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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
Magnetplattenvorrichtung in einem Computersystem, im besonderen
auf ein Spurzugriffssteuersystem für eine
Magnetplattenvorrichtung, bei dem eine Magnetplatte mit Datenspuren und
Servospuren versehen ist und der Betrag der Versetzung, der
von den Servospuren erhalten wird, als Korrekturbetrag zum
Zugriff auf die Datenspuren verwendet wird.
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Ferner bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine
Magnetplattenvorrichtung, die ein Positionierungssystem auf
der Grundlage des Steuerkreissystems verwendet, das für
Schrittmotore genutzt wird, oder eines Steuerkreissystems,
das einen Gleichstrom-Drehmomentmotor und Kodierer
kombiniert, und das ein sogenanntes vergleichendes
Spurservosystem auf der Grundlage des Semi-Regelkreissystems
verwendet, bei dem die Servopositionsinformationen, die auf der
Datenoberfläche aufgezeichnet sind, zurückgeführt werden.
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Der Spurabstand auf den Platten von
Rotationsplattenspeicheranordnungen, wie Magnetplattenvorrichtungen etc.,
ist in letzter Zeit auf Grund der Forderungen nach einer
höheren Dichte und Datenspeicherung mit größerer Kapazität
viel kleiner geworden. Bei solchen Plattenvorrichtungen
bedeutet der kleine Spurabstand, daß Abweichungen bei der
Spurposition, die durch eine ungenaue Montage des
Magnetkopfes oder eine Ausdehnung oder Kontraktion der Platte etc.
auf Grund von Temperaturanstiegen verursacht werden, nicht
länger ignoriert werden können, und so hat sich die
Notwendigkeit zur Ermittlung der Abweichungen bei der Position und
zur Korrektur derselben ergeben.
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Deshalb sind Magnetplatten jetzt nicht nur mit
Datenspuren, sondern auch mit Servospuren versehen, auf einen
Teil von denen Servopositionierungsinformationen geschrieben
werden. Der Magnetkopf ist auf den Servospuren positioniert,
und der Inhalt der Servospuren, der durch den Magnetkopf
ausgelesen wird, und Abweichungen bei der Position des
Magnetkopfes gegenüber den Servospuren werden durch die
Leseausgabe ermittelt. Diese wird als Versetzungsbetrag und
als Korrekturbetrag beim späteren Zugriff des Kopfes auf die
Datenspuren verwendet.
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Andererseits besteht eine Notwendigkeit zum
Aktualisieren des Versetzungsbetrages, da sich die Abweichungen bei
der Position einhergehend mit Temperaturanstiegen ändern.
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Ein Verfahren zum Aktualisieren der Versetzung besteht
darin, auf die Servospuren periodisch zuzugreifen, den
Versetzungsbetrag zu messen und dann denselben zu
aktualisieren. Die Versetzungsaktualisierung wird jedoch asynchron
mit dem Host-Controller ausgeführt, und falls die Operation
der Versetzungsaktualisierung ausgeführt wird, während der
Host-Controller einen Suchbefehl erteilt, könnte dieser
Befehl nicht akzeptiert werden. Deshalb muß der Host-
Controller Operationen der Versetzungsaktualisierung der
Plattenvorrichtung überwachen, während er Befehle ausgibt.
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Verschiedene Spurzugriffssteuersysteme für
Plattenvorrichtungen, die in der Lage sind, die obengenannte
Versetzungsaktualisierung auszuführen, ohne das Ausgeben von
Befehlen durch den Host-Controller zu blockieren, sind
vorgeschlagen worden.
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Andererseits sind verschiedene Positionierungssysteme
für Magnetplattenvorrichtungen vorgeschlagen worden, von
denen bekannt sind (a) ein Semi-Regelkreissystem, bei dem
ein Schrittmotor verwendet wird, die Steuerung eingesetzt
wird, und die auf der Datenoberfläche der Magnetplatte
aufgezeichnete Positionsinformation rückgekoppelt wird, und
(b) ein anderes Semi-Regelkreissystem, bei dem ein
Gleichstrom-Drehmomentmotor und ein Kodierer kombiniert sind, die
rückführungslose Steuerung eingesetzt wird, und, auf
dieselbe Weise wie oben, die Positionsdaten zurückgeführt
werden.
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Es kann im allgemeinen unterteilt werden in
Indexservosysteme, die Indizes als Positionsinformationen verwenden,
und vergleichende Spurservosysteme, die die Versetzung der
Servospur verwenden.
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Das vergleichende Spurservosystem arbeitet nach dem
Grundprinzip des Suchens der Servospuren, die nahe des
Zielzylinders zu vergleichen sind, synchron mit einem
Suchbefehl von dem Host-Controller oder Plattencontroller, und
des Lesens der darauf geschriebenen Servoinformationen, des
Nutzens der Leseservoinformationen zur Feineinstellung und
des gleichzeitigen Suchens des Zielzylinders und der
Positionierung dort. Hier wird der Betrag der Versetzung genau
vor der Positionierung auf dem Zielzylinder aktualisiert,
aber bei diesem System werden, falls durch den Host-
Controller lange Zeit kein Suchbefehl ausgegeben wird, die
Servoinformationen nicht ausgelesen, und so wird der Betrag
der Versetzung nicht aktualisiert. Falls
Temperaturänderungen bei den mechanischen Komponenten in jener Zeit auftreten
würden, würde deshalb das Fehlspurproblem auf Grund der
Wärmeausdehnung noch bestehen.
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Ein Verfahren zum Verhindern dieser Versetzung wurde
durch den Anmelder in JPA62-162546 mit dem Titel
"Spurzugriffssteuersystem für eine Plattenvorrichtung"
offenbart. Dieses System machte sich die Tatsache zunutze,
daß ein Spursuchbefehl ausgegeben wird, wenn der Host-
Controller auf einen Lesefehler stößt. Das heißt, ein
Zeitgeber ist auf der Seite der Magnetplattenvorrichtung
vorgesehen, und wenn nach einem gesetzten Zeitraum kein
Suchbefehl eingeht, läuft der Zeitgeber über, der
Versetzungsbetrag wird ungültig gemacht, und ein Lesefehler wird
zwingend erzeugt. Der Host-Controller gibt dann einen
Wiederholungssuchbefehl ansprechend auf den Lesefehler aus,
und die Magnetplattenvorrichtung aktualisiert dann den
Versetzungsbetrag gemäß dem Wiederholungssuchbefehl.
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Es ist wichtig zu erwähnen, daß die
Magnetplattenvorrichtung, die die obige Verarbeitung ausführt, von hohem
Wert als OEM-Produkt ist und mit verschiedenen Typen von
Host-Controllern verbunden werden kann; mit anderen Worten,
sie hat eine Schnittstelle, die es gestattet, sie in
verschiedenen Systemen zu verwenden. Auch wenn die
obengenannte Verarbeitung ausgeführt wird, wird der bestehende
Verarbeitungsinhalt des Host-Controllers nicht verändert.
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Das obige Verfahren, d. h., das Verfahren, das eine
Erzeugung eines Lesebefehls zwingend verursacht, kann so wie
es ist für einen Host-Controller, der einen
Wiederholungssuchbefehl nicht ausgibt, auch wenn ein Lesefehler erzeugt
wird, nicht verwendet werden. Im allgemeinen hat der Host-
Controller, wie zuvor erwähnt, eine Wiederholungssuchbefehl-
Ausgabefunktion, aber manchmal ist es wünschenswert, die
Magnetplattenvorrichtung mit einem Host-Controller zu
verbinden, der solch eine Funktion nicht hat, und um die
obengenannte Magnetplattenvorrichtung mit solch einem Host-
Controller zu verbinden, ist es nötig, die Firmware des
Host-Controllers zu verändern. Solch eine Veränderung der
Firmware würde viele Schwierigkeiten mit sich bringen, und
würde ferner, wie oben erwähnt, gegen das Prinzip verstoßen,
daß diese Magnetplattenvorrichtung mit dem Host-Controller,
mit dem sie zu verbinden ist, ohne Veränderung verbunden
werden kann. Da Lesefehler als statistische Informationen
aufgezeichnet werden, würden sie ferner als Ausfälle
behandelt. Deshalb würde es auch von diesem Standpunkt aus
nötig sein, die Firmware des Host-Controllers, der die obige
Funktion nicht hat, zu verändern. Wie oben erwähnt, würden
erzwungene Veränderungen an der Firmware der Seite des Host-
Controllers eine Last auferlegen und den Einsatzbereich der
Magnetplattenvorrichtung reduzieren.
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Ein anderes Verfahren besteht darin, die
Servoinformationen der vergleichenden Spur zu lesen, wenn das
Auswahlsignal
vom Host-Controller ausgeschaltet ist, die
Aktualisierung bei der Versetzung zur Korrektur der Positionierung
auszuführen, und dann den Magnetkopf zum Originalzylinder
zurückzustellen.
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Bei diesem Verfahren hat der Host-Controller die
Funktion zum Ausschalten des Auswahlsignals. Auch Veränderungen
bei der Firmware wären erforderlich. Insbesondere wird, wenn
nur eine Magnetplattenvorrichtung verbunden ist, oft ständig
darauf zugegriffen, und das Auswahlsignal wird nicht
ausgeschaltet. Wenn dies der Fall ist, treten Probleme
ähnlich zu den obigen auf, d. h., es gibt keine Möglichkeit
zur Korrektur der Versetzung bei diesem Verfahren.
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EP-A-0238318 bildet einen Teil des Standes der Technik
unter EPC-Artikel 54(3) bezüglich Deutschland,
Großbritannien und Italien. Dieses Dokument beschreibt ein
Spurzugriffssteuersystem für ein Magnetplattensystem, das eine
Magnetplatte mit einer Anzahl von Servospuren in einer
Vielzahl von Spurzonen enthält, die in radialer Richtung geteilt
sind, eine Umsetzungseinheit der logischen Spuradressen in
physische Spuradressen, eine
Spurversetzungsaktualisierungseinheit und eine Steuereinheit, um mit einem Magnetkopf auf
eine physische Spur mit Versetzungskorrektur zuzugreifen.
Die Spurversetzungsaktualisierung kann bei einer
Anfangsbedingung ausgeführt werden, oder wenn ein Suchbefehl
empfangen wird. Die Spurversetzungsaktualisierung kann auch
zwingend erfolgen, wenn die Aktualisierung nicht in einer
vorbestimmten Zeit erfolgt. In diesem Fall kann das System
virtuelle Fehlerdaten ausgeben.
