DE36492C - Neuerung an Buffern - Google Patents
Neuerung an BuffernInfo
- Publication number
- DE36492C DE36492C DENDAT36492D DE36492DA DE36492C DE 36492 C DE36492 C DE 36492C DE NDAT36492 D DENDAT36492 D DE NDAT36492D DE 36492D A DE36492D A DE 36492DA DE 36492 C DE36492 C DE 36492C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spindle
- muff
- collar
- buffer
- split
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000000872 buffer Substances 0.000 title claims description 19
- 239000000945 filler Substances 0.000 claims description 3
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 3
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G11/00—Buffers
- B61G11/18—Details
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vibration Prevention Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Neuerung an Buffern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. März 1886 ab.
Um Buffer billig herzustellen, wird ein der Länge nach wenigstens zweimal aufgeschlitztes
Rohr oder Muff auf dem. Bufferstiel zwischen einem Flantsch desselben und dem abnehmbaren
Deckel aufgeschoben, und dient dasselbe dazu, den Stiel im Gehäuse in der Normalstellung
zu erhalten. Die Theile dieses Muffes werden an ihren hinteren Enden geführt vermittelst
einer Oeffnung der Rückenplatte des Buffers oder durch eine auf dieser gebildete
oder befestigte Führung oder Lager. Wenn das Buffergehäuse von dieser Rückenplatte abgenommen
wird, fallen die Theile des besagten Muffes von dem Bufferstiel oder können
davon abgehoben werden und geben dabei den Stiel frei, so dafs er aus dem Gehäuse
herausgezogen werden kann.
α ist das Buffergehäuse, b der Bufferstiel
und c der abnehmbar auf der Spindel b1 des
Bufferstieles befestigte Deckel.
In den Fig. 1 bis 4 ist die Spindel bl so
verlängert, dafs sie durch ein Loch d1 in der das Gehäuse α tragenden Rückenplatte d vortritt,
e e bedeutet ein zu zwei Theilen aufgespaltenes oder längs getheiltes Rohr, welches
nach Art eines Muffes auf die Spindel bl aufgebracht
ist, ohne jedoch daran geschweifst oder überhaupt heifs aufgezogen zu sein. Diese
Combination von Spindel und Muff ermöglicht es, das Halsstück c auf dem Stiel b fest
in Stellang zu halten und denselben nach der Abnahme des Buffers vom Fahrzeug schnell
aus dem Gehäuse herauszunehmen, ohne dafs hierzu irgend ein Werkzeug. zu Hülfe ge
nommen werden müfste. Auf dem vorderen Ende der beiden Theile des gespaltenen Muffes e
ist ein Flantsch e1 gebildet, welcher in eine Vertiefung c1 auf dem Kragen c pafst, so dafs
dieser zwischen dem Flantsch und der inneren Schulter des Stieles b gehalten wird und zugleich
dazu dient, die beiden Theile des aufgeschlitzten, den Muff bildenden Rohres am vorderen Ende zusammenzuhalten. An ihrem
äufseren Ende ist die Spindel b1 mit einem Kopf £2 versehen, zwischen welchem und dem
Kragen c die beiden Muffentheile auf die Spindel aufgesetzt sind und sich also an einer selbstständigen,
von der Spindel unabhängigen Längsverschiebung verhindert finden. Der Muff e e
kann in dem Loch d x der Rückenplatte gleiten,
so dafs letztere aufser zum Zusammenhalten der Muffentheile an diesem Ende auch noch
dazu dient, die Spindel b1 zu halten und zu führen. Die beiden Muffentheile sind am
Vorderende bei e2 e3 schräg ausgeschnitten, um ihr Aufbringen auf die Spindel zu ermöglichen,
wie in Fig. 2 und 3 dargestellt, in welchen Figuren die obere Muffenhälfte e als schon in
Stellung befindlich und die untere Muffenhälfte e in der Lage gezeigt ist, welche sie
einnimmt, wenn der Flantsch e1 zwar in die Vertiefung c1 eingeführt, das hintere Ende aber
noch nicht gegen die Spindel angelegt ist.
