DE366135C - Sicherheitsschloss mit einem mit dem Schluessel zu kuppelnden Antriebsraedchen fuer die Verschiebung des Riegels - Google Patents

Sicherheitsschloss mit einem mit dem Schluessel zu kuppelnden Antriebsraedchen fuer die Verschiebung des Riegels

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DE366135C
DE366135C DEB102633D DEB0102633D DE366135C DE 366135 C DE366135 C DE 366135C DE B102633 D DEB102633 D DE B102633D DE B0102633 D DEB0102633 D DE B0102633D DE 366135 C DE366135 C DE 366135C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/0017Locks with sliding bolt without provision for latching

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsschloß mit einem mit dem Schlüssel zu kuppelnden Antriebsrädchen für die Verschiebung des Riegels.
Das Wesen der Erfindung besteht im besonderen darin, daß das Antriebsrädchen, welches bei den bisherigen bekannten Sicherheitsschlössern dieser Art als gerades Zahnrad ausgeführt wurde und in eine mit dem Riegel verbundene Zahnstange eingriff, als Schraubenrädchen ausgebildet ist und mit einem zweiten Schraubenrädchen in Eingriff steht, das als Mutter für eine mit dem Riegel oder den Riegeln verbundene Schraube dient.
Durch diese Einrichtung erhält die Antriebsvorrichtung für den Riegel den Vorteil, daß sie in jeder Stellung gegen eine nicht mittels des richtigen Schlüssels ausgeübte oder versuchte Rückwärts drehung gesichert, also vollständig selbstsperrend ist, so daß eine besondere Sicherung zur Verhinderung der Drehung des Antriebsrädchens nicht erforderlich ist.
In der Zeichnung ist der Erfinduhgsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Draufsicht und Abb. 3 eine Seitenansicht des Sicherheitsschlosses.
Abb. 4 bis g lassen Einzelheiten erkennen. Der Schloßkasten ι zeigt in seiner Stirnwand 2 zwei Öffnungen 3,4, durch welche zwei Riegel 17, 18 hindurchtreten, die mit einer Stange 16 verbunden sind. An den Kastenwänden 7 und 8 sind zwei einander gegenüberliegende Rohrstücke 5, 6 vorgesehen, die zur Einführung des Schlüssels 9 dienen und je einen mit Schlitzen versehenen zylindrischen Körper 10 enthalten, die drehbar und verschiebbar sind und Einschnitte von beliebiger Zahl und beliebigen Abmessungen zeigen. Sie werden durch je eine Feder 11 in der aus Abb. 6 ersichtlichen Weise nach auswärts gedruckt, wobei ihr Schlitz sich gegenüber den Zapfen eines schwalbenschwanzförmigen Keiles 20 befindet (Abb. 6 und 7). Zwischen den beiden Rohrstücken S und 6 ist im Schloßkasten 1 das Antriebsrädchen 12 für den Riegel drehbar gelagert, das erfindungsgemäß als Schraubenrädchen ausgebildet ist und mit einem zweiten Schraubenrädchen 15 in Eingriff steht, welches als Mutter für eine mit dem Riegel 16 verbundene Schraube oder ein auf diesem aufgeschnittenes Gewinde dient. Die Stirnflächen der Naben des Antriebsrädchens 12 tragen Löcher 13, 14, die zur Kupplung desselben mit dem eingeführten Schlüssel 9 be- - stimmt sind.
Durch Einführen und Einwärtsdrücken des Schlüssels 9 in eines der Rohrstücke 5 oder 6 bringt man das der Form und der Anordnung der Löcher 13, 14 entsprechend gestaltete Ende 23, 24 des Schlüssels in Verbindung mit dem Antriebsrädchen 12 und kann damit das Schraubenrädchen 15 drehen. Letzteres führt in seiner Gewindebohrung den Riegel 16, 17, 18, der je nach der Drehrichtung des Schlüssels einwärts oder auswärts bewegt wird, dabei aber in jeder Stellung selbsttätig gesperrt ist, da das Schraubenrädchengetriebe ebenso wie auch der Riegel- j schraubenantrieb selbstsperrend ist.
Die vorerwähnten Teile io, 11, 20 verhindem beim dargestellten Ausführungsbeispiel das Einführen eines nicht genau mit dem richtigen Schlüssel übereinstimmenden Nachschlüssels und schnellen außerdem den Schlüssel nach einer erfolgten vollständigen Umdrehung sebsttätig nach außen zurück.
Der in das Schlüsselloch und in den Schlitz I des Zylinderkörpers 10 eingeführte, kräftig nach einwärts gehaltene Schlüssel drückt mit seinem Bund 19 den Zylinderkörper 10 entgegen der Wirkung der Feder 11 nach einwärts, bis der Anschlag 21 des Schlüssels sich gegen den Verschlußring 22 des Schlüssellochrohres legt. In diesem Augenblick treten die beiden Klauen 23,24 des Schlüssels in die Löcher 13, 14 der Antriebsrädchennabe ein, wenn der Abstand der Endkanten der Klauen 23,24 vom Anschlag 21 bzw. vom Bund 19 des Schlüssels genau den zugehörigen Längenmaßen des Körpers 10 und der zusammengedrückten Feder 11 entspricht.
Damit die Verschiebung des Körpers 10 durch den eingeführten Schlüssel möglich ist, muß sein Schlitz sich bei der Schlüsseleinführung gegenüber den Zapfen des schwalbenschwanzförmigen Keiles 20 befinden. Nach Beginn der Drehung des Schlüssels fassen die Zapfen des Keiles 20 in die Einschnitte des •Körpers 10 und halten diesen entgegen der Wirkung der Feder 11 so lange einwärts, bis der Zylinderkörperschlitz wieder gegenüber den Zapfen des Keiles 20 liegt. In diesem Augenblick, in welchem also eine vollständige Drehung ausgeführt ist, sucht die Feder 11 den Körper 10 samt dem Schlüssel nach außen zurückzuschnellen. Will man also doppelt oder dreifach schließen, so muß der Schlüssel dauernd kräftig nach einwärts gedrückt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sicherheitsschloß mit einem mit dem Schlüssel zu kuppelnden Antriebsrädchen für die Verschiebung des Riegels, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrädchen als Schraiubenrädchen (12) ausgebildet ist und mit einem zweiten Schraubenrädchen (15) in Eingriff steht, das als Mutter für eine mit dem oder mit den Riegeln (16, 17, 18) verbundene Schraube dient, so daß die Riegelantriebsvorrichtung infolge ihrer Selbstsperrung in jeder Stellung gegen eine nicht mittels des passenden Schlüssels (9) ausgeübte oder versuchte Rückwärtsdrehung gesichert ist.
  2. 2. Sicherheitsschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Schlüsseleinführungsrohrstück (5 oder 6) ein entgegen der Wirkung einer Feder (11) verschiebbarer, geschlitzter und mit Einschnitten versehener Zylinderkörper (10) drehbar ist, der in Verbindung mit einem feststehenden, mit Zapfen versehenen, schwalbenschwanzartigen Keil (20) das Schloß gegen Einführung eines Nachschlüsseis sichert. ,
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEB102633D 1920-12-08 1921-12-06 Sicherheitsschloss mit einem mit dem Schluessel zu kuppelnden Antriebsraedchen fuer die Verschiebung des Riegels Expired DE366135C (de)

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