DE3733255C2 - Schlauchfilter-Staubsammler - Google Patents
Schlauchfilter-StaubsammlerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schlauchfilter-Staubsammler
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Filterstaubsammler werden in vertikale und horizontale
Sammler unterteilt, was von der Richtung der Befestigung
und Halterung eines Schlauchfilters abhängt. Bei diesen
bekannten Sammlern wird ein Filtertuch an einer Halteein
richtung festgelegt und abgestützt, die einen Rahmenauf
bau mit einer zylindrischen Querschnittsform hat. Bei
den vertikalen Staubsammlern unterteilt eine Zellenplatte
bzw. eine Schlauchfilterhalteplatte, die am oberen Teil
eines Staubsammlergehäuses ausgebildet ist, das Gehäuse
unter Bildung einer oberen Reinluftkammer und einer unte
ren Staub enthaltenden Luftkammer. Das offene Ende des
Schlauchfilters ist hängend vertikal an einer passenden
Durchgangsöffnung, die an einer gitterartigen Position
der Zellenplatte ausgebohrt ist, gehalten. Für jede
Schlauchfilterreihe sind entweder in Längsrichtung oder
in Querrichtung Blasrohre angeordnet. Im Falle des hori
zontalen Staubsammlers ist eine passende Durchgangsöff
nung an einer vertikalen Zellenplatte ausgebildet, die
das Staubsammlergehäuse nach rechts und links unterteilt.
Der offene Endabschnitt des Schlauchfilters ist an der
Durchgangsöffnung befestigt und horizontal gehalten. Die
Blasrohre sind auf der Seite des offenen Endes des Schlauch
filters angeordnet. Der Staub in der staubenthaltenden
Luft wird gesammelt und von jeder Filterreihe abgestreift.
In diesen Fällen hat der Schlauchfilter eine zylindrische
Form an seinem Mündungsrand, wofür ein Filtertuch an ei
ner im wesentlichen zylindrischen Halteeinrichtung ange
bracht und gehalten wird, deren Hauptkörper einen gitter
artigen Rahmen mit einem Querschnitt in Form eines regel
mäßigen Achtecks hat. Dabei wird, wie in Fig. 6a gezeigt
ist, eine Vielzahl von Schlauchfiltern B in Rasterform
mit vorgegebenen Abständen A dazwischen in einem recht
eckigen oder zylindrischen Staubsammlergehäuse H ange
ordnet. Eine entsprechend strukturierte Filtereinheit ist aus
der DE 34 43 709 A1 bekannt. Diese Filtereinheit besteht aus
einer Vielzahl je aus einem Filterschlauch und einem Filter
korb aufgebauter, gruppenweise zusammengefaßter Filterelemen
te, an die eine Reinigungsvorrichtung zum periodischen Abrei
nigen der Filterelemente mittels Druckluftstößen montiert ist.
Der Abstand A zwischen den Filtern wird in Übereinstimmung
mit der Leistung und dem Durchmesser des Filtertuchs und
mit der Staubsammelfähigkeit Sowie der Staubentfernungs-Wirksamkeit
des Filterstaubsammlers eingestellt. Wenn
bei unnötig kleinem Abstand A die Filtertücher, welche
durch Eindüsen von Rücklaufreinigungsluft zum Abstreifen
des an den Filtertüchern der Schlauchfilter gesammelten
Staubs aufgebläht werden, einander berühren, werden die
Pulsation und die Druckstöße zur Oberseite des Filters
hin unterbunden- und es ist kein Fallraum für den ab
gestreiften Staub vorhanden, der dadurch nochmals von
den Filtertüchern der benachbarten Schlauchfilterreihen
absorbiert wird, wodurch der Wirkungsgrad der Staubent
fernung merklich verringert wird.
Auch wenn versucht wird, den Staubsammelwirkungsgrad ohne
Reduzierung des Staubentfernungswirkungsgrads zu verbes
sern, besteht eine Grenze für die Anzahl der Anbringung
und für den Anbringungswirkungsgrad der Schlauchfilter
in dem Staubsammlergehäuse bei einem Aufbau, bei welchem
die Halteeinrichtung zum Festlegen und Halten des Filter
tuchs eine im wesentlichen zylindrische Form hat. Ande
rerseits ist es zweckmäßig, die Filteroberfläche zu ver
größern, um den Staubsammelwirkungsgrad ohne Reduzierung
des Abstands zwischen den Schlauchfiltern zu verbessern.
Dies kann im bestimmten Ausmaß dadurch erreicht werden,
daß der Durchmesser des Staubsammlergehäuses vergrößert
wird, um sein Fassungsvermögen soweit wie möglich zu ver
größern und so die Anzahl der positionierbaren Schlauch
filter zu steigern. Dabei wird jedoch der Staubsammler
sehr groß und benötigt für seine Installierung viel Raum,
was im Widerspruch zu der Forderung nach einer Reduzie
rung der Installierungskosten und nach raumsparenden
Staubsammlern steht. Ein anderes Verfahren besteht darin,
die Oberfläche der Schlauchfilter, die an einem vorgegebe
nen Zellenfilter festzulegen sind, ohne Steigerung der
Größe des Staubsammlers und ohne Volumenänderung des
Staubsammlergehäuses zu vergrößern. Bei einer solchen
Oberflächenvergrößerung der Schlauchfilter, die von der
vorgegebenen Zellenplatte getragen werden müssen, ist
es vorteilhaft, ein Filtertuch mit einem kleinen Durch
messer anstelle eines Filtertuchs mit einem großen Durch
messer zu verwenden, da der Umfang proportional 2R ist,
während die Fläche proportional R² ist.