Fig. 5 zeigt einen Buffer mit hohlem Stiel; die Anordnung des Muffes e e ist wesentlich
dieselbe, wie oben. Bei dieser Art Buffer wird der Kragen c öfter, wie in Fig. 5 a gezeigt,
gebildet, um die Anwendung einer langen Spiral- oder anderen Feder zu ermöglichen.
In den in Fig. 6 bis 8 gezeigten Modifikationen
ist der Muff e e am hinteren Ende mit einem Flantsch oder Vorsprung e4 ver-
sehen, welcher in eine ihm entsprechende Nuth bs der Spindel bl eintritt. In manchen
Fällen ist hier der Muff mit inneren Vorsprüngen versehen, welche in Löcher der
Spindel eindringen, oder letztere wird mit einer oder mehreren Vorsprüngen versehen, welche,
wie in Fig. 11 und 12, wo diese Vorsprünge
mit b* b* bezeichnet sind, in entsprechende Löcher der Muffenhälften eintreten.
Fig. 9 und 21 zeigen Buffer, bei denen die Rückenplatte mit einer besonderen Führung oder
einem Lager d2 für die Spindel b1 ausgestattet
ist. In Fig. 9 ist dieses Lager als mit der Rückenplatte aus einem Stück bestehend angenommen;
in Fig. 21 ist es in dieselbe eingeschraubt.
Fig. 10 zeigt eine Modification, bei welcher die Rückenplatte d und die Spindelführung d2
aus zwei Theilen zusammengesetzt sind und die Führung d~ mittelst eines Flantsches d3 den
mit einem Kopf b2 versehenen Stiel in seiner Vorwärtsbewegung begrenzt. Hier dient die
zweitheilige Führung d2 als Ersatz für den in den besprochenen Modificationen angewendeten
Muff e e. Die Feder ist um die Führung d2 und die Spindel herum angeordnet und wirkt
auf den Kragen c, indem sie ihn in das innen liegende Ende des Bufferstieles preist.
In den Fig. 13 bis 24 ist die Anwendung der vorliegenden Neuerungen auf Buffer veranschaulicht,
bei denen der Kragen c verstellbar bezw. abnehmbar ist, d. h. bei denen dieser
Bestandtheil so gebildet und in Verbindung mit Vorsprüngen auf der Bufferspindel angeordnet
ist, dafs er auf letzterer durch einfaches Aufschieben über die beregten Vorsprünge
und theilweises Drehen festgestellt wird. Ueberdies können auch noch Füllstücke und
andere Mittel angewendet werden, um den Kragen festzustellen.
In den Fig. 13 bis 20 ist der Kragen c als
mit einem rechteckigen Loch c2 versehen dargestellt, vermittelst dessen er über die Vorsprünge
i>4 auf die Spindel b1 geschoben und
dann durch Herumdrehen auf dieser in die Feststellungslage gebracht werden kann. Die
beiden Hälften des aufgespaltenen Muffes e sind am Vorderende mit Füllstücken e5 versehen,
welche in die Lücken, die das Loch c2 nach dem Herumdrehen des Kragens bestehen
läfst, eintreten und so letzteren auf der Spindel festhalten.
Anstatt den Muff in zwei Theile e e zu spalten, kann er gewünschtenfalls auch in drei
und mehr Theile gespalten werden. Ueberdies kann dieser gespaltene Muff auch durch
eine oder mehrere Schienen bezw. Stangen ersetzt werden, welche in Längsnuthen auf der
Spindel liegen. In manchen Fällen lassen sich auch zwei keilartige Schienen, wie ee, Fig. 25
und 26, anwenden, und liegen diese alsdann in Nuthen auf entgegengesetzten Seiten der
Spindel b\ und sind mit Vorsprüngen el versehen,
die in Vertiefungen c1 im Kragen c eintreten.
