DE367146C - Kompressorzylinder fuer mit zwei Verdampferspannungen arbeitende Kaeltemaschinenanlagen - Google Patents

Kompressorzylinder fuer mit zwei Verdampferspannungen arbeitende Kaeltemaschinenanlagen

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DE367146C
DE367146C DEA31617D DEA0031617D DE367146C DE 367146 C DE367146 C DE 367146C DE A31617 D DEA31617 D DE A31617D DE A0031617 D DEA0031617 D DE A0031617D DE 367146 C DE367146 C DE 367146C
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Germany
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cylinder
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evaporator
pressure
voltages
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DEA31617D
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APELDOORNSCHE MACHF EN METAALG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B31/00Compressor arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Kompressorzylinder für mit zwei Verdampferspannungen arbeitende Kältemaschinenanlagen. Die Erfm!düngbezieht sich auf einen Kompressorzylinder für mit zwei Verdampferspannungen arbeitende Kältemaschinen.
  • Während bei Iden gebräuchlichen, mit einer Verdampferspannung anbeitegden Kompressoren - während des Saughubes nur eine Gasart in den Zylinder tritt; müssen bei Kältemaschinen, welche mit zwei Verdampferspannungen arbeiten, während des Saughubes zwei verschiedene Funktionen' verrichtet werden. Zunächst muß das Niederdruckgas, nachher das Hochdruckgas in den Zylinder eingeführt werden. Für diese beiden Funktionen zusammen ;steht nicht nur ungefähr dieselbe Zeit zur Verfügung wie für den Einlaß des Gases bei einem nur mit einer Spannung arbeitenden Kompressor, sondern es ist sehr gut möglich, daß ,bei Gasen von verschiedener Spannung die Einströmungen sich gegenseitig nachteilig :beeinflussen. Die Bedingungen, die. für :die Einströmung der einen Gasart günstig sind, können für die Einströmung :der anderen Gasart nachteilig sein und umgekehrt.
  • Die vorliegende Erfindung umfaßt die Konstruktion eines Kompressorzylinders bei Kältemaschinenanlagen,welche mit zwei Verdampferspannungen arbeiten, durch welche günstige Einströmungsverhältnisse für beide Gasarten erzielt werden. Außeridem wird durch @diese verbesserte Zylinderkonstruktion die Temperatur des Zylinders in günstiger Weise beeinflußt; ihre Wirkung ist zu vergleichen mit derjenigen eines Wassermantels für mit Überhitzung arbeitendie Kompressoren. Bei dieser Erfindung ist (der arbeitende Teil des Zylinders ganz oder nahezu ganz armgeben von einem @Zantelraum, welcher mit einem Kranz kleiner Öffnungen .besetzt ist, deren Ouerschnittsich nach dem Mantelraum hin allmählich erweitert, und welche Öffnungen den Hochdruchd!ämpfen Zutritt in den Zylinder gelben, wenn sie während des letzten Teiles ödes Saughubes vorn Kolben freigegeben werden, während dein Mantelraum mittels einer sich allmählich erweiternden Einlaßöffnung die Hochdruckdämpfe aus der Hochdruckleitung =geführt werden.
  • Allmählich enger wendende Öffnungen sind bei Kompressoren an und für sich nicht neu: das Neue liegt hier jedoch in der Anwendung derartiger Öffnungen bei einem mit zwei Verdampferspannungen arbeitenden Kompressor, wodurch sowohl für die Niederidruck- als auch für ,die Hochdruckdämpfe einer gute Einströmung in den Zylinder möglich ist.
  • Bei -den gebräuchlichen Kompressorzylindern beginnt das Ansaugen .beim Anfang ,des Saugbu:bes und dauert sogar noch während des ersten Teiles dies rückgehenden Kompressionshubes. Der verzögerte Sch:luß des Saugeventils hat zur Folge, daß der Zylinder sich nachfüllen kann (durch Nachströmen des Gases bei (den niedrigen Kolbengeschwindigkeiten, die in der Nähe des Totpunktes des Kolbens auftreten.
