DE389152C - Ventilsteuerung fuer Dampfmaschinen mit durch Schwingdaumen gesteuerten Ventilen - Google Patents

Ventilsteuerung fuer Dampfmaschinen mit durch Schwingdaumen gesteuerten Ventilen

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DE389152C
DE389152C DEL52728D DEL0052728D DE389152C DE 389152 C DE389152 C DE 389152C DE L52728 D DEL52728 D DE L52728D DE L0052728 D DEL0052728 D DE L0052728D DE 389152 C DE389152 C DE 389152C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/16Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by specific means other than eccentric, e.g. cams; Valve adjustment in connection with such drives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Ventilsteuerung -für Dampfmaschinen mit durch Schwingdaumen -gesteuerten Ventilen. Gegenstand der Erfindung ist die besondere Ausbildung einer Ventilsteuerung für Dampfmaschinen mit durch Schwingdaumen gesteuerten Ventilen und parallel oder annähernd parallel zur Zylinderachse liegenden V,enxil-_ spindeln und einem quer zum Zylinder oberhalb derselben angeordneten Steuerwelle. Die Erfindung besteht darin, daß die Achsen der Einlaßventilspindeln in der die Zylinderachse enthaltenden yertikalen Ebene liegen und die Steuerwellenachse oberhalb derselben kreuzen, daß die Achse der seitlicher liegenden Auslaßventilspindeln die Steuerwelle in der gleichen oder annähernd gleichen Entfernung unterhalb derselben kreuzen und daß die Ein- und Auslaßventilspindeln in gleicher oder annähernd gleicher Entfernung von der Zylinderachse liegen. Durch diese Ausbildung der Steuerung wird neben einer beträchtlichen Verminderung des schädlichen Raumes gleichzeitig eine beträchtliche Verminderung der wärmeausstrahlenden Oberfläche erreicht, weil die Ventile, ohne daß ihr Antrieb beeinträchtigt wird, ganz nahe an den Zylinder tierangelegt werden können. Ferner fallen die Seitendrücke auf die Ventilspindelführungen sehr klein aus, da infolge der aus der Steuerwellenmitte nach beiden Seiten hin versetzten Ventilspindeln der beim Anhub auf Ventileröffnung wirkende Druck ganz oder annähernd in die Richtung der Spindelachsen fällt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigt die Abb. i in ihrer linken Hälfte einen senkrechten Schnitt durch die Einlaßventile und in ihrer rechten Hälfte einen senkrechten Schnitt durch die Auslaßventile.
  • Abb. 2 ist ein Querschnitt nach Linie a-b der Abb. i.
  • Das an den Zylinder i angegossene Steuerungsgehäuse 2 enthält eine nahe bis an die Zylinderenden sich erstreckende Einströmkammer 3, der der Frischdampf in der Mitte durch einen Stutzen 4 zugeführt wird. An den beiden Enden dieser Kammer 3 sind die Einlaßventile 5 angeordnet, die den Übertritt des Dampfes in die Überströmkanäle 6 regeln. Unmittelbar neben der Einströmkaminer ist eine ähnlich geformte Ausströmkanimer 7 mit in der Mitte liegenden Auslaßstutzen B. A:i den Enden dieser Kammer sind die Auslaßventile 9 angeordnet, die im geeigneten Augenblick den entspannten Zylinderdampf durch die Überströmkanäle 6 austreten lassen. Einlaß-und Auslaßventile sind in der üblichen Weise durch Federn io belastet. Die Spindeln ii der Einlaßventile und die Spindeln 12 der Auslaßventile sind in Führungen 13 des Steuerungsgehäuses gelagert. Auf die an ihren Enden sitzenden Rollen il' und 12' wirken Schwingdaumen ein, von denen der Daumen 14 die Einlaßventile 5 und der Daumen 15 die Einlaßventile 9 steuert. Die Daumen sitzen auf einer schwingenden Steuerwelle 16, die in einer Querbohrung 17 des Steuerungsgehäuses 2 eingebaut und darin gelagert ist.
  • Die parallel zueinanderliegenden Ventilspindeln i i und 12 sind so weit aus der Steuerwellenmitte nach der Seite verschoben und liegen beim Beginn des Anhubes jedes Ventils die Schubdaumen i-. und 15 so an den zugehörigen Rollen i i' und 12' an, daß der auf Ventileröffnung wirkende Druck ganz oder annähernd in die Richtung der Spindelachsen fällt. Auf diese Weise wird beim .anheben der Ventile jeder Seitendruck vermieden oder so klein, daß er nicht mehr schädliche Wirkungen zeitigen kann.
  • Diese exzentrische Lagerung der Ventilspindel zur Achse der Steuerwellen ermöglicht fernerhin, die Überströinkanäle sehr kurz zu gestalten und dadurch den schädlichen Rauin sehr klein zu erhalten, wenn man die Einlafventile in einer Mittelebene des Zylinders und die Auslaßventile seitlich davon in gleicher oder ungefähr gleicher Entfernung von der Zylinderachse anordnet, da die gegeneinander verschobene Lage der Einlaß- und Auslal.9ventilspindeln gestattet, die Ein- und Ausströ nikaminern möglichst nahe an den Zylinder heranzulegen und der Zylinderrundung anzupassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ventilsteuerung -für Dampfmaschinen mit durch Schwingdaumen gesteuerten Ventilen und parallel oder annähernd parallel zur Zylinderachse liegenden Ventilspindeln und einem quer zum Zylinder oberhalb derselben angeordneten Steuerwelle, dadurch gekennzeichnet, laß clie Achsen der Einlaßventilspindeln (ii') in der die Zylinderachse enthaltenden vertikalen Ebene liegen und die Steuerwellenachse (16) oberhalb derselben kreuzen, daß die Achse der seitlicher liegenden Auslaßventilspindeln (12) die Steuerwelle (16) in der gleichen oder annähernd gleichen Entfernung unterhalb derselben kreuzen und daß die Ein- und Auslaßventilspindeln in gleicher oder annähernd gleicher Entfernung von der Zylinderachse liegen.
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