DE379331C - Ionisationskammer zur Messung und Untersuchung von Roentgenstrahlen - Google Patents

Ionisationskammer zur Messung und Untersuchung von Roentgenstrahlen

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DE379331C
DE379331C DEK80543D DEK0080543D DE379331C DE 379331 C DE379331 C DE 379331C DE K80543 D DEK80543 D DE K80543D DE K0080543 D DEK0080543 D DE K0080543D DE 379331 C DE379331 C DE 379331C
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K A STERZEL DIPL ING
Koch and Sterzel AG
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K A STERZEL DIPL ING
Koch and Sterzel AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J47/00Tubes for determining the presence, intensity, density or energy of radiation or particles
    • H01J47/02Ionisation chambers

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  • Measurement Of Radiation (AREA)
  • Electron Tubes For Measurement (AREA)

Description

Um bei Energiemessungen ionisierenderStrahlen die erhaltenen Werte mit der Theorie vergleichen zu können, sind zwei verschiedene Verfahren möglich.
Man verwendet
i. Ionisationskammern, in deren Volumen die zu messenden Strahlen praktisch vollkommen absorbiert werden (totale Ionisation), d.h. Kammern mit einer großen Längsausdehnung; oder ι ίο ζ. Ionisationskammern, in der so gut wie gar j keine Strahlen absorbiert werden (differentiale j Ionisation), d.h. die Strahlung tritt ohne Ab- ! sorptionsverlust durch die Kammer.
Die bekannten Ionisationskammern, die unter den Begriff Kleinkammern fallen, haben nach allen Richtungen gleiche Abmessungen; sie entsprechen ungefähr einem Würfel mit 1 cm Seitenlänge. Diese Abmessungen liegen zwischen den beiden von der Theorie geforderten Grenzen. Damit man in der Lage ist, sich mehr dem von der Theorie geforderten Fall 2 anzupassen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, : eine Kammer mit Abmessungen zu verwenden, : daß deren Länge und Breite ein Vielfaches der 1 Höhe beträgt, d. h. also mehr Flächenausdehnung besitzt. Es erwächst hieraus der Vorteil, daß man die ionisierende Wirkung der durch die Wellenstrahlung erzeugten Ionen auf einem längeren Weg ausnützt, ohne das Volumen des bestrahlten Luftraumes so groß zu machen, daß ein merkbarer Teil der Strahlung in diesem Volumen absorbiert wird. Durch diese Anordnung erhält man bei kleinstmöglich wirksamen Luftvolumen größtmögliche Empfindlichkeit und Angaben, die sich praktisch mit der theoretischen Forderung der Messung der differenzierten Ionisation decken. Die Abbildungen zeigen ein Ausführungsbeispiel. In einem Körper K aus einem Stoff, der eine geringe oder doch merkliche Absorption gegenüber Röntgenstrahlen aufweist (z. B. Holz), ist ein kreisrundes Loch von 30 mm Durchmesser j und 7 bis 8 mm Höhe herausgeschnitten. Bei- | derseits wird die kreisrunde Öffnung mit schwa- j chen Holzfournierplatten 0. dgl. abgedeckt, so j daß eine Ionisationskammer mit allseitig abgegrenztem Meßvolumen entsteht. Als Elektroden dienen schwache Drähte, die bei den gewählten Abmessungen der Kammer weniger als 1 mm '■ Durchmesser besitzen. Die eine Elektrode A ist ; kreisförmig in halber Höher an der Innenwandung der Öffnung herumgeführt, während die j zweite Elektrode B im Mittelpunkt der Öffnung I als kreisrunde Öse angeordnet ist. Das eigentliche Meßvolumen stellt der Raum zwischen den Drahtelektroden dar, dessen Höhe bei den gewählten Abmessungen der Elektroden unter ι mm liegt. Der gegenseitige Abstand der Elektroden beträgt allseitig 12 mm. Wenn bei Verwendung einer harten Strahlung die Reichweite der sekundären B-Strahlung größer als 12 mm wird, ist die volle Ionisationsfähigkeit der auffallenden Strahlen nicht ausgenutzt. Das Material für Elektroden und Gehäuse ist nun derartig gewählt, daß der Verlust an ionisierter Wirkung (infolge Nichtausnutzung der vollen Reichweite) durch die Wandstrahlung ersetzt und kompensiert wird. In den Abbildungen zeigt I noch die Isolierhülse für die Mittelelektrode B. Die Enden jeder Elektrode sind aus dem Gehäuse herausgeführt (in den Abbildungen mit L1 und L2 bezeichnet) und gegen Erde gut isoliert. Es besteht demnach die Möglichkeit, den Elektroden ein beliebiges von Null abweichendes Potential zu erteilen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Ionisationskammer zur Messung und L'ntersuchung von Röntgenstrahlen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die zum Kammervolumen gehörige Dicke (Höhe) derartig gewählt wird, daß sie gegenüber den anderen Kammerabmessungen (Länge und Breite) praktisch vernachlässigt werden kann.
2. Ionisationskammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammerwandung sowie, die Elektroden der Kammer derart beschaffen sind, daß sie einen nachweisbaren Teil der zu untersuchenden Strahlen absorbieren.
3. Ionisationskammer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Gestalt und Material der Elektroden und der Kammerwandung so gewählt werden, daß die an dieser Stelle in Sekundärstrahlen umgewandelte Energie den Ausfall an ionisierender Wirkung der Strahlen ausgleicht, der durch die nicht volle Ausnutzung der Reichweite der von der Primärstrahlung ausgelösten ß-Strahlung des Luftraumes zustande kommt.
4. Ionisationskammer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Elektroden der Ionisationskammer gegen Erde isoliert sind, also auch auf ein von Null verschiedenes Potential geladen werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK80543D Ionisationskammer zur Messung und Untersuchung von Roentgenstrahlen Expired DE379331C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955172C (de) * 1954-09-08 1956-12-27 Hartmann & Braun Ag Ionisationskammer
DE968944C (de) * 1952-05-30 1958-04-10 Berthold Lab Prof Dr Zaehlrohr in Topfform mit strahlendurchlaessigem Eintrittsfenster

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968944C (de) * 1952-05-30 1958-04-10 Berthold Lab Prof Dr Zaehlrohr in Topfform mit strahlendurchlaessigem Eintrittsfenster
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