DE378774C - Elektrische Alarmvorrichtung - Google Patents

Elektrische Alarmvorrichtung

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DE378774C
DE378774C DEK82102D DEK0082102D DE378774C DE 378774 C DE378774 C DE 378774C DE K82102 D DEK82102 D DE K82102D DE K0082102 D DEK0082102 D DE K0082102D DE 378774 C DE378774 C DE 378774C
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Expired
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DEK82102D
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VINZENZ KLESZAK
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VINZENZ KLESZAK
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/02Mechanical actuation
    • G08B13/12Mechanical actuation by the breaking or disturbance of stretched cords or wires
    • G08B13/126Mechanical actuation by the breaking or disturbance of stretched cords or wires for a housing, e.g. a box, a safe, or a room

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Alarmvorrichtung zur Sicherung von Türen, Fenstern u. dgl.
Der Erfindungsgegenstand besteht aus einer einfachen Stange, die beispielsweise hinter die verschlossene Tür zu stecken ist und in einem Falle gleichzeitig durch den Schlüsselring hindurchgesteckt wird. Am vorderen Ende der Sicherheitsstange befindet sich ein Kontakt, ίο über welchem der Schlüsselring greift. Sollte ein Einbrecher versuchen, den Schlüssel zu drehen, um ihn nach innen aus dem Schloß herauszustoßen, so wird bei einer Drehung des Schlüssels durch den Kontakt ein elekirischer Stromkreis geschlossen und eine Alarmglocke in Tätigkeit gesetzt. Im zweiten Falle, daß der Wohnungsinhaber die Wohnung verläßt, er also den Schlüssel von innen nicht mehr im Schloß stecken lassen kann, sieht man ein Scharnier vor, welches sich über das Schlüsselloch legt. Die Sicherung wird wieder in geeigneter Weise an der Tür befestigt, während jetzt von außen ein Dorn in das Schlüsselloch eingeführt wird. Sollte nunmehr ein Einbrecher versuchen, sich Zugang zur Wohnung zu verschaffen, so muß er unbedingt den Dorn durch das Schloß hin- < durchstoßen, wodurch aber die Scharnier- ' klaone. gegen welche sich der Sicherheitsstab j anlegt, seitwärts bewegt wird, so daß wieder : der elektrische Alarmstromkreis geschlossen j wird. Der Einbrecher könnte aber auch ver- ' suchen, die Türfüllungen auszubrechen. Man verbindet daher den Sicherheitsstab mit j mehreren Drähten, die über der Türfüllung ! verspannt werden. Wird die Füllung ausgeschnitten bzw. ausgebrochen, so wird unter allen Umständen irgendeiner der vorerwähnten Drähte einen Zug auf den Sicherheits- j stab ausüben, so daß der elektrische Alarm- j Stromkreis abermals geschlossen wird. Zur i Signalgebung kann beispielsweise ein ein- j faches elektrisches Läutewerk oder eine Lichtsignalanlage usw. verwendet werden. Die Anbringung der Signalanlagen muß jeweils den entsprechenden Ortsverhältnissen angepaßt werden und wird sich in den meisten Fällen zweckmäßig in der Wohnung des Por- > tiers befinden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt den Sicherheitsstab, der hinter j
der Tür in den Fußboden und mit seinem 1 oberen Ende in einen an der Tür befestigten Ring eingesteckt ist.
Abb. 2 zeigt den Sicherheitsstab in seiner alleinigen Befestigung an der Tür.
Abb. 3 ist eine teilweise Oberansicht. Im Boden sind mehrere Einstecköffnungen für den Sicherheitsstab vorgesehen, um denselben als einfache Sperrsicherung benutzen zu können.
Abb. 4 ist eine Ansicht der Gesamtsicherheitsanlage.
Der Sicherheitsstab A trägt, an seinem oberen Ende einen Kontakt a. Von diesem Kontakt führt eine Leitung b nach einer Stromquelle B. Der Kontaktbügel c ist durch ein Scharnier d beweglich am Sicherheitsstab A angebracht. Am unteren Ende des Stabes A befindet sich ein Stahldorn e. Die Verwendungsmöglichkeit des bis hierher beschriebenen Sicherheitsstabes A ist folgende: Angenommen, der Wohnung-sinhaber verläßt die Wohnung, so legt er zunächst die Scharnierklappe /, welche durch Schrauben g dicht neben der Schließöffnung an der Tür befestigt ist, über das Schlüsselloch. Alsdann steckt er den Stab A mit dem Dorn e in eine sich ebenfalls an der Tür befindende Halteöse h. Mit dem oberen Ende wird der Sicherheitsstab A in eine zweite sich auch an der Tür befindende öse i eingeführt. Der Stab A wird auf der öse h so gehalten (Abb. 2), daß der Dorn e nicht mit dem Fußboden in Berührung kommt, so daß die Tür, wie gewöhnlich, auf- und zugemacht werden kann. Nachdem die Sicherheitsvorrichtung angebracht ist, \vird die Tür von außen verschlossen. Nach Abziehen des Schlüssels führt man in go das Schlüsselloch k einen Dorn I ein. Letzterer ist so beschaffen, daß er genau in das Schlüsselloch hineinpaßt und auch nicht mehr nach außen aus dem Schlüsselloch zurückgezogen werden kann, da er sich zufolge der Anordnung der Schlüsselbleche k', k" und zufolge seiner eigenen Schwere stets dem äußersten Blech k' zu neigen wird und gegen dieses verkantet. Der Einbrecher wird also versuchen, da er den Dorn nicht herausziehen kann, denselben nach innen durch das Schlüsselloch hindurchzustoßen. Demzufolge wird die Scharnierklappe f seitwärts bewegt und den Sicherheitsstab A so weit verschieben, daß sich der Kontaktbügel c, der in der feststehenden öse i liegt, auf den zweiten Kontakt α auflegt. Der elektrische Stromkreis ist geschlossen, und die Alarmvorrichtung C tritt in Tätigkeit.
