DE387740C - Fluessigkeitsverteiler - Google Patents

Fluessigkeitsverteiler

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DE387740C
DE387740C DEO12596D DEO0012596D DE387740C DE 387740 C DE387740 C DE 387740C DE O12596 D DEO12596 D DE O12596D DE O0012596 D DEO0012596 D DE O0012596D DE 387740 C DE387740 C DE 387740C
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DE
Germany
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liquid
container
opening
distributor
tubular body
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Expired
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DEO12596D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M11/00Hand or desk devices of the office or personal type for applying liquid, other than ink, by contact to surfaces, e.g. for applying adhesive
    • B43M11/06Hand-held devices
    • B43M11/08Hand-held devices of the fountain-pen type

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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Flüssigkeitsverteiler. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Flüssigkeitsverteilern oder Signiervorrichtungen (z. B. Verteiler für Gummiarabikum oder sonstige Klebstoffe oder Signiervorrichtungen für Beschickung mit Tinte oder Farbflüssigkeiten) und bezweckt, die Schaffung einer Vorrichtung, welche sowohl billig in der Herstellung als auch zuverlässig in ihrer Wirkungsweise ist.
  • Die neue Vorrichtung gehört zu derjenigen Art, bei welcher ein Behälter zur Aufnahme des Klebstoffes, der Farbe o. dgl. an seinem einen Ende durch ein elastisches V erschlußorgan verschlossen ist, wobei die Auslaßöffnung oder -öffnungen durch Seitendruck auf das elastische Verschlußorgan geöffnet werden kann bzw. können.
  • Gemäß der Erfindung wird die Anordnung so getroffen, daß das elastische Verschlußorgan in Form eines Rohrkörpers mit seiner Seitenwand unmittelbar zur Anlage an die die Austrittsöffnung für die Flüssigkeit enthaltende Wand gebracht wird, so daß er die Öffnung verschließt, wobei dieser elastische Rohrkörper über das Behälterende vorsteht und mit seinem vorstehenden Ende als Verteiler für die austretende Flüssigkeit dient.
  • Für die Erreichung dauernder Betriebsbereitschaft ist es wichtig, daß der elastische Rohrkörper, der zugleich als Verteiler dient, sich mit seiner Seitenwandung unmittelbar gegen die den Flüssigkeitsauslaß enthaltende Behälterwandung legt, da hierdurch ein zuverlässiger Flüssigkeitsabschluß gewährleistet und vermieden wird, daß die Flüssigkeit an der Auslaßöffnung in Berührung mit der Luft tritt, was besonders für Klebstoff wichtig ist, der sonst leicht erhärtet und die Öffnung verstopft.
  • Die Anordnung besitzt eine gewisse Verwandtschaft mit einer für Füllfederhalter bekannten Anordnung, bei welcher die Feder mit ihrem Schaft über das vorn verschlossene, die Tinte enthaltende Rohr geschoben wird, welches nahe seinem vorderen Ende eine Öffnung in der Seitenwand besitzt, durch welche die Tinte unter der Feder hinweg auszutreten vermag, und bei welcher der Federschaft durch einen darüber geschobenen Gummischlauch gegen die die Öffnung enthaltende Rohrwandung angepreßt wird. Im Unterschiede zu diesem bekannten Füllfederhalter ist im vorliegenden Falle der Verschlußkörper seltst elastisch ausgebildet und dient zugleich als Flüssigkeitsverteiler.
  • Eine besonders zweckmäßige Form ergibt sich, wenn man in die Mündung eines die Flüssigkeit enthaltenden, vorn offenen Rohres einen hohlen Stopfen einsetzt, welcher mit seitlichen Durchlässen versehen ist, und wenn man über diesen Stopfen einen Gummischlauch zieht, der die Durchlässe des Stopfens verschließt und dessen Dicke so gewählt ist, daß er beim Einschieben in die offene Mündung des rohrförmigen Behälters sich dicht an die Wandung des letzteren anlegt, so daß ein Verschluß seiner Mündung zustande kommt und Flüssigkeit nur durch die seitlichen Öffnungen des den Gummischlauch tragenden Stopfens auszutreten vermag, wenn der über den Stopfen vorragende Gummischlauch gegen eine Unterlage gedrückt wird, so daß er sich elastisch von der Wandung des ihn tragenden Stopfens abhebt.
