DE3781456T2 - Pharmazeutische zusammensetzung, die eine 8-chlor-benzothiazepin-verbindung enthaelt und ihre verwendung. - Google Patents

Pharmazeutische zusammensetzung, die eine 8-chlor-benzothiazepin-verbindung enthaelt und ihre verwendung.

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Description

  • Die Erfindung betrifft die Verwendung einer 8-Chlorobenzothiazepin-Verbindung zur Verbesserung der Konstitution der Lipide im Blut.
  • Hyperlipidämie ist als eine der Ursachen fuhr verschiedene Erkrankungen bei Erwachsenen bekannt, und hypolipidämische Mittel, wie Clofibrat (chemischer Name: Ethyl 2-(4-chlorophenoxy)-2-methylpropanoat), Probucol (chemischer Name: 4,4'-[(1-methylethyliden)-bis(thio)]bis [2-6-bis(1,1-dimethylethyl)Phenol)], usw., wurden als Mittel zur Heilung und Prophylaxe hierfür verwendet. Innerhalb der Hyperlipidämie besitzt die Hypercholesterolämie einen starken kausalen Zusammenhang, insbesondere zu Arteriosklerosis. Auf der anderen Seite existiert Cholesterin im Blut in den Formen eines Lipoproteincholesterins mit sehr niedriger Dichte (im folgenden als VLDL-Cholesterin bezeichnet), eines Lipoproteincholesterins mit niedriger Dichte (im folgenden als LDL-Cholesterin bezeichnet) und eines Lipoproteincholesterins mit hoher Dichte (im folgenden als HDL-Cholesterin bezeichnet), und unter diesen fordern VLDL und LDL die Ablagerung von Cholesterin an den Arterienwänden, HDL jedoch verhindert die Ablagerung von Cholesterin, wie das im Stand der Technik bekannt ist (Annals of Internal Medicine, Band 90, Seiten 85-91, 1979). Es ist auch bekannt, daß eine negative Korrelation zwischen HDL-Cholesterin und dem Vorkommen der ischämischen Herzkrankheit besteht, und daß eine Person, die einen hohen Wert fuhr HDL-Cholesterin aufweist, selten an der ischämischen Herzkrankheit leidet (The Journal of Laboratory and Clinical Medicine, Band 88, Seite 941, 1976).
  • Arteriosclerosis, Band 6, März 1986, Seiten 237-241; GB-2 135 192 und GB-A-2 141 027 behandeln die Wirksamkeit von Diltiazem bei der Reduktion der Gesamtmenge an Cholesterin im Blut, einschließlich VLDL-Cholesterin, LDL-Cholesterin und HDL-Cholesterin.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht im Hinblick auf den oben beschriebenen Stand der Technik darin, Verwendung von einer Verbindung zu machen, die die Zusammensetzung der Lipide im Blut verbessert, und die in der Lage ist, die Menge des HDL-Cholesterins im Blut zu steigern.
  • Die Losung gemäß der vorliegenden Erfindung liefert die Verwendung von (+)-cis-2-(4-Methoxyphenyl)-3-acetoxy-5-[2-(dimethylamino)ethyl]-8-c-hloro -2,3-dihydro-1,5-benzothiazepin-4(5H)-on (im folgenden als "8-Chlorobenzothiazepin-Verbindung" abgekürzt) oder eines pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalzes hiervon zur Herstellung einer pharmazeutischen Zubereitung für die Verbesserung der Zusammensetzung der Lipide im Blut.
  • Die obige 8-Chlorobenzothiazepin-Verbindung oder das pharmazeutisch verträgliche Säureadditionssalz hiervon, die gemäß der vorliegenden Erfindung den wirksamen Bestandteil darstellt, ist selbst als pharmazeutische Verbindung geeignet, wobei man eine hypotensive Wirksamkeit und eine zerebrale oder koronare gefäßerweiternde Wirkung kennt (ungeprüfte Japanische Patentveröffentlichung Nr. 225174/1984, entsprechend US-Patent Nr. 4,567,175), jedoch weist diese Verbindung überraschender Weise die spezielle pharmakologische Wirkung auf, daß sie in beträchtlichem Maße nur die Menge an HDL-Cholesterin steigert, während sie die Mengen an VLDL- und LDL-Cholesterin im Blut aufrecht hält oder reduziert und darüberhinaus die Menge an Serumtriglycerid reduziert, und somit ausgezeichnete Eigenschaften als ein Mittel zur Verbesserung der Zusammensetzung der Lipide im Blut besitzt, d. h., zur Verbesserung des Lipoprotein-Zusammensetzungsverhältnisses im Blut (Zusammensetzungsverhältnis von HDL-Cholesterin relativ zu VLDL- und LDL-Cholesterin). Zum Beispiel ist, wenn die 8-Chlorobenzothiazepin-Verbindung (als Maleat) der vorliegenden Erfindung Ratten vom SD-Strang mit einer Dosis von 30 mg/kg/Tag kontinuierlich über 7 Tage lang verabreicht wird, das Verhältnis von der Menge an HDL-Cholesterin relativ zu der Gesamtmenge an Serumcholesterin um ungefähr 30 % im Vergleich zu einer Gruppe, der die Testverbindung nicht verabreicht wurde, gesteigert.
