DE384891C - Kompressor mit umlaufenden Fluegeln - Google Patents

Kompressor mit umlaufenden Fluegeln

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DE384891C
DE384891C DEZ11988D DEZ0011988D DE384891C DE 384891 C DE384891 C DE 384891C DE Z11988 D DEZ11988 D DE Z11988D DE Z0011988 D DEZ0011988 D DE Z0011988D DE 384891 C DE384891 C DE 384891C
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drum
compressor
segments
sliding pieces
housing cover
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B33/00Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/33Compressors for piston combustion engines
    • F02M2700/331Charging and scavenging compressors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Kompressor mit umlaufenden Flügeln. Gegenstand der Erfindung ist ein Kompressor mit unilaufendem Kolben, der für beliebige Zwecke anwendbar erscheint, z. B. zur Erzeugung von Druckluft oder zur Anwendung in der Kältetechnik. Insbesondere eignet sich der Kompressor zur Anwendung bei Zweitaktmotoren, um für diese die Spülluft und die Zerstäuherluft für den Brennstoff zu erzeugen. Zu diesem Zweck kann der Kompressor einn leg mehrstufig ausgebildet sein.
  • Die Erfindung betrifft die besondere bauliche Ausbildung des Kompressors, derart, daß ein leichtes Zusammensetzen und Auseinander--#etzen der Einzelteile möglich ist. Weiterhin bist die Erfindung clie Aufgabe, unbeschadet der leichten Zerlegbarkeit der Teile dem Kompressor eine möglichst gedrängte Gestalt zu geben. Aus den verhältnismäßig kleinen Abinessungen ergibt sich weiterhin gemäß der I:rfindtuig die Möglichkeit, mit dem Kompressor das Schwungrad zu vereinigen, dalurch, daß die Trommel des Kompressors, innerhalb deren die Flügel gelenkig gelagert werden, als Schwungmasse ausgebildet wirfl. Die gedrängte Formgebung gestattet weiterhin den @-orteil einer Erh<ilituig der t'ni-I rehung:zahl .
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Ahb. i ist ein senkrechter Ouerschnitt, Al). 2 ein senkrechter Längsschnitt; Abb. 3 zeigt eine Einzelheit, Abb. d. eine andere Ausführungsform des Gegenstandes der Abb. 3.
  • Das im wesentlichen z"-lindrisch ausgebildete Gehäuse i enthält ein Saugrohr 2, durch Welches die zti verdichtende Luft in das Gehäuse eintritt. Die Abführung der verdichteten Luft erfolgt bei der dargestellten Ausführungsform in zwei Stufen, und zwar durch das Niederdruckrohr 3 und die Hochdruckleitung .4. Die Leitungen a, 3 und q. münden in Aussparungen oder Kanäle ;, 6 und 7, die nach dem Innern des Gehäuses i zu offen sind.
  • Im Gehäuse i dreht sich in an sich bekannter Weise eine Trommel, die gemäß der Erfindung als Schwungrad ausgebildet ist. Die Schwungradtrommel besteht aus einer Anzahl von Segmenten 8, deren Anzahl derjenigen der zu ver-\vendenden Flügel 9 entspricht. Bei der dargestellten Ausführungsform sind sechs Flügel und demgemäß auch sechs Segmente in Anwendung. Die Segmente haben, um als Schwungmasse wirken zu können, eine entsprechend starke Wandung. Zwischen je zwei Segmenten 8 ist ein Flügel 9 mittels zylindrischer Gelenke to schwingbar gelagert: diese Flügel 9 durchdringen die Trennungsschlitze zwischen den Segmenten.
  • Mit jedem Segment 8 besteht eine der Troniinelspeichen i i aus einem Stück: die Zahl der Trommelspeichen i i entspricht also wiederum der Anzahl der Segmente. Die Speichen endigen nach innen in ein sie zusammenhaltendes Ringstück 22. Dieses ist durch Verschraubungen 12 mit der Trommelnabe 13 verbunden, «-elche auf der Antriebswelle 14 festgekeilt ist.
  • An der vorderen Stirnfläche der geschlitzten Trommel 8 ist ein abnehmbarer Schwungradring 1s, der vollständig geschlossen ist, befestigt, so daß die Trommel trotz der Unterteilung in Segmente sich infolge der Schwungkraftwirkung nicht öffnen und deformiereir kann. Der Schwungradring 15 greift in eine ringförmige Aussparung des Gehäusedeckels 16.