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JP-A-62-003473 beschreibt eine
Magnetkopf-Positionierungssteuervorrichtung unter Verwendung von Indexservodaten,
die eine Schaltung zum Bestimmen eines Endkorrekturwertes
hat, so daß eine Korrekturoperation der Magnetkopfposition
an einer bezeichneten Spurposition wiederholt ausgeführt
wird. Die Vorrichtung hat auch eine Schaltung zum Erhalten
von Endkorrekturwerten für zwei verschiedene Spuren, um
einen thermischen Versetzungswert entsprechend zu berechnen.
Ein gegenwärtiger Korrekturwert und eine Spurposition können
durch eine lineare Beziehung ausgedrückt werden, und zwei
Koeffizienten der Beziehung können unter Verwendung der zwei
gegenwärtigen Endkorrekturwerte ausgedrückt werden. Wenn
eine willkürliche Spurposition bezeichnet wird, kann ein
Versetzungswert unter Bezugnahme auf die zwei Koeffizienten
der Beziehung und die bezeichnete Spurposition bestimmt
werden.
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DE-A-2730394 und FR-A-2373819 offenbaren andere Typen
von Spurzugriffssteuersystemen.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt ein
Spurzugriffssteuersystem für eine Magnetplattenvorrichtung, welche
Magnetplattenvorrichtung eine rotierbare Magnetplatte
enthält, die mit Feinpositionierungsinformationen versehen
ist, einen Magnetkopf und eine Bewegungseinrichtung, um den
Magnetkopf in eine Richtung zu bewegen, in welcher er die
Spuren auf der Magnetplatte kreuzt, eine Steuereinrichtung
zum Steuern der Bewegungseinrichtung, um den Magnetkopf auf
eine gewünschte Spur der Magnetplatte zu positionieren,
ansprechend auf einen Suchbefehl von einem Host-Controller,
welche Steuereinrichtung angepaßt ist, um einen
Versetzungskorrekturwert zu verwenden, der zuvor durch Positionieren
des Magnetkopfes auf eine Spur erhalten wurde, welche die
Feinpositionsinformationen enthält, und um eine
Versetzungskorrektur auszuführen, welche Steuereinrichtung einen
Zeitgeber umfaßt, in welchem ein Zeitüberlauf-Periodenwert
gesetzt wird; bei dem die Steuereinrichtung den
Versetzungskorrekturwert, ansprechend auf den Zeitüberlauf vom
Zeitgeber, ungültig macht, und dann, wenn ein Suchbefehl von dem
Host-Controller ansprechend auf den
Versetzungskorrekturwert, der ungültig ist, vor dem nächsten Zeitüberlauf von
dem Zeitgeber ausgegeben wird, die Steuereinrichtung eine
Versetzungskorrektur durchführt, ansprechend auf den
Suchbefehl, und dann den Suchbefehl ausführt; und wenn ein
Suchbefehl von dem Host-Controller ansprechend auf den
Versetzungskorrekturwert, der ungültig ist, nicht vor dem nächsten
Zeitüberlauf des Zeitgebers ausgegeben wird, die
Steuereinrichtung eine Ausgabe eines Indexsignals der Magnetplatte
sperrt, eine Versetzungskorrektur für die zuvor durch den
Host-Controller spezifizierte Spur durchführt, und, danach,
eine Ausgabe des Indexsignals erlaubt, und bei dem die
Steuereinrichtung den Zeitüberlauf-Periodenwert zum
Aktualisieren der Versetzungskorrektur in den Zeitgeber setzt.
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Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, eine
Magnetplattenvorrichtung vorzusehen, die mit einer Reihe von Host-
Controllern verbunden werden kann, ohne dem Host-Controller
eine Last auferlegen zu müssen oder eine Veränderung der
Firmware zu erzwingen, und die ferner die Versetzung
effektiv korrigieren kann.
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Die Steuereinrichtung kann eine Ausgabe von Lesedaten
zu dem genannten Host-Controller sperren, wenn die Ausgabe
des genannten Indexsignals gesperrt ist.
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Die Steuereinrichtung kann eine Schaltung zum Erzeugen
von Blinddaten umfassen, und die Steuereinrichtung gibt die
Blinddaten von der Blinddatenerzeugungsschaltung zum Host-
Controller aus, wenn die Ausgabe des Indexsignals gesperrt
ist.
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Die Steuereinrichtung kann im Zeitgeber eine Zeit, die
als Dauer definiert ist, in der eine vorbestimmte Versetzung
erzeugt wird, als Versetzungsaktualisierungszeit setzen.
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Die vorliegende Erfindung wird nun in weiteren
Einzelheiten unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren
beschrieben, in denen:
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Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Spursteuersystems
einer Magnetplattenvorrichtung der vorliegenden Erfindung
ist;
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Fig. 2a bis 2e und Fig. 3a bis 3g
Betriebszeitlagendiagramme des Steuersystems von Fig. 1 sind;
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Fig. 4a bis 4c erläuternde Ansichten des
Magnetplattenmechanismus einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung sind;
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Fig. 5a bis 5f erläuternde Ansichten der
Servospuren von Fig. 4a bis 4c sind;
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Fig. 6A und 6B strukturelle Ansichten einer
Ausführungsform der Steuereinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung sind;
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Fig. 7A und 7B Flußdiagramme der
Initialisierungsverarbeitung in der in Fig. 6A und 6B gezeigten
Steuereinrichtung sind;
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Fig. 8A und 8B Flußdiagramme einer Suchsteuerungs-
Subroutine in der in Fig. 6A und 6B gezeigten
Steuereinrichtung sind;
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Fig. 9 ein Flußdiagramm einer Versetzungsmessungs-
Subroutine in der in Fig. 6A und 6B gezeigten
Steuereinrichtung ist;
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Fig. 10A bis 10C Flußdiagramme der
Zugriffsverarbeitung der in Fig. 6A und 6B gezeigten Steuereinrichtung
sind;
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Fig. 11 ein Flußdiagramm der logischen Adreß-
/physischen Adreßkonvertierungsverarbeitung in Fig. 10A bis
10C ist;
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Fig. 12A und 12B Diagramme der
Versetzungskorrekturmessungsverarbeitung in Fig. 10A bis 10C sind;
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Fig. 13 ein Flußdiagramm einer
Unterbrechungsverarbeitungsroutine in Fig. 10 ist;
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Fig. 14a bis 14g und Fig. 15a bis 15h
Zeitlagendiagramme des Gesamtbetriebes einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung sind;
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Fig. 16 eine graphische Darstellung der
Temperaturanstiegskenndaten
einer anderen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ist; und
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Fig. 17A und 17B strukturelle Ansichten von noch
einer anderen Ausführungsform einer anderen
Steuereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung sind.
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Um das Verständnis der bevorzugten Ausführungsformen zu
fördern, wird zuerst der Grundgedanke der vorliegenden
Erfindung erläutert.
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Figur 1 ist ein Blockdiagramm eines Spursteuersystems
einer Magnetplattenvorrichtung der vorliegenden Erfindung.
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In der Figur bezeichnet Bezugszeichen 1 eine rotierende
Magnetplatte, die eine Vielzahl von Spuren in ihrer radialen
Richtung hat und die, bei einem Teil der äußeren Spuren der
Datenspur, mit Servospuren versehen ist, auf die
Servoinformationen als Präzisionspositionsinformationen geschrieben
sind. Bezugszeichen 2 ist ein Magnetkopf, der den Inhalt der
Spuren der Magnetplatte 1 liest und schreibt. Bezugszeichen
3 ist eine Bewegungseinrichtung, die den Zugriff des
Magnetkopfes 2 in die Richtung bewegt, die die Spuren der
Magnetplatte 1 kreuzt, d. h., die radiale Richtung der
Magnetplatte. Bezugszeichen 4 ist eine Steuereinrichtung, die die
Bewegungseinrichtung 3 steuert, so daß der Magnetkopf 2 auf
die bezeichnete Spur gemäß einem Suchbefehl vom Host-
Controller zugreift, und die durch die Versetzungsmessung
und Aktualisierungsverarbeitung den Magnetkopf 2 auf die
Servospuren zugreifen läßt, den Versetzungsbetrag mißt und
den Versetzungsbetrag als Korrekturbetrag zur Zeit des zuvor
erwähnten Spurzugriffes verwendet.
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Die Steuereinrichtung 4 ist mit einem Zeitgeber
versehen, der den zeitlichen Ablauf der Versetzungskorrektur
steuert. Wenn die Zeit überläuft, wird der Versetzungsbetrag
ungültig gemacht, die Ausgabe eines Suchbefehls von dem
Host-Controller, der eine Fehlerwiederholungsfunktion hat,
wird veranlaßt, und die Aktualisierung der
Versetzungskorrektur wird eingeleitet. Andererseits macht die
Steuereinrichtung 4 den Versetzungsbetrag nach Zeitüberlauf ungültig
und, falls sie keinen Suchbefehl innerhalb eines gewissen
Zeitraumes empfängt, sperrt die Ausgabe der Leseausgabe und
des Indexsignals der Magnetplatte, führt die
Versetzungskorrektur automatisch aus und ermöglicht die Ausgabe der
Leseausgabe und des Indexsignals wieder.
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Im allgemeinen verwendet der Host-Controller den Index
von der Steuereinrichtung, um die Zeitgeberimpulse darin zu
zählen. Deshalb verursacht eine Sperrung der Ausgabe des
Index von der Steuereinrichtung keinen Zeitüberlauf im Host-
Controller, nachdem der Suchbefehl von ihm ausgegeben ist.
Als Resultat braucht der Host-Controller keine schwierige
Operation während der Versetzungskorrektur der
Steuereinrichtung zu verarbeiten.
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Außerdem erfordert die Sperrung der Ausgabe der
Lesedaten keine weitere Ausgabe des Suchbefehls zur Wiederholung,
und somit gibt der Host-Controller keinen weiteren
Wiederholungsbefehl mit dem Suchbefehl aus.
