DE3784497T2 - Verfahren und zusammensetzung fuer die erleichterung des rasierens bei der behandlung und verhinderung von pseudofolliculitis barbae. - Google Patents

Verfahren und zusammensetzung fuer die erleichterung des rasierens bei der behandlung und verhinderung von pseudofolliculitis barbae.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Störung, bekannt als Pseudofolliculitis Barbae und hier besonders auf ein Verfahren und ein aktuelles Präparat zur Behandlung und Verhinderung von Pseudofolliculitis Barbae.
  • Pseudofolliculitis Barbae ist der klinische Name für die Anfälligkeit, die zu den landläufig mit "Rasierbeulen" bezeichneten Auswirkungen führen. Im allgemeinen wird damit der Zustand beschrieben, wenn sprießende Barthaare zurück in die Haut wachsen und zwar direkt neben dem Follikel, aus dem das Haar herausragt. Dieses Eindringen zurück in die Haut verursacht eine Fremdkörperreaktion am Ort des Eindringens, wodurch Veränderungen des Gewebes entstehen, bestehend aus festen Knoten und Pickeln, in welchen das eingewachsene Haar eingeschlossen werden kann. Zusätzliche Infektionen können diesen Grundzustand überlagern und die entzündliche Reaktion verschlimmern. Als Folge wird das Rasieren schmerzhaft und zum Problem.
  • Vom rein mechanischen Gesichtspunkt aus entsteht Pseudofolliculitis Barbae auf Grund von stark gekräuseltem Barthaar. Aus diesem Grund bringen männliche Personen der negroiden Rasse in größerem Maße die Anfälligkeit mit. Diese gekrümmten Barthaare sprießen dicht nebeneinander auf der Haut und, bedingt durch ihre Kräuselung, stehen sie schräg zum Wiedereintritt in die Haut gerichtet. Weil sie so kurz aus der Haut herausragen, werden sie beim Rasieren oft nicht vollständig abgeschnitten. Gerade Rasieren begünstigt die Anfälligkeit (es ist in hohem Grade die Bedingung, ohne die es nicht ginge), denn beim Rasieren werden diese Haare auf der Hautoberfläche schräg abgeschnitten und hinterlassen relativ scharfe Spitzen, welche das Eindringen in die Haut erleichtern. Vor der nächsten Rasur gräbt sich das angespitzte Haar in die Haut ein, was zu den bereits erwähnten Reaktionen und Anfälligkeit führt.
  • Lösungsvorschläge im Zusammenhang mit Pseudofolliculitis Barbae beinhalten sowohl Behandlung als auch Verhinderung. Im Falle, daß die Anfälligkeit besteht, ist es nötig, die Veränderungen des Gewebes und alle dadurch bedingten Infektionen zu behandeln. Hierfür werden vielfältige therapeutische Wirkstoffe und Antibiotika vorgeschlagen. Werden die Auswirkungen dermaßen in Schach gehalten, wird im allgemeinen Abstinenz von der Rasur selbst zur Verhinderung der Anfälligkeit beitragen, denn ein kontinuierlicher Wuchs der gekrümmten Haare wird eventuell dazu führen, daß sich das eingewachsene Haar federgleich aus der Haut zieht. Aus bekannten Gründen erscheint totale Abstinenz vom Rasieren und/oder wiederholte Zyklen des Auftretens und der Behandlung der Anfälligkeit nicht als besonders angebracht.
  • Vorbeugung gegen Pseudofolliculitis Barbae ohne äußere zusätzliche Maßnahmen erweist sich als schwierig. Wenigstens in der Theorie kann häufiges Rasieren des sprießenden Barthaars in Höhe der Hautoberfläche die Anfälligkeit unterbinden, wobei durch regelmäßiges Entfernen den Haaren keine Gelegenheit gegeben wird in die Haut einzudringen. Diese theoretische Lösung hat sich jedoch als höchst unpraktikabel erwiesen. In erster Linie ist das Schneiden der Barthaare in Höhe der Hautoberfläche schwierig und bedingt durch das häufige Rasieren und die dadurch häufig anstehenden scharfen Haarspitzen wird in Wahrheit der Ausbruch der Anfälligkeit beschleunigt. Weiterhin beinhalten Bemühungen, das Barthaar in Höhe der Hautoberfläche zu schneiden eine Dehnung der Haut mit der Folge, daß die Haare unterhalb der Hautoberfläche abgeschnitten werden.