  • Zur Führung der einzelnen Flügel 9 dienen am inneren Ende derselben befestigte Gleitstücke 17, die mit ihren vorderen und hinteren vorspringenden Rändern in rinförmige Aust. drehungen i8 des Deckels 16 und des Bodens i9 eingreifen. In den beiden Ausdrehungen 18 gleitet je ein Laufring 2o von U-förmigem Querschnitt, und in diesen greifen die Gleitstücke 17 ein. Der Laufring ist bestimmt, die Zentrifugalkräfte, die bei sämtlichen auf dem Umfang der Trommel verteilten Flügeln auftreten, derart aufzunehmen und auszugleichen, daß keine einseitigen- Zentrifugaldrücke entstehen. Die Ringe 2o werden durch Reibung von den Gleitstücken 17 mitgenommen und drehen sich mit diesen in den Ausdrehungen 18 des Deckels 16 bzw. des Bodens i9. Diese Reibung ist eine geringe, weil kein nach einer Seite wirkender Anpressungsdruck entsteht. Die Anbringung der gleitenden Führungsteile 17 sowie des Führungsringes 2o an den nach innen zu gelegenen Enden der Flügel sowie des Schwungradkranzes, also möglichst in die Nähe der Drehachse der umlaufenden Teile, hat den Vorteil, daß die Fliehkraft der Flügel verringert wird, so daß hierdurch sowie durch Verringerung der Umfangsgeschwindigkeit die Reibungs- und Abnutzungsverhältnisse sich günstiger gestalten und die Gefahr einer Deformierung des Ringes beseitigt wird. Es kann also die Trommel mit einer höheren Drehzahl betrieben werden, als wenn die Führung an die Außenseite der Flügel gelegt würde.
  • Während bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 3 die Gleitstücke 17 in Flächen die Innenseiten der Laufringe -o berühren, sind bei der Ausführungsform nach Abb. d. Rollen 21 vorgesehen, die in den Hohlraum der Ringe 2o eingreifen.
  • Die Zusammensetzung der Trommel erfolgt derart, daß in den Hohlraum zwischen j e zwei aufeinanderfolgende Speichen i i ein Flügel 9 mit seinem Gleitstück 17 eingeschoben wird. Zu diesem Zweck muß die zwischen j e zwei Speichen liegende Aussparung in radialer Richtung und in Richtung des Umfanges entsprechend groß bemessen sein. Der Umstand, daß auf diese Weise die Flügel achsial eingeführt werden können, bietet wesentliche Verbesserungen gegenüber den bisherigen Kompressoranordnungen, bei denen die Flügel entweder radial von auswärts oder radial von einwärts eingeführt werden müssen. Die radiale Einführung von auswärts hat den Nachteil, daß dies nur erfolgen kann, wenn die ganze Trommel sich außerhalb des Gehäuses befindet. Dieser Nachteil wird insbesondere auch bei dein Abbau empfunden, indem hierbei, wenn ein Flügel ausgewechselt werden soll, die ganze Trommel herausgenommen werden muß. Die bekannten Anordnungen, bei denen die Flügel radial nach einwärts zu entfernen sind, hat den übelstand, daß der Innenraum der Trommel vergrößert werden muß, woraus wiederum folgt, daß die Trommel einen größeren Durchmesser zu erhalten hat. Es verbietet sich also hierbei eine gedrängte Anordnung.; Falls innerhalb der Trommel noch eine Kupplung angeordnet ist (nicht dargestellt), welche die Drehbewegung der Welle 14 durch den Deckel 16 weiterleitet, würde erst die Kupplung herausgenommen werden müssen, uni die Flügel radial nach einwärts zu bewegen. Im Gegensatz hierzu kann die achsiale Herausnahme der Flügel g gemäß der Erfindung auch erfolgen, wenn eine Kupplung im Innern der Trommel sich vorfindet.
  • Um die Flügel achsial entfernen zu können, ist es gemäß der Erfindung nur erforderlich, den Deckel 16 und den Schwungradring 15 abzunehmen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSpRÜcHn r . Kompressor, insbesondere für Explosionskraftmaschinen, dessen umlaufende Trommel aus Segmenten besteht, in deren Trennungsschlitzen die Flügel gelenkig gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß :die einzelnen Segmente (8) der Trommel durch einen oder mehrere an den Stirnseiten der Trommel angebrachte geschlossene Ringe (i5) miteinander vereinigt werden und die an dem innerenEnde jedes Flügels (9) befestigten Gleitstücke (17) mit ihren vorspringenden Rändern außen und innen von einem Laufring (2o) umfaßt werden, der durch Reibung von den umlaufenden Gleitstücken (i7) mitgenommen wird und sich in ringförmigen Ausdrehungen (i8) des Gehäusedeckels bzw. Gehäusebodens dreht.
  2. 2. Kompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Speichen (ii) der Trommel freiliegenden Aussparungen radial und in Richtung des Trommelumfanges so bemessen sind, daß die Flügel mit ihren Gleitstücken (i7) achsial in die Trennungsschlitze der Segmente eingeführt bzw. aus ihnen entfernt werden können.
  3. 3. Kompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Trominel freischwebend auf dem Wellenende gelagert ist derart, daß zwischen letzterem und dem Gehäusedeckel (i6) ein genügender Hohlraum verfügbar ist, um eine Kupplung o. dgl. einzubauen und die Wellenbewegung durch den Gehäusedeckel leiten zu können.
DEZ11988D Kompressor mit umlaufenden Fluegeln Expired DE384891C (de)

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