  • Die Erfindung wird nachstehend an einigen bevorzugten Ausführungsformen, beispielsweise im Anschluß an die beiliegenden Zeichnungsabbildungen, näher erläutert.
  • Abb. r zeigt in Seitenansicht und teilweisem Längsschnitt eine Ausführungsform der Vorrichtung; Abb. 2 ist ein Schaubild des die Flüssigkeit verteilenden Endes der Vorrichtung; Abb.3 zeigt in ähnlicher Darstellung wiE Abb. x eine abgeänderte Ausführungsform; Abb. 4 ist ein Schaubild einer abgeänderten Form eines Verteilers und Abb.5 eine Seitenansicht und teilweiser Längsschnitt einer Ausführurgsfor m mit einer weiteren abgeänderten Form des Verteilers.
  • Der Flüssigkeitsbehälter kann aus irgendeinem geeigneten Material, z. B. Metall oder Vulkanft, hergestellt sein und besteht gemäß Abb. x und 2 aus einem offenen Rohr z von passenden Abmessungen zur Aufnahme der Flüssigkeit. In dem einen Ende des Rohres sitzt ein Kautschuk- oder sonstiger Stopfen 2 und auf diesem Rohrende eine Verschlußkappe 3. Dieses Ende des Rohres kann zur Füllung dienen.
  • Das andere Ende des röhrenförmigen Behälters x ist abgesetzt und in dasselbe ist ein kurzes Rohrstück 4 von kleinerem Durchmesser als das abgesetzte Ende des Rohres = eingesetzt. Das Rohrstück 4 ist an seinem äußeren Ende verschlossen und in seiner Seitenwandung nahe dem Endabschluß mit Durchbohrungen 5 versehen. Über den Rohreinsatz 4 ist ein kurzer Kautschukschlauch 6 gezogen, welcher die Öffnung 5 überdeckt und ein wenig über das geschlossene Ende des Rohreinsatzes 4 herausragt. Der Kautschukschlauch 6 und der Rohreinsatz 4 können zusammen in das offene Ende des Rohres i eingesetzt werden und verschließen dann das letztere.
  • Die äußere kreisförmige Kante des Kautschukschlauches 6 ist vorzugsweise mit radialen Schlitzen 7 versehen, wie solche aus Abb. 2 ersichtlich sind. Die kreisförmige äußere Kante des Kautschukschlauches 6 kann auch gezahnt ausgebildet sein, wie in Abb. 4 bei 8 angedeutet ist; sowohl die geschlitzte wie auch die gezahnte Schlauchkante dient dazu, die Verteilung der Flüssigkeit über die Fläche, auf welche sie aufgebracht werden soll, zu begünstigen.
  • Das hintere Ende des Behälters i kann durch den Stopfen 2 verschlossen sein, der nach Abb. i eine achsiale Durchbohrung g besitzt, über den eine Kappe 3 mit einer Öffnung io geschoben ist. Die Kappe ii für das vordere Ende des Rohres, welche zeitweilig über die Kappe am hinteren Ende gesetzt werden kann, besitzt ebenfalls eine zentrale Öffnung i2, die bei dem Aufsetzen der Kappe m auf die Kappe 3 zur Deckung mit der Öffnung io gelangt.
