DE3720186C2 - Verfahren für eine rechnergesteuerte Vermittlungseinrichtung, insbesondere für eine sogenannte KEY-Fernsprechvermittlungseinrichtung - Google Patents

Verfahren für eine rechnergesteuerte Vermittlungseinrichtung, insbesondere für eine sogenannte KEY-Fernsprechvermittlungseinrichtung

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren für eine rechnergesteuerte Vermittlungseinrichtung, insbesondere für eine sogenannte KEY-Fernsprechvermittlungseinrichtung mit einer Koppeleinrich­ tung, über die - beeinflußt durch die Steuerrechnereinheit - die einzelnen Teilnehmerendeinrichtungen jeweils untereinander oder mit einer externen Leitung verbindbar sind wobei neben der zwischen den Endeinrichtungen und der Vermittlungseinrichtung schaltbaren Nutzverbindung eine von der Koppeleinrichtung unabhängige Steuerverbindung schaltbar ist über die bei der Betätigung von Tasten wie Namens- oder Leitungstasten Meldungen übertragen werden und mit der Betätigung einer solchen Taste unmittelbar die Verbindungsherstellung zu der ihr zugeordneten Teilnehmerendeinrichtung oder eine Belegung der ihr zugeordneten externen Leitung eingeleitet wird und wobei aufgrund einer in der Gegenrichtung übertragenen Information der Frei- bzw. Belegt­ zustand der jeweils einer Namenstaste zugeordneten Endeinrich­ tung bzw. der einer Leitungstaste zugeordneten externen Leitung zur Anzeige gebracht wird.
Die für den Anschluß der Endeinrichtung an die Vermittlungs­ einrichtung vorgesehene Nutzverbindung und die davon getrennte Steuerverbindung kann als Nutzkanal bzw. als Steuerkanal physikalisch auf dem gleichen Übertragungsmedium getrennt durch unterschiedliche Zeitlagen realisiert sein. Dies gilt beispiels­ weise für ein ISDN-Kommunikationssystem bei dem diese genannten Kanäle nur logisch voneinander getrennt sind und als Über­ tragungsmedien die Zweidrahtteilnehmeranschlußleitung dient. Diese genannten Verbindungsmöglichkeiten können auch jeweils durch ein voneinander unabängiges Adernpaar realisiert sein. Dies ist beispielsweise bei den sogenannten KEY-Vermittlungs­ einrichtungen der Fall, bei denen die einzelnen Endeinrichtungen sternförmig über derartige vieradrige Anschlußleitungen mit der zentralen Einrichtung verbunden sind. Diese Endeinrichtungen weisen bei einem solchen modernen, rechnergesteuerten Vermitt­ lungssystem neben der normalen Wähltastatur weitere leitungs- bzw. teilnehmerindividuelle Tasten auf, durch deren Betätigung unmittelbar eine Belegung der betreffenden Leitung, insbesondere der externen Leitungen und die Verbindungsherstellung zu den internen Teilnehmern erfolgt. Weiterhin wird an jeder Endein­ richtung der vermittlungstechnische Zustand aller übrigen End­ einrichtungen und der einzelnen externen Leitungen angezeigt. Die für die genannten Merkmale notwendige Signalisierung kann beispielsweise durch eine Spannungsabsenkung auf der Seite der zentralen Einrichtung und durch eine Stromabsenkung auf der Seite der jeweiligen Endeinrichtung erfolgen.
Der Einsatz einer Steuerrechnereinheit, die mit einem ent­ sprechenden Speichersystem zusammenarbeitet, ermöglicht in einem solch modern konzipierten Vermittlungssystem eine Reihe von Leistungsmerkmalen. Die für die einzelnen Endeinrichtungen vor­ gesehenen einzelnen unterschiedlichen Leistungsmerkmale oder die systemspezifischen Leistungsmerkmale sind im sogenannten Kundendatenspeicherbereich des Speichersystems abgelegt. Solche Leistungsmerkmale können über ein für derartige Aufgaben vor­ bestimmte Teilnehmerendeinrichtung oder über ein Betriebs­ terminal geändert oder neu eingegeben werden. So kann u. a. das Leistungsmerkmal "Rufweiterleitung" eingerichtet werden, wodurch in denjenigen Fällen, in denen eine Anrufsignalisierung nach Ablauf einer bestimmten Anzahl von Rufzyklen nicht zu einer Gesprächsverbindung führt, der Ruf automatisch an eine andere vorab festgelegte Teilnehmerendeinrichtung weitergeleitet wird. Die Möglichkeit einer derartigen Rufweiterleitung kann auch nur für bestimmte Teilnehmer vorgesehen sein. Es wird damit sichergestellt, daß ein Anrufender mit großer Wahrscheinlichkeit einen Gesprächspartner erreicht. Bei Ver­ mittlungseinrichtungen, in denen ankommende externe Anrufe nur eine vorbestimmte Teilnehmerstelle erreichen können, kann eine Rufweiterleitung einprogrammiert sein, falls sich der betreffende Teilnehmer nicht meldet. Diese Rufweiterleitung kann entweder nur zu einer vorbestimmten anderen Teilnehmer­ stelle erfolgen oder es können nacheinander mehrere vorbe­ stimmte Teilnehmerstellen gerufen werden. Dies erfolgt dann innerhalb dieser Gruppe solange, bis eine Gesprächsverbindung zustande kommt.
