DE365083C - Verbunddampfmaschine mit Deckel- und Mantelheizung des Hochdruckzylinders - Google Patents

Verbunddampfmaschine mit Deckel- und Mantelheizung des Hochdruckzylinders

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DE365083C
DE365083C DEH87017D DEH0087017D DE365083C DE 365083 C DE365083 C DE 365083C DE H87017 D DEH87017 D DE H87017D DE H0087017 D DEH0087017 D DE H0087017D DE 365083 C DE365083 C DE 365083C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/08Cooling of steam engines; Heating; Heat insulation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Verbunddampfmaschine mit Deckel- und Mantelheizung des Hochdruckzylinders. Verbunddampfmaschinen mit Deckel- und Mantelheizung des Hochdruckzylinders durchströmendem Frischdampf sind bekannt. Es ist ferner bekannt, den Mantel des Hochdruckzylinders in den Aufnehmerdampfraum zu legen. Von den bekannten Maschinen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die- Köpfe des Hochdruckzylinders mit Frischdampf und der Mantel desselben vom abströmenden Arbeitsdampf geheizt werden, welcher zuvor durch Vorbeiführung .an den mit Frischdampf geheizten Hochdruckzylinderköpfen überhitzt worden ist. Dadurch wird der Vorteil erreicht, däß der Mantel des Höchdruckzvlinders mit Dampf erfüllt ist, welcher eine Temperatur entsprechend derjenigen des im mittleren Zylinderteil arbeitenden Dampfes besitzt, so daß fast keine Wärme zu- oder abgeführt wird.
  • Eine weitere Ausbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß zur Mantelheizung des Hochdruckzylinders der Abdampf eines zweiten oder folgenden Zylinders dient. Hierdurch wird der Erfolg erzielt, daß auch tiefer entspannter Dämpf durch die vorherige Überhitzung an den mit Frischdampf beheizten Köpfen des Hochdruckzylinders als Isolierdampf des mittleren Zylinderteils desselben vorteilhaft benutzt werden kann. In dem Dampfmantel von niedrigerem Drucke münden auch sämtliche Stopfbüchsen für die Kolbenstange und die Steuerorgane, so daß Undichtigkeiten dieser Stopfbüchsen Wärmeverluste nicht ergeben können, weil der etwa austretende Dampf sich mit dem Manteldampfe mischt.
  • Die Frischdampfbeheizung des Arbeitszylinders bildet also gewissermaßen Heizflächen für den umgebenden Dampf, der sich an ihnen überhitzt, so daß er in dem nachfolgenden Zylinder wirtschaftlicher arbeitet als ohne Überhitzung.
  • Die Erfindung :gestattet sowohl im Hochdruckzylinder als auch im Niederdruckzylinder die Anwendung des Gleichstromprinzips bei gleichzeitiger Verwendung sehr hoch überhitzten und hoch gespannten Dampfes, ohne daß zu besonders kleinen Füllungen gegriffen werden muß.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes bei einer zweizylindrigen Verbundmaschine mit hintereinanderliegenden Zylindern dargestellt. a ist der Hochdruckzylinder, b der Niederdruckzylinder, c der Dampfmantel des Hochdruckzylinders.
  • Der hoch überhitzte, frische Kesseldampf strömt bei d, d' und d" in die Köpfe des Hochdruckzylinders, heizt diese und die Füllungszonen kräftig und tritt durch die Ventile f und f in das Innere des Zylinders ein. Nachdem er hier Arbeit geleistet hat, strömt er durch die Ventile g bzw. g' in den Dampfmantel c des Hochdruckzylinders, wobei er gezwungen wird, an den mit Frischdampf beheizten Zylinderköpfen und Füllungszonen außen entlangzuströmen, um sich hier zu überhitzen. Der Manteldampf wird dadurch so stark erwärmt, daß seine Temperatur etwa derjenigen entspricht, auf welche der Arbeitsdampf im mittleren Teile des Arbeitszylinders sich abgekühlt hat, so daß ein Wärmeaustausch zwischen dem expandierenden Dampfe im Zylinder und dein Manteldampfe praktisch nicht stattfindet. Damit sind die Wärme- und Arbeitsverluste vermieden, die bei der einfachen Ummantelung des Arbeitszylinders mit Niederdruckdampf infolge des Wärmeaustausches zwischen Arbeitsdampf und Manteldampf in erlieblichem Maße eintreten würden. Der überhitzte Manteldampf gelangt dann in das Verhindungsstück beider Zylinder, welches gleichzeitig den einen Zylinderkopf des iederdruckzylinders bildet. Der letztere ist nach dem Gleichstromprinzip gebaut und ergibt demnach erfahrungsgemäß einen schon niedrigen Dampfverbrauch. Wird nun auch der Hochdruckzylinder nach diesen Gesichtspunkten gebaut und obendrein mit Temperaturen, die man bisher nicht anzuwenden pflegte, also über 40o° betrieben und eine Gesamtdampfdehnung auf 0,5 bis 0,7 Atm. abs. angewendet, so wird man einen wirtschaftlichen Dampfverbrauch der Gesamtmaschine erhalten, ohne mehr als zwei hintereinander geschaltete Zylinder anwenden zu müssen. Die hohe Temperatur des frischen Kesseldampfes wird dabei zum Teil an den Aufnehmerdampf abgegeben, diesen dadurch überhitzen, also wirtschaftlicher gestalten, und durch Herabsetzung der Frischdampftemperatur zum betriebssicheren Arbeiten in einem Zylinder geeigneter machen.
  • Die Stopfbüchsen der Kolbenstange und Ventilspindeln sind geteilt und die Teilstellen in den Dampfraum verlegt, wie aus der Zeichnung ersichtlich. Dadurch kann die durch die Stopfbüchsen der Kolbenstange und Ventilspindeln entweichende Wärme und etwa austretender Dampf nicht verlorengehen, weil auch etwa entweichender Dampf dem Niederdruckdampf zugeführt wird.
  • Gleiche Einrichtungen lassen sich an einfach wirkenden Maschinen und an zweiburbeligen Maschinen anbringen.
  • Als Steuerorgane können alle dazu geeigneten Bauarten verwendet werden.
  • Sollte es wünschenswert erscheinen, die heizenden Wirkungen der Hochdruckzylinderflächen noch zu erhöhen, so können im Mantel des Zylinders und dem Zwischenstück auch noch besondere Heizkörper angebracht werden, durch die der Frischdampf hindurchströmt, ehe er zum Arbeiten gelangt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Verbunddampfmaschine mit Deckel-und Mantelheizung des Hochdruckzylinders, dadurch gekennzeichnet, daß die Köpfe (d, d', d") des Hochdruckzylinders (a) mit Frischdampf und der Mantel desselben vorn abströmenden Arbeitsdampf geheizt werden, welcher zuvor durch Vorbeiführung an den mit Frischdampf geheizten Hochdruckzylinderköpfen überhitzt worden ist. a. Verbunddampfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Mantelheizung des Hochdruckzylinders der Abdampf eines zweiten oder folgenden Zylinders dient.
DEH87017D 1921-09-15 1921-09-15 Verbunddampfmaschine mit Deckel- und Mantelheizung des Hochdruckzylinders Expired DE365083C (de)

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DE (1) DE365083C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2559484A (en) * 1943-11-26 1951-07-03 E H Walbridge Internal-combustion engine with compound head

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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