  • Wird das Ende des ,Saughubes wie im vorliegenden Falle für die Zuführung .des Hochdruckgases benutzt, dann hat dies nicht nur eine unmittelbare Verringerung des nutzbaren Kolbenweges zum Ansaugen des N iederdruckgases zur Folge, sondern es wird geralde dieser Teil (des Kolbenweges für die Zuführung von Hochdruckgas benutzt, wobei durch die geringe Kolbengeschwindigkeit das-Nachfüllen des Zylinders mit Gas bewirkt wird:, welches :dem erst sich schnell bewegenden Kolben ,nicht vollständig folgen konnte.
  • Um den Zylinder so gut wie möglich mit :` iederdruckdämpfen zu füllen, ist nach der Erfindung :der Einlaß für das Hochdruckgas über eine große Anzahl kleiner Öffnungen verteilt, welche rings um den ganzen Zylinderunrfang angeordnet sind. Dadurch wird eingroßer nutzbarer Kolbenweg für das Ansaugen der N iederdruckdämpfe erhalten, und soviel als möglich Vorteil aus den geringen Kolbengeschwindigkeiten für die Nacliströinung :dieser Dämpfe gezogen.
  • Die geringe Weite :der Öffnungen für das Hochdruckgas, welche eine lange Einlaßperiode für das Niederdruckgas ergibt, hat zur Folge, .daß der zur Verfügung stehende Zeitraum für den Einlaß der H.ochdnuckd'ämpfe ,um so kürzer wird. Auch,die 7uführung dieser Gase, welche beim Freilegen dieser Öffnungen durch den Kolben sofort mit Übend'ruck einsetzt (das Sangventil, durch welches das Niederdruckgas eingeführt wunde, schließt sich dabei durch die Druckstei@gerung im Zylinder), muß so vollständig wie möglich vor sich gehen. Die Zuführung soll ,derart sein, daß bei ihrer Beendigeiung (der j Druck im Zylinder nahezu gleich ist dein Druck, der im Hochdruckverdampfer herrscht. Dies wird bei der Erfindung erreicht,durch Anordnung eines Aufnehmers.unmittelbar vor den Zufuhröffnu@nge,n, um :den Zylinder herum, sowie durch die :besondere Forrn der Ouerschnitte der Öffnungen zwischen 7_ylind@er und Aufnehrner u:nd (der Einlaßöffnung zum A.ufneh.mer. Durch Ausdehnung dieses Aufnehmers über die ganze Länge des arbeitenden Teiles des Zylinders übernimmt er gleichzeitig die Rolle eines Kühlmantels.
  • An Hand der Zeichnung wird die Erfin-.dung näher erläutert. Abb. i zeigt in schematischer Darstellung einen Kompressorzylinder gemäß der Erfindung .bei einer einfach wirkenden stehenden Maschine mit im Kolben angeordnetem Saugventil. Abb. 2 ist in größerem Maßstab ein senkrechter Querschnitt :durch eine der Zuführungsöffnungen für die Hochdruckdämpfe und Abb.3 eine Vorderansicht gegen diese Öffnung.
  • Die Hochdruckdämpfe treten in den Kompressorzylinder i, sobald (der Kolben 2 die Öffnungen 3 am Ende :des Abwärtshubes freilegt. Der Zylinder ist (dann. bereits zum größten Teil mit Nied.erdruckdämpfen gefüllt, welche in bekannter Weise aus einem Niederdruckverdampfer ((der auf der Zeichnung nicht dargestellt ist) zugeführt sind, in welchem durch Verdampfung von Flüssigkeit bei niedrigem Druck und also bei niedriger Temperatur Kälte erzeugt wird.
  • Die Einströmung von N iederdruckdämpfen in den Zylinder hält so lange an, bis die Drucksteigerung im Zylinder -infolge der Einströmung ider Hoch@drnackdümpfe durch die Öffnungen 3 :das Saugventil schließt.
  • Die Öffnungen 3, welche in achsialer Richtung des Zylinders-geringe Weite haben, -sind in großer Anzahl auf dem ganzen Zylinderumfang verteilt. Sie haben vorzugsweise die in den Abb. 2 und 3 dargestellte Form, d. h. an der Innenseite :der Zylinderwand einen kreisförmigen Querschnitt q. und an der Außenseite Ader iylin#derwanrd: eine in achsialer Richtung längliche Form 5. Durch diese Formgebung wird das l\ilaterial der Zylinderwand zwischen Iden Öffnungen praktisch nicht geschwächt; auch für Idas Gießen :des Zylinders ist dii@esie Form :der Öffnungen günstig. Die .Kerne für die Öffnungen ruhen nämlich mit ihrem abreiten ,Fuß fester, also genauer, gegen den Kern für :den Mantelraum, als dies mit kleinen Kernen von :gleichem zylindrischen Ouerschnitt möglich wäre. Auch die Kerne selbst wenden wesentlich stärker.
