DE370076C - In mehreren Richtungen einstellbare Fuehrungsvorrichtung fuer duennwandige Rohre zwecks stumpfer Nahtschweissung - Google Patents

In mehreren Richtungen einstellbare Fuehrungsvorrichtung fuer duennwandige Rohre zwecks stumpfer Nahtschweissung

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DE370076C
DE370076C DEH81832D DEH0081832D DE370076C DE 370076 C DE370076 C DE 370076C DE H81832 D DEH81832 D DE H81832D DE H0081832 D DEH0081832 D DE H0081832D DE 370076 C DE370076 C DE 370076C
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pipe
welding
rollers
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thin
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Expired
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DEH81832D
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Herz & Gedien
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Herz & Gedien
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Publication of DE370076C publication Critical patent/DE370076C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/08Making tubes with welded or soldered seams
    • B21C37/0822Guiding or aligning the edges of the bent sheet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • In mehreren Richtungen einstellbare Führungsvorrichtung für dünnwandige Rohre zwecks stumpfer Nahtschweißung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung dünnwandiger Rohre aus einem endlosen 'Metallband, dessen Ränder stumpf verschweißt werden. Es bereitet außerordentliche Schwierigkeiten, dünnwandige Rohre fehlerlos nahtlos zti schweißen. Durch das Biegen des Rohres aus lein Metallband und die beim Schweißvorgang entstehende Erhitzung treten ini Rohre Spannungen auf, die eine Verzerrung der Rohrform und ein Abdrängen der Rohrnaht aus der Ebene des ",,2h-,veißortes herbeiführen und auch die Stoßkanten der Naht aus- oder übereinander drängen. Dadurch gellt- ihre gegenseitige Berührung und die Berührung in-it der. Schweißrolle verloren. In Erkenntnis dieser Vorgänge finden sich mehrfach Vorschläge zur sicheren Führung des Rohres gegenüber dem Schweißort. Eine derartige Vorrichtung ist vor der Scli«-eißrolle nahe an sie leeranreichend senkrecht und quer zur Rohrachse verstelll:ar, tuii hei etwaigem Verlaufen der Rohrnaht gegenüber deine Scli@aeißort ihre Rückführung in die vorgeschriebene Rivlitung von Hand bewirken zu kiiniien. Hinter dein Schweißort wird das R(-)lir durch Führungsrollen geleitet, die aber auf die hinter dein Schweißort ini 1',ohr auftretenden Spannungen keine Rücksicht nehmen. Eine andere Vorrichtung gestaltet die senkrechte Einstellung der Schweißrolle, sowie der unter ihr gelagerten Führungsrolle für das Rohr und setzt die seitlichen Rollen unter nachgiebgen Druck. Diese @"@irriclittueg nimmt auf die bei der Biegung und Schweißeng des Rohres sich äußernden Spannungen keine Rücksicht. Dies gilt auch für solche Vorrichtungen, die zwar vor und hinter lein schweilaort Führungsrollen für das Rohr vorsehen, es aber unmittelbar ain Schweißort selbst ohne einschließende Führiuig lassen, so daß die Nahtränder den von außen tind innen arbeitenden Schweißrollen ausweichen lcönneii. Schweißvorrichtungen für überlappte läute finit innerem Widerlager am Schweißort können außer Betracht bleiben, da sie ini allgemeinen nur für dickwandige Rohre geeignet sind.