  • Die pharmazeutische Zusammensetzung mit der Wirkverbindung der vorliegenden Erfindung kann entweder oral oder parenteral verabreicht werden. Im Falle einer oralen Verabreichung kann die 8-Chlorobenzothiazepin-Verbindung oder ein pharmazeutisch verträgliches Säureadditionssalz hiervon als solches oder als pharmazeutische Zubereitung zusammen mit einem pharmazeutischen Träger, der fuhr die orale Verabreichung geeignet ist, wie z. B. einem Träger, einem Binder, einem Trennmittel und einem Schmiermittel, verwendet werden. Als pharmazeutische Träger können z. B. übliche Träger, Bindemittel, Trennmittel, Schmiermittel, wie Stärke, Laktose, Glukose, Gelatine, Sorbit, Tragacanthgummi, Polyvinylpyrrolidon, Zucker, Maisstärke, Polyethylenglycol, Talk, Kaliumphosphat und Magnesiumstearat, in geeigneter Weise eingesetzt werden. Weiterhin kann die Dosierungsform eine Feststoffzubereitung, wie in Form von Tabletten, Pillen, Kapseln, Zäpfchen, sein, oder sie kann auch eine Flüssigzubereitung, wie Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen, darstellen. Auf der anderen Seite kann im Falle einer parenteralen Verabreichung die pharmazeutische Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung vorzugsweise als Injektionszubereitung verwendet werden, und als pharmazeutischer Träger für diesen Zweck können auch destilliertes Wasser für die Injektion, ein pflanzliches Öl und Propylenglykol in geeigneter Weise verwendet werden, und es können auch weiterhin Mittel zur Unterstützung des Auflösens, Puffermittel und Stabilisatoren enthalten sein.
  • Die 8-Chlorobenzothiazepin-Verbindung, die der Wirkstoff der vorliegenden Erfindung ist, kann als freie Base oder als pharmazeutisch verträgliches Säureadditionssalz hiervon eingesetzt werden. Beispiele des pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalzes können anorganische Säureadditionssalze, wie Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydrojodid, Perchlorat, Sulfat, Phosphat, oder organische Säureadditionssalze, wie Oxalat, Maleat, Fumarat, Tartrat und Methansulfonat, einschließen.
  • Die Dosierung der pharmazeutischen Zusammensetzung mit der Wirkverbindung gemäß der vorliegenden Erfindung kann in Abhängigkeit von der Art der Krankheit, dem Alter und dem Körpergewicht des Patienten, der Ernsthaftigkeit der Krankheit und dem Verabreichungsweg variieren, jedoch kann die Dosierung der 8-Chlorobenzothiazepin-Verbindung oder eines pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalzes hiervon, die den wirksamen Bestandteil darstellen, im allgemeinen 3 bis 500 mg, vorzugsweise 5 bis 100 mg, pro Tag bei einem erwachsenen Menschen im Falle der oralen Verabreichung betragen.
  • Wie oben beschrieben, besitzt die pharmazeutische Zusammensetzung, die die 8-Chlorobenzothiazepin-Verbindung oder ein pharmazeutisch verträgliches Säureadditionssalz hiervon als Wirkstoff enthält, eine Wirkung hinsichtlich der Verbesserung der Lipidzusammensetzung im Blut, z. B. die Wirkung, daß die Menge an HDL-Cholesterin im Blut ansteigt, wohingegen die Mengen an VLDL- und LDL-Cholesterin im Blut beibehalten oder reduziert werden, und weiterhin auch die Menge an Serumtriglycerid reduziert wird, und deshalb kann sie wirksam als Mittel zur Behandlung und Prophylaxe von verschiedenen Krankheiten eingesetzt werden, die durch einen Anstieg der Lipide im Blut, wie von Cholesterin, verursacht werden.
