DE374360C - Aufsetzbarer Reiniger fuer Elektroden von Zuendkerzen - Google Patents

Aufsetzbarer Reiniger fuer Elektroden von Zuendkerzen

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DE374360C
DE374360C DEH83307D DEH0083307D DE374360C DE 374360 C DE374360 C DE 374360C DE H83307 D DEH83307 D DE H83307D DE H0083307 D DEH0083307 D DE H0083307D DE 374360 C DE374360 C DE 374360C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T21/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture or maintenance of spark gaps or sparking plugs
    • H01T21/02Apparatus or processes specially adapted for the manufacture or maintenance of spark gaps or sparking plugs of sparking plugs
    • H01T21/04Cleaning

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Aufsetzbarer Reiniger für Elektroden von Zündkerzen. Zündkerzen für Explosionsmotoren sind bekanntlich häufig reinigungsibedivrftig, insbesondere bei :der Verwendung eines Brennstoffes minderer Oualität. Diese Reinigung -der verrußten Midkerzen erfolgte bisher in der Weise, daß die herausgeschraubte Kerze durch eine Drahtbürste o..dgl. bearbeitet wurde. Bei solchen Zündkerzen, wo die äußere Elektrode die innere Stiftelektrode ringförmig oder teilweise ringförmig umgibt, zeigt sich nun der Übelstand, daß der Zwischenraum der Elektroden bei der Reinigung entweder gar nicht oder doch nur ungenügend von dem Reinigungsmittel getroffen und gesäubert wird, wodurch die Reinigung an sich fast zwecklos ist. Erfolgt nun in üblicher Weise die .besondere Säuberung ,des Zwischenraumes mittels irgendeines beliebigen ,spitzen Gegenstandes, so ,hatte ,dies meist ein Verbiegen oder sogar Abbrechen der äußeren Elektroden zur Folge. Letzterer Fall trat besonders leicht :beim Zurechtbiegen ,der Elektrodenarme auf den richtigen Abstand ein. Ein genauer Abstand der Elektroden voneinander ist jedoch nächst der Sauberkeit derselben erfahrungsgemäß die Vorbedingung für eine gute Funkenbildung.
  • Es sind auch bereits Reiniger der vorliegenden Art bekannt, die ebenfalls außen auf die Kerze aufgesetzt werden und innen mit Bürsten versehen sind. Diese Reiniger verlangen aber ein rohrartiges 7.uführungsstück für @die Bürste, das auf das Gewindestück der Kerze aufgeschraubt wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun ein Reiniger für Zündkerzen, der diese Übelstände beseitigt, da sowohl die Reinigung der äußeren Teile als auch des Raumes zwischen ;den Elektroden gründlich und gleichzeitig und vor allen Dringen für alle Teile schonend erfolgt, so daß ein Verbiegen der äußeren Elektroden überhaupt nicht stattfindet. Dabei ist,das Reinigungsgerät sehr handlich und besitzt so kleine Abmessungen, daß es gegebenenfalls in der Tasche mitgeführt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist der neue Reiniger in Abb. i in Ansicht und in A.bb. 2 im Längsschnitt dargestellt.
  • Abb.3 zeigt den Reiniger im Gebrauch, während Abb. q. einen Querschnitt nach Linie A-B der Ahb. 3 gilbt.
  • Der Reiniger besteht aus dem kappenartigen Gehäuse i, das einen geriffelten Rand 2 und in der l@hitte ,des Bodens einen Ansatz 3 mit Innengewinde besitzt, in den ein Röhrchen q. aus Stahl oder anderem geeigneten Material eingeschraubt ist, das sich mit einem Bund 5 gegen den Ansatz 3 legt. Der außerhalb des Gehäuses i befindliche Teil des Röhrchens q. ist glatt und dient als Lehre für ,die Elektroden des Zünders 6, indem dasselbe auf die Stiftelektrode 7 geschoben wird. Die 'Materialstärke dies Röhrchens entspricht dem ;genauen Abstande der Elektroden 7 und 8 voneinander, so ,daß Ungenawig,keiten mit Hilfe der Lehre schnell und sicher berichtigt werden können. Der innerhalb ;des Gehäuses i nach innen vorspringende Teil des Röhrchens q. ist auf der Innen- und Außenseite gerawht. An einem besonderen durch Niete o. dgl. befestigten Einsatzringe g (1e:, (äehäus,es i sind in beliebiger Weise Drahtbürsten io angeordnet, die winklig gegeneinander gerichtet sind.
  • Zwecks Reinigung der verrußten Elektroden wird,das Gehäuse i über ,den Gewindezapfen i i der Kerze 6 geschoben, wobei der gerauhte Teil des Röhrchens d. in den Raum zwischen ,die Elektroden 7 und 8 eintritt, «ährend sich die Bürsten io zwischen ,den Elektroden 8 befinden (Abb. 3 und d.). Durch Drehen .des Gehäuses i mittels des geriffelten Randes 2 erfolgt nun eine gründliche Reinigung der Elektroden, die noch wirksamer wird, wenn das Gehäuse i während seiner Verdrehung außerdem noch in achs3ia.ler Richtung hin- und hergeschoben wird, wodurch eine schrauibengangartige Bewegung desselben entsteht. Diese Bewegung könnte gegebenenfalls ,durch eine besondere Feder, die zwischen Gehäuse i und den Bund der Kerze 6 geschaltet wird, noch unterstützt werden.
  • Das Röhrchen .1 ist leicht auswechselbar. Die innere Aufrauhiung desselben 'Kann wegfallen, wenn seine Unterkante nach innen abgeschärft wird, so ,daß beirr Aufschieben des Röhrchens auf die Stiftelektrode die scharfe Kante diesselben die Verunreinigung des Stiftes abschabt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aufsetzbarer Reiniger für die Elektroden von Zündkerzen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte eines kappenartigen Gehäuses (i) ein ringförmiges, aufgerauhtes, zwischen die Elektroden (7, 8) eintretendes Röhrchen (d.) und im Innern des Gehäuses (i) Drahtbürsten o. dgl. (io) angeordnet sind, die beim Aufsetzen des Reinigers auf @die Kerze zwischen die Elektroden treten und deren Reinigung in Verbindung mit dem Röhrchen (q.) durch ,das nachfolgende Ver-,drehen ,dies Gehäuses (i) bewirken.
  2. 2. Reiniger nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, ,daß das Röhrchen (.I) außerhalb des Gehäuses (i) verlängert ;und dort glatt gestaltet ist, so daß es als Lehre für ,den richtigen Elektrodenabstarvd benutzt werden kann.
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