Wenn der Durchmesser des Filtertuchs übermäßig reduziert
wird, kann das unter Hochdruck stehende Rücklaufreini
gungsgas die Oberseite des Filtertuchs zum Zeitpunkt der
Rücklaufreinigung durch diese Luft nur sehr schwierig
erreichen, die aus der Düse des Blasrohres ausgestrahlt
wird, und zwar dann, wenn der Staub abgestreift wird.
Als Folge wird der Abstreifwirkungsgrad des am Filter
tuch gesammelten und absorbierten Staubs merklich ver
ringert.
Aus der DE 26 25 578 A1 ist ein Schlauchfilter-Staubsammler
bekannt, dessen Filterschläuche jeweils mit einem inneren
Distanzelement versehen und in hängender oder waagrechter oder
zur Horizontalen und zur Reingasseite hin geneigter Lage im
Entstaubungsraum jedes Schlauchfilters montiert sind. Die
Filterschläuche werden von außen nach innen mit Staubgas
beaufschlagt und periodisch durch Gegenstromspülung gereinigt.
Jeder Filterschlauch weist einen im wesentlichen ovalen Quer
schnitt auf, dessen kleinere Achse sich zur größeren Achse
ungefähr wie 1 : 1,5 bis 3 verhält.
Bei dem aus der DE 26 25 578 A1 bekannten Schlauchfilter-Staubsammler
beruht die Entfernung des in den Schlauchfiltern
angesammelten Staubes allein auf Trägheitskräften. Das durch
Hochdruckluft aufgeblähte Filtertuch expandiert aufgrund
seiner eigenen Trägheit anhaltend in Auswärtsrichtung, wobei
es einen Teil des auf ihm angesammelten Staubes abgibt. Mit
einer solchen Technik ist es jedoch nicht möglich, den an dem
Filtertuch haftenden Staub vollständig zu entfernen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Schlauchfilter-Staubsammler
bereitzustellen, der eine gegenüber dem Stand der
Technik verbesserte Abreinigung, d. h. eine wirksamere Staub
entfernung von den Filtertüchern ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch einen
Schlauchfilter-Staubsammler, bei welchem ein Filtertuch an
einer Halteeinrichtung angebracht und davon abgestützt wird,
die einen langgestreckten Rahmenaufbau zur Bildung eines
Schlauchfilters hat, bei welchem ferner eine große Anzahl von
schlauchfiltern an einer Zellenplatte aufgehängt ist, Blasroh
re zum Ausdüsen von Rücklaufreinigungsgas unmittelbar über den
Reihen von Filtern angeordnet sind und im Querschnitt die
einen gegenüberliegenden Seiten der Halteeinrichtung eine
Abmessung haben, die kleiner ist als die größere Abmessung der
anderen gegenüberliegenden Seiten der Halteeinrichtung, wobei
die Blasrohre die Linie der Filter mit der größeren Abmessung
rechtwinklig kreuzend angeordnet sind und der kleinste Abstand
zwischen benachbarten Seiten mit größerer Abmessung jeweils
zweier ein und demselben Blasrohr zugeordneter benachbarter
Halteeinrichtungen gleich dem kleinsten Abstand zwischen
benachbarten Seiten mit kleinerer Abmessung jeweils zweier mit
benachbarten Blasrohren verbundener benachbarter Halteein
richtungen ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Schlauchfilter-Staubsammlers
nach Anspruch 1 sind in vier Unteransprüchen angeführt.
Das Problem der Staubentfernung von den Filtertüchern wird
aerodynamisch gelöst. Die erfindungsgemäß vorgesehene Anord
nung der Schlauchfilter liefert dabei den größtmöglichen
aerodynamischen Effekt. Wenn in das erfindungsgemäße Schlauch
filter Hochdruckluft eingeblasen wird, wird das Filtertuch
nicht nur, wie bei den aus dem Stand der Technik bekannten
Vorrichtungen, expandiert, um den aufgesammelten Staub ab
zugeben. Erfindungsgemäß wird nämlich gleichzeitig mit dem
durch die Luft verursachten kurzzeitigen Aufblähen, d. h. dem
in jeweiliger Auswärtsrichtung Zueinanderbewegen, der einander
gegenüberliegenden längeren Seiten zweier mit ein und demsel
ben Blasrohr verbundener, benachbarter Schlauchfilter die Luft
zwischen den einander gegenüberliegenden längeren Seiten, die
sich zu diesem Zeitpunkt auf Atmosphärendruck befindet, da der
Staubsammelvorgang zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeführt wird,
plötzlich durch die einander gegenüberliegenden längeren
Seiten komprimiert, so daß sich die Luftgeschwindigkeit zwi
schen den einander gegenüberliegenden längeren Seiten kurzzei
tig der Schallgeschwindigkeit annähert. Gleichzeitig mit der
Annäherung der Luftgeschwindigkeit an die Schallgeschwindig
keit wird die Luft viskos, und es wird folglich eine große
Reibung zwischen dieser Luft und der Atmosphäre hervorgerufen,
so daß die Vorderflanke der schnellen Luft eine auf eine sehr
hohe Dichte komprimierte Luftwand erzeugt. Die stürmisch
drückende Luft folgt dieser Luftwand, prallt auf sie und
erzeugt folglich eine sehr große Stoßwelle. Diese Stoßwelle
läuft entgegengesetzt der Bewegungsrichtung der schnellen
Luft, stößt heftig gegen die Oberfläche des Filtertuchs und
entfernt auf diese Weise durch Wegblasen den am Filtertuch
haftenden Staub vollständig.
