DE375754C - Verfahren zur Bekaempfung von Ungeziefer in geschlossenen Raeumen - Google Patents

Verfahren zur Bekaempfung von Ungeziefer in geschlossenen Raeumen

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DE375754C DED39086D DED0039086D DE375754C DE 375754 C DE375754 C DE 375754C DE D39086 D DED39086 D DE D39086D DE D0039086 D DED0039086 D DE D0039086D DE 375754 C DE375754 C DE 375754C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/20Combustible or heat-generating compositions

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Description

  • Verfahren zur Bekämpfung von Ungeziefer in geschlossenen Räumen. Es ist bekannt, zur Bekämpfung von Üngeziefer in geschlossenen Räumen schweflige Säure zu benutzen, und es ist auch vorgeschlagen, solche schweflige Säure durch Verbrennen von Schwefelkohlenstoff zu erzeugen. Der Schwefelkohlenstoff enthält aber nicht genügend Schwefel, so daß man, um eine-genügende Konzentration der schwefligen Säure zu erreichen, große Mengen des gegenwärtig sehr teuren Materials verbrennen muß. Man stellt daher zum Begasen größerer Räume die schweflige Säure durch Verbrennen von festem Schwefel dar.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird zum Begasen geschlossener Räume eine Lösung von Schwefel in leicht brennbaren Stoffen, vorzugsweise SchNvefelkohlenstoff, benutzt. Diese Lösung ist leichter und im Verhältnis zu der entstehenden schwefligen Säure erheblich billiger als reiner -Schwefelkohlenstoff und hat gegenüber dem festen Schwefel den Vorzug, daß hochlodernde Flammen entstehen, welche die gebildeten Säuredämpfe auch in die oberen Teile des zu begasenden Raumes emportragen, in dem sich erfahrungsgemäß das Ungeziefer hinter Tapetenkanten und in oberen Falten der Vorhänge o. dgl. am meisten anhäuft. Es kann daher nicht vorkommen, daß die schweflige Säure, welche schwerer ist als die Luft, sich im unteren Teil des Raumes ansammelt und nicht bis in die oberen -Luftschichten hineindringt. Da man auch weniger reine schwefelhaltige Stoffe benutzen und die Lösung dann filtrieren kann, erhält man ein reineres .Verbrennungsprodukt als beim Verbrennen rohen Schwefels, und so werden schädliche Nebenwirkungen vermieden. -Beim Verbrennen einer Lösung von Schwefel in Schwefelkohlenstoff kann unter Umständen durch eine Verdampfung des Schwefelkohlenstoffes ein Teil des Schwefels wieder abgeschieden werden, und es kann sogar die Erscheinung eintreten, daß der abgeschiedene Schwefel sich nicht entzündet. Diesem Nachteil kann damit abgeholfen werden, daß der Lösung etwas Spiritus oder ähnliche weniger leicht flüchtige Bestandteile zugesetzt werden, deren Flammentemperatur höher liegt als die des Schwefelkohlenstoffes, so daß bei ihrer Verbrennung genügend Hitze entsteht, um abgeschiedenen festen Schwefel mit Sicherheit zu entzünden. Man kann auch die Schwefellösung von porösen Körpern mit großer Oberfläche, beispielsweise Bimskies, absorbieren lassen, so daß dem Schwefel viel atmosphärische Luft zugeführt wird. In allen Fällen erreicht man durch die Benutzung einer Schwefellösung, daß die schweflige Säure nicht nur bis in die oberen Teile des Raumes ernporgeführt wird, sondern daß auch eine genügende Konzentration der schwefligen Säure erreicht wird, um die Tötung der Schädlinge zu bewirken.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE z . Verfahren zur Bekämpfung von Schädlingen' in geschlossenen Räumen mit--itels. schwefliger Säure, dadurch gekennzeichnet, daß die schweflige Säure dtech Verbrennen einer Lösung von Schweif ing einem leicht brennbaren Lösungsmittel, zweckmäßig Schwefelkohlenstoff, gewQanen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, bei welechem der Schwefellösung noch eine höher siedende brennbare Flüssigkeit beigemengt wird, um sich etwa bildende Schwefelausscheidungen mit Sicherheit zu entzünden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung nach Absorption durch einen porösen Körper mit großer Oberfläche zur Entzündung gebracht wird.
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