DE376780C - Werkzeugheft mit eingesetzter Gewindeschneidvorrichtung - Google Patents

Werkzeugheft mit eingesetzter Gewindeschneidvorrichtung

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DE376780C
DE376780C DER53350D DER0053350D DE376780C DE 376780 C DE376780 C DE 376780C DE R53350 D DER53350 D DE R53350D DE R0053350 D DER0053350 D DE R0053350D DE 376780 C DE376780 C DE 376780C
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Germany
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sleeve
tool
cutting device
handle
thread cutting
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DER53350D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25GHANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
    • B25G1/00Handle constructions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

  • Werkzeugheft -mit eingesetzter Gewindeschneidvorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeugheft, in welches in bekannter Weise eine Gewindeschneidvorrichtung eingesetzt ist, um beim Einsetzen der Werkzeugangel in diese Gewinde einzuschneiden, wodurch ein fester Halt des Werkzeuges zum Heft bewirkt wird. Es ist bereits vorgeschlagen worden, mutterähnliche Schneidwerkzeuge in das Werkzeugheft einzubauen. Diese haben jedoch den Nachteil, daß sie in radialer Richtung unnachgiebig sind und einer besonderen maschinellen Bearbeitung zum .Einschneiden des Gewindes bedürfen. Diese Nachteile werden durch die I?rfindung behoben.
  • Gemäß der Erfindung besteht die Schneidvorrichtung aus einem schraubenförmig gewickelten, im Querschnitt rechteckigen, gehärteten Stahldraht. Die eine Kante des Drahtquerschnittes ragt in das Innere des durch ciie Windungen der Schraubenwicklung gebildeten Hohlraumes hinein und bildet die Schneidkante zum Einpressen des Gewindes in die Werkzeugangel, wenn dieses in das Heft hineingedreht wird. Durch die radiale und achsiale Federung der Schneidvorrichtung wird der Werkzeugangel ein fester Halt iin Heft gegeben, der im besonderen.bei Werkzeugen notwendig ist, die einer dauernd wechselnden Beanspruchung und Erscbitterungen unterworfen sind. Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweis-e dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch das Werkzeugheft.
  • Abb. 2 ist ein Querschnitt in Linie 2-2 der Abb. i.
  • Abb. 3 ist eine Stirnansicht des Heftes. Abb. d. ist eine Ansicht der zur Verwendung kommenden Hülse.
  • Abb.5 ist eine schaubildliche Ansicht der Abb. q..
  • lf'it io ist der Körper des Heftes bezeichnet, der in geeigneter Weise ausgebildet sein kann, um beispielsweise Feilen einzuspannen.
  • Dias Heft io ist mit einer achsialei@ Bohrung i i versehen, in welche die Angel 12 eines Werkzeuges; beispielsweise einer Feile 13, hineingesteckt wird. Die Angel 12 hat die übliche Form mit flachen Seiten- und Kantenteilen. Es ist nun eine Vorrichtung vorgesehen, um auf die Kanten der Angel id Gewinde schneiden zu können, um die Angel in dem Heft festzuhalten. Das Ende des Heftes io ist mit einer größeren Bohrung ausgerüstet; die zur Aufnahme einer Hülse 1:I dient, welche aus einem Paar sich gegenseitig ergänzender Stücke von Halbzylinderform - zusammengesetzt ist, die fest in die Bohrung des Heftes li:neingesteckt werden. jeder Hülsenteil cler Hülse 14 ist mit einem Flansch 15 versehen, der sich gegen die Stirnseite des Heftes legt. Ferner trägt jeder Hülsenteil nach .außen hervorstehende Rippen 16, die in Längsschlitze 17 der Bohrung des Heftes hineinpassen. Die Schlitze 17 sind so breit, um die beiden zusammengelegten Rippenteile einer jeden 1-liilsenhälfte aufzunehmen, so daß die beulen Rippen iiii ztisanunengel%,#ten 7ustalldc j c einen Schlitz 17 ausfüllen. Die Rippen 16 halten, wenn sie mit den Schlitzen in Eingriff kommen, nicht nur die Hülsenhälften zusainnien, sondern verhindern auch eine Drehung rler Hülse in der Bohrung. Die Hülse 14 ist ferner all ihrem vorderen Ende mit radial verlaufenden Einkerbungen 18 versehen, die durch Abschrägen aer Stoßkanten der l,'lailschen 15 ,gebildet werden. Die Einkerbungen oder Abschrägungen sind so ausgefeilt, daß jede Einkerbung durch zwei nach außen zu divergierende Seiten gebildet wird. Das nach innen zu liegende Ende der Hülse i-. ist mit einer Ausnehinung 19 versehen, die durch Wegschneiden der j?nden der Hülsenhälften an den Rippen 16 entstellt, so daß ini zusainniengesetzten Zustande der Hülsenhälften eine Ausnehniung iy von einer bestimmten Breit gebildet wird.