  • Versuchsbeispiel 1
  • Männliche Ratten vom SD-Strang (eine Gruppe: 8 Ratten; durchschnittliches Körpergewicht: 135 g) wurden ad libitum mit einer Nahrung gefüttert, die 2 Gew.-% Cholesterin und 0,5 Gew.-% Natriumcholat (CE-2; hergestellt von Nihon CLEA) enthielt, und die (+)-cis-8-Chlorobenzothiazepin-Verbindung (Maleat) (suspendiert in 10 ml destilliertem Wasser) wurde oral über eine Magenröhre 7 Tage lang mit einer Dosierung von 30 mg oder 60 mg/kg/Tag verabreicht. Auf der anderen Seite wurden in der Kontrollgruppe die Ratten ad libitum mit der obigen Nahrung, die Cholesterin und Natriumcholat enthielt, gefüttert. Nach der Verabreichung wurde Blut aus der abdominalen Hauptschlagader unter Ethernarkose gesammelt, und die im Serum enthaltene Menge an Cholesterin, die durch Zentrifugieren des Blutes gewonnen wurde, wurde gemäß einem enzymatischen Verfahren (Clinical Chemistry, Band 20, Seite 470, 1974) bestimmt. Aus einem Teil dieses Serums wurde HDL-Serum gemäß dem Lipoprotein-Fällungsverfahren unter Verwendung von Natriumdextransulfat (Canadian Journal of Biochemistry, Band 47, Seite 1043, 1969) abgetrennt, und die Menge an HDL-Cholesterin wurde gemäß dem obigen enzymatischen Verfahren bestimmt. Die Menge an Serumtriglycerid wurde gemäß einem enzymatischen Verfahren bestimmt (Rinsho Kensa (Clinical Test), Band 22, Seite 1304, 1978).
  • Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. TABELLE 1 Gruppe mit Verabreichung der Test-Verbindung (Dosierung; mg/kg/Tag) Kontroll-Gruppe Menge an Serumcholesterin Menge an HDL-Cholesterin [Zunahme des Verhältnisses (%)a)] Menge an Serumtriglycerid [Abnahme des Verhältnisses (%)b)] a): "Zunahme des Verhältnisses" bedeutet den Prozentsatz der Menge, um die die Menge an HDL-Cholesterin zunahm, bei einem Vergleich der Gruppe, der die Testverbindung verabreicht wurde, und der Kontrollgruppe. b): "Abnahme des Verhältnisses" bedeutet den Prozentsatz der Menge, um die die Menge an Serumtriglycerid abnahm, bei einem Vergleich der Gruppe, der die Testverbindung verabreicht wurde, und der Kontrollgruppe.
  • Versuchsbeispiel 2
  • Die (+)-cis-8-Chlorobenzothiazepin-Verbindung (Maleat) (gelöst in 5 ml destilliertem Wasser) wurde männlichen Ratten vom SHR-Strang (Alter: 21 Wochen; Gruppe mit der verabreichten Testverbindung: 11 Ratten; Kontrollgruppe: 13 Ratten) oral über 28 Tage hinweg mit einer Dosierung von 30 oder 60 mg/kg/Tag verabreicht. Andererseits wurde der Kontrollgruppe destilliertes Wasser mit einer Dosierung von 5 ml/kg/Tag verabreicht. Nach der Verabreichung wurde Blut aus der abdominalen Hauptschlagader unter Ethernarkose gesammelt, und das Blut wurde in der gleichen Weise wie im Versuchsbeispiel 1 behandelt, um die Menge an Serumcholesterin und die Menge an HDL-Cholesterin zu bestimmen. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse wurde das
  • Lipoprotein-Zusammensetzungsverhältnis im Blut gemäß der folgenden Gleichung berechnet.
  • Lipoprotein-Zusammensetzungsverhältnis im Blut HDL-Cholesterin-Menge/Serumcholesterin - HDL-Cholesterin-Menge
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 aufgeführt. TABELLE 2 Gruppe mit verabreichter Testverbindung (Dosierung; mg/kg/Tag) Kontrollgruppe Serumcholesterin-Menge HDL-Cholesterin-Menge Lipoprotein-Zusammensetzungsverhältnis im Blut [Verbesserungsverhältnis c) (%)] c) "Verbesserungsverhältnis" bedeutet den Prozentsatz, um den das Lipoprotein-Zusammensetzungsverhältnis angestiegen ist, bei einem Vergleich der Gruppe, der die Testverbindung verabreicht wurde, und der Kontrollgruppe.
