DE3829765A1 - Platin-temperatursensor - Google Patents
Platin-temperatursensorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Platin-Temperatursensor gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1 und insbesondere einen Platin-Temperatursensor mit einem
Platin-Widerstandsthermometer.
Platin ist chemisch stabil, weist eine hohe Temperaturabhängigkeit des elektri
schen Widerstandes auf und eignet sich daher als Material für einen Temperatur
sensor. In einem konventionellen Platin-Temperatursensor ist ein Platindraht spi
ralförmig auf einem Isolator aufgewickelt, oder es ist ein Platin-Widerstands
muster als Dick- oder Dünnfilm auf einem einzelnen, plattenförmig ausgebildeten
Aluminiumoxidsubstrat angeordnet, wie den US-Patentschriften 40 28 657,
40 50 052 oder 37 81 749 zu entnehmen ist.
Der Platin-Temperatursensor vom Wicklungstyp ist jedoch teuer und kann nicht
mit hinreichend kleiner Größe hergestellt werden, wobei sich ferner ein gewünsch
ter hoher Widerstandswert nicht erzielen läßt. Andererseits muß auch bei dem Pla
tin-Temperatursensor mit dem einzelnen Aluminiumsubstrat die Größe erhöht
werden, wenn ein gewünschter hoher Widerstandswert erhalten werden soll. Ein
solcher hoher Widerstandswert kann nicht bei geringer Größe erreicht werden.
Die US-Patentschrift 38 45 443 offenbart einen Sensor mit einem zylindrischen
Körper und einem Platin-Widerstandsmuster auf der Oberfläche des Körpers. Bei
einem derartigen Sensor ist es jedoch schwierig, das Muster auszubilden, da es auf
einer gekrümmten Fläche hergestellt werden muß. Die Musterformen sind daher
eingeschränkt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Platin-Temperatursensor
zu schaffen, der klein und billig hergestellt werden kann, und der einen hohen Wi
derstandswert aufweist.
Die Lösung der gestellten Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Patentan
spruchs 1 angegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unter
ansprüchen zu entnehmen.
Ein Platin-Temperatursensor nach der Erfindung zeichnet sich aus durch
- - einen Sensorkörper, der durch eine zylindrisch aufgerollte, plattenartige Keramikschicht gebildet ist, und
- - durch ein Platin-Widerstandsmuster auf einer Oberfläche der Keramik schicht.
Das Platin-Widerstandsmuster kann entweder auf der inneren Oberfläche der
Keramikschicht oder auf der äußeren Oberfläche dieser Keramikschicht liegen.
Die Keramikschicht kann um einen Zentralkern herum gewickelt sein. Sie kann
ferner auch mehrfach aufgerollt sein, so daß mehrere Lage erhalten werden. Es
muß nicht in jedem Fall ein Zentralkern vorhanden sein.
Der Platin-Temperatursensor nach der Erfindung mißt die Temperatur über eine
lineare Veränderung des elektrischen Widerstandes des Platin-Widerstands
musters, das als Temperatursensorelement dient, wobei die lineare Veränderung
des elektrischen Widerstands durch eine Temperaturänderung verursacht
wird.
Im Vergleich zum konventionellen Platin-Temperatursensor vom Wicklungstyp
kann der Platin-Temperatursensor nach der Erfindung billiger, mit kleinerer
Größe und mit erhöhtem Widerstand hergestellt werden, da er einen Sensorkörper
aufweist, der durch eine zylindrisch aufgerollte, plattenartige Keramikschicht ge
bildet ist, wobei sich ein Platin-Widerstandsmuster auf einer Oberfläche der Kera
mikschicht befindet.
Die mit dem Platin-Widerstandsmuster versehene Keramikschicht wird zu einem
Zylinder aufgerollt, so daß gegenüber dem konventionellen Platin-Teperatursen
sor mit plattenartigem Aluminiumoxidsubstrat die Oberfläche der Ke
ramikschicht, die das Platin-Widerstandsmuster trägt, vergrößert ist. Da das Pla
tin-Widerstandsmuster auf die plattenartige Keramikschicht aufgebracht wird,
läßt es sich in geeigneter und gewünschter Weise herstellen. Das Platin-Wider
standsmuster braucht also nicht auf eine gekrümmte Fläche aufgebracht zu wer
den.