Die erfindungsgemäße Halteeinrichtung für den Schlauchfilter
hat einen Rahmenaufbau mit einer im wesentlichen ovalen,
ellipsenförmigen, spitzovalen oder rechteckigen Form, so daß
die Weiten der Halteeinrichtung sowohl in Längsrichtung als
auch in Querrichtung unter der Voraussetzung unterschiedlich
sind, daß das vorhandene Filtertuch mit einer großen äußeren
Umfangsfläche an der Halteeinrichtung festgelegt werden kann,
wodurch das Aufnahmevermögen an Schlauchfiltern in dem Staub
sammlergehäuse und der Aufnahmewirkungsgrad an Schlauchfiltern
drastisch verbessert werden kann. Andererseits wird der Staub
abstreifwirkungsgrad des gesammelten Staubs pro Filtertuchein
heit wesentlich verbessert, so daß das Staubsammlergehäuse
raumsparend gebaut werden kann. Schließlich sind die Blasrohre
so angeordnet, daß sie die Filterreihe, die eine größere
Abmessung der Halteeinrichtung aufweist, unter rechten Winkeln
kreuzt, so daß der Abstreifwirkungsgrad des gesammelten Staubs
zum Zeitpunkt der Rücklaufreinigung verbessert werden kann.
Anhand von Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der Erfin
dung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1(a), 1(b) und 1(c) eine Draufsicht, eine Seitenansicht
bzw. einen Längsschnitt einer ersten Ausführungsform einer
Schlauchfilterhalteeinrichtung mit im wesentlichen ovaler
Querschnittsform,
Fig. 2(a), 2(b), 2(c) eine Draufsicht, eine Seitenansicht
bzw. einen Längsschnitt einer zweiten Ausführungs
form einer Schlauchfilterhalteeinrichtung mit im
wesentlichen ellipsenförmigem Querschnitt,
Fig. 3(a), 3(b), 3(c) eine Draufsicht, eine Seitenansicht
bzw. einen Längsschnitt einer dritten Ausfüh
rungsform einer Schlauchfilterhalteeinrichtung
mit im wesentlichen spitzovalem Querschnitt,
Fig. 4(a), 4(b), 4(c) eine Draufsicht, eine Seitenansicht
bzw. einen Längsschnitt einer vierten Ausführungs
form einer Schlauchfilterhalteeinrichtung mit im
wesentlichen rechteckigem Querschnitt,
Fig. 5(a), 5(b), 5(c) die Schlauchfilterhalterung bei oberer
Anbringung, bei Aufhängung bzw. seitlicher An
bringung,
Fig. 6(a), 6(b) die Positionierung der Schlauchfilter
in einem Staubsammlergehäuse mit herkömmlicher
Anordnung der zylindrischen Schlauchfilter bzw.
erfindungsgemäßer Anordnung der ovalen Schlauch
filter,
Fig. 7(a), 7(b) die Bereiche, die das Abfallen des Staubs
im vertikalen Staubsammler verhindern im Falle
der Anordnung von herkömmlichen zylindrischen
Schlauchfiltern bzw. von erfindungsgemäßen ovalen
Schlauchfiltern,
Fig. 8(a), 8(b) in Seitenansichten die Anordnung von
herkömmlichen zylindrischen Schlauchfiltern bzw.
erfindungsgemäßen ovalen Schlauchfiltern mit
einem horizontalen Schlauchfilter,
Fig. 9(a), 9(b) die Zonen, in denen die Ansaugkraft für
den Staub im vertikalen Staubsammler niedrig
wird für einen herkömmlichen Schlauchfilter bzw.
für einen erfindungsgemäßen ovalen Schlauchfilter
und
Fig. 10(a), 10(b) die Filteränderungsmenge bei der An
bringung an der Halteeinrichtung für einen her
kömmlichen zylindrischen Filter bzw. einen erfin
dungsgemäßen ovalen Schlauchfilter.
Die in Fig. 1(a) bis 1(c) gezeigte erste Ausführungsform
einer Halteeinrichtung R mit ovaler Querschnittsform
hat einen Haltering 1 am Mündungsrand der Halteeinrichtung.
