DE367228C - Fuer Schiffskessel, insbesondere kleine und kleinste (Flussschiffe, Schleppdampfer u. dgl.) bestimmte Saugzug-Einrichtung mit fliegender Luftschraube im Rauchfang ueber einem diesen durchquerenden Tunnel, der die Lager- und Antriebsteile fuer die Luftschraubenwelle enthaelt - Google Patents

Fuer Schiffskessel, insbesondere kleine und kleinste (Flussschiffe, Schleppdampfer u. dgl.) bestimmte Saugzug-Einrichtung mit fliegender Luftschraube im Rauchfang ueber einem diesen durchquerenden Tunnel, der die Lager- und Antriebsteile fuer die Luftschraubenwelle enthaelt

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DE367228C
DE367228C DEL53001D DEL0053001D DE367228C DE 367228 C DE367228 C DE 367228C DE L53001 D DEL53001 D DE L53001D DE L0053001 D DEL0053001 D DE L0053001D DE 367228 C DE367228 C DE 367228C
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small
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00—Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L2700/00—Installations for increasing draught in chimneys; Specific draught control devices for locomotives
    • F23L2700/001—Installations for increasing draught in chimneys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • Für Schiffskessel, insbesondere kleine und kleinste (Flußschiffe, Schleppdampfer u. dgl.) bestimmte Saugzug-Einrichtung mit fliegender Luftschraube im Hauchfang über einem diesen durchquerenden Tunnel, der die Lager- und Antriebsteile für die Luftschraubenwelle enthält. Außer bei ortsfesten Damprfetrieben sind Saugzug-Einrichtungen auch bereits bei Sch:iffsk-esseln teils angewendet, teils vorgeschlagen worid'en, _ z. B. ,für Zy'lindersch-iffskessel in der Weise, Üaß eine fliegende Luftschraube im Rhuchfang Über einen diesen durchquerenden Tunndl angeordnet wird, der ,die Lagerteile und Antriebsteile für idie Luftschraubenwelle enthält. Diese Ausführung hat zwar .gewisse Vorteile für das KüWen der Lager der Luftschraubenwelle, aber praktische Bedeutung hat sie schließlich 'doch nur für größere Schiffe, besonders solche mit mindestens zwei nebeneinanderli;egenden Kesseln, deren Rauchfänge in einen gemeinsamen Schornstein zusarumenlaufen, wobei zwischen ,den oberen Teilen oder Enden der Rauchfänge durch mäßiges Z'erengen dieser ein Raum gebildet wird, 'der die gesamten Lagerteile für die Luftschrraubenwelle aufnimmt, und zwar nicht nur diese Lagerteile, sondern auch den Antriebsmotor, z. B. eine Dampfturbine.
  • Überträgt man eine solche Einrichtung auf ein kleines oder sehr kleines Schiff, id.h. auf ein Flußschiff, wie z. B.,einen Schleppdampfer o. dgl., dann stellt sich heraus, daß 'der Nutzen aus dem Saugzugbetrieb nicht mehr das volle Maß erreicht, ja, sogar bedeutend gemindert wird, denn !da kleine Schiffe nur einen Kessel, also nur einen Rauchfang haben, so müssen die Lager- und Antriebsteile für die LuftschraubenweI!le in einen Tunnel eingebaut werden, .der den Rauchfang durchquert, diesen aber -wegen des erforderlichen Querschnitts des Tunnels so verengt, daß die Rauchgase ganz erheblich gedrosselt werden, was selbstverständlich entsprechend ungünstig auf (das Feuer zurückwirkt. Hiermit wird Faber die Absicht bei der Einrichtung: die Kohle auszunutzen, Kohle zu sparen -vereitelt, wozu noch kommt, daß, wenn die Saugzug-Einrichtung zeitweilig aus irgendwelchem Grunde außer Betrieb gesetzt wird, der Kessel also mit natürlichem Zug arbeiten muß, er dann fast stets nicht mehr imseande ist, die nötige Kraft zu erzeugen.
  • Zu den Ursachen, wegen deren eine Saugzug-Einrichtung der in Rede stehenden bekannten Bauart .nicht ,gerade selten. außer Betrieb .gesetzt werden muß, .gehört mit an erster Stelle das vielfach unizureichende Kühlen der Lager- und Antriebsteile. Man hat sich da teils mit dem einfachen schwachen Umspülen der letzteren @durch die natürliche Luftbewegung im Kesselraum zwischen den Rauchfängen oder in dem Tunnel des vorhandenen einen Rauchfangs begnügt oder hat eine geringe zwangsweise Luiftbowebgu.ug hervorgerufen, indem man die im Schornstein artbeitende Luftschraube mittels. eines ihre Welle umgebenden, unten nach denn Tunnel hinoffenen Rohrstücks einen Luftstrom durch dieses Rohr hindurch saugen ließ, der dann seinerseits Luft in den Tunnel nachsog, die die Lagerteile bespülte und kühlte. Auch 'die auf diese Weise bewirkte Kühlung -ist nur schwach, nicht selten zu schwach, wohingegen das an sich wirksame Kühlen durch zirkulierendes Wasser Komplikationen, z. B. durch eine besondere Pumpvorrichtung, hervorruft.