  • Eine vor, unter und hinter dein Schweißort völlig zwangläufige Führung des Rohres und seiner Naht gewährleistet vorliegende Erfindung durch das Rohr auf einer gewissen Strecke in Verbindung finit einem bis unter den Schweißort greifenden Dorn leitende Dollen, dic mittels desselben Rahmens gemeinsaiii zur Schweißrolle einstellbar sind. llie Einstellung selbst kann vnn Hand gesclielien, doch ist v,#irzuzielien, ;ie selbsttätig nachgiebig zu bewirken. Dazu wird der die Rollen und den Dorn tragende Rahmen unter nachgiebigen Druck: gesetzt, indem er z. B. im \laschinengestell senkrecht geführt ist und unter der Einwirkung einer Feder oder eine Gewichts stellt. Durch den Dorn mit seiner Gleitschiene und den finit ihin zusammenwirkenden Rollenpaaren wird das Rohr der Schweißstelle vollkommen zwangläufig zugeführt. Nachdem alle Teile der Vorrichtung eingestellt sind, ist dein Rohr der Weg genau vorgeschrieben. Infolgedessen scheidet ein Verlaufen der Rohrnaht von vornherein aus. Alle durch den Schweißvorgang hervorgerufenen Spannungen werden vom Dorn und den Rollenpaaren aufgenommen. Der Dorn gibt mit seinem als Gleitschiene wirkenden Träger den Stoßkanten der Rohrnaht eine sichere Auflage. Da auch die Führungsrollen bis dicht an die Rohrnaht heranreichen, braucht die Schweißrolle zur Führung des Rohres nicht mehr herangezogen zti «-erden und läßt sich vollständig glatt halten. Sie hat mit dem Rohr nur an einem Punkt dicht zu beiden Seiten der Rohrnaht Berührung. Damit wird die beinn Schweißvorgang entstehende Hitze auf die 1 alit vereinigt und kommt somit wirksamer zur Geltung. Zugleich vermindern sich finit der verkleinerten zur Erhitzung kommenden Stelle die im Rohr auftretenden Spannungen. Ein unmittelbarer Vorteil davon ist die Erhaltung des Widerstandes auf einem Mindestmaß und auf gleicher Höhe.
  • Die Stoßkanten vieren fest gegeneinandergepreßt. Daraus ergibt sich eine gleichmäßige Schweißarbeit unter Ausschaltung von Fehlscliweißtingen.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar, und zwar isst Abb. i eine Seitenansicht der ganzen 1Iaschine.
  • Abb. 2 bis d. zeigen die Führungsvorrichtung in Seiten-, Vorder- und Oberansicht. Abb. 5 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 5-5 und Abb. 6 ein Querschnitt nach Linie 6-6 in Abb. .I.
  • Abb.7 ist eine Oberansicht der Einrichtung zum Einstellen des Rollenrahmens mit Schnitt nach Linie 7-7 in Abb. 6. Abb. 8 bis io erläutern das Zusammenarbeiten der Schweißrolle mit dem Dorn und den ihr benachbarten Führungsrollen.
  • Das zu schweißende Rohr E (Abb. 9, io) wird aus einem Blechstreifen in der Biegevorrichtung A (Abb. i) mit klaffender Rohrnaht vorgeformt und gelangt in die Führungsvorrichtung B, die eine gewisse Strecke vor der Schweißrolle C beginnt und hinter ihr endet. Rollen D leiten das fertig geschweißte Rohr zu einer nicht dargestellten Teilvorrichtung. Für den vorliegenden Fall .ist nur die Führungsvorrichtung B von Belang. Sie besteht aus einem auf dem Maschinengestell A'- in Kreisbogenschlitzen & (Abb. 7) geführten und mittels Schrauben a' v er- und feststellbaren Support a. In ihm ist ein Quersupport b (Abb. 6 und 2) mittels der Spindel b1 quer verstellbar. Der Support b ist als prismatische Führung für einen darin mit seinem Fuß c1 senkrecht beweglichen Rahmen c gestaltet. An ihm greift ein bei dl (Abb. 5) am Support b abgestützter doppelarmiger Hebel d an, dessen freier Arm mittels stehbarer Gewindespindeln f und Federn e gegen das Maschinengestell A' gezogen wird und. dadurch den Rahinen c nach oben zu ziehen strebt. Im Rahmen c sind eine Anzahl Rollenpaare gelagert, und zwar im angegebenen Beispiel drei Paare g1, g2, g3 vor, ein Paar g4 unter. und zwei Paare g5, gs hinter der über ihnen im Maschinengestell, A'- gelagerten Schweißrolle C, de fest gelagert sein kann und nicht verstellbar zu sein braucht. Die Rollenpaare vor und hinter der Schweißrolle C können beliebig vermehrt werden.