Gegenüber dem Stand der Technik läßt sich somit der Platin-Temperatursensor
nach der Erfindung kleiner, billiger und mit vergrößertem Widerstand herstel
len.
Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfin
dung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht zur Herstellung des in Fig. 1 gezeigten Aus
führungsbeispiels,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfin
dung,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht zur Herstellung des in Fig. 3 gezeigten zwei
ten Ausführungsbeispiels,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels der Erfin
dung und
Fig. 6 eine ausgerollte Keramikschicht des Ausführungsbeispiels nach
Fig. 5.
Im nachfolgenden wird ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Be
zugnahme auf die Fig. 1 näher beschrieben. Entsprechend der Fig. 1 enthält ein
Platin-Temperatursensor eine zylindrisch aufgerollte Keramikschicht 1 und ein
Platin-Widerstandsmuster 2 auf der inneren Oberfläche der Keramikschicht 1.
Die Keramikschicht 1 ist um die äußere Seitenoberfläche eines Kerns 3 herumge
wickelt und zusammen mit dem Kern 3 gebrannt. Diese Seitenoberfläche ist die
äußere Umfangsoberfläche des Kerns 3. Der Kern 3 ist zylindrisch ausgebildet und
besteht aus demselben Material, aus dem auch die Keramikschicht 1 hergestellt
ist. Der Kern 3 ist allerdings dicker als die Keramikschicht 1. Die Keramikschicht 1
und der Kern 3 bestehen aus hochreinem Aluminiumoxid. Die um die äußere Sei
tenoberfläche des Kerns 3 herumgewickelte Keramikschicht 1 ist im wesentlichen
zylindrisch, wobei das Platin-Widerstandsmuster 2 zwischen der Keramikschicht 1
und dem Kern 3 liegt. Das Platin-Widerstandsmuter 2 weist ein Ende auf, das sich
in einem unteren Endbereich der Keramikschicht 1 befindet, erstreckt sich ausge
hend von diesem Endbereich in zickzackförmig abgebogener Weise nach oben und
erreicht schließlich wieder den unteren Endbereich der Keramikschicht 1. Das
zickzackförmig ausgebildete Platin-Widerstandsmuster 2 erstreckt sich somit in
seiner Längsrichtung parallel zur Zylinderachse des Kerns 3, wobei beide An
schlüsse zur unteren Stirnseite des Kerns 3 gerichtet sind. Die Keramikschicht 1
weist radial verlaufende Durchgangslöcher 4 und 5 in Bereichen auf, die mit den
beiden Enden des Platin-Widerstandsmusters 2 übereinstimmen. Leitungsdrähte
6 und 7 sind jeweils mit den beiden Endbereichen des Platin-Widerstandsmusters
2 durch die Durchgangslöcher 4 und 5 hindurch verbunden, wobei die Verbindung
durch sogenanntes Silberbacken hergestellt ist.
Die Keramikschicht 1 weist ferner radiale Durchgangslöcher 8, 9 und 10 an Positi
onen auf, die mit den abgebogenen Bereichen des zickzackförmig ausgebildeten
Platin-Widerstandsmusters 2 übereinstimmen. Widerstands-Einstelleitungen 11
und 12 befinden sich an der äußeren Oberfläche der Keramikschicht 1 zwischen
den Durchgangslöchern 8, 9 und 10. Die abgebogenen Bereiche des Platin-Wider
standsmusters 2 sind elektrisch miteinander über die Widerstands-Einstellei
tungen 11 und 12 durch die Durchgangslöcher 8, 9 und 10 hindurch miteinander ver
bunden. Die Widerstands-Einstelleitungen 11 und 12 können durch Einbrennen
einer Paste hergestellt sein.