Dieser Ring 1 hat eine im wesentlichen ovale Form, wofür
ein Stab so gebogen wird, daß seine längeren Seiten 1a
parallel zueinander sind, während seine kürzeren Seiten
zu einem Halbbogen 1b gekrümmt sind. Die Weite M der Hal
teeinrichtung zwischen den gegenüberliegenden parallelen
Abschnitten 1a hat dabei eine kleinere Abmessung, während die Weite
N längs der anderen gegenüberliegenden gekrümmten paralle
len Abschnitte 1b eine größere Abmessung aufweist. An dem Haltering 1
ist ein Führungszylinder 2 befestigt. Er hat eine im we
sentlichen ovalzylindrische Form, deren längere Seiten
parallele Ebenen 2a und deren kürzere Seiten halbbogenför
mige Ebenen 2b bilden. An dem Führungszylinder 2 sind
mit ihren oberen Enden insgesamt acht langgestreckte Ver
bindungsstangen 3 befestigt. Davon befindet sich die Ver
bindungsstange 3a in der Mitte der parallelen Ebene 2a,
die Verbindungsstangen 3b und 3c auf beiden Seiten davon
in der parallelen Ebene 2a, während die Verbindungsstange
3d in der Mitte der halbbogenförmigen Ebene 2b positio
niert ist. Weiterhin sind Verstärkungsringe 4 an den Verbin
dungsstangen 3 im Abstand verteilt über deren Längsrich
tung befestigt. Der Haltering 1 hat wie jeder Verstärkungsring
4 die Form eines ovalen Rings, wofür eine Stange so
gebogen wird, daß ihre längeren Seiten parallel (4a) zu
einander sind, während ihre kürzeren Seiten, ebenso wie
der Haltering 1, halbkreisbogenförmig (4b) ausgebildet
sind.
Am unteren Ende der Verbindungsstangen ist eine Kappe 5
aufgepaßt und befestigt. Sie hat die Form eines im we
sentlichen ovalen Deckels, wobei diese Form der des Hal
terings 1, der des Führungszylinders 2 und der der Ver
stärkungsringe 4 entspricht. Somit hat die Halteeinrich
tung R als ganzes einen im wesentlichen ovalen gitterar
tigen Rahmenaufbau.
Bei der in den Fig. 2(a) bis 2(c) gezeigten zweiten Ausfüh
rungsform der Halteeinrichtung R ist ein im wesentlichen
ovaler bzw. ellipsenförmiger Rahmenaufbau vorgesehen, der in
Richtung der Hauptachse bei kleinerer Abmessung M einen größe
ren Radius und in Richtung der kleinen Achse bei größerer
Abmessung N einen kleineren Radius hat.
Der Haltering 1 und die Verstärkungsringe 4, die die Halteein
richtung R bilden, haben jeweils eine im wesentlichen ovale
Ellipsenform, wofür eine Stange derart gebogen wird, daß die
längeren Seiten eine gekrümmte Form 1a, 4a mit einem größeren
Radius und die kürzeren Seiten eine gekrümmte Form 1b, 4b mit
einem kleineren Radius haben. Der Führungszylinder 2 hat eine
im wesentlichen ovale Ellipsenform, wobei dessen längere
Seiten eine gekrümmte Ebene 2a mit einem größeren Radius und
dessen kürzere Seiten eine gekrümmte Ebene 2b mit einem klei
neren Radius beschreiben. Die Deckelform der Kappe 5 hat
ebenfalls eine im wesentlichen ovale Form bzw. Ellipsenform.
Die Verbindungsstangen 3 sind an den gleichen Stellen wie bei
der ersten Ausführungsform vorgesehen, so daß die Halteein
richtung R als ganzes einen im wesentlichen ovalen bzw. el
lipsenförmigen gitterartigen Rahmenaufbau hat.
Die dritte Ausführungsform der Halteeinrichtung R hat
eine im wesentlichen spitzovalzylindrische Form, wie sie
in den Fig. 3(a) bis 3(c) gezeigt ist. Die längeren Sei
ten mit der kleineren Abmessung M zwischen sich sind
parallel zueinander, während die kürzeren Seiten mit der
größeren Abmessung N zwischen sich bergförmig bzw. spitz
zulaufend gestaltet sind.
Der Haltering 1 und der Verstärkungsring 4, die die Halte
einrichtung R bilden, sind jeweils im wesentlichen spitz
oval-ringförmig gestaltet, wofür eine Stange derart gebo
gen wird, daß die längeren Seiten 1a, 4a parallel zueinan
der und die kürzeren Seiten 1b, 4b bergförmig bzw. spitz
winklig gebogen sind. Der Führungszylinder 2 erhält sei
ne im wesentlichen spitze ovalzylindrische Form dadurch,
daß die längeren Seiten parallele Ebenen 2a bilden, wäh
rend die kürzeren Seiten bergförmig 2b ausgebildet sind.
Die Deckelform der Kappe 5 ist ebenfalls im wesentlichen
zugespitzt ovalförmig. Die Verbindungsstangen 3 sind in
der gleichen Lagebeziehung wie bei der ersten Ausführungs
form angeordnet, so daß die Halteeinrichtung R als ganzes
eine im wesentlichen spitzoval zulaufende gitterförmige
Rahmenstruktur hat.