Die Möglichkeit einer Rufumleitung zu einer Teilnehmerstelle einer bestimmten Teilnehmergruppe mittels eines Tastendruckes ist beispielsweise durch die DE 28 57 138 C1 bekannt. Bei ei­ ner solchen tastengesteuerten Vermittlungsanlage ist es je­ doch nicht möglich, während eines Rufzustandes diesen Ruf zu einer Teilnehmerstelle anhand der vorliegenden Information über deren Gesprächszustand aktiv weiterzuleiten.
Durch die EP 02 16 381 A2 ist es bekannt, für einen Teilneh­ mer die Möglichkeit vorzusehen, daß er während einer Ge­ sprächsverbindung einen weiteren für ihn bestimmten Anruf zu einer anderen Teilnehmerendeinrichtung weiterleitet. Dies erfolgt aufgrund einer bestimmten vorgeschriebenen Prozedur. Es liegt ihm in diesem Fall keine Information darüber vor, ob die Teilnehmerendeinrichtung, zu der er den Anruf weiter­ leitet, frei oder besetzt ist.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, in denjenigen Fällen, in denen ein Teilnehmer, der einen Ruf erhält und trotz Anwesen­ heit das Gespräch aus bestimmten Gründen nicht annehmen will, die Möglichkeit erhält, dem Anrufenden einen Gesprächspartner anzubieten.
Dies wird dadurch erreicht, daß bei einer während eines an­ stehenden Rufsignals an der betreffenden Endeinrichtung erfolgenden Betätigung einer als frei gekennzeichneten Namens­ taste bzw. Leitungstaste aufgrund der dabei über die Steuer­ verbindung übertragenen und von der Steuerrechnereinheit bewerteten Meldungen die dem Prozeß der Rufweiterleitung zu einem damit feststehenden Ziel entsprechenden Steuerungs- und Bearbeitungsprozeduren aufgerufen werden.
Es kann also erfindungsgemäß unabhängig davon, ob für diese betreffende Endeinrichtung die Rufweiterleitung programmiert ist, in jedem Fall grundsätzlich bei einer internen oder bei einem ankommenden externen Anruf dieser zu einer anderen Teil­ nehmerendeinrichtung weitergereicht werden. Ist bereits z. B. für externe Anrufe grundsätzlich eine Rufweiterleitung bei Nichtzustandekommen einer Gesprächsverbindung mit einer für solche Anrufe ausschließlich vorgesehenen Teilnehmerstelle ein­ programmiert, so können erfindungsgemäß bei der Tastenbetätigung während des anstehenden Rufsignals die dieser ursprünglich vorgesehenen Rufweiterleitung zugrundeliegenden Funktionsabläufe aktiviert werden.
Es kann auch gemäß einer Weiterleitung durch eine entsprechende Programmierung festgelegt sein, daß das Ziel der bei der Be­ tätigung einer als frei gekennzeichneten Namens- oder Lei­ tungstaste während des anstehenden Rufes ausgelösten Rufweiter­ leitung die dieser Namenstaste jeweils zugeordnete Endeinrichtung ist.
Eine Weiterbildung sieht vor, daß gleichzeitig die Verbindung zu der der betätigten Taste zugeordneten Endeinrichtung bzw. zu der externen Leitung nach dem unmittelbar darauffolgenden Ab­ heben des Handapparates oder durch das Auslösen einer dem Abheben entsprechenden Funktion hergestellt wird. In einem solchen Fall hat also die im Rufzustand erfolgende Betätigung der Taste eine Mehrfachfunktion zur Folge. Neben der Weiter­ leitung des Rufes an die durch das jeweils maßgebende Programm vorgegebenen anderen Teilnehmerstelle wird zugleich die dieser Taste ursprünglich zugeordnete Funktion der Verbindungsher­ stellung erfüllt.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachstehend anhand einer Figur erläutert.
