DE376873C - Bronzeabstaubmaschine - Google Patents

Bronzeabstaubmaschine

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DE376873C
DE376873C DEM78142D DEM0078142D DE376873C DE 376873 C DE376873 C DE 376873C DE M78142 D DEM78142 D DE M78142D DE M0078142 D DEM0078142 D DE M0078142D DE 376873 C DE376873 C DE 376873C
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DE
Germany
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bronze
dusted
sheet
machine
chains
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Expired
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DEM78142D
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FRIEDR MUELLER
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FRIEDR MUELLER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G1/00Apparatus for bronze printing or for like operations

Landscapes

  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

  • Bronzeabstaubmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf eine Bronzeabstaubmaschine, bei welcher der abzustaubende Bogen unter hintereinander angeordneten, sich drehenden Wedeln hinweggeführt wird. Zur Auflage des Bogens dient bei der bisher bekannten Maschine ein enldoses, breites Band, welches auf der Oberfläche mit im rechten Winkel eng aneinander querliegenden, parallelen, dünnen Holzleisten oder -stäben besetzt ist und über entsprechend angeordnete Walzen oder Rollen geführt wird. Um den Bogen beiderseitig abstauben zu können, muß er zweimal die Maschine durchlaufen, und dementsprechend besitzt sie zwei solche übereinander angeordnete Systeme von sich als endloses Band bewegenden Holzunterlagen für den abzustaubenden Bogen mit den zu ihrer Führung erforderlichen Walzen und Rollen, deren Achsen, Lagern, Antriebsscheiben usw.
  • Außerdem muß der Bogen durch Röllchen und Längsfaden auf der Holzunterlage gehalten werden, um ein Verschieben zu verhindern. Die Stellen, an denen diese Führungsmittel auf dem Bogen aufliegen, werden nie sauber abgestaubt, sondern die Bronze eher festgedrückt.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Röllchen und Längsfaden, mit denen der abzustaubende Bogen notwendigerweise auf der Unterlage festgehalten werden muß, besteht darin, daß sich diese Führungsmittel in kurzer Zeit voll abgestaubter Bronze setzen und dann ihrerseits auf bereits abgestaubte Stellen des Bogens Bronze hinterlassen, so daß mit den bekannten Maschinen niemals eine vollständige und einwandfreie Abstaubung der Bogen zu erzielen ist. Eine wesentliche Vereinfachung dieser bekannten Bronzeabstaubmaschine sowohl hinsichtlich ihrer Bauart wie auch ihrer Arbeitsweise beim Entstauben der Bogen ist Gegenstand dieser Erfindung, welche durch zwei wagerecht übereinander angeordnete Wedelreihen gekennzeichnet ist, zwischen denen der zu entstaubende Bogen hindurchgeführt wird. Der Bogen wird dabei durch die nach der vorliegenden Erfindung gebaute Bronzeabstaubmaschine bei einem Durchgange gleichzeitig auf beiden Seiten bearbeitet, d. b. abgestaubt, und braucht mithin nur einmal durch die Maschine gelassen werden. Das bedeutet, daß durch diese Erfindung das Arbeitsverfahren um etwa die Hälfte der Zeit abgekürzt-wird, die bis jetzt zur Erzielung der gleichen Arbeitsleistung beim Arbeiten mit den bekannten Bronzeabstaubmaschinen benötigt wird.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß durch die gekennzeichnete Anordnung zweier übereinander gelegter Wedelreihen die sich über Walzen und Rollen fortbewegende endlose Holzunterlage bei der neuen Bronzeabstaubmaschine gänzlich überflüssig wird und in Wegfall kommt. Der abzustaubende- Bogen wird von selbsttätig wirkenden Greifern o. dgl., welche ihn an seinem vorderen Ende fassen und die von zwei endlosen, zu seinen beiden Seiten laufenden Ketten o. dgl. bewegt werden, freischwebend durch die beiden Wedelsysteme hindurchgezogen. Er verläßt die Maschine trotz fehlender Unterlage vollständig glatt und ohne jede Knitterung und ist beiderseitig vollkommen sauber abgestaubt, da die bei den bekannten Bronzeabstaubmaschinen üblichen und notwendigen Förderrollen, Walzen oder Fadenniederhaltungen fehlen.
  • Außer dem schon erwähnten Gewinn an Leistungsfähigkeit kommt durch den Fortfall einer zweiten Bogenführung und Bogenbewegung eine wesentliche Ersparnis an Antriebsmitteln für die letzteren und deren Kraftbedarf. Infolge dieser Vereinfachung ist es möglich, die Maschine erheblich niedriger bauen zu können als die bekannten Bronzeabstaubmaschinen für zweimaligen Bogendurchgang.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform und in schematischer Darstellung. Es zeigt Abb i eine Bronzeabstaubmaschine im Längsschnitt, Abb. a dieselbe in der Draufsicht, Abb. 3 ein Greifersystem als Einzelheit in zu Abb. i und 2 vergrößertem Maßstabe im Querschnitt, Abb. q. dasselbe in der Draufsicht.