Der Platin-Temperatursensor nach der Erfindung wird an einer geeigneten Position
angeordnet, um die Temperatur mit Hilfe des Wheatstone-Brückenverfahrens oder
mit Hilfe des Konstantstromverfahrens zu messen. Der Sensor läßt sich auch im
Zusammenhang mit anderen Meßverfahren einsetzen. Das Platin-Widerstands
muster 2 dient als Temperatursensorelement, dessen elektrischer Widerstand sich
linear mit der Temperatur ändert. Auf diese Weise ist es möglich, die Temperatur
eines Objektes zu messen. Das Platin-Widerstandsmuster 2 liegt dicht zwischen
der Keramikschicht 1 und dem Kern 3, so daß es nicht der Atmosphäre ausgesetzt
ist. Es ist daher sehr gut gegen Feuchtigkeit geschützt.
Der Widerstand des Platin-Widerstandsmusters 2 läßt sich durch Zuschneiden der
Widerstands-Einstelleitungen 11 und 12 einstellen. Nach Einstellung des Wider
stands werden die Durchgangslöcher 8, 9 und 10 und die Widerstandsleitungen 11
und 12 mit einer schlammförmigen Keramikpaste oder mit einer Glaspaste über
deckt, um einen noch besseren Schutz gegenüber der Atmosphäre und gegen
Feuchtigkeit zu erhalten.
Im nachfolgenden wird die Herstellung dieses Platin-Temperatursensors nach
Fig. 1 näher beschrieben. Zunächst wird eine noch unbehandelte bzw. ungebrann
te Keramiksäule 3 a gemäß Fig. 2 hergestellt. Diese Säule kann auch als Ceramic
Grenn Column bezeichnet werden. Sie kann zum Beispiel hohlzylinderförmig aus
gebildet sein. Ferner wird eine unbehandelte bzw. ungebrannte Keramikschicht 1a
in Form einer rechteckförmig ausgebildeten Platte gebildet und auf einer ihrer
Hauptflächen mit einem Muster 2 a aus einer Platinpaste bedruckt. Die unbehand
delte bzw. ungebrannte Keramikschicht 1 a wird dann mit den Durchgangslöchern
4, 5, 8, 9 und 10 an Positionen versehen, die mit den beiden Endbereichen und den
abgebogenen Bereichen des Platinpastenmusters 2 a übereinstimmen. Sodann
wird die unbehandelte Keramikschicht 1 a um die äußere Umfangsoberfläche der
Ke
ramiksäule 3 a herumgewickelt. Dabei liegt das Platinpastenmuster 2 a zwischen
der Keramikschicht 1 a und der Keramiksäule 3 a. Die ungebrannte Kera
mikschicht 1 a wird dann zusammen mit der ungebrannten Keramiksäule 3 a ge
brannt. Die Leitungsdrähte 6 und 7 werden mit beiden Enden des Platin-Wider
standsmusters 2 durch die Durchgangslöcher 4 und 5 hindurch verbunden. Die
Widerstands-Einstelleitungen 11 und 12 befinden sich an der äußeren Umfangs
oberfläche der Keramikschicht 1 und sind durch sogenanntes Silberbacken herge
stellt (Brennen einer silberhaltigen Paste), um die Durchgangslöcher 8, 9 und 10
miteinander zu verbinden, so daß schließlich Teile des Platin-Widerstandsmusters
2 über die Durchgangslöcher 8, 9 und 10 hindurch miteinander gekoppelt sind. Auf
diese Weise wird der in Fig. 1 gezeigte Platin-Temperatursensor erhalten.
Zum Abgleich des Widerstandes des Platin-Widerstandsmusters 2 lassen sich im
Anschluß daran einzelne Widerstands-Einstelleitungen 11 und 12 zerschnei
den.
Im nachfolgenden werden Abwandlungen des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbei
spiels näher beschrieben.