  • Ein Enthaarungsmittel zur Verhinderung von Pseudofolliculitis Barbae ist in US-A-3,981,681 vorgeschlagen worden. Es handelt sich um eine Verbindung aus drei Bestandteilen mit den pH-Werten 11,5 und 12,7, bestehend aus einem Gewichtsanteil eines Alkalimetallsilikates, 5 bis 200 Gewichtsanteilen eines Alkalimetallsalzes, 1 bis 50 Gewichtsanteilen von Thioglykolsäure oder Thiomilchsäure. Diese Zusammensetzung kann wirksam bei der Entfernung der Haare ohne Rasur sein, bevor sie in die Haut eingedrungen sind. Ebenfalls wurden Verbindungen vorgeschlagen, die die Barthaare so weich machen, daß ihre Fähigkeit in die Haut einzudringen verhindert wird. Jedoch führt die Beschaffenheit der meisten vorgeschlagenen Zusammensetzungen zu Hautreizungen oder anderen Nebenwirkungen, wenn sie in der erforderlichen Abfolge genommen werden, um die Verhinderung gegen die Anfälligkeit sicherzustellen.
  • Zur allgemeinen Thematik von Pseudofolliculitis Barbae, kann auch auf Strauss und andere, "Pseudofolliculitis Of The Beard", A.M.A. Archives of Dermatology und US-A-4,525,344 und 4,228,163 Bezug genommen werden.
  • Die vorliegende Erfindung besteht aus einem Verfahren für die Erleichterung des Rasierens bei der Behandlung und/oder Verhinderung von Pseudofolliculitis Barbae, welche im Bartbereich im akuten Fall zur Anwendung kommt und aus einer aktiven Verbindung oder einem Gemisch von Verbindungen besteht, ausgewählt aus Alpha-Hydroxi-Kohlensäuren, Alpha- Ketonen und deren kosmetisch verträglichen Abkömmlingen, ausgewählt aus Metall- oder Ammonium-Salzen, Estern, Amiden, Anhydriden und Lactonen.
  • Bei der Anwendung dieses Verfahrens kann das Rasieren erleichtert werden unter Wegfall schädlicher und unbequemer Nebenwirkungen wie Hautreizungen.
  • Diese und andere Gesichtspunkte wurden auf Grund der Entdeckung erzielt, daß akute Anwendung von Alpha-Hydroxi- Kohlensäuren oder ihrer Abkömmlinge im Bartbereich das Auftreten von Pseudofolliculitis Barbae verhindern oder auf ein Minimum verringern kann und daß bei bereits vorhandenem Auftreten eine Linderung erreicht wird.
  • Die aktive Verbindung kann in bequemer Anwendungsform als Lotion, Gel, Puder, Stift, Lotion, Creme, Seife, Rasierseife, oder Salbe benutzt werden unter Verwendung von kosmetisch verträglichen Bestandteilen. In diesen Anwendungsformen ist ein sicherer Gebrauch durch den Benutzer bei regelmäßigen Anwendungszyklen entweder vor, während oder nach der Rasur gegeben.
  • Auf neueste Untersuchungen gestützt, ist das bevorzugte aktuelle Mittel zur Anwendung in der vorliegenden Erfindung Alpha-Hydroxylsäure-Glykolsäure und sein pharmazeutisch verträgliches Metall oder Ammoniumsalze, Ester, Anhydride, Lactone und Amide.
