DE377459C - Schlangenbohrer - Google Patents

Schlangenbohrer

Info

Publication number
DE377459C
DE377459C DEB100467D DEB0100467D DE377459C DE 377459 C DE377459 C DE 377459C DE B100467 D DEB100467 D DE B100467D DE B0100467 D DEB0100467 D DE B0100467D DE 377459 C DE377459 C DE 377459C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
auger bits
hole
explosive cartridge
borehole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB100467D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BERLIN ANHALTISCHE MASCHB ACT
Original Assignee
BERLIN ANHALTISCHE MASCHB ACT
Publication date
Priority to DEB100467D priority Critical patent/DE377459C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE377459C publication Critical patent/DE377459C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/44Bits with helical conveying portion, e.g. screw type bits; Augers with leading portion or with detachable parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

Es ist bekannt, daß die bisher gebräuchlichen Gesteinbohrer bei ihrem Vorschub durch die Verschiedenartigkeit des Gefüges des zu bohrenden Gesteins Abweichungen von der Bohrrichtung unterworfen sind, so daß die erzeugten Löcher verwunden sind. Dieser übelstand kann bei Löchern größerer Tiefe sogar dazu führen, daß die Bohrstange aus dem fertigen Loch infolge der durch die Verwindüngen erlittenen Verbiegung nicht mehr aus dem Bohrloch herausgezogen werden kann. Das Einbringen einer Sprengpatrone in ein derartiges Loch ist daher schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, und man war daher genötigt, zwecks ungehinderten Einbringens der Sprengpatrone dem Loch eine größere Dimension zu geben, als sie der Durchmesser der Sprengpatrone an sich bedingte. Diese Maßnahme war außerdem noch erforderlich, weil das Bohrloch keine glatten, sondern unebene Wandungen aufwies. Aus diesem Grunde werden deshalb bisher sämtliche Bohrlöcher 4 mm im Durchmesser größer gestaltet als für die Einführung der Sprengpatrone erforderlich ist. Der Bohrerdurchmesser beträgt heute allgemein 42 mm, obwohl die Sprengpatrone bequem in eine Bohrung von 38 mm eingeführt werden kann, wobei selbstverständlich die Voraussetzung zu machen ist, daß das Bohrloch weder verwunden sein, noch rauh und unregelmäßig geformte Wandflächen haben darf.
Nach der Erfindung werden diese Übelstände dadurch beseitigt, daß die Außenoder Umfangsflächen der Seitenzähne der Bohrkrone nach der Bohrerachse zu schwach gebrochen oder gekrümmt ausgefürt werden und so als Schlichtschneiden dienen können. Das durch die Zähne vorgeschnittene Loch wird nun durch diese Schlichtschneiden, da letztere mit dem frischen Gesteinmaterial in Berührung treten, vollständig glattwandig gestaltet. Auf der Zeichnung ist der neue Bohrer veranschaulicht, und zwar ist Abb. ι eine schaubildliche Darstellung und
Abb. 2 eine den Arbeitsvorgang veranschaulichende schematische Darstellung.
Bei der in Abb. 1 gezeichneten Ausführungsform der Bohrkrone a, welche aus einem exzentrisch zur Bohrachse angeordneten Mittenzahn h und den beiden, den Windungen des B ohrerschaf tes entsprechen d gekrümm tenSeitenzähnen c besteht, sind die in der Drehrichtung liegenden Außenkanten c1 der Bohrkrone schneidenförmig gestaltet. In der Abb. 2 ist die Bohrkrone in größerem Maßstabe dargestellt und ist hier der Verlauf der als Schlichtungsschneiden dienenden Außenkanten c2, wie sie nach der Bohrerachse zu schwach gebrochen oder gekrümmt sind, deutlich zu sehen. Durch diese Gestaltung wird erreicht, daß die nach Einbringung der Zähne verbliebenen Unebenheiten d von den Schneiden c1 fortgeschnitten werden und somit ein absolut glattwandiges Bohrloch erzeugt wird.
Durch die mit dem neuen Bohrer ermöglichte Verringerung des Kronendurchmessers wird eine Ersparnis an Stahl erreicht, infolge des verminderten Durchmessers ist weniger Gestein zu bearbeiten, was eine Verkürzung der Bohrzeit zur Folge hat; aus dieser Verkürzung der Bohrzeit ergibt sich wiederum eine Verminderung der Antriebsenergie, so daß also die Herstellung eines Bohrloches von 38 mm ganz erheblich schneller und mit einem wesentlich geringeren Kraft verbrauch erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schlangenbohrer mit die Bohrwandung schlichtenden Schneiden, dadurch gekennzeichnet, daß die Außen- oder Umfangsflächen der Seitenzähne nach der Bohrerachse zu schwach gebrochen oder gekrümmt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB100467D Schlangenbohrer Expired DE377459C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB100467D DE377459C (de) Schlangenbohrer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB100467D DE377459C (de) Schlangenbohrer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE377459C true DE377459C (de) 1923-06-19

Family

ID=6989889

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB100467D Expired DE377459C (de) Schlangenbohrer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE377459C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3414206C1 (de) Drehbohrmeissel fuer Tiefbohrungen
DE2113808A1 (de) Stiftschraube und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2706296B2 (de) Drehantreibbares Bohrwerkzeug
DE2807353C2 (de) Schlagend beaufschlagbare Gesteinsbohrkrone
DE2064024A1 (de) Bohrer und Verfahren zum Herstellen des Bohrers
DE102019102726A1 (de) Bohrwerkzeug und Verfahren zur Erzeugung einer Bohrung
DE2540558A1 (de) Bohrgeraet
DE2735368C2 (de) Gesteinsbohrkrone mit einem Hartmetall-Bohrkopf
DE2643263A1 (de) Schluessel fuer ein zylinderschloss und verfahren zu seiner herstellung
DE3050448A1 (en) Method of obtaining on a workpiece a resilient screw thread with closed helical cavity inside its profile and thread-forming tool therefor
DE377459C (de) Schlangenbohrer
DE1927754C3 (de) Gesteinsbohrer
DE112019006105T5 (de) Bohrer und Einsatz für Bohrer mit verbesserter Zentrierfähigkeit und Schneidleistung
EP2055433A2 (de) Schraubendrehereinsatz
DE3131201C2 (de) Bohrkopf zum Gesteinsbohren
DE1943586C3 (de) Spiralbohrer
DE6933778U (de) Spiralbohrer.
DE248295C (de)
DE1552168A1 (de) Werkzeug zur Herstellung verzahnter Teile
DE2746516C3 (de) Bohrlehre zum Herstellen eines Schneideisens
DE3807161C2 (de) Werkzeug zum Herstellen von Bohrungen mit von der Kreisform abweichendem Querschnitt
DE807271C (de) Drehbohrer
DE537176C (de) Spiralbohrer
AT114644B (de) Spiralbohrer zum Bohren kegeliger Löcher.
DE29707504U1 (de) Handbohrwerkzeug