Die Figur zeigt im Blockschaltbild einige Funktionseinheiten einer Vermittlungseinrichtung VE, an die Teilnehmerendeinrich­ tungen T0-Tn sternförmig angeschlossen sind. Die Sprachüber­ tragung soll im Ausführungsbeispiel auf analoge Weise erfolgen. Für den Anschluß der Endeinrichtung wird eine vieradrige An­ schlußleitung verwendet, die aus dem Sprechadernpaar a/b und einem Signalisierungsadernpaar c/d besteht. Bei einem aus­ schließlich digitalen Vermittlungssystem wären die Steuerver­ bindung und die für die Übertragung der Sprachinformationen vorgesehene Nutzverbindung auf einer zweiadrigen Anschluß­ leitung realisierbar, wobei dann mindestens ein Nutzkanal und ein Steuerkanal je Endeinrichtung durch eine bestimmte Zeit­ lage festgelegt werden könnte. Zur im wesentlichen prozeduralen Anpassung werden die Teilnehmerendeinrichtungen T0-Tn über eine Anschalteeinheit AT, die auch die Rufanschaltung beinhaltet mit der elektronischen Koppeleinrichtung KN verbunden. Diese Anschaltung an die Koppeleinrichtung KN erfolgt für die zu einer öffentlichen Vermittlungsstelle OF oder zu einem privaten Netz führenden Leitungen L über die Anschalteeinheit AL. Die Steuerungsaufgaben des Systems übernimmt die zentrale Steuer­ rechnereinheit ZSt, die über einen Systembus SB mit einer Speichereinheit SE, den genannten Anschalteeinheiten AT bzw. AL und den weiteren Systemkomponenten, wie beispielsweise der Koppeleinrichtung KN, einer für die Bildung der Mehrfrequenzcode- Zeichen dienenden Einheit MZ und einer für die Erzeugung der Hörtöne zuständigen Einheit HZ gekoppelt ist. Die Aufgaben der zentralen Steuerung ZSt sind im Ausführungsbeispiel auf zwei Prozessoren verteilt. Der Prozessor ZP soll beispielsweise der vermittlungstechnischen Steuerung dienen und durch den Prozessor DP soll unter Einschaltung der einen Sendeteil S und einen Empfangsteil E enthaltenden Verarbeitungseinheit Ve die Signalisierungsbearbeitung erfolgen. Eine solche Verarbeitungs­ einheit Ve ist jedem Signalisierungsadernpaar c/d zugeordnet.
Über die Signaladern c/d wird in der Regel eine wechselseitige Informationsübertragung zwischen einer Endeinrichtung und der zentralen Steuerrechnereinheit ZSt vorgenommen. Es können beispielsweise die von der Vermittlungseinrichtung VE zu einer Endeinrichtung T0-T1 übertragenen Informationen durch eine binäre Spannungsmodulation und die in der Gegenrichtung zu übertragenen Informationen durch eine binäre Strommodulation übermittelt werden. Durch die zuletztgenannte Übertragungsart kann beispielsweise die an der jeweiligen Endeinrichtung vorge­ nommene Betätigung einzelner Tasten signalisiert werden. Wie dies für die Endeinrichtung T1 angedeutet ist, können im Tasten­ satz Ts neben den Zifferntasten Tw der vorhandenen Wähltastatur weitere Tasten Tf vorhanden sein. Diese Tasten können beispiels­ weise Funktionstasten, Leitungstasten und Namenstasten dar­ stellen. Bei sogenannten KEY-Vermittlungseinrichtungen kann durch die Betätigung einer solchen Namenstaste unmittelbar eine Verbindung zu der dieser Taste fest zugeordneten Endein­ richtung durch die Betätigung einer Leitungstaste die Belegung der dieser Taste zugeordneten externen Leitung Le erfolgen. Die Signalisierung der Tastenbetätigung soll im Aus­ führungsbeispiel durch die Einheit IR in Verbindung mit der in einer jeden Endeinrichtung vorhandenen Steuereinheit Pe vorgenommen werden. Wie später noch beschrieben wird hat die Betätigung einer solchen Namens- bzw. Leitungstaste im Ruf­ zustand der jeweiligen Endeinrichtung noch weitere Funktions­ abläufe zur Folge. Die für die Endeinrichtung T1 gezeigte Funktionskomponente UD registriert im Zusammenwirken mit der Steuereinheit Pe die in der Gegenrichtung aufgrund der hierfür vorgesehenen Spannungsmodulation übertragenen Informationen. Diese Informationen können beispielsweise zur Ansteuerung der durch die Einheit LF angedeuteten Anzeigeelementen führen. Durch derartige Anzeigeelemente, die beispielsweise durch Leuchtdioden realisiert sind kann der vermittlungstechnische Zustand aller übrigen Endeinrichtungen angezeigt werden. Über das jeweilige a/b Adernpaar werden die Sprachinformationen übertragen. Mit diesen Sprechadern ist die Sprechschaltung Sp verbunden. Sie dient im Zusammenhang mit dem Handapparat HA der Verarbeitung der im Ausführungsbeispiel auf analoge Weise übertragenen Sprachinformationen und bildet den Leitungsabschluß.