  • Der hier benutzte Begriff "Alpha-Hydroxylsäure" bezieht sich und umfaßt die allgemeine Klasse jener organischen Verbindungen, welche wenigstens eine Hydroxyl-Gruppe und eine Carboxyl-Gruppe beinhalten, wobei sich wenigstens eine Hydroxyl-Gruppe beim Alpha-Kohlenstoff-Atom befindet. Die so definierten Verbindungen weisen typisch eine einzelne Hydroxyl-Gruppe am Alpha-Kohlenstoffatom auf (entgegen der mit einer Carboxylhälfte verbundenen Gruppe) und können aus einem, zwei oder drei Carboxyl-Gruppen bestehen. Bezeichnend ist, daß diese Verbindungen die Grundstruktur einer niedrigen aliphatischen Verbindung mit zwei bis sechs Kohlenstoffatomen haben.
  • Die "Abkömmlinge" dieser Alphahydroxylsäuren werden besonders typisch Abkömmlinge mit einbeziehen, die mit der Eigenschaft des Carboxyls in Verbindung stehen, d. h. dort wo der Wasserstoff-oder Hydroxyl-Anteil der Carboxylhälften ersetzt wird durch Metall-Ionen (um Salze zu bilden), Alkyloxygruppierungen (um Ester zu bilden), Ammonium-Ionen (um Ammoniumsalze zu bilden), genauso wie andere Austauschreaktionen und Produkte zur Bildung entsprechender Lactone, Anhydride oder Amide führen. Trotzdem können Abkömmlinge auch Reaktionen mit einbeziehen, bei denen Alpha-Hydroxyl- Gruppen beteiligt sind, besonders bemerkenswert die Bildung von Keton, aus dem entsprechende Alpha-Ketocarboxylsäuren entstehen.
  • In der vorliegenden Erfindung sind unter den Hydroxylsäuren und deren abgeleiteten Verbindungen für Behandlung und Verhinderung von Pseudofolliculitis Barbae die Hydroxylmonocarbolsäuren nützlich, wie Glykolsäure, Glucuronsäure, Galakturonsäure, Glukonsäure, Glukoheptonsäure, Alpha- Hydroxylbuttersäure, Alpha-Hydroxylisobuttersäure, Alpha- Hydroxylkapronsäure, Alpha-Hydroxylisobaldriansäure; und die Di- und Tricarbonhydroxylsäuren, wie Apfelsäure, Salzsäure, Zuckersäure, Weinsäure, Tartronsäure, Isozitronensäure, Dihydroxylmaleinsäure, Dihydroxyltartronsäure, und Dihydroxylfumarsäure. Abkömmlinge, die Ketongruppen mit einbeziehen, einschließlich Ketonsäuren und Ketonester, wie Brenztraubensäure, Methylpyruvat, Äthylpyruvat, Isopropylpyruvat, Benzoylameisensäure, Methylbenzoylformiat und Äthylbenzoylformiat.
  • Die Hydroxylsäuren und abgeleitete Verbindungen können in freier Säureform als Ester, Lactone, Amide, Anhydride, anorganische Metallsalze oder Ammoniumsalze eingesetzt werden. Auf Grund der leicht sauren Eigenschaft der menschlichen Haut können sich bestimmte Salze dieser Säuren bei Anwendung wenigstens teilweise zu freier Säureform wandeln.
  • In der vorgetragenen Form der Erfindung findet die aktive Hydroxylsäure oder eine abgeleitete Verbindung Verwendung als Bestandteil in kosmetisch verträglicher Form als Gel, Seife, Rasierseife, Lotion, Salbe, Lotion, Creme oder Vergleichbarem, in der Art, daß eine gleichmäßige Verteilung der Wirkstoffe auf den Hautpartien erzielt wird, daß übermäßiger Gebrauch der aktiven Bestandteile auf ein Minimum verringert wird, so daß die Konzentrationen auf einer Höhe gehalten werden, die nicht zu Hautreizungen führen und daß Vorteil aus anderen Bestandteilen (z. B. Lanolin, Stearate usw.) gezogen wird. In solchen Salben, Lotionen und Vergleichbarem soll der Gewichtsanteil der aktiven Bestandteile im allgemeinen in Bereich von 2 bis 20% liegen, vorzugsweise von 3 bis 7%, besonders bei Glykolsäure und seinen Abkömmlingen. Im allgemeinen soll der pH-Wert eines dieser Präparate vorzugsweise zwischen 2,0 und 4,0 liegen und kann Puffermittel in Form verschiedener Verbindungen enthalten um diesen pH-Wert zu erzielen und/oder aufrechtzuerhalten.
