DE389477C - Fadenfuehreranschlag fuer Wirkmaschinen - Google Patents

Fadenfuehreranschlag fuer Wirkmaschinen

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DE389477C
DE389477C DES61949D DES0061949D DE389477C DE 389477 C DE389477 C DE 389477C DE S61949 D DES61949 D DE S61949D DE S0061949 D DES0061949 D DE S0061949D DE 389477 C DE389477 C DE 389477C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/54Thread guides
    • D04B15/64Thread guides for straight-bar knitting machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Fadenführeranschlag für Wirkmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Wirkmaschinen zur Herstellung fassonierter Verstärkungen und ist mit Vorteil insbesondere bei der Herstellung von Strümpfen verwendbar, wenn es sich darum handelt, auf genaue Weise das Motiv der als »Grisotte« bekannten Verzierung zu erzeugen, die mit einer örtlichen Verstärkung kombiniert ist. als -»Grisotte« wird der Verlauf von Durchbrechungen, in, den Maschenreihen bezeichnet, die sich in der Längsrichtung über einen gewissen. Teil des Beines und des Fußes erstrecken. Diese Durcbl)recliungen verlaufen im .allgemeinen zu zweit= .geradlinig und öffnen- sich -.dänn im unteren -Teil V-förmig.
  • Es ist nun bekannt, bei der Herstellung sogenannter fassonierter Verstärkungen die innere Begrenzung des Weges der Fadenführer während des Ganges der Maschine zu regeln. Die vorliegende Erfindung betrifft Heuartige Mittel, die in besonders einfacher und zuverlässiger Weise gestatten, beim Vorhandensein von Durchbrechungen den Weg der Verstärkungsfadenführer dem Lauf dieser Durchbrechungen entsprechend zu begrenzen. Das neuartige Mittel besteht in der Anordnung eines mit der Fadenführerstange ausschwingbar verbundenen .Anschlags, wobei das Ausschwingen um den normalerweise die innere Begrenzung des Weges des Fadenführers bestimmenden Anschlag erfolgt.
  • Weitere Besonderheiten der Erfindung ergeben sich aus dem nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel.
  • Auf der Zeichnung zeigt: Abb. i@ eine Darstellung desjenigen Teiles der Wirkware, der für die Erfindung- in Frage kommt, z. B. den Fußteil eines Strumpfes, Abb. a, 3, d., 5 Ausführungsformen der ver-,v endeten Einrichtung.
  • Auf dem in. Abb. i dargestellten Teil des Strumpfes, der vor dem Zusammennähen flach ausgelegt wird, ist die sogenannte Grisotte mit 1, 2 bezeichnet. Diese wird von zwei parallelen Reihen von Maschen gebildet, die sich in ihrem unteren Teil V-förmig öffnen. Die Verstärkung erstreckt sich auf den Teil 3 des Strumpfes und wird mit Hilfe von Zusatzfäden erhalten, die dem Gewirke flurch besondere Fadenführer zugeleitet werden. In dem geradlinigen Teil der sogenannten Grisotte, wo die Reihen 2 parallel bleiben, wird durch die später zu beschreibende Einrichtung der Verstärkungsfadenführer in der Weise angehalten, daß er einer entsprechenden Zahl von Nadeln, z. B. zwei, den '\'erstärkungsfaden nicht mehr zuführt, so daß die Verstärkung am Rande der Löcher r aufhört. Die Verstärkung kann übrigens wieder durchgehend gemacht werden, indem die vorher mit Fäden nicht belegten -Tadeln in der Zone q., in welcher sich die Maschenlinien der Grisotte V-förmig öffnen, der Verstärkungsfaden wieder zugeführt wird.
  • Die Begrenzung des Fadenführerweges wird mit Hilfe eines besonderen Anschlages. der auf der Stange 5 angeordnet ist, erhalten. Dieselbe besitzt in 6 einett Anschlag für die normale Wirkungsweise. dem die Aufgabe zufällt, den Lauf des -\-'erstärkungsfadenführers anzuhalten.