Die Prozessoren ZP und DP haben über den Systembus SB Zugriff zu den in der Speichereinrichtung SE abgelegten Daten. Diese betreffen u. a. das im Speicherbereich P abgelegte gesamte Systemprogramm und die zu ihm gehörigen und im Arbeitsspeicher A enthaltenen betriebstechnischen Daten. In dem Speicherteil KD sind die Kundendaten abgelegt, zu denen beispielsweise die für die Anlage vorgesehenen Kurzrufnummern und die den einzelnen Teilnehmerendeinrichtungen zugeteilten Berechtigungen für die Inanspruchnahme von Leistungsmerkmalen gehören. Diesen geladen­ den Kundendatensatz kann man mit Hilfe der Betriebstechnik individuell über betriebstechnische Aufträge ändern, neu eingeben oder gegebenenfalls kontrollieren. Der hierzu not­ wendige Dialog mit der Anlage kann über eine hierfür vorge­ sehene Endeinrichtung bzw. über ein sogenanntes Betriebsterminal geführt werden.
Durch entsprechend abgespeicherte Programme besteht für die Vermittlungseinrichtung VE die Möglichkeit, durch die im Ruf­ zustand einer Endeinrichtung vorgenommene Betätigung einer der dort zusätzlich vorhandenen Namens- bzw. einer Leitungstaste den anstehenden Ruf an eine andere Endeinrichtung weiter zu reichen. Es könnte zu diesem Zweck grundsätzlich auch eine zusätzliche Funktionstaste vorgesehen werden. Durch die zentrale Steuereinrichtung werden also in den Fällen, in denen bei einer gerade gerufenen Endeinrichtung eine der genannten Tasten betätigt wird nach dem Erkennen dieser Tatsache anstelle der bisherigen Endeinrichtung eine andere Endeinrichtung gerufen. Die Auswahl dieser Endeinrichtung durch das System kann je nach den im Programmspeicher festgelegten Abläufen in unter­ schiedlicher Weise erfolgen. Es können hierzu die bei einer normalen Rufweiterleitung vorgesehenen Abläufe aktiviert werden. Ist ein solches Leitungsmerkmal vorgesehen, so erfolgt immer dann eine Anrufsignalisierung zu einer vorab festgelegten weiteren Teilnehmerendeinrichtung wenn sich der ursprünglich gewünschte Teilnehmer innerhalb einer gewissen Zeit oder nach einer bestimmten Anzahl von Rufzyklen nicht meldet. Für eine solche normale Rufweiterleitung kann eine einzelne weitere Endeinrichtung oder eine Gruppe von im Rahmen einer solchen Rufweiterleitung erreichbaren Endeinrichtungen vorgesehen werden. Diese nach bestimmten Gesichtspunkten ausgesuchte Endeinrichtung bzw. die ausgesuchte Gruppe von Endeinrich­ tungen sind in einer Liste L im Kundendatenspeicher KD abge­ speichert. Es wird innerhalb einer vorbestimmten Gruppe von Teilnehmerendeinrichtungen das Rufsignal solange nachein­ ander zu den einzelnen Teilnehmerendeinrichtungen weitergeleitet bis eine Gesprächsverbindung zustande kommt. Werden diese be­ sonders ausgewählten Teilnehmerendeinrichtungen im Rahmen der Rufweiterleitung ergebnislos gerufen, so kann auch noch vorge­ sehen sein, daß sich daran ein allgemeiner Systemsuchlauf an­ schließt. Bei einem solchen Systemsuchlauf können dann alle übrigen Teilnehmerendeinrichtungen nacheinander in einer fest­ gelegten Reihenfolge gerufen werden.