  • Ungeachtet welche Zusammensetzung mit aktiver Alpha- Hydroxylsäure oder deren Abkömmlinge im Bartbereich zum Einsatz kommt, die akute Anwendung kann regelmäßig (z. B. einmal oder zweimal pro Tag) vor oder nach dem Rasieren durchgeführt werden oder während des Rasierens (z. B. als Bestandteil einer Rezeptur für eine Rasiercreme).
  • Die Kenntnisse über die Wirkungsweise von Alpha-Hydroxylsäuren und deren Abkömmlingen in Behandlung und Verhinderung von Pseudofolliculitis Barbae sind nicht besonders erschlossen, aber sie können, bezogen auf die schrumpfenden Eigenschaften der aktiven Verbindungen und/oder deren Eingriff mit chemischen Reaktionen, wobei die normale Bildung von Disulfid-Bindungen an der Haarwurzel verhindert oder auf ein Minimum beschränkt wird, zu aufrechterem Haarwuchs verhelfen. Es sei auch angemerkt, daß Alpha-Hydroxylsäuren und verschiedene ihrer Abkömmlinge in der Vergangenheit als Mittel zur Verhinderung von Störungen durch Hyperkeratinisation (genauso wie für die Anwendung bei anderen Hautproblemen) empfohlen wurde. Siehe z. B. unter U.S. Patent Nr. 4,105,782; 4,380,549; 3,920,835; 4,197,316; 4,363,815; 4,105,783 und 4,234,599. Während Pseudofolliculitis Barbae als Komponente von Hyperkeratosis in Zusammenhang gebracht werden kann, ist sie, wenn akut auftretend, harmlos, verglichen mit anderen Einflüssen, die zu dieser Anfälligkeit führen können-und entsprechend der Wirkungsweise von Alpha- Hydroxylsäuren und deren Abkömmlingen wird in der vorliegenden Erfindung nicht offensichtlich Bezug genommen auf Wirkungsweise und Behandlung von Störungen durch Hyperkeratinisation.
  • Die Erfindung wird im folgenden beschrieben und illustriert mit Bezug auf das folgende Testbeispiel, welches durchgeführt wurde, um die Wirkungsweise von Glykolsäure bei der Behandlung und Verhinderung von Pseudofolliculitis Barbae zu bewerten.
  • Zur Anwendung im Test war eine Zusammensetzung vorbereitet worden, bei der Glykolsäure einer kosmetisch verträglichen Lotion zu gemischt worden war, um ein Präparat herzustellen, das 5% Glykolsäure (aktiv) enthält. Die Bestandteile des Präparates waren Wasser, Glykolsäure, Cetylalkohol, Tristearin, Polyäthylenglycolstearate, C12-C15 Alkoholbenzoate, Mineralöl, Magnesiumaluminiumsilikate, Acetolanolinalkohol, Ammoniumhydroxid, Xanthangummi, Methylparaben und Propylparaben.
  • Die Testpersonen waren zwanzig (20) farbige Männer mit bereits bestehender Anfälligkeit für Pseudofolliculitis Barbae. Ihr Zustand wurde von Dermatologen nach anerkannten Testkriterien von gering bis heftig beurteilt. In einem Eingangsgespräch wurde die Vorgeschichte der Testpersonen festgestellt und es wurden die Hautpartien fotografiert.
  • Die meisten Testpersonen bezeichneten die tägliche Rasur als unmöglich und rasierten sich höchstens zweimal die Woche.