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Umgekehrt können, wenn die Plattensteuervorrichtung der
vorliegenden Erfindung mit Host-Controllern verwendet wird,
die einen Wiederholungsbefehl mit einem Suchbefehl ausgeben,
Blindlesedaten von der Plattensteuervorrichtung zum Host-
Controller ausgegeben werden. In diesem Fall wird das
Indexsignal natürlich nicht von der Plattensteuervorrichtung
ausgegeben.
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Bei der vorliegenden Erfindung macht, wie in Fig. 2a
bis 2e gezeigt, im Falle eines Host-Controllers mit einer
Fehlerwiederholungsfunktion, wenn der Zeitgeber überläuft,
die Steuereinrichtung 4 den Versetzungsbetrag ungültig, und
die Steuereinrichtung 4 mißt und aktualisiert den
Versetzungskorrekturbetrag, wenn ein Suchbefehl empfangen wird,
der vom Host-Controller bezüglich der
Versetzungsungültigkeitserklärung
ausgegeben wird, und führt dann den
Suchbefehl aus. Das heißt in diesem Fall, die Zeit, wenn ein
Versetzungsbetrag notwendig ist, ist dann, wenn vom Host-
Controller ein Suchbefehl gegeben wird. Wenn kein Suchbefehl
gegeben wird, ist kein Versetzungsbetrag erforderlich.
Deshalb ist es nur nötig, die Messung und Aktualisierung der
Versetzung auszuführen, wenn ein Suchbefehl empfangen wird.
Dies befähigt den Host-Controller, einen Befehl auszugeben,
ohne sich mit der Versetzungsmessung und Aktualisierung
befassen zu müssen. Dies wiederum bedeutet, daß die
Versetzungsmessung und Aktualisierung synchron mit dem Host-
Controller ausgeführt werden.
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Andererseits wird sich, wie in Fig. 3a bis 3g gezeigt,
nachdem die Zeit übergelaufen ist, falls in einer
vorbestimmten Zeit (bis der nächste Zeitraum des Zeitgebers
überläuft) kein Suchbefehl erteilt wird, auch wenn die
Versetzung ungültig ist, das heißt, in dem Zustand, wenn der
Magnetkopf noch auf derselben Spuradresse positioniert ist,
oder in dem Fall, wenn ein Host-Controller, der keine
Fehlerwiederholungsfunktion hat, verbunden ist, der
Versetzungsbetrag zum vorhergehenden verändern, nachdem der
nächste Zeitraum überläuft, und die Spur und der Magnetkopf
werden in der Position voneinander abgewichen sein. Deshalb
würde, selbst wenn ein Lese-/Schreibbefehl ohne einen damit
einhergehenden Suchbefehl empfangen und ausgeführt wird, die
Versetzungskorrektur nicht geeignet sein, und so würde eine
korrekte Lese-/Schreiboperation auf der Spur nicht möglich
sein. Daher werden eine Ausgabe der Leseausgabe vom
Magnetkopf zum Host-Controller und eine Ausgabe des
Magnetplattenindexsignals gesperrt und die Versetzungskorrektur wird
autonom ausgeführt. Danach wird die Sperrung bei der
Leseausgabe und der Indexsignalausgabe freigegeben.
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Im Falle von sowohl Fig. 2a bis 2e als auch Fig. 3a bis
3g wird der Zeitgeber wieder auf eine
Versetzungsaktualisierungszeit
gesetzt und, wenn die Zeit überläuft, die
obengenannte Verarbeitung ausgeführt.
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Es erfolgt nun eine Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen der Erfindung.
(a) Erläuterung der mechanischen Komponenten der
Magnetplatte
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Die Figuren 4a bis 4c sind erläuternde Ansichten des
Magnetplattenmechanismus.
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In Fig. 4a zeigen die Bezugszeichen 1a, 1b, 1c und 1d
Magnetplatten. Die Magnetplatten sind auf beiden Seiten mit
magnetischen Aufzeichnungsfilmen versehen. Bei diesem
Beispiel hat die obere Oberfläche der Magnetplatte 1c, wie
am repräsentativen Beispiel von Fig. 4b gezeigt, Servospuren
SVT, die mit den Datenspuren (andere Spuren als Servospuren
SVT, nicht dargestellt) vermischt sind. Die zwei Seiten der
anderen Platten 1a, 1b und 1d und die untere Oberfläche der
Platte 1c haben nur Datenspuren. Bezugszeichen 11 zeigt
einen Spindelmotor, der die Magnetplatten 1a, 1b, 1c und 1d
dreht, die auf der Rotationswelle 10 montiert sind.
Bezugszeichen 12 zeigt einen Servopositionsermittlungsmechanismus,
der mit dem Spindelmotor 11 verbunden ist und ein Hall-
Signal ausgibt, das der Schreibposition der
Positionierungsinformationen der Servospuren SVT entspricht. Bezugszeichen
2a, 2b, 2c, 2d, 2e, 2f, 2g und 2h zeigen Magnetköpfe, die
die Lese-/Schreiboperationen auf den Magnetplatten 1a bis 1d
ausführen. Bezugszeichen 3a zeigt einen Sprechspulenmotor
(VCM), der die Magnetköpfe 2a bis 2h über Blattfedern stützt
und dieselben in radialer Richtung der Magnetplatten 1a bis
1d bewegt.
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Deshalb werden die Magnetplatten 1a bis 1d durch den
Spindelmotor 11 gedreht, und die Magnetköpfe 2a bis 2h
werden in radialer Richtung der Magnetplatten 1a bis 1d
durch den VCM 3a zum Zugriff auf die gewünschte Spur bewegt.
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Die Spuren sind auf der oberen Oberfläche der
Magnetplatte
1c angeordnet, wie in Fig. 4c gezeigt, wobei zum
Beispiel die Spuren 0 bis 400 physisch in radialer Richtung
gesetzt sind, 100 Spuren eine Zone bilden, und Servospuren
SVT, die aus drei Spuren bestehen, in der Mitte jeder Zone
gesetzt sind.
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Bei diesem Beispiel sind die physischen Spuradressen
"49", "50", "51", "149", "150", "151", "249", "250", "251",
"349", "350" und "351" Servospuren SVT. Die anderen sind
Datenspuren. Andererseits sind logische Spuradressen den
Datenspuren, d. h. anderen Spuren als Servospuren SVT,
nacheinander in der Reihenfolge von links von Fig. 4c
zugeordnet. Zum Beispiel entspricht die physische
Spuradresse "400" der "388" bei der logischen Spuradresse.
In jeder Zone wird Gebrauch von dem Versetzungsbetrag
gemacht, der von den Servospuren der Zone als
Korrekturbetrag erhalten wird.
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Das heißt, die Versetzungskorrektur wird für jede Zone
ausgeführt.
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Figuren 5a bis 5f sind erläuternde Ansichten einer
Servospur.
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Wie in Fig. 5a und 5b gezeigt, sind auf die Servospuren
SVT drei Positionierungsinformationen für jede Windung
geschrieben, die mit vorbestimmten Abständen angeordnet
sind, beginnend am Index, der als Bezugsposition dient, wie
in Fig. 4b dargestellt. Der
Servopositionserfassungsmechanismus 12 gibt ein Hall-Signal aus, das den Rotationen des
Spindelmotors entspricht.
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Die Servospuren SVT bestehen aus drei Spuren, wie in
Fig. 5c gezeigt. Die Positionierungsinformationen, die auf
die drei Spuren geschrieben sind, wobei jede Spur
schraffiert gezeigt ist, bestehen aus Signalen, die auf die untere
Hälfte der oberen Spur und die obere Hälfte der Mittelspur,
in der Figur in Region A gezeigt, für insgesamt eine Spur,
und auf die untere Hälfte der Mittelspur und die obere
Hälfte der unteren Spur in der Figur in Region B für
insgesamt eine Spur geschrieben sind. Deshalb wird, wenn der
Magnetkopf 2e mit Ziel auf die Mitte der drei Servospuren
positioniert wird, falls er auf der Mittelspur der
Servospuren, gezeigt in [1] von Fig. 5c, positioniert wird, die
Kopfausgabe, die durch den Verstärker abgeleitet wird,
dieselbe wie die Ausgabe der Region A und der Region B wie
in Fig. 5d sein. So werden die Spitzenhalteausgaben der
Region A und der Region B im Pegel dieselben, und die
Differenz bei den Spitzenausgaben der Region A und der Region B,
d. h. die Versetzung, wird null. Andererseits wird, wenn der
Magnetkopf 2e über der Mittelspur der Servospuren, gezeigt
in [2] von Fig. 5c, positioniert wird, die durch den
Verstärker abgeleitete Kopfausgabe wie in Fig. 5e gezeigt,
wobei die Region A größer und die Region B kleiner ist, so
daß die Spitzenhalteausgabe der Region A größer als jene der
Region B wird. Deshalb wird die Differenz bei den
Spitzenausgaben der Region A und der Region B ein positiver Wert,
und es wird ein positiver Versetzungsbetrag erhalten.
Umgekehrt wird, wenn der Magnetkopf 2e unter der Mittelspur
der Servospuren, gezeigt in [3] von Fig. 5c, positioniert
wird, die durch den Verstärker abgeleitete Kopfausgabe wie
in Fig. 5f, wobei die Region A kleiner und die Region B
größer ist, so daß die Spitzenhalteausgabe der Region A
kleiner als jene der Region B wird. Deshalb wird die
Differenz zwischen den Spitzenausgaben der Region A und der
Region B ein negativer Wert, und ein negativer
Versetzungsbetrag wird erhalten.
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Der Versetzungsbetrag ist proportional dem Abstand der
Mittelspur von der Mitte, so daß der Versetzungsbetrag durch
Positionieren des Kopfes mit Ziel auf die Mittelspur der
Servospuren, Lesen der Positionsinformationen synchron mit
dem Hall-Signal und Feststellen der Differenz erhalten
werden kann.
(b) Erläuterung der Struktur der Steuereinrichtung
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Die Figuren 6A und 6B sind strukturelle Ansichten der
Steuereinrichtung einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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In den Figuren sind die Teile, die dieselben wie jene
in Fig. 4a bis 4c sind, mit denselben Bezugszeichen
bezeichnet. Bezugszeichen 3b zeigt einen Kodierer, der ein
sinusförmiges Zweiphasen-Positionssignal gemäß der Bewegung des
VCM 3a erzeugt. Bezugszeichen 13 zeigt einen Komparator, der
die Ausgabe des Servopositionsermittlungsmechanismus 12 in
Impulse konvertiert und das Resultat als Hall-Signal
ausgibt. Bezugszeichen 5 zeigt eine Hauptsteuereinheit, die
die später erwähnte Initialisierungsverarbeitung und
Zugriffsverarbeitung ausführt. Bezugszeichen 6 zeigt eine
Treibereinheit, die die Positionierungssteuerung des VCM 3a
durch den Bewegungsbetrag vom Haupt-Controller 5 und den
Versetzungsbetrag ausführt. Bezugszeichen 7 zeigt einen
Leseteil, der die Leseausgabe des Magnetkopfes 2e dem Haupt-
Controller 5 oder dem Host-Controller zuführt.