Die vierte Ausführungsform der Halteeinrichtung R hat
eine im wesentlichen rechteckige Prismenform, wie sie
in den Fig. 4(a) bis 4(c) gezeigt ist. Die längeren Sei
ten der Halteeinrichtung R mit der kleineren Abmessung
M bilden parallele Ebenen, während die kürzeren Seiten
mit der größeren Abmessung N ebenfalls parallele Ebe
nen bilden.
Der Haltering 1 und der Verstärkungsring 4, die die Hal
teeinrichtung R bilden, sind jeweils im wesentlichen
rechteckig-ringförmig ausgebildet, wofür ein Stab derart
gebogen wird, daß die längeren Seiten 1a, 4a zueinander
parallel und die kürzeren Seiten 1b, 4b ebenfalls parallel
sind. Der Führungszylinder 2 hat eine im wesentlichen
rechteckige Prismaform, so daß die längeren Seiten
parallele Ebenen 2a bilden, während die kürzeren Seiten
ebenfalls parallele Ebenen 2b bilden. Die Deckelform der
Kappe 5 ist wiederum im wesentlichen rechteckig. An den
Stellen, die die parallelen Ebenen 2a des Führungszylin
ders 2 in drei gleiche Abschnitte teilen, wie bei der
ersten Ausführungsform, sind insgesamt acht Verbindungs
stangen 3a, 3b, 3c und 3d angeordnet, wodurch die Halte
einrichtung R eine im wesentlichen rechteckige gitterför
mige Rahmenstruktur hat.
Bei den vorstehend beschriebenen vier Ausführungsformen
wird zunächst ein Filtertuch F mit einem vorgegebenen
Durchmesser an dem prismatischen Halter R für einen
Schlauchfilter festgelegt und abgestützt. Der offene End
abschnitt des Schlauchfilters B wird nach oben in den
Haltering 1 der Halteeinrichtung R gelegt und dann be
festigt, was anhand der Fig. 5(a) bis 5(c) erläutert
wird. Eine Zellenplatte 6 unterteilt dabei ein Gehäuse
H eines Staubsammlers in eine Reinluftkammer 7 und ei
ne staubenthaltende Luftkammer 8. Die Zellenplatte 6 ist
am oberen Teil des Staubsammlergehäuses H sich in einer
horizontalen Richtung in einem vertikalen Staubsammler
und sich in einer vertikalen Richtung im Falle eines ho
rizontalen Staubsammlers erstreckend angeordnet. An
den gitterartigen Positionen der Zellenplatte 6 ist eine
passende Durchgangsöffnung 9 gebohrt. An dem Mündungsrand
abschnitt der Durchgangsöffnung 9 ist ein Führungszylinder
10 befestigt, der eine ovale, zugespitzt ovale oder recht
eckige Form hat. An der Zellenplatte 6 ist am Umfangsrand
der Durchgangsöffnung 9 ein Befestigungsbolzen 11 vorge
sehen, weiterhin ist eine ringförmige Klemmplatte vorhan
den, die in ihrer Mitte eine ovale, gekrümmtovale oder
rechteckige Form hat, welche im wesentlichen der Form
des Paßrings 1 entspricht. Der äußere Umfangsrand der
Klemmplatte 12 ist zu der Zellenplatte 6 hin abgebogen.
Mit dem Befestigungsbolzen 11 steht eine Knopfmutter 13
in Eingriff.
Bei der in Fig. 5(a) gezeigten Ausführungsform erfolgt die
Halterung des Schlauchfilters durch Einführen an der Ober
seite. Nachdem ein oberer, nicht gezeigter Deckel des
vertikalen Staubsammlers geöffnet worden ist, wird der
Schlauchfilter B, dessen Filtertuch F an der Halteein
richtung R angebracht worden ist und davon gehalten wird,
von oben in den Führungszylinder 10 eingebracht, der die
gleiche Form wie die Halteeinrichtung R hat, wobei ihr
Hauptkörperabschnitt in die Staub enthaltende Luft 8 in
dem Staubsammlergehäuse H abgesenkt und das offene Ende
des Schlauchfilters B am Mündungsrand der Durchgangsöff
nung 9 verankert und daran gehalten wird.
Anschließend wird die Klemmplatte 12 auf die Befestigungs
bolzen 10 aufgepaßt, wonach die Knopfmutter 13 aufgesetzt
und festgelegt wird, wodurch der obere Flächenabschnitt
und der untere Flächenabschnitt des Halterings 1, um den
der offene Endabschnitt des Filtertuchs F gelegt ist,
gegeneinander gepreßt und festgelegt werden.
Bei der in Fig. 5(b) gezeigten Aufhängung wird der Schlauch
filter B von unten in den Führungszylinder 10 der Zellen
platte 6 vom unteren Abschnitt der staubenthaltenden Luft
kammer 8 des vertikalen Staubsammlers eingebracht. Die
Klemmlatte 12 wird von unten auf den Haltebolzen 11 auf
gepaßt. Anschließend wird die Knopfmutter 13 in Eingriff
gebracht und festgelegt. Dadurch werden der untere Flä
chenabschnitt und der obere Flächenabschnitt des Halte
rings 1, um den das offene Ende des Filtertuchs F gelegt
ist, zwischen die Unterseite der Zellenplatte 6 und die
Oberseite der Klemmplatte 12 gedrückt, so daß der Schlauch
filter B durch die Zellenplatte 6 aufgehängt ist.
