöhte Wasserverdrängung bieten. Wird der Fuß infolge des Schwimmtempos angezogen, so klappen zuerst die Baüenflossen infolge der Federkreuzscharniere zurück, und zwar so weit, daß sie mit der Fußflosse eine Ebene bilden. Darauf klappen die Fuß- und Ballenflossen infolge der
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Längsscharniere gemeinschaftlich bis zu einem bestimmten Winkelgrad zusammen, so daß die Schwimmflossen dem Wasser keinen Widerstand mehr bieten.
Bei bereits bekannten Schwimmsandalen. bei denen die Fußflossen nur mit Längsscharnieren ausgebildet sind, kann beim ausgestreckten Fuß keine erhöhte Druckwirkung hervorgerufen werden, um bis zur letzten ίο Phase der Schwimmstoßbewegung die Druckfläche auszunutzen; es sind die Fußfiossen also nur einer einfachen Klappbewegung unterworfen. Bei anderen Systemen wird der BaI- ; lenteil und die Fußflossen gegeneinander beweglich gemacht, nur um beim Laufen auf ihm festen Boden umklappen zu können, so dai.1 diese Konstruktion mit der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden, beim Schwimmstoße selbst sich um ein Quergelenk ■ ao bewegenden Klappeneinstellvorrichtung nicht verglichen werden darf.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und es zeigen:
Abb. ι eine schaubildliche Darstellung und Stellungsansicht der gespreizten Schwimmflossen beim ausgestreckten Fuß,
Abb. 2 einen Grundriß der gespreizten Fuß- und Ballenflossen,
Abb. 3 einen Querschnitt durch die ein- und ausgeschalteten Fuß- und Ballenflossen.
Die Schwimmsandale besteht aus zwei Teilen, und zwar aus der Holzsandale α und aus zwei Fußflossen d und zwei Bailenflossenteilen e. Die Holzsandale α wird mit Riemenverschnallung b am Fuß befestigt. Die Sohle ist bis zum Ballengelenk nur nach den Außenkanten horizontal und nach den Innenkanten hin der Fußhöhlung entsprechend gewölbt ausgebildet, dagegen vom Zehenballen bis zur Sandalenspitze etwas angehoben, d. h. die Ballenfläche schließt sich der Sandalenfläche unter einem Neigungswinkel an. In der Mitte der festgeschnallten Holzsaudale α sind zwei Scharniernocken c angeordnet, an welche sich die beiden Fußflossen d mit Hilfe der Scharniere f anschließen. Die Fußflossen d reichen bis zum Ballengelenk. An die rechtwinklige Stoßkante der Fußflossen d schließen sich mittels Federscharnieranordnung g die beiden Ballenflossen e an, die ebenfalls in der Längsrichtung des Fußes mit besonderen Scharnieren / verbunden sind. Durch diese Anordnung werden zwei verschiedene Wirkungen hervorgerufen. Stößt der Schwimmer bei Ausübung des Tempos die Füße aus, so werden , die Fuß- sowie die Ballenflossen infolge der Längsscharniere/ sich spreizen, und nunmehr können die Ballenflossen infolge der Federquerscharniere eine weitere Schwenkbewegung ausführen, d. h. sie legen sich an den erhöhten Fußballensandalenteil an, so daß ein stampfer Winkel durch die zusammenhängenden Fuß- und Ballenflossen gebildet wird. Dadurch wird erreicht, daß beim Ausstoßen der Füße und auch bei ausgestreckten Füßen eine größere Druckfläche zur Verdrängung des Wassers bis zum letzten Augenblick vorhanden ist. Werden die Füße beim Schwimmen wieder angezogen, so klappen die Ballenflossen infolge der Federscharniere g zuerst in die Ebene der Fußflossen, darauf klappen sich die Fuß- und Ballenflossen um ihre Längsscharniere so ein, daß sie dem Wasser keinen Widerstand mehr bieten, also keinen Gegendruck hervorrufen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Schwimmsandale mit Ballen- und Fußflossenpaaren, die in ausgebreiteter Lage verschiedene Neigungswinkel gegeneinander einnehmen können, dadurch ge- ■ kennzeichnet, /daß die Unterfläche der am Fuß mittels Riemenverschnallung (b) befestigten, zur Aufnahme von Scharniernocken (c) dienenden Holzsandale (α) vom Zehenballenteil ab nach der Fußspitze zu ansteigend gestaltet ist, 30 daß diese Ansteigfläche einen Neigungswinkel mit der Sohlenunterfläche bildet.
2. Schwimmsandale nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Holzsandale (α) auf der geraden Fußfläche ein bis zum Zehenballenteil reichen-•des Fußflossenpaar (d) mittels Längsscharniere (/) angeordnet ist, an dessen rechtwinkligen Vorderkanten sich das durch Längsscharniere (f) verbundene Ballenflossenpaar (e) mittels Federquer- bzw. -kreuzscharnieren (g) anschließt, so ■daß beim Ausstoßen des Fußes die Ballenflossen (e) sich zunächst mit den Fußflossen zusammen in die Ebene der Fußflossen (d) ausbreiten und darauf mit Hilfe des Feierquerscharniers (g·) eine weitere Schwenkbewegung nach dem nach oben geneigten' Spitzenteü der Sandalensohle (α) hin ausführen, um sich an diesen anzulegen, während beim Zurückziehen des Fußes erst die Ballenflossen (e) in die Fußflossenebene (d) klappen und dann mit Hilfe der Längsscharniere (/) zusammenklappen können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DET27319D 1923-01-11 1923-01-11 Schwimmsandale mit Ballen- und Fussflossenpaaren Expired DE390430C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0380333A1 (de) * 1989-01-25 1990-08-01 John A. Piatt Schwimmflosse mit Bindungsgurten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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