  • Ferner aber bringt das nachträgliche Einbauen einer solchen Einrichtung besonders bei Schiffsbetrieben mit .nur einem Kessel erhebliche .Schwierigkeiten mit sich, die teils durch die Größe 'des Tunnels, teils durch .das Miteinbauen, des ganzen Antriebs in ihn herbeigeführt werden. Ebenso ist auch (das gegebenenfalls nötigee Ausbauen unter Umständen -sehr unbequem.
  • Schließlich aber ist die :große Tunnelwand auch eine sehr unerwünscht große Wärmeübertragun:gsfläche, woraus sich, in Versbindung mit der schlechten Zugänglichkeit (des ganzen Antriebs, in dem heißen: Tunnel die Betriebssdhwierigkeiten'bei einer solchen Einrichtung ergeben, einerseits eben wegen der erheblichen Wärmeübertragung, anderseits wegen ider zu, langsamen Luftbewegung in solch einem großen Tunnel, selbst wenn die Luftschraube auch auf ihn eine gewisse Säugwirkung ausübt.
  • Diese Mißiständ@e sollen durch die die Erfindtrng bildenden Verbesserungen völlig behoben werden. Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführung veranschaulicht. Abb. i zeigt den vorderen Teil eines Zylinderschiffskessels, dazu den Rauchfang und den in diesen eingebauten Tunnel im senkrechten Längsschnitt; in dem Tunnel und vor ihm ist 'die gesamte Antriebseinrichtung für die Luftschraube in Seitenansicht dargestellt. Ali'b. 2 zeigt den Tunnel und' die Antriebseinrichtung in größerem Maßstube als in Abb. i, wobei das Lagergehäuse im .senkrechten Längsschnitt gezeichnet ist. Abib. 3 ist eine Vorderansicht der in Abb. i veranschaulichten Teile, wobei der obere Teil des Rauchfangs und des Schornsteins sowie der Tunnel im senkrechten Quersöhnitt dargestellt sind. Abb. d. zeigt einen .senkrechten Schnitt in größerem Maßstube durch [die Luftschraubennabe sowie durch einen auf (dem oberen Ende eines Wellenstumpfs sitzenden Flansch, dazu einen der Schraubenflügel.
  • Die an der Verbindungsstelle zwischen dem Rauchfang a und dein Schornstein b sitzende Luftschraube c wird von einer Dampfturbi@ne d aus angetrieben (an deren; Stelle ,gegebenenfalls ein Elektromotor arbeiten könnte) ; die Übertragung der Bewegung geschieht durch ein Kegelräderpaar el,,e2, das in ein Gehäuse f eingeschlossen ist. Letzteres ist in dem den Rauchfang durchquerenden Tunnel g eingebaut und (bildet oben das Halsläger f1, unten das Kammlager f2 für Welle h der Luftschraube c. Zwischen dem Gehäuse f und der Turbine d ist auf der Welle :dieser eine zweite, aber ;bedeutend kleinere Luftschraube i angeordnet, die in den Tunnel und gegen das,Gehäuse f und dieLuftsc'hrauhenwellenlaber f1, f2 'bläst wodurch ,diese Teile gekühlt wenden.
  • 'Dadurch, daß ,der Antriebsmotor für -die Laftschraube c außerhalb des Tunnels g angebracht und die frühere unmittelbare Kraft Übertragung zu einer mittelbaren gemacht ist, kann der Tunnel einen. wesentlich geringeren Querschnitt erhallten, so daßgleichzeitig eine verhältnismäßig unbeldeutende Rauchfangverengung und verhältnismäßig kleine Wärmeausstrafil'flädhen erhalten werden.
  • :Außer der unerwünschten. Erwärmung der in Rede stehenden Lager durch StruNung kommt aber auch die Erwärmung durch Leitung von der in dem heißen Rauchgasstrom arbeitenden. Luftschraube c aus in Betracht. Um auch diese erheblich herab-zusetzen unrd zu gleicher Zeit das Einsbauen und Ausbauen des ganzen Antriebs bedeutend zu erleichtern, ist die Lwftsdhraubenwelle h so kurz gehalten, daß sie schon unter der Decke g1 des Tunnels g endet. Hier ist sie mit einem. Flansch k versehen, auf dem die durch ,den. Tunnelboden reichenide Niabe cl der Luftschraube ruht. Zwisc'hengeleb ist ein Ring l aus Wärme schlechtleitender Masse. Verbuniden sind die Nabe und der Flansch mittels einer in! die iStirnfläche des Wellenstumpfs g greifenden' Schraube m, unid mitgenommen wird die Luftsdhrau!be hiauptsächlich mittels eines in dem Flansch sitzenden Stifts oldler Zapfens. n.