  • Alle Rollenpaare g1 bis g6 sind in ihrem geineinsamen Rahmen c sowohl seitlich wie auch in der Höhe mittels Gewindespindeln verstellbar, damit sie sich vor Beginn wie auch während des Schweißvorganges genau einstellen und ausrichten lassen. Sämtliche Rollenpaare nehmen alle sich aus der Zusammenpressung der Stoßkanten und au- der Erhitzung des Rohres beim Schweißen sowie dem Schweißvorgang und Erkalten selbst ergebenden Spannungen auf und zwingen das Rohr in die gewünschte Richtung, so daß sich weder vornoch rückläufig wirkende Spannungen verzerrend äußern können.
  • Um auch das Ausweichen der Stoßkanten und ihr Übereinanderspringen zu verhindern, kommt ein Dorn t zur Anwendung, der von einer durch die vor dem Schweißort noch klaffende Rohrnaht greifenden Schiene h getragen wird. Diese .ist mittels Leiste i am Bügel h des Rahmens c (Abb. 2) eingeklemmt und kann durch eine Spindel hl seitlich verstellt werden. Die Leiste i führt das Rohr ebenfalls und hält die Rohrkanten in gleicher Höhe. Das Dornstück 1l unter der Schweißrolle C besteht aus Speckstein oder anderem feuerfesten isolierenden Stoff (Abb. 8 und io) und .ist seitlich ausgespart, um die Reibung des- Rohres E möglichst gering zu halten lind dem Rollenpaar g4 genügende Bewegungsfreiheit zur Ausübung des notwendigen Druckes auf das Rohr zu lassen. Aus demselben Grunde schließt der Dorn 1 nicht dicht am Rohr E an (s. Abb. 9). Er gibt den Stoßkanten des Rohres auch unter der Schweißstelle eine Auflage und verhütet das Abheben der erhitzten Stoßkanten von der Schweißrolle C bzw. ein Einbeulen der Kanten bei übermäßigem Stauchdruck. Die Stromzuführung kann beliebig erfolgen, indem etwa die Schweißrolle C aus zwei gegeneinander isolierten Scheiben. besteht, die auf je einem Rand der Rohrnaht laufen. Anderseits wäre die Stromrückleitung durch das Rohr möglich, so daß die Schweißrolle C nur zur Zuführung dient.
  • Die beschriebene Führungsvorrichtung ist bis in die unmittelbar arbeitenden Teile hinein genau einstellbar. Sie hebt sich mittels der prismatischen Führung auf .ihrer ganzen Länge gleichmäßig und sichert dem Rohr somit einen :glatten Lauf ohne Biegungen und Krümmungen. Sie übt ferner auf die Schweißrolle einen stets gleichmäßigen Druck aus, der durch die Feder e zuverlässig regelbar ist. Die Druckrollen g4 laufen zweckdienlich in Kugellagern und können ebenso wie der Dorn mit Wasserkühlung versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE i. In mehreren Richtungen einstellbare Führungsvorrichtung für dünnwandige Rohre zwecks stumpfer Nahtschweißung, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die das Rohr (E) vor und hinter der Schweißstelle führenden Rollen (g1, g', g3, g6, g c) und die seitlichen Druckrollen (g4) als auch der Dorn (l) in einem gemeinsamen, gegenüber der Schweißrolle (C) einstellbaren Rahmen (c) gelagert sind. Führungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Rohr (E) vor und hinter der SchweißstelleführendenRollenpaare (g1, g2, g3, g5, go) in derselben wagerechten Ebene wie die seitlichen Druckrollen (g4) umlaufen und kleineren Durchmesser als diese haben, damit sich möglichst viele Rollenpaare zur Führung des Rohres im Rahmen (c) lagern lassen.
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