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Ebenfalls sind ein Komparator 9 zum Lesen des
Indexsignals von dem Servopositionsdetektor 12 und ein
Indexsender 8 vorgesehen, der das Indexsignal zum Host-Controller
sendet.
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Die Steuereinrichtung 4 umfaßt somit den
Haupt-Controller 5, den Treiber 6, den Leseteil 7 und den Indexsender 8.
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Der Haupt-Controller 5 wird jetzt ausführlich
erläutert. Bezugszeichen 50 ist ein Schrittimpulszähler, der
eine Anzahl von Schrittimpulsen zählt, die der logischen
relativen Adresse, als Suchbefehl vom Platten-Controller des
Host-Controllers, entsprechen. Bezugszeichen 51 ist ein
Eingangsregister, das eine ID-Verriegelung 51a zum
Verriegeln der Bewegungsrichtung von dem Platten-Controller des
Host-Controllers (nicht gezeigt) enthält, eine V0-
Verriegelung 51b zum Verriegeln eines V0-Signals, das
anzeigt, daß die Geschwindigkeit des VCM 3a des
V0-Geschwindigkeitsdetektors, der später erwähnt ist, null ist, und
eine Hall-Verriegelung 51c zum Verriegeln des Hall-Signals
(Fig. 5a) des Komparators 13. Bezugszeichen 52 ist eine
Mikroprozessoreinheit (MPU), die die später erwähnte
Initialisierungsverarbeitung und Zugriffsverarbeitung durch das
Ausführen eines Programms durchführt. Bezugszeichen 53 ist
ein Adreßdekoder, der die Adresse von der MPU 52 dekodiert
und Freigabesignale für später beschriebene Register, einen
Digital-Analog-Konverter (DAC) und einen Analog-Digital-
Konverter (ADC) ausgibt und Signale für den Zähler und
Zeitgeber lädt. Bezugszeichen 54 ist ein Nur-Lese-Speicher
(ROM), der die für die Verarbeitung durch die MPU 52, d. h.
das Initialisierungsverarbeitungsprogramm, das
Zugriffsverarbeitungsprogramm und andere Verarbeitungsprogramme
erforderlichen Informationen und die physischen Spuradressen
der Servospuren und andere Parameter speichert.
Bezugszeichen 55 ist der zuvor erwähnte Zeitgeber TM, in den der
Zeitgeberwert geladen wird und der ein Unterbrechungssignal,
das eine Unterbrechungsverarbeitung (Versetzungskorrektur
und Aktualisierungsverarbeitung) verlangt, an die MPU 52
ausgibt, wenn der Zeitgeberwert auf Grund des Zählens der
Takte null wird. Bezugszeichen 56 ist ein Speicher mit
wahlfreiem Zugriff (RAM), der ein Speicherregister der
physischen Zielspuradressen (TCRP) 56a enthält, ein
Speicherregister der logischen Zielspuradressen (TCRL) 56b,
ein Speicherregister der gegenwärtigen physischen
Spuradressen (PCRP) 56c, ein Speicherregister der gegenwärtigen
logischen Spuradressen (PCRL) 56d, ein
Korrekturspeicherregister 56e zum Speichern des Betrages der
Versetzungskorrekturen C&sub1; bis Cn der Zonen (1 bis n) und eine
Korrekturbestätigungstabelle 56f zum Speichern der Kennzeichen zum
Bestätigen, wenn die Versetzungskorrekturbeträge C&sub1; bis Cn
des Korrekturspeicherregisters 56e gültig sind.
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Bezugszeichen 57 ist ein Differenzzähler, der von der
MPU 52 mit der Anzahl der bewegten Spuren geladen wird, d.
h., die Differenz der physischen Zielspuradresse und der
gegenwärtigen physischen Spuradresse. Der Wert wird zum
Aktualisieren durch den Spurkreuzungsimpuls durch die
Bewegung des VCM 3a dekrementiert. Bezugszeichen 58a ist ein
Digital-Analog-Konverter (DAC), in dem der
Versetzungskorrekturwert von der MPU 52 gesetzt wird und der diesen in
einen Analogwert für die Ausgabe konvertiert. Bezugszeichen
58b ist ein Analog-Digital-Konverter (ADC), der das
Spitzenhaltesignal des Servospurlesesignals von dem später
erwähnten Leseteil 7 in einen digitalen Wert konvertiert und
denselben der MPU 52 zuführt.
-
Bezugszeichen 59 ist ein Ausgangsregister, das eine
Richtungs- (DIR) Verriegelung 59a mit einer
Bewegungsrichtung hat, die durch die MPU 52 gesetzt wird, eine Such-
(SEEK) Verriegelung 59b mit einem Zustand, der durch die MPU
52 auf "Suchen" gesetzt wird, eine Lese- (RD) Verriegelung
59c, die durch die MPU 52 gesetzt wird, um die Ausgabe der
Lesedaten von dem Magnetkopf 2f des Leseteils 7 zu sperren,
eine Spur-Null- (TR0) Verriegelung 59d, die durch die MPU 52
gesetzt wird, um dem Host-Controller zu zeigen, daß der Kopf
auf der Spuradresse "0" ist, und eine Suche-beendet- (SC)
Verriegelung 59e, die durch die MPU 52 gesetzt wird, um dem
Host-Controller zu zeigen, daß die Suchoperation beendet
ist. In der vorliegenden Ausführungsform ist ferner das
später erwähnte Index- (INDEX) Register 59f vorgesehen.
-
A-BUS ist ein Adreßbus und leitet die Adresse von der
MPU 52 zum Adreßdekoder 53 und zum ROM 54. D-BUS ist ein
Datenbus, der Signale zwischen der MPU 52 und dem
Schrittimpulszähler 50, Eingangsregister 51, ROM 54, Zeitgeber 55,
RAM 56, Differenzzähler 57, DAC 58a, ADC 58b und dem
Ausgangsregister 59 sendet und empfängt,
-
Als nächstes wird der Treiber 6 ausführlich erläutert.
-
Bezugszeichen 60 ist ein Zielgeschwindigkeitsgenerator, der
eine Zielgeschwindigkeit Vr erzeugt, mit einer Amplitude
proportional zum Inhalt des Differenzzählers 57, und mit
einer Polarität ansprechend auf die Bewegungsrichtung, die
durch die Richtungsverriegelung 59a des Ausgangsregisters 59
gesetzt ist. Bezugszeichen 61 ist ein
Geschwindigkeitsfehlerdetektor, der den Fehler ΔV zwischen der
Zielgeschwindigkeit Vc vom Zielgeschwindigkeitsgenerator 60 und der
tatsächlichen Geschwindigkeit Va, die durch den später
erwähnten Geschwindigkeitsgenerator 62 durch den Kodierer 3b
des VCM 3a vorbereitet wird, errechnet und ausgibt.
Bezugszeichen 62 ist ein Geschwindigkeitsgenerator 62, der das
Positionssignal * vom Kodierer 3b integriert und die
tatsächliche Geschwindigkeit Va des VCM 3a erzeugt.
Bezugszeichen 63 ist ein Spurkreuzungsimpulsgenerator, der einen
Spurkreuzungsimpuls S63 erzeugt, der bei jedem Kreuzen der
Spuren von dem Positionssignal vom Kodierer 3b erscheint,
und der den obengenannten Differenzzähler 57 dekrementiert
(zurückzählt). Bezugszeichen 64 ist ein
Null-Geschwindigkeits- (V0) Detektor, der aus der tatsächlichen
Geschwindigkeit Va des Geschwindigkeitsgenerators 62 ermittelt, daß die
tatsächliche Geschwindigkeit des VCM 3a null geworden ist,
ein Null-Geschwindigkeitssignal V0 erzeugt und dasselbe der
V0-Verriegelung 51b des Eingangsregisters 51 zuführt.
Bezugszeichen 65 ist ein Addierer, der den
Versetzungskorrekturbetrag von dem DAC 58a und das Positionssignal von dem
Kodierer 3b addiert, um eine Positionsausgabe S65 zu
erzeugen. Bezugszeichen 66 ist ein Multiplexer (MPX), der einen
ΔV des Geschwindigkeitsfehlerdetektors 61 und die
Positionsausgabe S65 des Addierers 65 durch den Inhalt der Such-
Verriegelung 59b des Ausgangsregisters 59 auswählt und
ausgibt. Wenn die Such-Verriegelung 59b gesetzt ist, wird ΔV
ausgewählt und ausgegeben, und wenn sie zurückgesetzt ist,
wird die Positionsausgabe S65 ausgewählt und ausgegeben.
-
Bezugszeichen 67 ist ein VCM-Treiber, der einen
Treibertransistor (nicht gezeigt) umfaßt und den VCM 3a durch die
Ausgabe ΔV oder S65 von dem Multiplexer 66 treibt.
-
Jetzt wird der Leseteil 7 ausführlich erläutert.
-
Bezugszeichen 70 ist eine Spitzenhalteschaltung, die
bei der Leseausgabe des Magnetkopfes 2e eine
Spitzenhalteoperation ausführt und das Resultat an den ADC 58b ausgibt.
Dieses wird bei der Versetzungsermittlung verwendet, die
unter Bezugnahme auf Fig. 5a bis 5f erläutert ist.
Bezugszeichen 71 ist ein Datenimpulsgenerator, der Datenimpulse
von der Leseausgabe des Magnetkopfes 2e vorbereitet.
Bezugszeichen 73 ist eine Gatter-Schaltung, die an den Host-
Controller die Datenimpulse des Datenimpulsgenerators 71
durch den Inhalt der RD-Verriegelung 59c des
Ausgangsregisters 59 ausgibt, die Ausgabe sperrt, wenn die
RD-Verriegelung 59c gesetzt ist, und die Datenimpulse an den Host-
Controller ausgibt, wenn die RD-Verriegelung 59c rückgesetzt
ist.