In Fig. 21 und 22 bedeutet e° einen Schlüssel,
der, wenn der Kragen c auf die Spindel b1
aufgesetzt ist, in eine Längsnuth derselben so eingelegt wird, dafs sein Vorsprung e1 in die
Vertiefung c3 im Kragen fafst und so das Verdrehen des letzteren ausschliefst. In den Fig. 23
und 24 pafst dieser Schlüssel e° auf einen abgeflachten
Theil der Spindel bl.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . In einem Buffer für Eisenbahnfahrzeuge ein in mehrere Theile längsgespaltener Muff e, Fig. ι bis 9, oder als dessen Ersatz eine oder mehrere Schienen oder Stangen e°, Fig. 21 bis 26, welche zwischen dem abnehmbaren Kragen c und einem Flantsch, Vorsprung oder Widerlager auf der Spindel bl des Bufferstieles eingelegt sind und sich mit dieser Spindel entweder in einer Oeffnung der Rückenplatte d oder einem an dieser befindlichen Lager bezw. Führung d2, Fig. 9 und 21, bewegen.
- 2. Als Ersatz -für den in Anspruch 1. aufgeführten gespaltenen, getheilten Muff die in Fig. 10 dargestellte zweitheilige Führung d'2.
- 3. Die Combination des gespaltenen Muffes e oder der einen oder der mehreren Stangen e° mit einem verstell- und abnehmbaren Kragen c, Fig. 1 3 bis 24, wobei die Theile des beregten Muffes oder ihres Ersatzes entweder als Füllstücke oder als Schlüssel dienen, um den Kragen c auf der Spindel bl festzustellen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36492C true DE36492C (de) |
Family
ID=312303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36492D Expired - Lifetime DE36492C (de) | Neuerung an Buffern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36492C (de) |
-
0
- DE DENDAT36492D patent/DE36492C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102008046000A1 (de) | Sitztiefenverstellbarer Fahrzeugsitz mit einem ersten Sitzteil und einem zweiten Sitzteil | |
| EP0325726A1 (de) | Blockierbare Hubvorrichtung zum stufenlosen Verstellen von Möbelteilen und Führungsbüchse für eine solche Hubvorrichtung | |
| EP1138306B1 (de) | Medizinischer oder dentalmedizinischer Behandlungsstuhl oder eine Kopfstütze für einen solchen Behandlungsstuhl | |
| DE2112257A1 (de) | Auswechselbarer Zahn | |
| DE1817723A1 (de) | Werkzeug zum Schneiden von Rohren | |
| DE36492C (de) | Neuerung an Buffern | |
| DE102016002403A1 (de) | Zangenwerkzeug | |
| DE20105767U1 (de) | Tragbare Werkzeugmaschine mit integrierter Bitschublade | |
| DE102005039305B4 (de) | Rückenlehne für ein Fahrzeug | |
| DE102011102363A1 (de) | Vorrichtung zum Ausziehen einer Einspritzdüse | |
| DE1950245C3 (de) | An der Reitstockspitze einer Maschine befestigbarer Halter für ein Werkzeug | |
| DE2352297C2 (de) | Dämpfungseinrichtung für ein Speicherventil | |
| EP0121768B1 (de) | Vorrichtung zum lösbaren Befestigen von Reinigungsgeräten an einem Stiel | |
| DE828202C (de) | Schwingarm-Fensterheber fuer Fahrzeuge, vornehmlich Kraftwagen | |
| EP1698256B1 (de) | Sitzmöbel, insbesondere Bürostuhl | |
| DE7705585U1 (de) | Vorrichtung zum ziehen oder schieben eines mit einer oder mehreren rollen versehenen koffers | |
| DE102019203553A1 (de) | Unterschenkelstützeinrichtung für einen Fahrzeugsitz, Fahrzeugsitz | |
| DE521708C (de) | Gewindeschneidkopf mit radial verschiebbaren Schneidbacken | |
| DE207766C (de) | ||
| DE247583C (de) | ||
| DE246887C (de) | Vorrichtung zur lösbaren Vebindung der Kurbelstange von Mahmaschinen mit dem kugelförmigen Kopf der Messerstange | |
| DE1580609A1 (de) | Sitzgestell,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE533810C (de) | Schelle zum Befestigen der Werkzeuge von Bodenfraesen an dem oesenfoermigen Ende der gewundenen Werkzeugfedern | |
| DE692223C (de) | en Spindel | |
| DE202081C (de) |