DE373274C - Verfahren zur Herstellung von Pfeilverzahnungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PfeilverzahnungenInfo
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- DE373274C DE373274C DEK73930D DEK0073930D DE373274C DE 373274 C DE373274 C DE 373274C DE K73930 D DEK73930 D DE K73930D DE K0073930 D DEK0073930 D DE K0073930D DE 373274 C DE373274 C DE 373274C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F7/00—Making herringbone gear teeth
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gears, Cams (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Pfeilverzahnungen, deren Zaihnflanken
nach dem Abwälzverfahren erzeugt werden'. Bekannt ist es, bei der Herstellung
von Zahnrädern mit solchen Verzahnungen in den noch unverzahnten Mantel des Werkstückes
in der Mitte eine Ringnut von rechteckigem Querschnitt einzuschneiden, deren Tiefe gleich der vollen Höhe der zu erzeugenden
Zahne ist. Beim Eingriff zweier Verzahnungen mit solcher Ringnut bleibt stets ein
Teil der ' Radibreite unausgenutzt. Bei dem den Gegenstand der 'Erfindung bildenden Herstellungsverfahren
wird dagegen in den Mantel des Werkstückes in der Mitte eine Ringnut
von V-förmigem Querschnitt eingeschnitten, deren Tiefe nur einen Bruchteil der
Höhe der zu erzeugenden Zähne 'beträgt.
Hieraus ergibt sich der Vorteil einer erhöhten Festigkeit der Zähne und einer möglichst
vollständigen Ausnutzung der Gesamtbreite der Verzahnung für den Eingriff.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel· der Erfindung in der Anwendung auf
Stirnradverzahnungen erläutert, und zwar veranschaulichen Abb. 1 und 2 das zur Herstellung
der Verzahnung benutzte Abwälzverfahren, während Abb. 3 in kleinerem Maßstäbe
eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht eines nach diesem Verfahren hergestellten
Stirnrades zeigt.
Bei der Herstellung von Stirnradverzahnunigen nach dem Abwälzverfahren kann man
sich bekanntlich vorstellen·, daß das Werkstück auf einer Zahnstange abrollt, deren
Zaihnflanken von den Schneidkanten eines
*) Von dem Patentsucher ist als Erfinder angegeben worden:
Otto v. Eberhard in Essen-Bredeney.
Fräsers bestrichen werden. Diese gedachte Zahnstange ist in Abb. ι in Oberansicht und
in Abb. 2 im Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. 1 dargestellt. Jeder Zahn der Zahnstange besteht
aus zwei pfeilartig gegeneinander geneigten Zahnhälften A und A1 (Abb. 1), die
von ebenen Zahnflanken begrenzt werden. Die Zahnflanken, die auf der Innenseite der die
Pfeilspitze bildenden Zahnhälften liegen, also (von der Zahnlücke aus betrachtet) einen
Winkel einschließen, der kleiner ist als i8o°, sind mit a2 bezeichnet, während die Zahnflanken,
die auf der Außenseite der die Pfeilspitze bildenden Zahnhälften liegen, also (von
der Zahnlücke aus betrachtet) einen Winkel einschließen, der größer ist als i8o°, mit a?
bezeichnet sind. Jede der vier Zahnflanken der beiden Hälften A und A1 eines bestimmten
Zahnes A, A1 wird entweder für sich allein ao oder gleichzeitig mit der anderen Zahnflanke
der gleichen Zahnhälfte von einem in Abb. 2 schaubildlich dargestellten Fräser B bestrichen,
der in an sich bekannter Weise um seine zur Zahnflanke senkrechte Mittelachse drehbar
ist und (in Abb. 2 gestrichelt angedeutete) Sdhneidzähne besitzt, deren Schneidkanten
in seiner ebenen, zur Drehachse senkrechten Stirnfläche b1 liegen. Der Vorschub des Fräsers
erfolgt in der durch die Pfeile χ bezeichneten Längsrichtung der Zahnflanken von
außen nach der Mitte zu. Am Ende des Vorschubes schneidet bei der Bestreichung
der Zahnflanken a2 der die Stirnfläche b1
des Fräsers begrenzende Kreis b2 (Abb. 1) die Scheitelkante 3, 4, in der sich die
Flächen α2 schneiden, in einem Punkte 5, der etwa in der Mitte der Kante 3, 4
liegt, so daß sich die Breite des vom Fräser bestrichenen, in Abb. 1 durch Schraffur hervorgehobenen
Teiles der Zahnflanken a2 in der Nähe des Scheitels verringert und mithin ein
kleiner Teil der Zahnflanken unbestrichen bleibt. Auch bei der Bestreichung der Zahnflanken
a3 wird der Fräser nur so weit nadh innen geführt, daß noch ein Teil der Zahnflanken
unbestrichen bleibt. Der bestrichene Teil der Flächen as ist in Abb. 1 ebenfalls
schraffiert und bildet ebenso wie der schraffierte Teil der Flächen α2 eine Erzeugungsfläche
der Verzahnung. Die Lage des Punktes 8, in dem am Ende des Vorschubes der Kreis b2 die im Scheitel liegende Schnittkante
6, 7 der Flächen as schneidet, wird zweckmäßig so gewählt, daß dieser Punkt
ebenso wie der Punkt 5 etwa in der Mitte der Kante liegt.