-
Der Indexsender 8 hat eine Gatter-Schaltung 81 und
sendet oder sperrt ein Indexsignal von dem Komparator 9 zu
dem Host-Controller, durch den Inhalt der Index-Verriegelung
59f des Ausgangsregisters 59.
-
Bei Erläuterung der Operation unter normalen
Bedingungen empfängt der Haupt-Controller 5 einen Schrittimpuls und
eine Richtung als Suchbefehle von dem Host-Controller und
gibt dann das Spur-0-Signal und das Suche-beendet-Signal an
den Host-Controller aus. Ferner führt der Haupt-Controller 5
einen Bewegungsbetrag und einen Versetzungsbetrag dem
Treiber 6 zu und empfängt ein V0-Signal von dem Treiber 6 und
ein Spitzenhaltesignal von dem Leseteil 7. Der Treiber 6
bildet eine Positionssteuerschleife mit der Schleife des
Kodierers 3b, des Spurkreuzungsimpulsgenerators 63 und des
Differenzzählers 57 und eine Geschwindigkeitsteuerschleife
mit der Schleife des Kodierers 3b, des
Geschwindigkeitsgenerators
62 und des Geschwindigkeitsfehlerdetektors 61, um
die Positionierungssteuerung des VCM 3a zur Zielspur
auszuführen und die Positionierungskorrektursteuerung, die
die Versetzungskorrektur enthält, durch die Ausgabe des
Addierers 65, nachdem die Geschwindigkeit des VCM 3a null
wird, auszuführen. Der Leseteil 7 führt dem Haupt-Controller
5 ein Spitzenhaltesignal für die Versetzungsmessung zu und
gibt an den Host-Controller den Datenimpuls 2 als Lesedaten
aus.
-
Der Haupt-Controller 5 führt die im folgenden (c)
erläuterte Initialisierungsverarbeitung aus, wenn die
Energie eingeschaltet wird, und findet im voraus die
Versetzungskorrekturbeträge für jede Zone der Magnetplatte,
und gestattet dann das Empfangen von Befehlen vom Host-
Controller, führt die Zugriffsverarbeitung aus, die in (d)
erläutert ist, greift auf die Datenspur der Magnetplatte zu
und führt die Lese-/Schreiboperation aus. Damit einhergehend
korrigiert er periodisch den Versetzungskorrekturbetrag und
ermöglicht so die Versetzungskorrektur in Übereinstimmung
mit den Schwankungen bei der Versetzung auf Grund von
Temperaturveränderungen.
(c) Erläuterung der Initialisierungsverarbeitung
-
Figur 7A und 7B sind Flußdiagramme der
Initialisierungsverarbeitung, Fig. 8A und 8B sind erläuternde Ansichten
einer Suchsteuerungs-Subroutine, und Fig. 9 ist eine
erläuternde Ansicht einer Versetzungsmessungs-Subroutine.
Fig. 7A: Operation der Schritte 001 bis 003 (S001 bis
S003)
-
Wenn die MPU 52 ein Energieeinschaltesignal empfängt
(S001), führt die MPU 52 die Suchsteuerung für die
Magnetköpfe 2a bis 2h auf die Position der Spur "0" aus (S002).
Obwohl in der Struktur von Fig. 6 nicht deutlich gezeigt,
ist ein äußerer Schutzbunker an der Außenseite der Spur "0"
von Fig. 4b vorgesehen. Der VCM 3a wird durch den Treiber 6
über den Differenzzähler 57 getrieben, so daß sich der
Magnetkopf 2e in die äußere Richtung der Magnetplatte
bewegt. Wenn der Magnetkopf 2e den äußeren Schutzbunker
erfaßt, stoppt der VCM 3a und der VCM 3a wird ähnlich zur
inneren Spur "0" getrieben, um den Magnetkopf 2e zu
positionieren.
-
Auf diese Weise setzt die MPU 52 nach dem Positionieren
auf der Bezugsposition der Spur "0" die gegenwärtigen
Adreßregister, d. h. PCRP 56c und PCRL 56d auf "0" (S003).
Operation der Schritte 004 bis 005
-
Als nächstes liest die MPU 52 die Servospuradresse der
Zone 1 des ROM 54, in Fig. 4c, die physische Adresse "50",
verwendet diese als Zielspuradresse und setzt sie in dem
TCRP 56a im RAM 56 (S004) und setzt das
Servokorrekturkennzeichen im eingebauten Register (S005).
Operation des Schrittes 006
-
Die Suchsteuerungs-Subroutine, die unter Bezugnahme auf
Fig. 8A und 8B später erläutert ist, wird dann ausgeführt
und der Magnetkopf 2e auf die Zielspur (Servospur) gesetzt.
Operation des Schrittes 007
-
Als nächstes führt die MPU 52 die Versetzungsmessungs-
Subroutine aus, die später unter Verwendung von Fig. 9
erläutert ist, um die Versetzung von der Leseausgabe der
Servospur zu messen und den Korrekturbetrag zu berechnen.
Operation des Schrittes 008
-
Als nächstes setzt die MPU 52 die physische Zieladresse
des TCRP 56a in dem PCRP 56c als gegenwärtige physische
Adresse.
Operation der Schritte 009 bis 010
-
Die MPU 52 bestimmt aus dem Inhalt des eingebauten
Folgeregisters, ob alle Servospuren gelesen worden sind,
und, wenn nicht, liest die Servospuradresse der nächsten
Zone aus dem ROM 54, setzt sie in dem TCRP 56a und kehrt zu
Schritt 6 (S006) zurück.
Operation der Schritte 011 bis 013
-
Wenn die MPU 52 alle Servospuren liest und das Setzen
der Versetzungskorrekturbeträge aller Zonen, vier Zonen in
Fig. 4c, in dem Korrekturspeicherregister 56e beendet, setzt
sie das Servokorrekturkennzeichen zurück (S011), setzt die
physische Adresse 0 im TCRP 56a (S012) und führt die
Suchsteuerungs-Subroutine der Fig. 8A und 8B aus. Dadurch
wird der Magnetkopf 2e auf der Spur "0" positioniert.
Operation der Schritte 014 bis 015
-
Die MPU 52 setzt zunächst die Register der
gegenwärtigen Adressen, d. h. PCRP 56c und PCRL 56d, auf "0" (S014),
lädt den Wert in den Zeitgeber 55 und betätigt den Zeitgeber
55 (S015). Die Betätigung des Zeitgebers geschieht, um die
automatische Aktualisierung der Versetzung zu ermöglichen,
wenn die Zeit überläuft.
Operation des Schrittes 016
-
Als nächstes setzt die MPU 52 die TR0-Verriegelung 59d,
SC-Verriegelung 59e und die Index-Verriegelung 59f des
Ausgangsregisters 59, führt dem Host-Controller das Spur-0-
Signal und das Suche-beendet-Signal zu und kündigt an, daß
ein Befehl empfangen werden kann.
-
Die Figuren 8A und 8B werden zum Erläutern der
Suchsteuerung verwendet. Die Suchsteuerung dient zum Bewegen
des Magnetkopfes 2e zu der gewünschten Spur. Diese wird
gemeinsam für die Suche der Datenspur, die in der
Zugriffsverarbeitung von Fig. 10 erläutert ist, und für die Suche
der Servospur, außer der Suche der Servospur, die in Fig. 7
dargestellt ist, verwendet.
Fig. 8A: Operation der Schritte 021 bis 022
-
Die MPU 52 berechnet die Differenz zwischen der
physischen Zieladresse des TCRP 56a des RAM 56 und der
gegenwärtigen physischen Adresse des PCRP 56c, setzt diese als
Bewegungsbetrag im Differenzzähler 57 und setzt die Richtung
in der Richtungs-Verriegelung 59a des Ausgangsregisters 59
(S021). Ferner setzt sie die Such-Verriegelung 59b des
Ausgangsregisters 59 (S022).
-
Dadurch wählt der Multiplexer 66 den Fehler ΔV des
Geschwindigkeitsfehlerdetektors 61 im VCM-Treiber 67 aus und
gibt ihn aus. Wie oben erwähnt, gibt der
Zielgeschwindigkeitsgenerator 60 eine Zielgeschwindigkeit Vr gemäß der
Richtung der Richtungs-Verriegelung 59a in Übereinstimmung
mit dem Inhalt des Differenzzählers 57 aus, während der
Geschwindigkeitsfehlerdetektor 61 den
Geschwindigkeitsfehler ΔV zwischen der tatsächlichen Geschwindigkeit Va des
Geschwindigkeitsgenerators 62 und der Zielgeschwindigkeit Vr
ausgibt und den VCM 3a über den Multiplexer 66 durch den
VCM-Treiber 67 treibt. Durch das Treiben des VCM 3a wird der
Spurkreuzungsimpuls S63 von dem Spurkreuzungsimpulsgenerator
63 ausgegeben, und der Differenzzähler 57 wird
dekrementiert. Dadurch werden die Positionssteuerung und
Geschwindigkeitssteuerung ausgeführt, und der Magnetkopf 2d wird der
physischen Zielspuradresse durch den VCM 3a angenähert.
Operation der Schritte 023 bis 026
-
Andererseits liest die MPU 52 den Inhalt des
Differenzzählers 57 (S023), um zu prüfen, ob der Inhalt des Zählers
57 null, d. h. die physische Zieladresse, erreicht hat
(S024). Wenn der Inhalt des Zählers 57 null erreicht hat,
wird eingeschätzt, daß die physische Zieladresse erreicht
worden ist, und dann erfolgt eine Untersuchung des Inhalts
der V0-Verriegelung 51b des Eingangsregisters 51 (S025). Wie
oben erwähnt, gibt der V0-Detektor 64 ein V0-Signal aus,
wenn er erfaßt, daß die tatsächliche Geschwindigkeit Va null
erreicht hat, so wird das V0-Signal in der V0-Verriegelung
51b verriegelt. Wenn die V0-Verriegelung "1" wird (S026),
wird eingeschätzt, daß die Geschwindigkeit des VCM 3a null
ist, und die Positionierungssteuerung wird begonnen.
Operation des Schrittes 027
-
Die MPU 52 löscht zuerst die Such-Verriegelung 59b des
Ausgangsregisters 59. Dieses schaltet den Multiplexer 66, um
das Ausgangssignal der Seite des Addierers 65 auszuwählen
und auszugeben.