- a) Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 sind gleiche Teile wie in den Fig. 1 und 2 mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 befindet sich ein Platin-Widerstands muster 2 an der äußeren Umfangsoberfläche einer Keramikschicht 1. Die Leitungs drähte 6 und 7 können daher unmittelbar mit den beiden Enden des Platin-Wider standsmusters 2 verbunden werden, zum Beispiel durch Silberbacken. Die äußere Umfangsoberfläche der Keramikschicht 1 ist mit einer Glasschicht 20 bedeckt. Diese Glasschicht 20 dient zum Schutz des Platin-Widerstandsmusters 2 gegen Atmosphäreneinflüsse. Anstelle der glasförmigen Abdeckschicht 20 kann auch eine Keramikschlammschicht verwendet werden, die gebrannt wird, und die das Platin-Widerstandsmuster 2 dicht abdeckt.
- Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 arbeitet in ähnlicher Weise wie das Ausfüh rungsbeispiel nach Fig. 1. Der Widerstandswert des Platin-Widerstandsmusters 2 läßt sich durch Zerschneiden der Widerstands-Einstelleitungen 21 einstellen bzw. abgleichen, und zwar vor dem Aufbringen der Glasabdeckschicht 20. Die Wi derstands-Einstelleitungen können zum Beispiel durch Backen von Silber herge stellt sein. Nach der Widerstandseinstellung werden die Keramikschicht 1 und das Platin-Widerstandsmuster 2 durch die Glasabdeckschicht 20 abgedeckt. Die Her tellung des in Fig. 3 gezeigten Platin-Temperatursensors erfolgt in ähnlicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2, wobei im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 das Platinpastenmuster 2 a jedoch an der rückwärtigen Oberfläche der ungebrannten Keramikschicht 1 a liegt, wie in Fig. 4 zu erkennen ist. Das Muster 2 a liegt also an der äußeren Oberfläche.
- In diesem Fall ist es nicht erforderlich, die in Fig. 1 gezeigten Durchgangslöcher 4, 5, 8, 9 und 10 vorzusehen. Da ferner das Platin-Widerstandsmuster 2 an der äuße ren Umfangsseite des Platin-Temperatursensors liegt, weist dieser eine ausge zeichnete Empfindlichkeit auf. Allerdings ist es erforderlich, zusätzlich die Glasab deckschicht 20 herzustellen.
- b) Der Kern 3 braucht nicht unbedingt eine zylindrische Form aufzuweisen. Er kann auch in Form eines Prismas oder einer Säule hergestellt sein, die einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt hat.
- c) Es brauchen nicht unbedingt die Widerstands-Einstelleitungen 11, 12 und 21 verwendet zu werden, die zur Einstellung des Widerstandes in den Ausfüh rungsbeispielen nach den Fig. 1 und 3 zerschnitten werden. Vielmehr können entsprechende Teile des Platin-Widerstandsmusters 2 auch in geeigneter Weise durch silbergebackene Leitungen miteinander gekoppelt sein, um den Wider standswert einzustellen.
- d) Ein Platin-Temperatursensor wird dadurch gebildet, daß in einfacher Weise eine unbehandelte bzw. ungebrannte Schicht 22 aufgerollt wird. Dies ist in Fig. 5 gezeigt. Gemäß Fig. 5 wird die unbehandelte bzw. ungebrannte Schicht 22 (green sheet) auf einen nicht dargestellten Kern aufgewickelt und anschließend von die sem Kern abgenommen, bevor sie gebrannt wird, um den Platin-Temperatursensor zu erhalten.
- Bei dem in Fig. 5 gezeigten Fall ist das Platin-Widerstandsmuster 2 im wesentli chen auf der gesamten einen Hauptoberfläche eine Keramikschicht 1 vorhanden, wie die Fig. 6 zeigt, um einen höheren Widerstand zu erhalten. Auch in diesem Fall kann der Widerstand durch entsprechende Widerstands-Einstelleitungen zwi schen den abgebogenen Bereichen des Platin-Widerstandsmusters 2 oder durch Zerschneiden vorher gebildeter Widerstands-Einstelleitungen eingestellt bzw. ab geglichen werden. Die Keramikschicht 1 kann ferner in unterschiedlicher Weise aufgerollt werden, so daß zum Beispiel das Platin-Widerstandsmuster 2 innen oder außen zu liegen kommt. Liegt das Platin-Widerstandsmuster 2 außen, so muß der freiliegende Teil mit Glas oder Keramikschlamm abgedeckt werden. Ferner kann vor dem Brennen auch ein geeigneter Kern aus zum Beispiel Harz oder dergleichen vorhanden sein, wobei sich der Kern beim Brennen verflüchtigt, so daß letztlich die in Fig. 5 gezeigt Struktur erhalten wird, die keinen Kern mehr aufweist.