  • Bei dieser Verbindung der Luftschraube bzw. -ihrer -Nabe mit der Welle h ist die Wärmeleitung auf ein geringstes Miß gemindert; auch bed'ar'f es nur (des Lösens der Haltschraub.e na und'. des Abhebens der Luftsc'hrau'be c, um: Id'ie gantze Antriebseinrichtung auf den Tragschienen, o aus dem Tunnd herausziehen zu können.
  • Ferner ist nicht ohne Belang,, @daß, wenn Turbinen!antrieb gewählt wird, man sieh einer normalen, im Handiel erhältlichen Turbinenausführung, die lbilllig in Serien. hergestellt wird, bedienen kann, wohingegen der unmittelbare Antrieb eine -Sonderaus:führung nötig m'ac'ht, die die Erstelllungskosten -der Anlage erheblich erhöht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Für Schiffskessel, insbesondere kleine und kleinste (Flußsehiffe, Sc'hleppidiampfcer eu. ,dgl.) bestilmmfie Saugzug-Einrichtung mit fliegender Luftschraube im Rauchfang über einem diesen durchquerend,en Tunnel, der !die Lager- und Antriebs-teile für die Luftschraubenwehle enthält, dadurch. gekennzeichnet, !daß die senkrechte Welle (h) der .Schraube von einer eine Kühslluftschmube (i) tragenid'en wagerechten Welle eines außerhalb des Tunnels (g) -angebrachten Antriebs (d) (Dampfturfbine, Elektromotor) mittels eines Kegelräderpaares (e1, e2) angetrieben wird, idieses von einem gleichzeitig die Lager für die Luftschraubernwelle bildenden Gehäuse (f) umschlossen und der Querschnitt .des Tunnels (g) so bemessen ist, daß gleichzeitig -verhältnismäßig kleine Wärmeausstriahlflächen und' eine ver'hältnismäß'ig unbedeutende Raucheangverengung erhalten -wird. Einrichtung nach: Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (cl) der Saugluftschraube (c) durch die Decke (g1) des Tunnels (g) in diesen hineinreicht und oder Stumpf der Luftschraubenwelle (h) demgemäß bereits unter der Tunneldfecke endet. 3. Einrichtung nach. Anspruch 2, daidurch: !gekennzeichnet, .d'a'ß eile Nahe (cl) der Saugluftschraube (c),, gegebenenfalls mit einer Wärme schlechtleitenden Zwischenrage (l), auf einem unter der Tunneldecke (g1) auf (dem Wellenstumpf (h) sitzenden Flansch (k) lagert und mittels einer in, den. Wellenstumpf greiTenden Kopfschraube (m) gegen den Flansch gedrückt wird. q.. Einrichtung nach .Anspruch 3, !daidurch gekennzeichnet, daß in dem Wellenflansch (k) der Luftschraubie (c) unld' in der Nabe (cl) dieser ein Mitnehmer. (n) vorgesehen ist.
DEL53001D 1921-04-29 1921-04-29 Fuer Schiffskessel, insbesondere kleine und kleinste (Flussschiffe, Schleppdampfer u. dgl.) bestimmte Saugzug-Einrichtung mit fliegender Luftschraube im Rauchfang ueber einem diesen durchquerenden Tunnel, der die Lager- und Antriebsteile fuer die Luftschraubenwelle enthaelt Expired DE367228C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE844498C (de) * 1950-05-26 1952-07-21 Ingbuero Dommers & Wolff Luefter zur Erzeugung eines zusaetzlichen Zuges beim Anfeuern von Lokomotiven, Lokomobilen od. dgl.
DE911538C (de) * 1941-04-22 1954-05-17 Langbein & Engelbracht O H G B Entlueftungsvorrichtung mit Ventilator als Abluftfoerdermittel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911538C (de) * 1941-04-22 1954-05-17 Langbein & Engelbracht O H G B Entlueftungsvorrichtung mit Ventilator als Abluftfoerdermittel
DE844498C (de) * 1950-05-26 1952-07-21 Ingbuero Dommers & Wolff Luefter zur Erzeugung eines zusaetzlichen Zuges beim Anfeuern von Lokomotiven, Lokomobilen od. dgl.

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