Operation der Schritte 028 bis 031
-
Als nächstes untersucht die MPU 52, ob das
Servokorrekturkennzeichen des eingebauten Registers zur Verarbeitung
bei S005 oder S011 von Fig. 7 ist (S028). Falls das
Servokorrekturkennzeichen da ist, die Versetzung gemessen wird,
so setzt die MPU 52 "0" im DAC 58a.
-
Umgekehrt, falls das Servokorrekturkennzeichen nicht da
ist, liest die MPU 52 den Versetzungskorrekturbetrag der
Zone, zu der die physische Zielspuradresse des TCRP 56a
gehört, und setzt ihn in dem DAC 58a, um so die
Versetzungskorrektur durch den üblichen Zugriff auszuführen (S030).
Dadurch wird eine Kombination der Ausgabe des DAC 58a und des
Positionssignals des Kodierers 3b von dem Addierer 65 über
den Multiplexer 66 zu dem VCM-Treiber 67 zugeführt, und der
VCM 3a wird einer Feinsteuerung unterzogen. In diesem Fall
wird, bei einem üblichen Zugriff, die Versetzungskorrektur
durch den Versetzungskorrekturbetrag ausgeführt.
Operation des Schrittes 031
-
Danach wartet die MPU 52 die vorbestimmte
Stabilisierungszeit ab (S031) und verläßt die Routine.
-
Unter Bezugnahme auf Fig. 9 wird jetzt die
Versetzungsmessung erläutert. Diese Operation ist eine, bei der das
Servosignal der Servospur gelesen wird, um so den
Versetzungsbetrag zu messen. Dieser wird für die
Initialisierungsverarbeitung der Fig. 7A und 7B und die
Versetzungskorrekturmessungsverarbeitung der Fig. 12A und 12B verwendet.
Fig. 9: Operation der Schritte 041 bis 042
-
Die MPU 52 setzt die Hall-Verriegelung 51c des
Eingangsregisters 51 zurück (S041).
-
Wie unter Bezugnahme auf Fig. 5a erläutert, wird das
Hall-Signal durch die Rotation des Spindelmotors 11 synchron
mit der Position des Positionierungssignals der Servospur
ausgegeben. Deshalb untersucht die MPU 52 nach dem
einmaligen Rücksetzen der Verriegelung 51c, ob die
Hall-Verriegelung 51c gesetzt ist (S042), indem das Hall-Signal noch
einmal erzeugt wird.
Operation der Schritte 042 bis 043
-
Falls die Hall-Verriegelung 51c gesetzt ist, der
Magnetkopf 2e das Positionierungssignal der Servospur liest,
so liest die MPU 52 nacheinander über den ADC 58b das
Servosignal der Region A und das Servosignal der Region B, die
die Ausgabe des Magnetkopfes 2e umfassen, die durch die
Spitzenhalteschaltung 70 auf ihrer Spitze gehalten wird
(S042 und S043).
Operation des Schrittes 044
-
Als nächstes berechnet die MPU 52, wie unter Bezugnahme
auf Fig. 5d bis 5f erläutert, von dem Spitzenhaltesignal A
und -signal B den Versetzungskorrekturbetrag Ci (wobei i
eine Zone ist) und die Versetzungsrichtung (S044).
Operation der Schritte 045 bis 046
-
Ferner liest die MPU 52 den Versetzungskorrekturbetrag
Ci des Korrekturspeicherregisters 56e, der der Zone
entspricht, zu der die Servospur gehört, setzt das
Kennzeichen, das der Korrekturbestätigungstabelle 56f entspricht,
und verläßt die Routine.
(d) Erläuterung der Zugriffsverarbeitung
-
Figur 10A bis 10C sind Flußdiagramme der
Zugriffsverarbeitung, Fig. 11 ist ein Flußdiagramin der logischen Adreß-
/physischen Adreßkonvertierungsverarbeitung und Fig. 12A und
12B sind Flußdiagramme der
Versetzungskorrekturmessungsverarbeitung.
Fig. 10A: Operation der Schritte 051 bis 052
-
Die MPU 52 liest den Inhalt des Schrittimpulszählers 50
(S051), um zu prüfen, ob der Inhalt des Zählers 50 null ist
oder nicht (S052). Da, wie oben erwähnt, eine relative
logische Adresse vom Host-Controller als Suchbefehl in Form
einer Anzahl von Schrittimpulsen erteilt wird, bedeutet die
Tatsache, daß der Zähler 50 auf null ist, daß ein Suchbefehl
erwartet wird.
Operation der Schritte 053 bis 056
-
Andererseits bewegt die MPU 52, falls der Stand im
Zähler 50 null ist, der Schrittimpuls und die Richtung vom
Host-Controller als Suchbefehl erteilt werden, den Inhalt
des Schrittimpulszählers 50 zum TCRL 56b, dem logischen
Zielspuradreßregister des RAM 56 (S053). Die MPU 52 wartet
dann eine vorbestimmte Zeit (S054) und liest den Inhalt des
Schrittimpulszählers 50 noch einmal (S055) und vergleicht
ihn mit dem zuvor erwähnten Leseinhalt des TCRL 56b. Falls
er nicht derselbe ist, der Schrittimpuls weiter vom Host-
Controller ausgegeben wird und nicht der Endbefehlswert ist,
so wird das TCRL 56b auf den Leseinhalt aktualisiert, und
dieser Schritt wird wiederholt.
Operation der Schritte 056 bis 059
-
Wenn die MPU 52 einschätzt, daß der Leseinhalt derselbe
wie der Leseinhalt vom vorhergehenden Mal des TCRL 56b ist
(S056), schätzt sie ein, daß die Schrittimpulse beendet
sind, liest die ID-Verriegelung 51a des Eingangsregisters 51
und erhält die bezeichnete Richtung der Bewegung der
Magnetplatte. Dann berechnet die MPU 52 die logische
Zielspuradresse in Übereinstimmung mit der bezeichneten Richtung
von der logischen relativen Adresse des TCRL 56b und der
gegenwärtigen logischen Adresse des TCRL 56d und setzt
dieselbe im TCRL 56b (S058).
-
Als nächstes konvertiert die MPU 52 auf der Grundlage
der in Fig. 4c dargestellten Beziehung die logische
Zielspuradresse in eine physische Zieladresse durch die in
Fig. 11 gezeigte Verarbeitung und bewegt dieselbe zum TCRP
56a. Wie in Fig. 4c gezeigt, wird, wenn drei Servospuren
vorhanden sind, die für jede Zone von 100 Spuren gesetzt
sind, die Konvertierung zur physischen Zielspuradresse wie
folgt vorgenommen: Falls die logische Zielspuradresse 48
oder niedriger ist, wird eingeschätzt, daß die physische
Spuradresse der logischen Spuradresse gleicht (S081 und
S082). Falls die logische Zielspuradresse zwischen 49 und
145 liegt, wird eingeschätzt, daß die physische Spuradresse
der logischen Spuradresse + 3 gleicht (S083 und S084). Falls
die logische Zielspuradresse zwischen 146 und 248 liegt,
wird eingeschätzt, daß die physische Spuradresse der
logischen Spuradresse + 6 gleicht (S085 und S086). Falls die
logische Zielspuradresse zwischen 249 und 339 liegt, wird
eingeschätzt, daß die physische Spuradresse der logischen
Spuradresse + 9 gleicht (S087 und S088). Falls die logische
Zielspuradresse 340 oder mehr beträgt, wird eingeschätzt,
daß die physische Spuradresse der logischen Spuradresse + 12
gleicht (S089). Durch diese Konvertierung kann der Host-
Controller den Zugriff mit der logischen Spuradresse von
genau der Datenspur ausführen, ohne selbst die Konvertierung
bei Vorhandensein der Servospuren vornehmen zu müssen.
Fig. 10B: Operation der Schritte 060 bis 061
-
Die MPU 52 sucht die Zone, die der physischen
Zielspuradresse des TCRP 56a entspricht, und bestätigt das
Kennzeichen der Korrekturbestätigungstabelle 56f des RAM 56,
das der Zone entspricht (5060). Die Bestätigung des
Kennzeichens, wie in Fig. 12A und 12B erläutert, erfolgt so, daß
nach Ablauf der Zeit durch den Zeitgeber 55, um den
Versetzungskorrekturbetrag zu aktualisieren, das Kennzeichen der
Korrekturbestätigungstabelle 56f gesetzt wird und bis zum
Aktualisieren des Versetzungskorrekturbetrages der
Versetzungskorrekturbetrag des Korrekturspeicherregisters 56e
ungültig gemacht wird. Das Kennzeichen der
Korrekturbestätigungstabelle 56f wird bestätigt (S061) und, falls das
Kennzeichen da ist, ist der Versetzungskorrekturbetrag des
Korrekturspeicherregisters 56e gültig und die Steuerung geht
zu Schritt S063 über. Falls das Kennzeichen zurückgesetzt
wird, wird der Versetzungskorrekturbetrag als ungültig
angesehen, und die Steuerung geht zu Schritt S062 und dem
Rest der Versetzungskorrekturmessungsverarbeitungs- (Fig.
12A und 12B) Routine über, ehe mit Schritt S063 fortgefahren
wird.
Operation des Schrittes 062
-
Unter Bezugnahme auf Fig. 12A und 12B erfolgt jetzt
eine Erläuterung der Messung des
Versetzungskorrekturbetrages.
Fig. 12A: Operation des Schrittes 101
-
Zuerst setzt die MPU 52 das Servokorrekturkennzeichen
in dem eingebauten Register.
Operation des Schrittes 102
-
Als nächstes untersucht die MPU 52, ob der Host-
Controller eine Fehlerwiederholungsfunktion hat (S102).
Falls der Host-Controller eine Fehlerwiederholungsfunktion
hat, wird die Verarbeitung der Schritte 103 bis 110
ausgeführt. Wenn nicht, werden die Schritte ab 121
ausgeführt. Dasselbe trifft auch zu, wenn sich die Position
des Magnetkopfes nicht verändert.
Operation der Schritte 103 bis 110
-
Die MPU 52 bewegt die physische Zielspuradresse von dem
physischen Zielspuradreßregister TCRP 56a zum gegenwärtigen
logischen Spuradreßregister PCRL 56d (S103).