  • Von einer Welle a werden die endlosen Ketten b, Bänder o. dgl. sowie sämtliche Einheiten beider Wedelsysteme c und d angetrieben, die zweckmäßig über der Maschinenmitte angeordnet ist. jedes der beiden Wedelsysteme besteht für sich aus der erforderlichen Anzahl hintereinander angeordneter Einzelwedel, deren Achsen in einer Ebene parallel zueinander und im rechten Winkel zur Durchlaufrichtung der einzulegenden und zu entstaubenden Bogen liegen. Die Wedelsysteme c und d sind übereinander angeordnet, und ihr senkrechter Abstand zueinander ist so bemessen, daß sie beim Rotieren gegen den durchzuführenden und abzustaubenden Bogen schlagen. Die Einzelwedel beider Wedelsysteme c und d können senkrecht übereinander stehen - wie in der Zeichnung (Abb. i) dargestellt -oder auch versetzt zueinander angeordnet sein. Die Wedel drehen sich entgegengesetzt zur Laufrichtung des abzustaubenden Bogens.
  • Zu beiden Seiten der Wedelsysteme c und d - also im rechten Winkel zur Achse ihrer Einzelwedel -, parallel zu ihren Verlagerungsebenen und in einer Höhe zu denselben, so daß die von den Greifern g gefaßten Boäen in der Durchgangslinie zwischen den rotierenden Einzelwedeln zu liegen kommen, laufen die Ketten b in gleicher Bewegungsrichtung. Sie sind zweckmäßig als Stegketten ausgebildet, welche - wie in Abb. q. der Zeichnung dargestellt - abwechselnd aus einem dünneren Blechstück k und einem das zugekehrte Ende des letzteren und des nächstfolgenden (dünneren) Gliedes k überlappenden, stärkeren Blechstück m bestehen. Ihren Antrieb erhalten sie von Kettennüssen n, in welche nur die dünneren Glieder k der Ketten b zum Eingriff kommen. An den Punkten der Ketten b, an welchen die Greifer g angeordnet werden sollen, sind zwei gegenüberstehende Glieder yfa beider Ketten b durch zwei im Abstande nebeneinander angeordnete Stege verbunden, von denen der in der Bewegungsrichtung der Ketten b zuvorderst befindliche e in seinen Verlagerungen in den Gliedern m drehbar beweglich ist und auf seinen durch die letzteren hindurchragenden beiden Enden je eine Klinke o o. dgl. befestigt trägt. Auf seine Länge zwischen beiden Ketten b sind die als Greifer g für die zu entstaubenden Bogen dienenden, federnden Zungen o. dgl angeordnet, die gemeinsam und ebenso wie die beiden Klinken o durch eine oder mehrere Federn ß in einer nach aufwärts gerichteten Lage gehalten werden. In dieser Lage, welche die Greifer g vor Eintritt und nach Austritt aus der Maschine durch die Wirkung der Federn selbsttätig einnehmen, kann der zu entstaubende Bogen bequem unter die Greiferzungen geschoben werden. Vor Eintritt des letzteren in die Maschine gelangen die Klinken o infolge ihrer Fortbewegung durch die Ketten b unter je eine Führungsschiene s, welche außerhalb zu beiden Seiten des wagerecht laufenden Teiles beider Ketten b und in geringer Höhe über denselben angeordnet sind, die Klinken o niederdrücken und in dieser Lage so lange festhalten, bis der entstaubte Bogen mit seinem hinteren Ende die Maschine verlassen hat.
  • Im Augenblick des Niederdrückens der Klinken o durch die Führungsschienen s werden in Abhängigkeit von diesem Vorgang auch die Greiferzungen g umgelegt, welche den unter sie eingelegten, abzustaubenden Bogen t (Abb. 3) auf die abgeplattete Oberfläche des zweiten Steges f der Glieder m drücken und ihn so festhaltend, freischwebend zwischen den rotierenden Wedelreihen c und d hindurchziehen. Auf die Kettenlänge sind mehrere derartige Greifersysteme verteilt, deren Zahl sich nach der Laufgeschwindigkeit der Ketten, der Schnelligkeit des Bogeneinlegens, der Länge der einzulegenden Bogen usw. richtet.
  • Am vorderen Ende der Maschine ist ein Auflagetisch h o. dgl. für das Unterschieben der Bogen -unter die Greifer g angeordnet.

Claims (1)

  1. PATrNT-AN spiZUcH Bronzeabstaubmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der abzustaubende Bogen an seinem vorderen Rande von Greifern (g) o. dgl. einer endlosen Förderkette gefaßt und freischwebend zwischen zwei aus entgegengesetzt der Bogenlaufrichtung sich drehenden Wedeln (c und d) hindurchgezogen und dabei gleichzeitig auf beiden Seiten abgestaubt wird.
DEM78142D 1922-06-20 1922-06-20 Bronzeabstaubmaschine Expired DE376873C (de)

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DEM78142D DE376873C (de) 1922-06-20 1922-06-20 Bronzeabstaubmaschine

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DE376873C true DE376873C (de) 1923-06-07

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