Signalisiert nun ein Teilnehmer durch die Betätigung einer Taste Tf, die also eine Namens- bzw. eine Leitungstaste sein kann, daß er den für ihn anstehenden Ruf weiterleiten will so kann durch die Steuerrechnereinheit ZSt die für die normale Rufweiterleitung gleichfalls vorzusehende Ablauffolge aufge­ rufen werden. Durch das Tätigwerden des Teilnehmers im Ruf­ zustand seiner eigenen Endeinrichtung kann also beispiels­ weise die in der Liste L abgespeicherte Endeinrichtung bzw. die erste der darin abgespeicherten Endeinrichtungen unter gleichzeitiger Abschaltung des Rufsignals für seine eigene Teilnehmerstelle gerufen werden. Diese Möglichkeit der Weiter­ reichung eines Rufes, den der Teilnehmer nicht anzunehmen wünscht kann grundsätzlich für alle Teilnehmerstellen vorgesehen werden. Es können für dieses Leistungsmerkmal auch nur bestimmte Teilnehmerstellen in Betracht kommen. Die Inanspruchnahme dieses Leistungsmerkmals kann beispielsweise auch auf Teil­ nehmerendeinrichtungen beschränkt sein, die zu einer für die normale Rufweiterleitung vorgesehene Gruppe gehören. Die einzelnen Möglichkeiten sind durch betriebstechnische Eingaben zu programmieren. Im Zusammenhang mit dieser aktiven Weiter­ reichung eines für eine Teilnehmerendeinrichtung anliegenden Rufsignals kann eine weitere Variante eingeführt werden. Wird während des Rufzustandes der eigenen Teilnehmerstelle eine dort vorhandene Namenstaste einer als frei gekennzeichneten anderen Endeinrichtung betätigt, so kann damit eine Doppelfunktion aus­ gelöst werden. Einmal wird in der geschilderten Weise der anstehende Anruf weitergereicht und gleichzeitig wird der Ver­ bindungsaufbau zu der Endeinrichtung, die der betätigten Namens­ taste zugeordnet ist, eingeleitet. Die Verbindungsdurchschaltung zu dieser Endeinrichtung setzt dann das Abheben des Handapparates oder das Auslösen einer dem Abheben entsprechenden Funktion voraus. Bezieht man diese zuletzt genannte Möglichkeit auf eine Leitungstaste, so wird bei ihrer Betätigung der anstehende Ruf weitergereicht und gleichzeitig die freie externe Leitung belegt.

Claims (4)

1. Verfahren für eine rechnergesteuerte Vermittlungseinrichtung, insbesondere für eine sogenannte KEY-Fernsprechvermittlungsein­ richtung mit einer Koppeleinrichtung, über die - beeinflußt durch die Steuerrechnereinheit - die einzelnen Teilnehmerend­ einrichtungen jeweils untereinander oder mit einer externen Leitung verbindbar sind, wobei neben der zwischen den Endein­ richtungen und der Vermittlungseinrichtung schaltbaren Amts­ verbindung eine von der Koppeleinrichtung unabhängige Steuer­ verbindung schaltbar ist über die bei der Betätigung von Tasten wie Namenstasten oder Leitungstasten Meldungen übertragen werden und mit der Betätigung einer solchen Taste unmittelbar die Verbindungsherstellung zu der ihr zugeordneten Teilnehmer­ endeinrichtung oder eine Belegung der ihr zugeordneten externen Leitung eingeleitet wird und wobei aufgrund einer in der Gegen­ richtung übertragenen Information der Frei- bzw. Belegtzustand der jeweils einer Namenstaste zugeordneten Endeinrichtung bzw. der einer Leitungstaste zugeordneten externen Leitung zur Anzeige gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer während eines anstehenden Rufsignals an der betreffenden Endein­ richtung erfolgenden Betätigung einer als frei gekennzeichneten Namenstaste bzw. Leitungstaste aufgrund der dabei über die Steuerverbindung übertragenen und von der Steuerrechnereinheit bewerteten Meldungen die den Prozeß der Rufweiterleitung zu einem damit festliegenden Ziel entsprechenden Steuerungs- und Bearbeitungsprozeduren aufgerufen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Ziel der Rufweiterleitung eine bestimmte oder eine von mehreren nacheinander bis zum Zustandekommen einer Gesprächsverbindung von vornherein zur Rufweiterleitung durch eine entsprechende Abspeicherung vorbestimmten Endeinrichtungen vorgesehen ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Ziel bei der Betätigung einer als frei gekennzeichneten Namenstaste der anstehnde Ruf zu der ihr zugeordneten Endeinrichtung weitergeleitet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig die Verbindung zu der der Taste zugeordneten Endeinrichtung bzw. externen Leitung nach dem unmittelbar darauffolgenden Abheben des Handapparates oder durch das Auslösen einer dem Abheben entsprechenden Funktion hergestellt wird.
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US4723273A (en) * 1985-09-25 1988-02-02 American Telephone And Telegraph Company, At&T Bell Laboratories Discretionary call forwarding

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