DE387C - Steuerungsmechanismus für rotirende Maschinen - Google Patents

Steuerungsmechanismus für rotirende Maschinen

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DE387C
DE387C DE000000000387DA DE387DA DE387C DE 387 C DE387 C DE 387C DE 000000000387D A DE000000000387D A DE 000000000387DA DE 387D A DE387D A DE 387DA DE 387 C DE387 C DE 387C
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Description

1877.
RUMP & H. HAMMER in BOCHUM. Steuerungsmechanismus für rotirende Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1877 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte rotirende Maschine besteht in ihren Haupttheilen aus einem getheilten Gehäuse A, welches die Ein- und Ausströmungsöffnungen enthält; einer auf der Axe B vermittelst einer Schraube befestigten, rotirenden, dünnen Scheibe C, an deren äufserem Umfange der massive, hebedaumenartig gestaltete und genau an die Wände des rechteckigen Gehäuseringes anschliefsende Kolben D sitzt; ferner dem kleinen Steuerungscylinder E, mit einem ebenfalls genau anschliefsenden Flügel, und dem in E eingeschlossenen kleineren Expansionscylinder F.
Diese Maschine kann sowohl durch Dampf und comprimirte Luft, als auch durch Wasserdruck betrieben werden, wobei in letzterem Falle der Expansionscylinder F weggelassen werden kann.
Der Gang der Maschine würde nun beim Betriebe durch Wasserdruck folgender sein:
Bei der in der Zeichnung punktirt dargestellten Stellung des Kolbens tritt das Wasser durch das Einströmungsrohr α in den inneren Raum des Steuerungscylinders E — der Expansionscylinder F ist hierbei als nicht vorhanden gedacht — und dann durch die beiden kleinen, länglichen Einschnitte desselben in den Raum b und vor den Kolben. Die im Räume b befindliche Luft wird hierbei bis auf einen gewissen Grad comprimirt und dann der Kolben nebst Scheibe C durch das beständig nachströmende Wasser umgetrieben. Ist die Umdrehung soweit fortgeschritten, dafs der Kolben mit dem Flügel des Cylinders E in Berührung kommt, wie Zeichnung zeigt, so wird dieser gehoben, der Steuerungscylinder E dreht sich uud sperrt den Wasserzufluss ab. Gleichzeitig, d. h. in dem Moment, wo der Wasserzuflufs aufhört, wird durch den Kolben die Ausströmungsöffnung c frei und das verbrauchte Wasser kann entweichen. Fiat nun der Kolben durch die lebendige Kraft eines auf der Axe B angebrachten Schwungrades den Flügel passirt, so schlägt dieser durch die Kraft der Spiralfeder G zurück und das Spiel beginnt von neuem.
Es ist aber auch nicht unwahrscheinlich, dafs
die im Räume b comprimirte Luft allein im . Stande sein wird, den Flügel zurückzudrücken, in welchem Falle die Feder G fortfallen könnte und die Maschine, noch einfacher wird.
Beim Betriebe durch Dampf oder comprimirte Luft würde die Maschine in ganz ähnlicher Weise functioniren, nur dürfte es geboten sein, den Expansionscylinder F, welcher seine entsprechende Bewegung durch einen auf der Welle B sitzenden Excenter erhält, einzusetzen, um einen zu grofsen Verbrauch der Betriebskraft zu vermeiden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE000000000387DA 1877-07-30 1877-07-30 Steuerungsmechanismus für rotirende Maschinen Expired - Lifetime DE387C (de)

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  • 1877

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