  • Bei der abgeänderten Form der Vorrichtung, welche in Abb. 3 dargestellt ist, ist das Rohr i an einem Ende durch einen Kautschuk- oder sonstigen Stopfen 2 verschlossen, über den eine Kappe 3 gesetzt ist; in diesem Falle sind aber keine achsialen Durchbohrungen entsprechend den Bohrungen g und io der Abb. i vorgesehen. Dagegen befindet sich in der Seitenwandung des Rohres i eine Öffnung 13, und im Stopfen 2 ist eine Nut oder ein Schlitz 14 vorgesehen, welcher zu einer Öffnung an dem inneren Ende des Stopfens führt. Gewöhnlich werden der Schlitz 14 und die Öffnung 13 außer Deckung miteinander gehalten, wenn man aber die Vorrichtung zu benutzen wünscht, dann wird der Stopfen durch Erfassen der Kappe 3 so gedreht, daß der Schlitz 14 zur Deckung mit der Öffnung 13 gelangt, damit Luft von dem rückseitigen Ende her in den Behälter i einzutreten vermag. Das andere oder vordere Ende des Behälters ist bei diesem Ausführungsbeispiel nicht abgesetzt wie im Falle der Abb. i, sondern in das unverjüngte Rohrende ist ein Einsatzrohr 4 mit Öffnung 5 und darauf sitzendem Gummi- o. dgl. Schlauch 6 eingeschoben, wobei auch in diesem Falle der Gummischlauch 6 den Zwischenraum zwischen dem Rohreinsatz 4 und dem Rohr i ausfüllt. In diesem Falle ist das äußere Ende des Kautschukschlauches glatt, d. h. es ist weder geschlitzt noch gezahnt.
  • Es hat sich gezeigt, daß für gewisse Flüssigkeiten, wie z. B. Tinte, die Schlitze oder Zähne am vorderen Ende des elastischen Verteilers überflüssig sind und daß in diesem Falle ein Schlauch mit glatter Kante, wie er in Abb. 3 dargestellt .ist, genügt.
  • Bei der in Abb. 5 dargestellten Ausführungsform ist der Kautschukschlauch 6 an seinem Ende mit einer Mehrzahl von Borstenbüschen 'i5 versehen, deren Enden in das Schlauchmaterial eingelassen sind und die durch die Drähte 16 festgehalten werden. In diesem Falle fließt die Flüssigkeit aus dem Rohreinsatz 4 durch die Öffnungen 5 ebenso aus, wie oben angegeben, wenn man mit den Borsten über die mit der Flüssigkeit zu bestreichende Fläche hinfährt, da auch in diesem Falle das Material des Schlauches 6 von der Wandung des Rohreinsatzes abgehoben wird. Bei dieser Ausführungsform dienen die Borsten zum Verstreichen der austretenden Flüssigkeit. Diese Ausführungsform kann mit großem Vorteil Anwendung beim Signieren oder beim Auftragen von Farbe finden, ohne daß die Anwendung der Borsten bei anderen Flüssigkeiten ausgeschlossen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitsverteiler oder Signiervorrichtung-mit über das Ende des Behälters geschobenem elastischen Rohrkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Rohrkörper (6) mit seiner Seitenwand unmittelbar an der die Austrittsöffnung (5) für die Flüssigkeit (oder die Öffnungen) enthaltenden Behälterwand anliegt, die Öffnung verschließt, über das Behälterende vorsteht und mit seinem vorstehenden Ende als Verteiler für die austretende Flüssigkeit dient.
  2. 2. Flüssigkeitsverteiler nach Anspruch i mit in die offene Mündung des Flüssigkeitsbehälters eingesetztem Stopfen mit seitlich mündenden Durchlässen, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Rohrkörper (6) auf diesen Stopfen (4) aufgesetzt ist.
  3. 3. Flüssigkeitsverteiler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Rohrkörper (6) nicht nur den Auslaßverschluß, sondern auch eine Packung zum dichten Abschluß des Ringraumes zwischen Stopfen (4) und innerer Begrenzungswand der Behältermündung (i) bildet.
DEO12596D Fluessigkeitsverteiler Expired DE387740C (de)

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