  • Entsprechend einer ersten Ausführungsform der Erfindung für einen »Cotton«-Stuhl wird auf dieser Stange ein Anschlag 7 (Abb. 2 und 3) ausschwingbar befestigt, wobei derselbe einen etwa winkeleisenförmigen Querschnitt besitzt und sich um die Achse 8 unter einem Winkel von 9o° drehen kann. Durch eine federnde Sperrung wird dieser Anschlag in der einen oder anderen seiner beiden äußersten Stellungen festgehalten. Wird derselbe gemäß Darstellung auf .der Zeichnung nach rechts umgelegt, so wirkt der Anschlag 6 normal, und auf allen Nadeln wird eine Verstärkung des Gewirkes gearbeitet. Wird der Anschlag 7 hingegen nach links umgelegt, wie in der Zeichnung veranschaulicht, so wird die Breite des Anschlages 6 um die Stärke des Anschlages 7 vergrößert, wobei die Breite genau gleich der Summe der Nadeldurchmesser - beispielsweise zwei -, deren Spiel beim Durchgang der Grisotte unterbrochen werden soll, und ihrer gegenseitigen Abstände ist. Wegen dieser überschießenden Stärke des Anschlages 6 wird der Fadenführer in seiner Bewegung vorzeitig aufgehalten und läßt zwei Nadeln ohne Verstärkungsfaden, wodurch die Verstärkung am Rande der Durchbrechungen der Grisotte beendet wird. Sobald die weggelassenen Nadeln wieder benutzt werden sollen, wird der Anschlag 7 wieder nach rechts umgelegt.
  • Die Abb. 4. und 5 zeigen eine andere Anordnung des Anschlages, wie er bei doppeltwirkenden Stühlen verwendet wird und bei welchen die Anschläge 7 auf einer Achse 8 schwingen. Diese Anschläge 7 werden durch einen Arm 9 gesteuert und in ihren beiden Lagen durch Federn io festgehalten, die in Kerben i i auf den Naben der Anschläge 7 eingreifen.
  • Durch den festen Anschlag 12 werden die beiden Fadenführer für die Verstärkungen eines jeden Fersenstückes aufgehalten. Wenn die Anschläge 7 außer Wirkung sind, hat der feste Anschlag 12 genau die Breite, durch welche die beiden Fersenstüeke getrennt sind. Sind die Anschläge 7 dagegen eingestellt, so hat der-Anschlag 12 die die beiden Verstärkungen "trennende Breite, sofern sie nicht mehr in die Grisottelöcher eintreten.
  • Es versteht sich, daß die oben beschriebenen Anordnungen lediglich Beispiele darstellen sollen, und daß dieselben selbst für die besonders erwähnten Stühle bezüglich ihrer Bauweise geändert werden können. Wesentlich ist nur, daß der Anschlag, der dazu dient, die Länge des Laufes des- Verstärkungs-Fadenreiters zu bestimmen, durch einen zweiten Anschlag ergänzt wird, der diesen Lauf um diejenige Anzahl von Nadeln verringert, die in gewissen Teilen der Ware mit Faden nicht belegt werden sollen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fadenführeranschlag für Wirkmaschinen zur Herstellung fassonierter Verstärkungen, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Fadenführerstange ein beweglicher Anschlag (7) verbunden ist, der an dein normalerweise die innere Begrenzung des Weges des Fadenführers bestimmenden Anschlag (6 bzw. 12) ausschwingbar angeordnet ist und in seiner Arbeitsstellung die Fadenführerbewegung vor dein gewöhnlichen Anschlage aufhält.
  2. 2. Fadenführeranschlag nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der ausschwingbare Anschlag (7) winkeleisenförmige Gestalt besitzt und um seine Achse (8) unter Verdrehung um 9o° umgelegt wird.
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