DE36945C - Vorrichtung zum Reinigen der Elektrodenplatten bei galvanischen Elementen - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen der Elektrodenplatten bei galvanischen Elementen

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DE36945C
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cleaning
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DENDAT36945D
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E. KLABER in Berlin
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/50Methods or arrangements for servicing or maintenance, e.g. for maintaining operating temperature

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1886 ab.
Bei galvanischen Elementen, namentlich Zink-Kupfer-Elementen, hat es sich als nothwendig erwiesen, die positive Elektrode, auf welcher sich bekanntlich während der Thätigkeit des elektrischen Stromes eine Schlammschicht bildet, nach dem jedesmaligen Gebrauche von dieser auf irgend eine Weise zu reinigen. Zur Erreichung dieses Zweckes sind verschiedene Versuche, und zwar auf chemischem, wie auch auf mechanischem Wege angestellt worden, jedoch mit den Uebelständen, dafs im ersteren Falle der angestrebte Zweck nur unvollkommen erreicht wird und daneben ein grofser und unnöthiger Materialverbrauch (Auflösung des Zinks) stattfindet; beim Reinigen auf mechanischem Wege nimmt man sich die Mühe, jede einzelne Elektrodenplatte aus den Elementen herauszunehmen, durch Abscheuern zu reinigen und alsdann wieder in die Elemente einzusetzen. Dieses beansprucht aber viel Zeit und Mühe und ist deshalb bei einer gröfseren Anzahl, z. B. 50 bis 100 Elementen, für die Praxis unausführbar.
Die vorliegende Neuerung besteht in einer einfachen Vorrichtung, welche es gestattet, die Zinkelektroden in den Elementen selbst, einzeln oder in gröfserer Anzahl zusammen, sowohl während der Thätigkeit des elektrischen Stromes, als auch zu jeder beliebigen anderen Zeit von dem gebildeten Schlammansatz vollständig und ohne Mühe zu reinigen.
Zu diesem Zwecke erhält vorzugsweise das Diaphragma zwei Stirnwände HH1 aus Holz oder irgend einem anderen festen Material; in diesen Wänden befindet sich eine vom oberen Rande bis zum Boden herabführende, zur'Aufnahme der Zinkplatte Zn dienende Fuge. Zu beiden Seiten der Zinkplatte Zn befinden sich die zwei besonders construirten bürstenartigen Vorrichtungen B B1, welche aus einer der Breite der zu reinigenden Elektrode entsprechenden, vor derselben liegenden und mit einer Bürste aus Gummi, feinen Drahtbündeln, Borsten oder einem anderen geeigneten Material versehenen Stange bestehen. Die Bürste kann entweder zum Reinigen der Zinkplatte Zn allein, nur auf der dieser zugewendeten Seite, Fig. 1, 2 und 3, oder auch zum gleichzeitigen Reinigen der Zinkplatte Zn und des Diaphragmas DD1. auf beiden Seiten der Stange angebracht sein, Fig. 4 und 5. Die Stange B B1 trägt einen Gewindezapfen, Bajonnetverschlufs oder eine andere passende Verbindungsvorrichtung G- G1, auf welcher eine eventuell abnehmbare Stange K mit Griff befestigt werden kann. Eventuell können die Stangen B B1 auch in Fugen, ähnlich der zur Aufnahme der Zinkplatte Zn dienenden, geführt werden.
Durch Herunterschieben der Stange B vermittelst' des Griffes K zwischen Elektrode Zn und Diaphragma D wird die Bürste der Stange B über die ganze Fläche, sowohl der zu reinigenden Elektrode, als auch eventuell des Diaphragmas geführt, wodurch gleichzeitig aller auf der Elektrode befindliche Schlamm vollkommen entfernt und eventuell auch etwaige ' in den Poren der Diaphragmawand sitzende Unreinigkeiten beseitigt werden.
Für gewöhnlich befindet sich die beschriebene Reinigungsvorrichtung in der in Fig. 2, 3 und 5 gezeichneten Stellung oberhalb der in
der Zelle befindlichen Flüssigkeit in einem hierfür freigelassenen Raum.
Um mehrere bezw. eine ganze Anzahl Elemente in dieser Weise zu reinigen, werden die Stangen K durch eine gemeinsame Querstange L verbunden, welche beim Herunterschieben die gleichzeitige Reinigung der mehr oder weniger grofsen Anzahl der betreffenden Elektroden, wie auch der Diaphragmen bewirkt, Fig. 5.
Zum Zwecke der Elektrodenreinigung ist es natürlich gleichgültig, ob man die Reinigungsvorrichtung durch Herunterschieben längs der Elektrodenfläche bewegt, oder ob man,1 entgegengesetzt, die Vorrichtung an ihrem Platze im oberen Theile des Diaphragmas beläfst und die Zinkplatte gegen dieselbe durch Heraufziehen der Elektrode aus der Zelle bewegt; in allen Fällen wird durch gegenseitige Verschiebung der Elektrode und der beschriebenen Stange B B1 eine Entfernung des Schlammes und somit eine Reinigung der Elektrodenplatte bewirkt. Ebenso kann man mit demselben Erfolg die Stangen B B1 anstatt in verticaler, auch in horizontaler Richtung über die zu reinigenden Elektrodenplatten bewegen.
Als Führung für die Reinigungsvorrichtung, statt der erwähnten Fugen, ist auch selbstverständlich jede andere zweckmäfsige Einrichtung zu benutzen, oder dieselbe ist auch ganz zu entbehren, wenn die auf beiden Seiten mit Bürsten versehene Stange B in dem Raum zwischen Elektrode und Diaphragma durch den gegenseitigen Druck dieser beiden Flächen genügend elastisch gehalten wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In galvanischen Elementen die Anwendung von beweglich oder fest angeordneten Bürstenoder schaberartig wirkenden Vorrichtungen zum Reinigen der Elektrodenplatten.
    Hierzu j Blatt Zeichnungen.
DENDAT36945D Vorrichtung zum Reinigen der Elektrodenplatten bei galvanischen Elementen Expired - Lifetime DE36945C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4428787A1 (de) * 1994-08-13 1996-02-15 Fraunhofer Ges Forschung Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Abwasser
DE19724005C1 (de) * 1997-06-08 1999-07-29 Hans Dr Ing Ritter Elektrodenanordnung und Anoden-Schabvorrichtung zur Elektroflokkulation

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