  • Das zum Gewindeschneiden dienende Eleinent besteht aus einem Draht oder einer Stange voll rechteckigem Querschnitt. Der Draht ist schraubenförmig gewickelt, so daß ein Gewindeschneidwerkzeug 2o entsteht, welches eine nach innen zu gerichtete scharfe, schraubenförmig verlaufende Kante aufweist. Dieser Draht wird nach seiner Formgebung gehärtet und bildet ein Schneidwerkzeug für die Kanten der Angel 12, wenn diese in (las Heft hineingedrückt und gedreht wird. Das Schneidwerkzeug 20 ist so ausgebildet, daß die einander ,gegenüberliegenden Enden radial nach außen gebogen sind und Befestigungäorgane 21 bilden, die sich in die Ausli.ehinungen 18 und i9 der Hülse 14. legen, um das Schneidwerkzeug 2o fest in der Hülse zu halten. Das Schneidwerkzeug 20 kann gleichförmig oder konisch verlaufend ausgebildet sein, uni sich den jeweiligen Formen der verschiedenen Werkzeugangeln anzupassen. Vorzugsweise wird das Schneidwerkzeug konisch ausgebildet entsprechend der Angelform der Angel 12 der Feile, die ebenfalls eine konische f7 orm hat.
  • Die Hülse 1,4 wird in der Bohrung de:, Heftes io durch eine Zwinge 22 gehalten, die U -'as Heftende io umgibt und mit einem nach innen gebördelten Flausch 23 ausgerüstet ist, der sich über den Flanschen 15 der Hülse legt und der gleichzeitig das Ende 21 des Schneid-L' 20 in der Einkerbung 18 festhält. Diese Zwinge dient zum Festhalten der Hülse gegen Längsverschiebung in der Bohrung. Nachdem die Teile zusammengesetzt worden sind, kann die darüber geschobene Zwinge 22 Lei 24. nach innen ,gedrückt werden, um die Zwinge in festen Eingriff mit der äußeren Seite des Heftes io zu bringen. Die Eindrückung 24 hält die Zwinge auf dem Handgriff fest und verhindert eine Verschiebung der zusammengesetzten in dem Handgriff liegenden Teile.
  • Die Ansätze 21 des Schneidwerkzeuges 2o legen sich fest in die Einkerbung 18 hinein, so d:aß das Schneidwerkzeug 2o in der Hülse festgehalten wird und gegen irgendwelche Verschiebungen gesichert ist.
  • Bei der Verwendung des Heftes für eine Angel 12 wird diese in die Öffnung des Heftes io hineingesteckt und ,gegen das Schneidwerkzeug 2o gedrückt untergleichzeitiger Drehbewegung. Auf diese Weise dringt die gehärtete Kante des Schneidwerkzeuges in die Kanten der Angel ein und bewirkt ein Gewindeschneiden auf den Kanten der Angel. Dadurch wird die Angel weiter beim Drehen in das Heft hineingezogen und vom Heft vollkommen festgehalten. Das schraubenförmige Schneidwerkzeug 2o ist so gehärtet, daß es ähnlich wie eine Feder sich fest in die Kanten der Angel eindrückt, so daß ein Lösen des Werkzeuges und Herausfallen unmöglich ist.
  • Beim Zusammensetzen des Heftes werden die Hülsenhälften das Schneidwerkzeug 2o enthaltend zusammengesteckt, indem sich die Enden 21 des Schneidwerkzeuges 2o in die Einkerbungen 18 und 19 legen. Dieser so entstellende Teil wird dann in die Bohrung des Heftes eingeschoben, wobei sich die Rippeil 16 in die radialen Schlitze 17 leben, uni die Hülsenhälften fest zusammenzuhalten und gegen Drehung in dem Handgriff zu sichern Alsdann wird die Zwinge 22 über das Ende des Heftes geschoben, um die Hülse festzuhalten und das Ende 21 in der Einkerbung 18 abzuschließen. Darauf wird die Hülse in den Heftkörper eingedrückt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Werkzeugheft mit eingesetzterGewindeschneidvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung (2o) aus einem schraubenförmig gewickelten, im Querschnitt rechteckigen, gehärtetenDralit besteht, wobei eine Kante des Drahtquerschnittes in das Innere des durch die Windungen .gebildeten Hohlraumes (i i) hineinragt.
DER53350D 1921-06-28 1921-06-28 Werkzeugheft mit eingesetzter Gewindeschneidvorrichtung Expired DE376780C (de)

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DE376780C true DE376780C (de) 1923-06-07

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