  • Die Testpersonen wurden angewiesen, die Lotion zweimal täglich im Bartbereich anzuwenden, wobei eine Anwendung direkt nach der Rasur stattfinden sollte, falls sich die Testperson am betreffenden Tage rasieren sollten. Nachfolgende Sitzungen wurden nach zwei, vier und sechs Wochen durchgeführt, bei welchen der Baribereich wieder fotografiert wurde und die Testpersonen nach Schilderungen über Verbesserungen, Änderungen ihrer Rasiergewohnheiten, usw. gefragt wurden.
  • In den folgenden Sitzungen ergaben die dermatologischen Untersuchungen im ganzen eine klinische Verbesserung von 50% in Hinsicht auf die Verringerung von Knoten und Pickeln, was durch den Vergleich der Fotos bestätigt werden konnte: Alle Testpersonen berichteten, daß sie sich bereits nach zwei Testwochen bequem in täglichem Turnus mit einem Sicherheitsrasierapparat rasieren konnten. Dieser Zustand hielt während und nach der sechswöchigen Testphase an. Es wurden keine ungünstigen Nebenwirkungen oder Hautstörungen erwähnt oder beobachtet.
  • Das Verfahren und das Präparat der vorliegenden Erfindung kann damit bei der Behandlung (d. h. Linderung der Anfälligkeiten und Wirkungen von) Pseudofolliculitis Barbae zur Anwendung kommen und es kann weiterhin bei der Verhinderung eingesetzt werden, oder es kann wenigstens das Wiederauftreten der Anfälligkeit auf ein Minimum verringern, wie die durchgeführten Testreihen bewiesen haben.

Claims (11)

1. Verfahren für die Erleichterung des Rasierens bei der Behandlung und Verhinderung von Pseudofilliculitis Barbae, bestehend aus einer wirksamen Zusammensetzung oder Mischung von Zusammensetzungen zur akuten Behandlung im Bartbereich, ausgewählt aus Alpha-Hydroxi-Kohlensäuren, Alpha-Ketonen und deren kosmetisch verträglichen Derivaten, ausgewählt aus Metall- oder Ammonium-Salzen, Estern, Amiden, Anhydriden und Lactonen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die wirksame Zusammensetzung ein Bestandteil des jeweiligen Präparates in Form eines Gels, einer Seife, einer Rasierseife, einer Creme, einer Lotion oder eines Stifts ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die wirksame Zusammensetzung einen Anteil von 2 bis 20% des Gewichts des Präparates ausmacht.
4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei die wirksame Zusammensetzung einen Anteil von 3 bis 7% des Gewichts des Präparates ausmacht.
5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei der pH-Wert des Präparates im Bereich von 2.0 bis 4.0 liegt.
6. Verfahren nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei die wirksame Zusammensetzung eine C&sub2;-C&sub6; abkömmliche Alpha-Hydroxi-Kohlensäure ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6, wobei die Alpha-Hydroxi- Kohlensäure eine einzelne Hydroxyl-Gruppe enthält, jedoch mit einem Carboxyl-Anteil verbunden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Alpha-Hydroxi- Kohlensäure eine Monocarboxyl-Säure ist.
9. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die wirksame Zusammensetzung eine Glycol oder hiervon ein pharmazeutisch verträglicher Ester, ein Amid, ein Anhydrid, ein Lacton oder ein Metall- oder Ammonium-Salz.
10. Verwendung einer Alpha-Hydroxi-Kohlensäure oder einer Alpha-Keton-Carboxyl-Säure oder hiervon ein kosmetisch verträgliches Derivat, ausgewählt aus Metall- oder Ammonium-Salzen, Estern, Amiden, Anhydriden und Lactonen in der Zusammensetzung des Präparates zur Behandlung und/oder Vermeidung von Pseudofolliculitis Barbae.
11. Gebrauch nach Anspruch 10 von Glycolen oder hiervon eines kosmetisch verträglichen Derivats, ausgewählt aus Metall- oder Ammonium-Salzen, Estern, Amiden, Anhydriden und Lactonen.
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