- e) Das Platin-Widerstandsmuster 2 muß nicht unbedingt die zuvor beschrie bene Form aufweisen. Es kann auch in anderer geeigneter Weise ausgebildet bzw. strukturiert sein, je nach Verwendungszweck. Das Muster läßt sich in Form eines Dünnfilms oder eines Dickfilms herstellen.
- f) Die Leitungsdrähte 6 und 7 können integral mit dem Platin-Widerstands muster 2 verbunden werden, und zwar dann, wenn die ungebrannte Keramikschicht 1 a gebrannt wird. In diesem Fall müssen die Leitungsdrähte 6 und 7 aus einem Material mit hohem Schmelzpunkt hergestellt sein, um die Tempe ratur beim Brennen der ungebrannten Keramikschicht 1 a aushalten zu kön nen.
Claims (10)
1. Platin-Temperatursensor, gekennzeichnet durch
- - einen Sensorkörper (1), der durch eine zylindrisch aufgerollte, plattenartige Keramikschicht (1 a) gebildet ist, und
- - ein Platin-Widerstandsmuster (2) auf einer Oberfläche der Keramikschicht (1 a).
2. Platin-Temperatursensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Platin-Widerstandsmuster (2) auf der inneren Oberfläche der Keramikschicht
(1 a) liegt.
3. Platin-Temperatursensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
Leitungsdrähte (6, 7) vorhanden sind, die Keramikschicht (1 a) Durchgangslöcher
(4, 5) für die Leitungsdrähte (6, 7) aufweist, wobei die Durchgangslöcher (4, 5) im
Bereich der Enden des Platin-Widerstandsmusters (2) liegen, und die Leitungs
drähte (6, 7) von außen durch die Durchgangslöcher (4, 5) hindurch mit den Enden
des Platin-Widerstandsmusters (2) verbunden sind.
4. Platin-Temperatursensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
Widerstands-Einstelleitungen (11, 12, 21) an der äußeren Oberfläche der Keramik
schicht (1 a) vorhanden sind, die Keramikschicht (1 a) eine Mehrzahl von Durch
gangslöchern (8, 9, 10) aufweist, die zu einem Zwischenbereich des Platin-Wider
standsmusters (2) führen, und die Widerstands-Einstelleitungen (11, 12, 21) mit
dem Platin-Widerstandsmuster (2) durch die Durchgangslöcher (11, 12, 21) hin
durch verbunden sind.
5. Platin-Temperatursensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Platin-Widerstandsmuster einen zickzackförmig ausgebildeten Teil aufweist.
6. Platin-Temperatursensor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Ab
deckschicht (20) zur Abdeckung der äußeren Oberfläche der Keramikschicht
(1 a).
7. Platin-Temperatursensor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen
zentralen Kern (3, 3 a), auf den die Keramikschicht (1, 1 a) aufgewickelt ist, um mit
ihm gemeinsam gebrannt zu werden.
8. Platin-Temperatursensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Platin-Widerstandsmuster (2) auf der äußeren Oberfläche der Keramikschicht
(1 a) liegt.
9. Platin-Temperatursensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Keramikschicht (1 a) zur Bildung eines Sensorkörpers mit mehreren Lagen auf
gerollt ist.
10. Platin-Temperatursensor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Platin-Widerstandsmuster (2) so ausgebildet ist, daß es beim Aufrollen der
Keramikschicht (1 a) ebenfalls mehrere Lagen bildet.
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