DE369496C - Abwasserreinigungsanlage mit ausserhalb des im Grundriss runden Schlammfaulraums liegendem Klaerraum - Google Patents

Abwasserreinigungsanlage mit ausserhalb des im Grundriss runden Schlammfaulraums liegendem Klaerraum

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DE369496C
DE369496C DED40915D DED0040915D DE369496C DE 369496 C DE369496 C DE 369496C DE D40915 D DED40915 D DE D40915D DE D0040915 D DED0040915 D DE D0040915D DE 369496 C DE369496 C DE 369496C
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round
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DED40915D
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Walter Bau AG
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Dyckerhoff and Widmann AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/28Anaerobic digestion processes
    • C02F3/2866Particular arrangements for anaerobic reactors
    • C02F3/2886Two story combinations of the Imhoff tank type

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
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  • Hydrology & Water Resources (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Biological Wastes In General (AREA)

Description

  • Abwasserreinigungsanlage mit außerhalb des im Grundriß runden Schlammfaulraums liegendem Klärraum. Bei den Kläranlagen mit Klär- und Faulräumen erfolgen Schlammabsetzung- und Schlammausfaulen um so rascher und wirksamer, j e größer die freie Oberfläche von Klär-und Faulräumen ist. Die Erfindung bezweckt nun, diese Wirkung in möglichst vollkommener Weise zu erzielen, ohne gleichzeitig Umfang und Unkosten der Anlage in unwirtschaftlichem Maße erhöhen zu müssen.
  • Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, daß der Klärraum außerhalb des im Grundriß runden Schlammfaulraums angeordnet ist und daß annähernd die eine Hälfte des Faulraums von diesem Klärraum umschlossen ist, während annähernd die andere Hälfte des Faulraums von dem das Wasser aus dem Faulraum aufnehmenden Faulwasserklärraum umschlossen wird und dieser Fgulwasserklärraum einen Abfluß nach dem Reinwasserabflußkanal des Klärraums hat.
  • Diegewählte Querschnittsform des Schlammfaulraums ermöglicht die größte Oberfläche desselben bei geringstem Baukostenaufwand und seine Umschlingung durch den Klärraum eine noch größere Oberfläche bei gleichzeitiger unmittelbarer Verbindung der beiden Räume auf der ganzen Länge des Klärraums durch einen Schlammschlitz. Die Anordnung des Faulwasserraums neben Schlammfaulraum sowie die Verbindung des letzteren mit der Ableitung des Klärraums erzeugt eine senkrechte, zur Fließbewegung im Klärraum nach dem Schlammfaulraum gerichtete Wasserströmung, welche eines Störung des Absitzvorganges infolge der Wirbelungen im gekrümmten Klärraum nicht auftreten läßt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt: Abb. i den Grundriß der Anlage, Abb. z den senkrechten Schnitt nach A-B der Abb. i, Abb.3 den senkrechten Schnitt nach C-D der Abb. i und a und Abb. 4. die Abwicklung des nach der Linie E-F der Abb. a geführten Schnittes. Neben dem im Querschnitt runden Schlammfaulraum c ist der Faulwasserraum d, d. h. der Durchflußraum für das aus dem Schlammfaulraum abfließende Faulwasser angeordnet. Der Klärraum a umschließt den Schlammfaulraum halbringförmig an der Stelle, an welcher sich der Faulwasserraum nicht befindet. Infolgedessen ist eine unmittelbare Verbindung des Klärraums mit dem Schlammfaulraum durch den üblichen Schlammschlitz möglich, trotzdem der Klärraum länger ist als der Schlammfaulraum.
  • Der Schlammfaulraum c steht mit dem Faulwasserraum d durch Öffnungen f und Tauchwände g in Verbindung, während die Verbindung zwischen dem Faulwasserraum d und dem Abfluß i des Klärraums a durch ein Rohr h hergestellt ist.
  • Die Verbindungsöffnungen f zwischen Schlammfaulraum und Faulwasserraum sind möglichst entfernt vom Schlammschlitz angeordnet. Daher entsteht im Schlammfaulraum vom Schlämmschlitz aus eine radial nach innen gerichtete Strömung, welche im Schlammschlitz bzw. im Klärraum selbst eine senkrecht nach unten gerichtete Strömung erzeugt. Infolgedessen werden Rückströmungen aus dem Schlammfaulraum in den Klärraum vermieden und außerdem wird hierdurch ein Ausgleich geschaffen für die Geschwindigkeitserhöhung im Klärraum, welche beim Einbau von Kolloidfängern eintritt.
  • Die erzeugte Strömung im Klärraum und im Schlammfaulraum hat im vorliegenden Fall aber noch insbesondere die Wirkung, daß Wirbelungen, welche infolge der gekrümmten Durchflußbahn im Klärraum eintreten, nicht schädlich in die Erscheinung treten können. Diese Strömung macht also erst die gewählte Formgebung von Klärraum und Schlammfaulraum möglich, welche den praktisch und unendlich wertvollen Vorzug der großen freien Oberfläche bedingt. Die Wirkung der Schlammabsetzung und des Schlammausfaulens ist nämlich, wie bereits eingangs hervorgehoben wurde und wie allgemein bekannt ist, im wesentlichen abhängig von der Größe der freien Oberfläche in diesen Räumen, welche nunmehr ohne unwirtschaftliche Erhöhung der Unkosten so groß gemacht werden können, wie es praktisch überhaupt nur möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abwasserreinigungsanlage mit außerhalb des im Grundriß runden Schlammfaulraums liegendem Klärraum, dadurch gekennzeichnet, daß von diesem Klärraum (a) annähernd die eine Hälfte des Faulraums (c), von dem das Wasser aus dem Faulraum aufnehmenden Faulwasserklärraum (d) dagegen die andere Hälfte umschlossen wird und das letzterer (d) einen Abfluß (h) nach dem Reinwasserabflußkanal (i) hat.
DED40915D 1913-12-18 1913-12-18 Abwasserreinigungsanlage mit ausserhalb des im Grundriss runden Schlammfaulraums liegendem Klaerraum Expired DE369496C (de)

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