  • Versuchsbeispiel 3
  • Männliche Ratten vom SD-Strang (eine Gruppe: 5 Ratten; durchschnittliches Körpergewicht: ungefähr 120 g) wurden ad libitum 7 Tage lang mit einer Nahrung gefüttert, die 0,2 Gew.-% der (+)-cis-8-Chlorobenzothiazepin-Verbindung (Maleat), 2 Gew.-% Cholesterin und 0,5 Gew.-% Natriumcholat enthielt. Auf der anderen Seite wurde die Kontrollgruppe ad libitum mit einer Nahrung gefüttert, die Cholesterin und Natriumcholat allein enthielt. Nach der Verabreichung wurde das Blut aus der abdominalen Hauptschlagader unter Ethernarkose gesammelt, und das Blut wurde in der gleichen Weise wie im Versuchsbeispiel 1 behandelt, um die Menge an Serumcholesterin und an HDL-Cholesterin zu bestimmen.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 gezeigt. TABELLE 3 Gruppe mit der verabreichten Testverbindung Kontrollgruppe Menge an Serumcholesterin Menge an HDL-Cholesterin [Steigerungsverhältnis a) (%)] a): Vgl. Anmerkung zu Tabelle 1.
  • BEISPIEL 1 (Tablette)
  • (+) -cis-8-Chlorobenzothiazepin- Verbindung (Maleat) 45,0 g
  • Maisstärke 20,1 g
  • Laktose 82,4 g
  • Polyvinylpyrrolidon 3,0 g
  • Kristalline Zellulose 38,0 g
  • Magnesiumstearat 1'5 g
  • Gesamt 190,0 g
  • Die (+)-cis-8-Chlorobenzothiazepin-Verbindung (Maleat), Laktose und Maisstärke wurden mit einer Alkohollösung von Polyvinylpyrrolidon vermengt und über das Naßgranulier-Verfahren durch Kneten granuliert und anschließend getrocknet, um Granulen zu bilden. Anschließend wurden Magnesiumstearat und kristalline Zellulose zu den Granulen hinzugegeben, und die Mischung wurde mittels einer Tablettiervorrichtung unter Erhalt von Tabletten mit einem Durchmesser von 8 mm und einem Gewicht von 190 mg gepreßt.
  • BEISPIEL 2 (Injektion)
  • 10 g der (+)-cis-8-Chlorobenzothiazepin-Verbindung (Maleat) wurden in 2 l destilliertem Wasser für die Injektion gelöst. Die Lösung wurde durch einen Membranfilter mit einer Porengroße von 0,22 Rum filtriert und wurde in Ampullen unter aseptischen Bedingungen jeweils zu 2 ml gegeben und als Injektionsampullen verschlossen.
  • BEISPIEL 3 (Pulver)
  • (+)-cis-8-Chlorobenzothiazepin- Verbindung (Maleat) 10 g
  • Laktose 90 g
  • Gesamt 100 g
  • Die obengenannten Bestandteile wurden homogen in einem doppelkonischen Mischer vermengt, wobei man einen zehnfache Feinmahlung erhielt.

Claims (4)

1. Verwendung von (+)-cis-2-(4-methoiyphenyl)-3-acetoxy-5-[2-(dimethylamino)ethyl]-8-c-hloro 2,3-dihydro-1,5-benzothiazepin-4(5H)-on oder eines pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalzes hiervon zur Herstellung einer pharmazeutischen Zusammensetzung zur Verbesserung der Zusammensetzung der Lipide im Blut.
2. Verwendung nach Anspruch 1, wobei das pharmazeutisch verträgliche Säureadditionssalz eine Verbindung aus der Reihe Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydrojodid, Perchlorat, Sulfat, Phosphat, Oxalat,- Maleat, Fumarat, Tartrat und Methansulfonat ist.
3. Verwendung nach Anspruch 2, wobei das pharmazeutisch verträgliche Säureadditionssalz Maleat ist.
4. Verwendung nach Anspruch 3, wobei die pharmazeutische Zusammensetzung eine pharmazeutische Zusammensetzung ist, die das Verhältnis von HDL-Cholesterin zu der Gesamtmenge an Serumcholesterin steigert.
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