DE375384C - Verfahren zur Herstellung von Fluoreszenzschirmen fuer roentgenologische Zwecke - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Fluoreszenzschirmen fuer roentgenologische Zwecke

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DE375384C
DE375384C DEH86493D DEH0086493D DE375384C DE 375384 C DE375384 C DE 375384C DE H86493 D DEH86493 D DE H86493D DE H0086493 D DEH0086493 D DE H0086493D DE 375384 C DE375384 C DE 375384C
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gelatin
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    • G—PHYSICS
    • G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21K—HANDLING OF PARTICLES OR IONISING RADIATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; IRRADIATION DEVICES; GAMMA RAY OR X-RAY MICROSCOPES
    • G21K4/00—Conversion screens for the conversion of the spatial distribution of X-rays or particle radiation into visible images, e.g. fluoroscopic screens

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Conversion Of X-Rays Into Visible Images (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Fluoreszenzschirmen für röntgenologische Zwecke. Die bekannten Fluoreszenzschirme für röntgenologische Zwecke werden zumeist in der Weise hergestellt, daß die unter der Einwirkung von- Röntgenstrahlen fluoreszierende Masse, z. B. Wolframkalzium, Zinksulfid, Bariumplatinzyanür, in einer Kollodium-. Zelluloid- oder Gelatinelösung suspendiert und auf eine Glasplatte ausgegossen wird. Hierbei setzt sich dann das schwere fluoreszierende Salz auf der Glasplatte ab, und es wird durch das eintrocknende Suspensionsmittel ein Träger für die fluoreszierende Substanz gebildet. Zur Erhöhung der Festigkeit des Fluoreszenzschirmes werden verschiedene Verfahren angewandt. ES wird beispielsweise die Zelluloidlösung in so reichlicher Menge verwandt, d'aß ein dicker Zeltuloidträger entsteht, oder es wird auf die Kollodiumseite des Fluoreszenzschirmes Papier in mehreren Lagen oder Karton aufgeklebt.
  • Diese Herstellungsarten haben aber erhebliche Nachteile, die bei .den mit Karton oder Papier versehenen Schirmen hauptsächlich darin liegen, daß die fertigen Fluoreszenzschirme nicht eine ebene Fläche bilden, sondern sich. besonders an den. Rändern stark werfen. Es liegt dies hauptsächlich daran, daß die Zelluloidschicht einseitig gelegen ist und somit unter dem Einfluß der Temperatur ein Verziehen des Fluoreszenzschirmes hervorruft.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß auf die Zelluloidseite des ausgegossenen und getrockneten Fluores,zenzschirmes eine weitere Folie aus Zeliuloid, Gelatine oder Kollodiwm aufgeklebt wird. Als besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, daß zwischen der Folie aus Zelluloid, Kollodium, Gelatine o. dgl. und der Rückseite des Fluoreszenzschirmes eine Papierzwischenlage angeordnet wird. Durch die geeignete Wahl der Stärke der aufzubringenden Folie aus Zelluloid o. dgl. kann leicht erreicht werden, daß der Fluoreszenzschirm vollkommen plan liegt.
  • Es kann auch in der Weise-verfahren werden, daß der Fluoreszenzschirm zunächst in bekannter Weise mit Papier oder Karton beklebt wird, und daß nachträglich diese Rückwand mit einem lackartigen Überzug vermittels einer Zelluloid, Kollodium, Gelatine o. dgl. enthaltenen Lösung versehen wird. Auch hierdurch wird der gleiche Effekt erzielt.
  • Es ergibt sich weiter der Vorteil bei diesem Verfahren, daß die Rückseite des Fluoreszenzschirnnes .durch Abwaschen leicht gereinigt werden kann. Dies ist besonders bei den Durchleuchtungsschirmen von Bedeutung, weil diese sehr oft direkt auf den Körper des Patieniten aufgelegt werden und somit eine Reinigung der Rückseite eine hygienisch notwendige Maßnahme ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Fluoreszenzschirmen für röntgenologische Zwecke, dadurch gekennzei.chn.et, d'aß der in bekannter Weise durch Ausgießen einer Suspension der fluoreszierenden Masse in Zelluloid-, Kollodium- oder Gelatinelösung hergestellte Schirm auf der Rückseite durch Aufbringen einer weiteren Schicht aus einem dem Suspensionsm.ittel ähnlichen Material, z. B. Zelluloid, Kollodium, Gelatine o. dgl., verstärkt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aufzubringende Schicht aus einer Folie aus Zelluloid, Kollodium oder Gelatine besteht und, mittels geeigneter Klebe- oder Bindemittel mit der Rückseite des Fluoreszenzschirmes verbunden wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und z. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Folie aus Zelluloid, Kollodium oder Gelatine und der Rückseite des Fluoreszenzschirmes eine Papierzwischenlage angeordnet wird. d.. Zerfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in 'bekannter eise mit Papier- oder Kartonrückwand hergestellten Fluoreszenzschirme mit einem lackartigen Überzug einer Zelluloid, Kollodlium, Gelatine o. dgl. enthaltenden Lösung versehen werden.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123776B (de) * 1959-05-23 1962-02-15 Philips Patentverwaltung Verfahren zur partiellen Bedeckung der Glaswandung elektrischer Entladungsroehren mit einer Leuchtstoffschicht und Anordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE2534105A1 (de) * 1975-01-06 1976-07-08 Dainippon Toryo Kk Verstaerkerschirm fuer die radiographie

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DE1123776B (de) * 1959-05-23 1962-02-15 Philips Patentverwaltung Verfahren zur partiellen Bedeckung der Glaswandung elektrischer Entladungsroehren mit einer Leuchtstoffschicht und Anordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens
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