-
Als nächstes liest die MPU 52 aus dem ROM 54 die
Servospuradresse aus, die zu der Zone der physischen
Zielspuradresse gehört, und bewegt sie zu dem physischen
Zielspuradreßregister TCRP 56a (S104). Die MPU 52 führt die
Suchsteuerungs-Subroutine von Fig. 8A und 8B aus,
positioniert den Magnetkopf 2e auf der Servospur (S105), führt die
Versetzungskorrektur-Subroutine von Fig. 9 aus, findet den
Versetzungskorrekturbetrag der Zone, speichert den
Korrekturbetrag in dem Korrekturspeicherregister 56e und setzt das
Kennzeichen der Zone der Korrekturbestätigungstabelle 56f
(S106).
-
Als nächstes setzt die MPU 52 das
Servokorrekturkennzeichen zurück (S107), bewegt die Servo-Zielspuradresse des
TCRP 56a zum PCRP 56c, gibt an das TCRP 56a die physische
Zielspuradresse zurück, die sich zum PCRL 56d zurückgezogen
hat (S108), und setzt schließlich die V0-Verriegelung 51b
(S110) zurück.
Operation der Schritte 121 bis 127 und 107 bis 110
-
Wenn der Host-Controller keine
Fehlerwiederholungsfunktion hat, oder wenn sich die Spuradresse des Magnetkopfes
nicht verändert, wird folgendes ausgeführt:
-
Die MPU 52 bewegt zuerst, wie in Schritt 103, die
Zielspuradresse von dem physischen Zielspuradreßregister
TCRP 56a zum gegenwärtigen logischen Spuradreßregister PCPL
56d (S121). Als nächstes liest die MPU 52 vom ROM 54 die
Servospuradresse, die zu der Zone der gegenwärtigen
Spuradresse gehört, und bewegt sie zu dem physischen
Zielspuradreßregister (S122). Hier wird, im Gegensatz zu Schritt
104, die Servospuradresse, die zu der Zone der gegenwärtigen
Spuradresse gehört, eingelesen, daß im Fall eines Host-
Controllers, der keine Fehlerwiederholungsfunktion hat,
keine physische Zielspuradresse ausgegeben wird. Die MPU 52
führt die Suchsteuerungs-Subroutine (Fig. 8A und 8B) aus und
positioniert den Magnetkopf 2e auf der Servospurposition
(S123). Als nächstes führt sie die Versetzungskorrektur-
Subroutine (Fig. 9) aus, findet den
Versetzungskorrekturbetrag für die Zone, speichert den Korrekturbetrag in dem
Korrekturspeicherregister 56a und setzt das Kennzeichen auf
die Zone der Korrekturbestätigungstabelle 56f (S124).
-
Die MPU 52 hat den Magnetkopf von der durch den
Host-Controller erkannten Position zur Servospur bewegt, um
den Versetzungskorrekturbetrag zu aktualisieren, so setzt
sie ihn noch einmal zu der durch den Host-Controller
erkannten
Position zurück. Das heißt, sie bewegt die physische
Zielspuradresse vom physischen Zielspuradreßregister TCRP
56a zum gegenwärtigen physischen Spuradreßregister 56c
(S125), bewegt die ursprüngliche Spuradresse zum physischen
Zielspuradreßregister TCRP 56a (S126) und führt eine
Suchsteuerungs-Subroutine (Fig. 8A und 8B) auf demselben aus
(S127). Dadurch wird der Magnetkopf auf die Position vor der
Versetzungskorrektur zurückgesetzt.
-
Danach erfolgt die Verarbeitung der Schritte 102
bis 110.
-
Nach der obigen Verarbeitung (Fig. 10B, S062)
kehrt die Steuerung zu Schritt 063 von Fig. 10B zurück.
Fig. 10B: Operation der Schritte 063 bis 064
-
Die MPU 52 führt die Suchsteuerungs-Subroutine von Fig.
8A und 8B (S063) auf der Grundlage der physischen
Zielspuradresse des physischen Zielspuradreßregisters TCRP
56a und der gegenwärtigen physischen Spuradresse des
gegenwärtigen physischen Spuradreßregisters PCRP 56c aus und
positioniert den Magnetkopf 2e auf der Datenspur der
physischen Zielspuradresse. Die MPU 52 bewegt dadurch die
physische Zielspuradresse des TCRP 56a zum PCRP 56c als
gegenwärtige physische Spuradresse und bewegt die logische
Zielspuradresse des TCRL 56b zum gegenwärtigen logischen
Spuradreßregister PCRL 56d als gegenwärtige logische
Spuradresse (S064).
Operation der Schritte 065 bis 068
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Als nächstes setzt die MPU 52 den Schrittimpuszähler 50
und die V0-Verriegelung 51b zurück (S065). Ferner prüft die
MPU 52 auf der Grundlage des Inhaltes des gegenwärtigen
logischen Adreßregisters PCRL 56d, ob die Spur "0" ist
(S066). Falls der Inhalt des PCRL 56d 0 ist, schätzt sie
ein, daß die Spur "0" ist, setzt die Nullspur- (TR0)
Verriegelung 59d (S067) und führt das Spur-0-Signal dem Host-
Controller zu. Falls der Inhalt des PCRL 56d nicht 0 ist,
schätzt sie ein, daß die Spur nicht "0" ist, und setzt die
TR0-Verriegelung 59d zurück (S068).
Operation der Schritte 069 bis 070
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Die MPU 52 setzt die RD-Verriegelung 59c zurück (S069),
damit die Daten des Datenimpulsgenerators 71 von dem
Leseteil 7 ausgegeben werden können, und setzt die SC-
Verriegelung 59e (S070), um das Suche-beendet-Signal dem
Host-Controller zuzuführen und ihn von der Beendigung der
Suchoperation zu informieren, und kehrt dann zu Schritt 051
zurück.
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Deshalb liest der Host-Controller den Leseimpuls von
dem Magnetkopf des Datenimpulsgenerators 71 über die
Gatterschaltung 73 als Lesedaten, prüft die Spurnummer der Spur,
erhält die Lesedaten, die denselben folgen, falls es ein
Lesebefehl ist, und schreibt die Daten auf die Spur durch
einen Schreibteil, nicht gezeigt, falls es ein Schreibbefehl
ist.
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Figur 13 ist eine erläuternde Ansicht der
Unterbrechungsverarbeitungs-Routine.
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Die Magnetplatte dreht sich, wenn die Energie
eingeschaltet ist. Nach Ablauf eines Zeitraumes steigt die
Temperatur der mechanischen Komponenten allmählich an und
erreicht eine gewisse Temperatur. Deshalb verursacht der
Temperaturanstieg eine Veränderung beim Betrag der
Abweichung bei der Position der Spur der Magnetplatte, was
ein Aktualisieren des Versetzungskorrekturbetrages
erfordert. Deshalb wird, wie zuvor erwähnt (Fig. 7B, S015),
eine vorbestimmte Zeit gesetzt, der Zeitgeber 55 wird
betätigt, und wenn der Zeitgeber das Zählen des gesetzten
Wertes beendet, d. h. die Zeit läuft über, wird die MPU 52
unterbrochen, und die Routine zum Aktualisieren des
Versetzungskorrekturbetrages wird ausgeführt.
Fig. 13: Operation der Schritte 141, 142, 143 und 151
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Wenn die MPU 52 unterbrochen wird, wird auf alle
Kennzeichen der Korrekturbestätigungstabelle 56f des RAM 56
Bezug genommen (S141). Wie oben erwähnt, zeigt ein gesetztes
Kennzeichen einen gültigen Versetzungskorrekturbetrag an.
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Wenn nicht alle Kennzeichen der
Korrekturbestätigungstabelle 56f "0" sind (S142), schätzt die MPU 52 ein, daß
alle Kennzeichen der Korrekturbestätigungstabelle "0" sind
und macht den Versetzungskorrekturbetrag zwingend ungültig
(S143). Dann lädt die MPU 52 den Zeitwert der
Versetzungskorrekturperiode in den Zeitgeber 55, betätigt den Zeitgeber
55 (S151) und beendet die Unterbrechungsverarbeitung.
Operation der Schritte 142 und 144 bis 151
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Wenn andererseits alle Kennzeichen der
Korrekturbestätigungstabelle "0" sind, akzeptierte die MPU 52 keinen
Suchbefehl während des abgelaufenen Zeitraumes und schätzt
deshalb ein, daß keine Aktualisierung der Versetzung von
Fig. 10A und 10B in diesem Zeitraum erfolgte. In diesem Fall
setzt die MPU 52 die Verriegelung 59c (S144). Dadurch tritt
die Gatterschaltung 73 in einen Sperrzustand ein, und die
Ausgabe des Datenimpulsgenerators 71 wird nicht zum Host-
Controller übertragen. Auf die gleiche Weise setzt die MPU
52 die Index-Verriegelung 59f im Ausgangsregister 59 zurück
(S145), wodurch das Indexsignal von dem Komparator 9 durch
die Gatterschaltung 81 des Indexsenders 8 gesperrt wird und
nicht zum Host-Controller übertragen wird. Ferner setzt die
MPU 52 die TR0-Verriegelung 59d zurück (S146) und sendet das
Spur-0-Signal zum Host-Controller.
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Wenn, wie oben erwähnt, einmal der Zustand erreicht
ist, bei dem Anforderungen vom Host-Controller gesperrt
werden, mißt die MPU 52 den Versetzungskorrekturbetrag
(S147). Die Messung des Versetzungskorrekturbetrages wurde
zuvor unter Bezugnahme auf Fig. 12 erläutert. Dies gestattet
die Messung des Versetzungskorrekturbetrages sowohl durch
einen Host-Controller mit einer
Lesefehlerwiederholungsfunktion als auch durch einen Host-Controller ohne diese.
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Wenn der Versetzungskorrekturbetrag aktualisiert wird,
wird eine Operation ausgeführt, um das System auf den
normalen Zustand zurückzuführen. Das heißt, die MPU 52 setzt
die RD-Verriegelung 59c im Ausgangsregister 59 zurück
(S148), setzt die Index-Verriegelung 59f zurück (S149) und
setzt ferner die TR0-Verriegelung 59d (S150).