Bei der Seitenflächeneinführung gemäß Fig. 5(c) wird der
Sackfilter B von dem Seitenabschnitt des Staubsammlerge
häuses H in die vertikale Zellenplatte 6 eingeführt, die
das Staubsammlergehäuse H in dem horizontalen Staubsamm
ler in die Reinluftkammer 7 und die Staub enthaltende Luft
kammer 8 unterteilt, und daran festgelegt und gehalten.
Der restliche Aufbau entspricht im wesentlichen der Bau
weise mit Einführung an der Oberseite.
Wenn die im wesentlichen ovalen Schlauchfilter B angren
zend aneinander mit einem vorgegebenen Abstand A zwischen
sich angeordnet sind, wie dies in Fig. 7(b) für den verti
kalen Staubsammler und in Fig. 8(b) für den horizontalen
Staubsammler gezeigt ist, werden Blasrohre 14 zum Ein
düsen von Umkehrreinigungsluft in die Schlauchfilter B
so angeordnet, daß sie die Linie der Filter, welche eine
größere Abmessung N der Schlauchfilter-Halteeinrichtung
R haben, unter rechten Winkeln kreuzen, wobei die Strahl
düsen 15 so ausgebildet sind, daß sie der Zylindermitte
des Halterings R zugewandt sind, wie dies in Fig. 5(a)
bis 5(c) gezeigt ist.
Wenn ein nicht gezeigtes Gebläse, das mit der Auslaßseite
der Reinluftkammer 7 des Schlauchfilter-Staubsammlers
verbunden ist, die saubere Luft ansaugt, wird die staub
enthaltende Luft in das Staubsammlergehäuse H aus dem
Einlaß der Staub enthaltenden Luftkammer 8 angesaugt, wo
bei der größte Teil des Staubs durch das an der Halte
einrichtung R festgelegte Filtertuch F absorbiert und
gesammelt wird.
In diesem Fall hat der Schlauchfilter B die Form, in der
er wellenartig zwischen den Verbindungsstangen 3 der Hal
teeinrichtung R aufgehängt ist, was aus Fig. 9(b) zu erse
hen ist. Der Staub wird an der Oberfläche des Schlauch
filters B absorbiert und gesammelt, während der in der
Zone, die zwischen benachbarten Filtern
ausgebildet ist und eine relativ niedrige Saugkraft aus
weist, vorhandene Staub zum Boden des Staubsaugerbehälters H fällt und
dort gesammelt wird.
Wenn die unter Luftdruck stehende Umkehrreinigungsluft
momentan in jeden Schlauchfilter B aus der Strahldüse
15 eines jeden Blasrohres eingedüst wird, das für jede
Filterreihe angeordnet ist, wirkt die Aufprallkraft auf
jeden Schlauchfilter von der Innenseite zur Außenseite
des Schlauchfilters derart, daß jeder Schlauchfilter B
eine so runde wie mögliche Gestalt annimmt und sich mo
mentan zu der im wesentlichen ovalen Form aufbläht. Da
bei wird der vom Schlauchfilter B gesammelte Staub ab
gestreift. Da die Stoßkraft aufgrund der Umkehrreinigungs
luft pulsierend und stoßwellenförmig zur Oberseite jedes
Schlauchfilters B fortschreitet, wird der von dem Schlauch
filter B gesammelte Staub abgestreift und fällt auf den
Boden des Gehäuses H.
Auf diese Weise kann die Leistung des Staubsammlers ver
bessert werden, da der Staubsammelvorgang und der Staub
entfernungsvorgang in der beschriebenen Weise wiederholt
werden können.
Im folgenden wird die Wirkung des Schlauchfilters der
ersten Ausführungsform, bei welcher das Filtertuch an
einer im wesentlichen ovalen Halteeinrichtung festgelegt
ist und daran gehalten wird, als typische Ausführungsform
der Erfindung im Vergleich mit der Wirkung des herkömm
lichen Schlauchfilters beschrieben, bei welchem das Fil
tertuch an der im wesentlichen zylindrischen Halteeinrich
tung festgelegt ist und davon gehalten wird.
- (1) Der Aufnahmewirkungsgrad der Schlauchfilter, die eine
gleiche äußere Umfangslänge in dem Staubsammlergehäuse
haben, und die Anzahl der aufgenommenen Schlauchfilter
kann, wie in Fig. 6(b) gezeigt ist, drastisch erhöht wer
den.