  • Wichtiger als für Iden 'Guß ist 'der Querschnitt :der öffnungen jedoch für idie Zuführung der Hochdruckdämpfe in den Zylinder. In dem Aufnehmer 6, in den idie Öffnungen 3 münden rund der den Zylinderumhüllt, strömen die Hochdruckdämpfe aus dem nicht gezeichneten Verdämpfer idurch .die Leitung 7 und die Öffnung 8, welche sich kegelförmig nach denn Aufnehmer 6 erweitert. Dieser ermöglicht es, daß !das Hochdruckgas gleichmäßig durch alle Öffnungen 3 in den Zylinder strömen kann. In dem Aufnehmerraum sind naturgemäß die Gasgeschwindigkeiten viel geringer als in den Öffnungen 3 und in der Leitung 7. Zwischen :dieser Leitung 7 und dem Innern des Zylinders wird also das zuströmende Gas erst verzögert und nachher beschleunigt.
  • Jede Umsetzung von Geschwindigkeit in Druck und von Druck in Geschwindigkeit wird von Reibungsverlusten begleitet, welche im vorliegenden Falle die Umsetzung von nutzbar zu machender Energie in nutzlose bzw. schädliche Wärme zur Folge haben. Dies ist namentlich von großer Bedeutung, wenn, wie im vorliegenden Falle, hohe. Geäch«Tiridigkeiten während einer lmrzen Einlaßperiode erzielt werden müssen. Die Ver-.u.ste sind am größten, wenn diese Umsetzun-;en mit .Stößen vor sich gehen. Die allmählich nach :dem Aufneh:merraum 6 hin sich erweiternden öffnungen 3 und 8 ermöglichen @°ine mehr gleichmäßige Energieumsetzung und haben daher geringere Reibungsverluste, also auch eine vollkommenere und schnellere Einströmung von Hochdruckdämpfen in :den Zylinder zur Folge.
  • Der Mantelraum des Zylinders .erstreckt sich nahezu über Aden ganzen arbeitenden Teil des Zylinders. Die Hochdruckdämpfe üben daher gerade auf denjenigen Teil des Zylinders eine kühlende Wirkung aus, der .furch die Kompressionswärme erhitzt wird. Der Aufnehmermantelraum hat also gleichzeitig die Wirkung eines Kühlmantels.
  • Derselbe Mantelraum mit den hier beschriebenen Ein- und Auslaßmün:dnmgen kann auch bei einfach wirkenden Kompressorzylindern Anwendung finden, ,bei denen !das Saugventil im Zylinderkopf angeordnet ist, wie auch bei doppelt wirkenden Zylindern, welche an beiden Zylinderenden ein oder ,mehrere Saugventile :halben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kompressorzylinder für mit zwei Ver-@dampferspannungen arbeitende Kältemaschinenanlagen, dadurch gekennzeichnet, rdiaß ider arbeitenlde Teil des Zylindlers (z) ganz oder nahezu ganz iunge#b-en ist von einem sich über den -dem Zvlinderdeckel zugewendeten Teil der Zvlinderwand erstreckenden Mantelraum (6), aus ,dem ,mittels eines Kranzes kleiner Öffnungen (3), (deren Querschnitt nach dem Mantelraum ,zu allmählich zunimmt, die Hochdruckdämpfe Zutritt zu dem Zylinder haben, wenn ,die Öffnungen während des letzten Teiles des Saughubes freigegeben werden, währenid dem Mantelbaum mittels einer sich allmählich erweiternden Einlaßöffnung (8) die Hochdruckdämpfe aus der -Hochdruckleitung (7) zugeführt wenden.
DEA31617D 1918-04-08 1918-10-22 Kompressorzylinder fuer mit zwei Verdampferspannungen arbeitende Kaeltemaschinenanlagen Expired DE367146C (de)

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