Bei der Bearbeitung des Werkstückes C ■ (Abb. 3) verringert sich entsprechend der nach
der Mitte hin abnehmenden Breite der Erzeugungsflächen in der Nähe des Scheitels die
Tiefe der Zahnlücken, so daß in jeder Zahnlücke in der Nähe des Scheitels eine etwa bis
zur halben Höhe der Zähne reichende Rippe c1 (Abb. 3) entsteht. Damit beim Eingriff
zweier nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten Zahnräder für die in den Zahnlücken
befindlichen Rippen c1 der erforderliche
freie Raum geschaffen wird, wird der Radkörper C im Scheitel mit einer Ringnut c"
von einem dem Querschnitt der Rippen c1 entsprechenden V-förmigen Profil versehen.
Das Ausdrehen der Ringnut c° erfolgt zweckmäßig schon vor dem Fräsen der Zähne, damit
der Fräser beim Bestreichen der Zahnflanken as in seine innere Grenzstellung, in
der er über die Scheitelkante 6, 8, 7 hinaus auf der Innenseite der Pfeilzähne des Werkstückes
C in die Ringnut hineinragt, frei auslaufen kann.
Da bei den nach dem beschriebenen Verfahren erzeugten Verzahnungen die Zahnwurzel
nach dem Scheitel hin ansteigt und sich gleichzeitig die Zahnhöhe nach der Mitte zu
vermindert, so besitzt die Verzahnung eine hohe Festigkeit. Zugleich ist auch die Gesamtbreite
der Verzahnung", da der Eingriff bis zum Scheitel reicht, möglichst vollständig
ausgenutzt.
Das beschriebene Verfahren zur Herstellung von Pfeilverzahnungen ist selbstverständlich
nicht nur für Stirnräder, sondern auch für Kegelräder verwendbar, bei deren Herstellung an die Stelle der gedachten Erzeugungszahnstange
in bekannter Weise ein Plankegelrad tritt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zur Herstellung von Pfeilverzahnungen mit unversetzten Verzahnungshälften, deren Zahnflanken nach dem Ab- wälzverfahren erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in den Mantel des Werkstückes in der Mitte eine Ringnut (c2) von V-förmigem Profil eingeschnitten wird, deren Tiefe nur einen Bruchteil der Höhe der zu erzeugenden Zähne beträgt, und die Erzeugungsflächen (ar und ar'\ in an sich bekannter Weise von einem Fräser, dessen Söhneidkanten in einer zur Drehachse des Fräsers senkrechten Ebene liegen, nur so weit bestrichen werden, daß in der Mitte jeder Zahnlücke eine gleichmäßig von beiden Seiten bis zur Tiefe der Ringnut ansteigende Rippe entsteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK73930D DE373274C (de) | 1920-07-29 | 1920-07-29 | Verfahren zur Herstellung von Pfeilverzahnungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK73930D DE373274C (de) | 1920-07-29 | 1920-07-29 | Verfahren zur Herstellung von Pfeilverzahnungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE373274C true DE373274C (de) | 1923-04-10 |
Family
ID=7232393
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK73930D Expired DE373274C (de) | 1920-07-29 | 1920-07-29 | Verfahren zur Herstellung von Pfeilverzahnungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE373274C (de) |
-
1920
- 1920-07-29 DE DEK73930D patent/DE373274C/de not_active Expired
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