Die Filtrationsgeschwindigkeit und die durch das Filter tuch in dem Filterstaubsammler hindurchgehende Luftmenge werden durch die Anzahl der Anordnung von Filtertüchern in dem Staubsammlergehäuse festgelegt. Verglichen mit der zylindrischen Halteeinrichtung kann die ovale Halte einrichtung die Querschnittsfläche und das Volumen verrin gern. Deshalb kann die Anzahl der Anordnung von Filter tüchern in dem Staubsammlergehäuse proportional zur Ver ringerung des Volumens gesteigert werden. Wenn beispiels weise die Querschnittsfläche eines Filtertuchs auf die Hälfte reduziert werden kann, kann die Aufnahmeanzahl der Filtertücher verdoppelt werden. Dementsprechend kön nen der Staubsammelwirkungsgrad und der Staubentfernungs wirkungsgrad drastisch verbessert werden. - (2) Aus dem oben beschriebenen Grund kann, wenn der Staub sammelwirkungsgrad und der Staubentfernungswirkungsgrad auf im wesentlichen das gleiche Niveau wie beim herkömm lichen Staubsammler eingestellt sind, die Größe des Staub sammlergehäuses raumsparender ausgeführt werden. Gleich zeitig können die Installierungskosten reduziert und der Installationsraum ebenfalls verringert werden.
- (3) Ferner kann die erforderliche Menge an Rücklaufrei nigungsluft zum Zeitpunkt des Rücklaufreinigungsvorgangs proportional zur Verringerung des Volumens pro Filter tucheinheit verringert werden, so daß die laufenden Ko sten des Schlauchfilter-Staubsammlers drastisch reduziert werden können.
- (4) Verglichen mit dem Fall, bei welchem die Filtertücher an den zylindrischen Halteeinrichtungen in allen Richtungen mit vorgegebenen Abständen angeordnet sind, läßt sich die Zone X₂, welche eine niedrigere Ansaugkraft hat, was in Fig. 9(b) gezeigt ist, d. h. lassen sich die Abschnitte, die gleiche Ansaugkraft haben, leichter in der bandartigen Form ausbilden, wenn die Filtertücher in der gitterartigen Form auf den ovalen Halteeinrichtungen angeordnet sind. Dementsprechend wird der Staub durch den Einfluß der Ab lösungskraft an den benachbarten Schlauchfiltern nicht beeinträchtigt und kann frei nach unten fallen. Das heißt mit anderen Worten, daß die Zone für den freien Fall unter der Schwebegeschwindigkeit des Staubs in dem Fall größer wird, in welchem die ovalen Halteeinrichtungen vorgese hen sind, als in dem Fall, wo zylindrische Halteeinrich tungen angeordnet werden, so daß der Staubsammelwirkungs grad merklich verbessert werden kann. Die Symbole X₁ und X₂ in den Fig. 9(a) und 9(b) stellen die Zonen dar, in denen die Saugkraft niedrig ist und X₁ und X₂ der Beziehung X₁<X₂ genügen.
- (5) Im folgenden wird der Abstreifwirkungsgrad für den
Staub gemäß der Erfindung und nach dem Stand der Technik
verglichen. In beiden Fällen ist das Filtertuch an der
Halteeinrichtung befestigt. Wenn die Schlauchfilter in
der zylindrischen Form und in der ovalen Form den Staub
sammeln, absorbieren sie den Staub, während sie von den
benachbarten Haltestangen abgestützt sind und sich auf
grund der Saugkraft indem nach innen ausgesparten Zustand
befinden. Wenn die Hochdruck-Umkehrreinigungsluft einge
düst wird, blähen sie sich stark zu der runden Form auf
grund des hohen Drucks der Umkehrreinigungsluft auf. Der
Staubabstreifeffekt wird zu diesem Zeitpunkt von der Größe
der Änderung der Filterform bestimmt. Wie in Fig. 10(b)
gezeigt ist, kann die Änderungsquantität der Filtertuch
form in Auswärtsrichtung bei dem ovalen Filter größer
als bei dem runden Filter gemacht werden. Außerdem werden
Pulsation und Druckstoß in Längsrichtung bei ersterer
Form komplizierter als bei der letzteren. Deshalb kann
der Abstreifwirkungsgrad extrem verbessert werden.
Die Symbole S₁ und S₂ in Fig. 10(a) und 10(b) stellen die Änderungsmenge des Filtertuchs dar und genügen der Beziehung S₁<S₂. - (6) Wenn eine der Reihen von Schlauchfiltern B auf einen Staubsammelzustand (negativer Druck) eingestellt ist, während der andere auf den Umkehrreinigungszustand (posi tiver Druck) eingestellt ist, ist es weitaus wahrschein licher, daß der einmal abgestreifte Staub im Falle von Fig. 7(a) als im Falle von Fig. 7(b) wieder absorbiert wird. In den Zeichnungen stellen die Symbole Y₁ und Y₂ die An saugzonen dar, die das nach unten fallen des Staubs beein trächtigen. Sie genügen der Beziehung Y₁<Y₂.
- (7) Die herkömmliche zylindrische Halteeinrichtung kann
für den vertikalen Staubsammler verwendet werden, bei
welchem die Schlauchfilter vertikal gehalten sind. Im
Fall des horizontalen Staubsammlers, bei welchem die Staub
filter horizontal in Querrichtung abgestützt sind, ver
bleibt jedoch eine größere Staubmenge im oberen
Halbabschnitt der Schlauchfilter, was in Fig. 8(a) ge
zeigt ist. Wenn jedoch die Halteeinrichtungen eine ovale
Form haben und vertikal mit ihren Halteabschnitten mit
kleiner Weite geschichtet sind, können die Schlauchfilter
wirksam in dem horizontalen Staubsammler angeordnet wer
den, wie dies in Fig. 8(b) gezeigt ist, wobei die Menge
des abgelegten Staubes zum Zeitpunkt des Abstreifens extrem
kleiner als im Fall zylindrischer Schlauchfilter ist.