Des Nachts z. B., wenn sich der Wohnungs-
inhaber innerhalb seiner Wohnräume befindet, kann er sich unter Verwendung des oben beschriebenen Sicherheitsstabes A in folgender Weise gegen Einbruch und Überfall sichern: Dicht hinter die geschlossene Tür bringt man im Fußboden eine durchlochte Platte» an (s. Abb. i). In die Öffnung« dieser Platte m führt man den Stab A mit dem Dorn e ein. In dieser Stellung wird zunächst ein öffnen ίο der Tür zur Unmöglichkeit gemacht. Die Sicherung geht aber noch dahingehend weiter, daß man das obere Ende des Sicherheitsstabes A in den Ring ο des steckengebliebenen Schlüssels einführt (Abb. 4); selbstverständlieh wird man die Tür vorher ordnungsgemäß mit dem Schlüssel zugeschlossen haben. Man verbindet den Sicherheitsstab A mit einer Reihe von Drähten p, die sämtlich über die Türfüllungen geführt, über Ösen r hinweg verspannt werden und ähnlich wie der unterste Draht / an einem Festpunkt q der Tür T festgelegt werden. Man kann die Drähte^ aber auch ebenso wie die Drähte p' auf der oberen Türhälfte im Zickzackweg führen. Der Draht geht also vom Punkte q durch die ösen r nach den am Stab A vorgesehenen ösen s. Die auf den oberen Türfüllungen verspannten Drähte p' sind mit den auf den unteren Türfüllungen verspannten Drähten/> durch einen Schwinghebel t verbunden. Wird die Türfüllung ausgeschnitten oder eingedrückt, so wird der eine oder der andere der Sicherheitsdrähte p bzw. p' auf den Sicherheitsstab A nach rechts einen Zug ausüben und den Kontakthebel c, der im Schlüsselring 0 gehalten wird mit dem Kontakt a in Berührung bringen.
Im anderen Falle könnte auch versucht werden, sich durch Ausstoßen des Schlüssels Zugang zur Wohnung zu verschaffen. Versucht man mittels Dietrichs den Schlüssel zu drehen, um ihn aus dem Schlüsselloch herauszustoßen, so bewegt der Schlüsselring 0 den Kontakthebel c gegen die Kontaktstelle a, und die Alarmvorrichtung wird abermals in Tätigkeit treten.
Aus Vorstehendem wird ersichtlich, daß der Erfindungsgegenstand in jeder Hinsicht einen vollkommenen Schutz gegen Einbruch, Raub, j
Überfall usw. bietet. Die Anwendungsmöglichkeit ist eine unbegrenzte. Man kann z. B." mehrere Türen hintereinander durch zweckmäßige Führung der Drähte p miteinander verbinden. Auch läßt sich die Alarmvorrich- · tung hinter Glasscheiben (beispielsweise für Geschäftshäuser) anbringen. Auch Garteninhaber oder Gartenbesitzer können sich vor Diebstahl schützen, indem sie die Einrichtung dicht hinter dem Gartenzaun anbringen usw.
Unter Umständen läßt sich der Sicherheitsstab ^i unter Wegfall der Drähte^ sowie der elektrischen Leitungsdrähte b als einfache Sperrsicherung verwenden. In diesem Falle bringt man am Fußboden mehrere der Platten m derart an, daß sich beim Einstecken des Sicherheitsstabes A in die eine oder die andere dieser Platten m verschiedene öffnungsweiten für die Tür ergeben.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Elektrische Alarmvorrichtung, bei der eine Reihe von Drähten über die Türfüllung verspannt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sicherheitsstab (A), der am oberen Ende einen Bügelkontakt (a, c) trägt, so von innen hinter die Tür (T) gesteckt wird, daß er stets mit genanntem Kontakt in den Schlüsselring (0) des im Schlüsselloch steckengebliebenen Schlüssels hineinragt und mit einem am untersten Ende befindlichen Dorn (e) in eine auf dem Boden befindliche gelochte Platte (m) oder in eine an der Tür (T) befindliche Öse (h) eingeführt wird, je nachdem, ob der Wohnungsinhab er sich innerhalb oder außerhalb der Wohnräume befindet, wobei die Sicherung bzw. das Ertönen eines Alarmsignals dadurch bewirkt wird, daß beim Versuch, den Schlüssei zu drehen, um ihn nach innen aus dem Schlüsselloch auszustoßen, der Schlüsselring (0) den Kontaktbügel (c) auf einen Kontakt (a) niederdrückt und auf diese Weise ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird.
  2. 2. Elektrische Alarmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich neben dem Schlüsselloch ein dasselbe. überdeckendes Scharnier (/) an der too Tür (T) derart befestigt ist, daß beim Durchstoßen eines in das Schlüsselloch (k) eingeführten Domes (I) die Scharnierklappe (/) den Sicherheitsstab (A) seitwärts verschiebt, so daß der Alarmkontakt (a, c) geschlossen wird.
  3. 3. Elektrische Alarmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tür (T), und zwar von innen oberhalb und unterhalb des Schlüsselloches (k) Halteösen (i, h) für den Sicherheitsstab (A) vorgesehen sind, in welchen der Stab gehalten wird, sobald sich der Wohnungsinhaber außerhalb der Wohnräume begibt und trotzdem die Tür gegen Einbruch gesichert wissen möchte.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK82102D Elektrische Alarmvorrichtung Expired DE378774C (de)

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