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Geeigneterweise lädt die MPU 52 danach für die nächste
Zeitüberlauf-Unterbrechungsverarbeitung den Zeitwert der
Versetzungskorrekturperiode noch einmal in den Zeitgeber 55,
betätigt den Zeitgeber 55 (S151) und beendet die
Unterbrechungsverarbeitung.
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Die Figuren 14a bis 14g und Fig. 15a bis 15h sind alles
Zeitlagendiagramme der Zugriffsverarbeitungen.
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Wenn die Energie eingeschaltet wird, führt die
Initialisierungsverarbeitung (siehe Fig. 7A und 7B), wie in Fig.
14b gezeigt, zur Messung des Versetzungskorrekturbetrages
für jede Zone, dem Setzen der Versetzungskorrekturbeträge C&sub1;
bis Cn im Korrekturspeicherregister 56e, zum Einschalten der
Kennzeichen der Korrekturbestätigungstabelle 56f und zur
Betätigung des Zeitgebers 55 (Fig. 14c). Deshalb sind
während der Periode des Ladewertes T&sub1; des Zeitgebers 55 die
Versetzungskorrekturen aller Zonen gültig, und der Zugriff
wird durch die Versetzungskorrekturen ansprechend auf
Suchbefehle zu den Zonen ausgeführt.
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Als nächstes wird, wenn der Zeitgeber 55 überläuft und
die Periode T&sub1; endet, die MPU 52 unterbrochen. Durch diese
Unterbrechung der MPU 52 (siehe Fig. 13) werden die
Versetzungskorrekturbeträge aller Zonen ungültig gemacht
(Fig. 14d bis 14g). Andererseits wird der Zeitgeber 55 für
die nächste Periode T&sub2; betätigt (Fig. 14c).
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Bei diesem Zustand erfolgt, falls ein Suchbefehl K&sub1;
ankommt (Fig. 14a), bei Schritt S062 der
Zugriffsverarbeitung von Fig. 10B durch die Messung des
Versetzungskorrekturbetrages ein Zugriff auf die Zone der Spuradresse, die
durch den Suchbefehl gezeigt ist, eine Aktualisierung des
Versetzungskorrekturbetrages der entsprechenden Zone des
Korrekturspeicherregisters 56e, das Einschalten des
Kennzeichens der entsprechenden Zone der
Korrekturbestätigungstabelle 56f und die aktualisierte Versetzungskorrektur.
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Zu dieser Zeit wird das Aktualisieren von Versetzungen
nicht für alle Zonen ansprechend auf einen einzelnen
Suchbefehl ausgeführt, sondern nur die Versetzungskorrektur
für die Zone 1, um so die Zugriffszeit für den Suchbefehl
nicht zu verlängern. Nur die Versetzungsaktualisierung, die
für den Zugriff auf die bezeichnete Spur erforderlich ist,
wird ausgeführt. Deshalb wird in der Periode T&sub2; die
Versetzungsaktualisierung nur für die entsprechende Zone der
Spur ausgeführt, die durch den Suchbefehl bezeichnet ist.
Zum Beispiel wird die Versetzungsaktualisierung nur für die
erste Zone, ansprechend auf einen Suchbefehl K&sub1; der ersten
Zone, ausgeführt, wodurch die Versetzungskorrektur gültig
wird. Das gleiche gilt für die Suchbefehle K&sub2;, K&sub3; und K&sub4;.
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Andererseits wurden, wie in Fig. 15a bis 15h gezeigt,
wenn überhaupt kein Suchbefehl während der vorhergehenden
Periode Tn-1 ankommt, keine Versetzungsaktualisierungen
während der Periode Tn-1 ausgeführt. Deshalb befindet sich
der Magnetkopf auf der Spur, auf die in der Periode Tn-1
oder zuvor zugegriffen wurde, und auf die Spur würde der
Zugriff durch den Versetzungskorrekturbetrag vom Zeitraum
Tn-1 oder von zuvor enden.
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Falls ein Suchbefehl in der Periode Tn ankommt, wird
die Versetzung auf die gleiche Weise wie in Fig. 14a bis 14c
aktualisiert, und so tritt kein Problem auf, aber wenn ein
Lese-/Schreibbefehl ankommt, der nicht von einem Suchbefehl
begleitet ist, das heißt, ein Lese-/Schreibbefehl für
dieselbe Adresse wie die gegenwärtige Spuradresse, wird die
Zugriffsverarbeitung von Fig. 10 nicht ausgeführt, und nur
die Lese-/Schreiboperation wird ausgeführt. Was die
Beziehung zwischen dem Kopf und der Spur zu dieser Zeit
betrifft, wird der Zugriff durch den
Versetzungskorrekturbetrag der Periode Tn-1 oder von zuvor ausgeführt, und so
besteht die Möglichkeit einer Abweichung in der Periode Tn,
und deshalb kann eine Korrektur der Lese-/Schreiboperation
nicht gewährleistet werden.
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Ferner wird, wenn der Host-Controller keine
Wiederholungsfunktion für einen Lesefehler hat, auch wenn der
Lesefehler ausgegeben wird, kein Suchbefehl ankommen, und es
wird keine Möglichkeit zur Versetzungskorrektur bestehen.
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Deshalb werden, wenn kein Suchbefehl in der Periode
Tn-1 ankommt und alle Kennzeichen der
Korrekturbestätigungstabelle 56f null sind (Fig. 13, S142), die RD-Verriegelung
59c und die Index-Verriegelung 59f des Ausgangsregisters 59
gesetzt (S144 und S145), und die Ausgabe des
Datenimpulsgenerators 71 wird durch die Gatterschaltung 73 gesperrt,
und die Ausgabe des Indexsignals wird durch die
Gatterschaltung 81 gesperrt (Fig. 15g und 15h). Ferner wird die TR0-
Verriegelung 59d zurückgesetzt (S146), und die Messung des
Versetzungskorrekturbetrages wird autonom ausgeführt (Fig.
13, S147 und Fig. 15a). Wenn der Versetzungskorrekturwert
gemessen, die Korrekturtabelle 56e beschrieben und die
Aktualisierung beendet ist, werden die RD-Verriegelung 59c
und die Index-Verriegelung 59f zurückgesetzt (Fig. 13, S148
und S149), ermöglicht, daß die Ausgabe des
Datenimpulsgenerators 71 von der Gatterschaltung 73 zum Host-Controller
übertragen werden kann (Fig. 15g), und daß das Indexsignal
von der Gatterschaltung 81 zum Host-Controller übertragen
werden kann (Fig. 15h). Als nächstes wird der Zeitgeber 55
wieder mit der Zeit geladen, und die nächste
Versetzungskorrekturunterbrechung ist gesetzt.
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Danach wird der Zugriff auf die Spuradresse durch die
obige korrigierte Versetzung möglich.
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Die Versetzung ändert sich in erster Linie einhergehend
mit Temperaturanstiegen der Magnetplattenvorrichtung. Die
Temperatur wechselt, wie in Fig. 16 gezeigt, von der
atmosphärischen Temperatur TA zur Zeit, wenn die Energie
eingeschaltet wird, zur Sättigungstemperatur TS. Von einer
festen Einheit des Temperaturanstiegs aus gesehen, wird das
Intervall von diesem Wechsel nacheinander länger, d. h.,
T&sub1;&sub0;, T&sub1;&sub1;, ... &sub1;&sub4;. Deshalb kann die Periode, die in den
Zeitgeber 55 geladen wird, allmählich verlängert werden, wie
T&sub1;, T&sub2; ... Dies ermöglicht die Verringerung der Häufigkeit
der autonomen Versetzungskorrekturen durch die
Unterbrechungen im eingeschwungenen Betrieb.
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Die Figuren 17A und 17B zeigen noch eine andere
Ausführungsform der Steuereinrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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In den Figuren ist ein Leseteil 7a mit einer Blind-
(oder illegalen) Datenerzeugungsschaltung 74, zuzüglich zu
dem in Fig. 6A und 6B gezeigten Leseteil 7, versehen. Wenn
die Steuereinrichtung 4 die automatische
Versetzungskorrektur ausführt, sperrt eine Gatterschaltung 73a eine Ausgabe
des Indexsignals von dem Indexregister 59f, aber gestattet
eine Ausgabe von Daten von der Blinddatenerzeugungsschaltung
74. Die bei der Blinddatenerzeugungsschaltung 74 erzeugten
Blinddaten haben ein spezielles Muster, zum Beispiel
"1010101....1010".
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Der Host-Controller mit einer Lesewiederholungsfunktion
empfängt die Blindlesedaten und wiederholt die Ausgabe des
Suchbefehls. Es sei angemerkt, daß, da das Indexsignal nicht
von der Plattensteuervorrichtung ausgegeben wird, die
Zeitaktualisierung im Host-Controller nicht ausgeführt wird,
und somit ein Zeitüberlauf nicht auftritt.
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Die Temperaturkompensation von Figur 16 kann auch auf
die in den Figuren 17A und 17B gezeigte
Plattensteuervorrichtung angewandt werden.
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Bei der oben beschriebenen Ausführungsform wurde eine
relative logische Adresse des Suchbefehls vom
Host-Controller als Impulse zugeführt, aber es kann auch eine absolute
logische Adresse zugeführt werden.
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Wie oben erwähnt, kann der Host-Controller Befehle
ausgeben, ohne sich selbst mit
Versetzungsaktualisierungsoperationen der Plattenvorrichtung befassen zu müssen.
Ferner gestattet die vorliegende Erfindung das Sperren der
Leseausgabe und Indexausgabe und die automatische
Versetzungsaktualisierung, wenn in einer vorbestimmten Zeit keine
Versetzungsaktualisierung ausgeführt wird, ohne irgendwelche
Modifizierungen am vorhandenen Host-Controller vorzunehmen.
Dadurch ermöglicht die Magnetplattenvorrichtung die genaue
Positionierung durch die effektive Versetzungskorrektur,
auch bei höheren Dichten. Ferner kann die
Magnetplattenvorrichtung mit dem Host-Controller ungeachtet des Platten-
Controllers verbunden werden, ohne eine Modifizierung des
Platten-Controllers.
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Weiterhin ermöglicht die Magnetplattenvorrichtung die
Versetzungskorrektur zu dem Zeitpunkt, zu dem die Versetzung
korrigiert werden sollte, so ist es möglich, die
Unterbrechung von eigentlichen Zugriffen auf Grund von
Versetzungskorrekturen im eingeschwungenen Betrieb auf ein Minimum zu
reduzieren.