Die Symbole V₁ und V₂ in diesen Figuren stellen die Menge des abgeschiedenen Staubs dar. Sie genügen der Beziehung V₁<V₂. - (8) Da der an dem herkömmlichen zylindrischen Halter fest gelegte Schlauchfilter als solcher für die Halteeinrich tung gemäß der Erfindung benutzbar ist, ist die Erfindung äußerst wirtschaftlich.
- (9) Die Blasrohre sind so angeordnet, daß sie die Filter
reihen, welche eine größere Halteeinrichtungsabmessung
haben, unter rechten Winkeln kreuzen. Wenn die Umkehrrei
nigungsluft eingestrahlt wird, machen somit die Aufprall
kraft und die Stoßwelle den Schlauchfilter soweit wie
möglich rund und blähen insbesondere an den Seiten mit
der kleineren Einrichtungsabmessung stark auf, so daß
die benachbarten Filtertücher einen Zustand erreichen,
indem sie gegeneinander schlagen. Deshalb ist der Abstreif
wirkungsgrad aufgrund der Formänderung des Filtertuchs
sehr stark.
Wenn die Blasrohre so angeordnet sind, daß sie die Fil terreihen mit der kleineren Abmessung unter rechten Winkeln kreuzen, wird andererseits der Staub, der einmal zum Zeitpunkt der Umkehrreinigung abgestreift worden ist, wieder von den benachbarten Filtersackreihen absorbiert, ehe er nach unten fällt, so daß der Abstreifwirkungsgrad geringer als bei der Erfindung ist.
Claims (5)
1. Schlauchfilter-Staubsammler, bei welchem ein Filtertuch
(F) an einer Halteeinrichtung (R) angebracht und davon
abgestützt wird, die einen langgestreckten Rahmenaufbau
zur Bildung eines Schlauchfilters hat, bei welchem ferner
eine große Anzahl von Schlauchfiltern (B) an einer Zellen
platte (6) aufgehängt ist, Blasrohre (14) zum Ausdüsen von
Rücklaufreinigungsgas unmittelbar über den Reihen von
Filtern angeordnet sind und im Querschnitt die einen
gegenüberliegenden Seiten der Halteeinrichtung (R) eine
Abmessung (M) haben, die kleiner ist als die größere
Abmessung der anderen gegenüberliegenden Seiten der Hal
teeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Blasrohre (14) die Linie der Filter mit der größeren Abmessung (N) rechtwinklig kreuzend angeordnet sind und
- - der kleinste Abstand (A) zwischen benachbarten Seiten mit größerer Abmessung (N) jeweils zweier ein und dem selben Blasrohr (14) zugeordneter benachbarter Halteein richtungen (R) gleich dem kleinsten Abstand (A) zwischen benachbarten Seiten mit kleinerer Abmessung (M) jeweils zweier mit benachbarten Blasrohren (14) verbundener benachbarter Halteeinrichtungen (R) ist.
2. Schlauchfilter-Staubsammler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (R) eine im
wesentlichen ovale Querschnittsform hat, wobei die einen
gegenüberliegenden Seiten der Halteeinrichtung (R) mit der
kleineren Abmessung (M) parallele Ebenen (1a, 2a, 4a)
bilden, während die anderen gegenüberliegenden Seiten mit
der größeren Abmessung (N) gekrümmte Ebenen (1b, 2b, 4b)
bilden.
3. Schlauchfilter-Staubsammler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (R) eine im
wesentlichen ellipsenförmige Querschnittsform hat, wobei
die einen gegenüberliegenden Seiten der Halteeinrichtung
(R) mit der kleineren Abmessung (M) gekrümmte Ebenen (1a,
2a, 4a) mit einem relativ großen Radius bilden, während
die gegenüberliegenden Seiten mit der größeren Abmessung
(N) gekrümmte Ebenen (1b, 2b, 4b) mit einem relativ klei
nen Radius bilden.
4. Schlauchfilter-Staubsammler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (R) eine im
wesentlichen spitzovale Querschnittsform hat, wobei die
einen gegenüberliegenden Seiten der Halteeinrichtung (R)
mit der kleineren Abmessung (M) parallele Ebenen (1a, 2a,
4a) bilden, während die anderen gegenüberliegenden Seiten
mit der größeren Abmessung (N) bergförmig ausgebildet sind
(Fig. 3a).
5. Schlauchfilter-Staubsammler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (R) eine im
wesentlichen rechteckige Querschnittsform hat, wobei die
einen gegenüberliegenden Seiten der Halteeinrichtung (R)
mit der kleineren Abmessung (M) parallele Ebenen (1a, 2a,
4a) mit relativ großer Breite sind, während die anderen
gegenüberliegenden Seiten mit größerer Abmessung (N)
parallele Ebenen (1b, 2b, 4b) mit einer relativ kleinen
Breite sind.
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