DE3638727C2 - Kompakter elektro-akustischer Übertrager - Google Patents
Kompakter elektro-akustischer ÜbertragerInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R9/00—Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
- H04R9/06—Loudspeakers
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- H—ELECTRICITY
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- Signal Processing (AREA)
- Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen kompakten
elektro-akustischen Übertrager, insbesondere einen
neuen Lautsprecher, der hohe elektro-akustische Über
tragungsgüte in einer kompakten Bauform aufweist und
der relativ leicht und preiswert herzustellen ist.
Durch US-Patent 4,061,890 ist ein Lautsprecher mit
einer Schwingspule aus einer einzigen Lage aus recht
eckigem Draht, der auf einem geschlitzten metalli
schen Spulenkörper gewickelt ist mit einer Kerbe in
der benachbarten Polplatte. Ferner betrifft das
US-Patent 4,158,756 einen dynamischen Lautsprecher
mit einem Kunststoffkorb, der die vordere Polplatte
einschließt. Diese Patente offenbaren einen Lautspre
cher, der käuflich erhältlich in dem Bose 901 Laut
sprechersystem und in dem Delco-GM-Bose Musiksystem
ist. Diese Patente betreffen einen Lautsprecher mit
einem gespritzten Kunststoffkorb aus glasverstärktem
thermoplastischen Polyester und mit einer vorderen
Polplatte aus einem Material mit geringem magneti
schen Widerstand, welche in die Grundplatte des Korbes
eingespritzt ist mit einer zentralen Bohrung. Der
Lautsprecherantrieb ist hinter der eingespritzten Polplatte
angeordnet.
Der Rand der Spinne, die elastisch die Schwingspule trägt,
ist an einer umlaufenden Oberfläche an der Innenseite des
Korbes befestigt. Eine niederohmige Schwingspule aus einer
Lage aus eloxiertem Aluminiumdraht mit rechteckigem
Querschnitt ist auf einem geschlitzten Spulenkörper aus
ebenfalls eloxiertem Aluminium gewickelt. In der
benachbarten Polplatte ist eine Kerbe für die Rückführung
des Schwingspulendrahtes. Dieser Lautsprecher weist
ausgezeichnete elektro-akustische und mechanische
Eigenschaften auf und kann zufriedenstellend innerhalb eines
weiten Bereichs von Umgebungsbedingungen betrieben werden.
Es sind zwar kompakte elektro-akustische Wandler als
dosenförmige Hörerkapsel für Fernsprechapparate bekannt (AT
365 875. Diese sind jedoch lediglich für einen kleinen
Frequenzbereich konzipiert und weisen gegenüber dem
Membrandurchmesser eine erhebliche Bautiefe auf.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen
verbesserten Lautsprecher anzugeben, der ausgezeichnete
elektro-akustische und mechanische Eigenschaften aufweist,
kompakt ist und preiswert in großen Stückzahlen herzustellen
ist.
Der erfindungsgemäße Lautsprecher ist gekennzeichnet durch
folgende Merkmale:
- - eine Antriebsanordnung setzt ein elektrisches Eingangssignal in entsprechende mechanische Auslenkungen um;
- - ein Korb trägt die Antriebsanordnung zentrisch zwischen einem Vorderteil und einem rückwärtigen Teil des Korbes, das eine rückwärtige Öffnung aufweist;
- - eine Membran ist mit der Antriebsanordnung verbunden, um die mechanischen Auslenkungen in akustische Energie umzusetzen;
- - eine Spinne zur Führung der Membran ist an ihrem Umfang mit der Rückseite des Korbes verbunden und überdeckt die rückwärtige Öffnung;
- - die Antriebsanordnung umfaßt eine Schwingspule zur Umwandlung des elektrischen Eingangssignals in ein magnetisches Signal und ist zwischen der Membran und der vorderen Oberfläche angeordnet;
- - der am weitesten hinten gelegene Teil des Lautsprechers ist durch eine Ebene definiert, die im wesentlichen den hinteren Rand der Schwingspule einschließt.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnah
men sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesse
rungen der im Hauptanspruch angegebenen Erfindung
möglich.
Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu.
Eine davon ist schematisch in der Zeichnung an Hand
mehrerer Figuren dargestellt und nachfolgend be
schrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Explosivzeichnung des Ausführungsbeispiels,
Fig. 2 eine Rückansicht des Ausführungsbeispiels,
Fig. 3 einen Schnitt durch das Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 bei 3-3,
Fig. 4 die Verbindung zwischen der Spinne, der Mem
bran und der Schwingspulenhalterung in ver
größerter Darstellung,
Fig. 5 einen Teil des umlaufenden Antriebsspaltes,
Fig. 6 einen Schnitt bei 6-6 der Fig. 2,
Fig. 7 einen Querschnitt durch die Verbindung
zwischen der Litze und der Schwingspule,
Fig. 8 einen Schnitt bei 8-8 der Fig. 7,
Fig. 9 eine Teilansicht von vorzugsweise zu verwen
dendem Quetschmaterial gemäß der Erfindung
und
Fig. 10 ein teilweiser Aufriß des Quetschmaterials
gemäß Fig. 9.
Gleiche Teile sind in den Figuren mit gleichen
Bezugszeichen versehen.
Im folgenden wird auf die Fig. 1 bis 3 Bezug ge
nommen, welche eine Explosivansicht, eine Rückansicht
und einen Schnitt bei der Linie 3-3 der Fig. 2
darstellen. Der Lautsprecher hat einen Kunststoff
korb, dessen Vorderteil 11 von einer kreisförmigen
Gaze 12 bedeckt ist und ein sich nach hinten öffnen
des eingespritztes vorderes Polstück 13 trägt, wel
ches mit einer umlaufenden Ausnehmung 13A versehen
ist, zur Aufnahme des vorderen Endes der Schwingspu
lenanordnung 14. Ferner ist das Polstück 13 mit
einer achsparallelen Nut versehen zur Aufnahme des
Leiters 14A, der von dem vorderen Ende der Schwing
spule 14B ausgeht. Die Schwingspule 14B wird getra
gen von einem axial gespalten zylindrischen Alumi
niumblech.
Ein kreisscheibenförmiger Neodym-Magnet 15 ist zwi
schen das geschlossene Ende des vorderen Polstückes
13 und die rückwärtige Polplatte 16 eingeschlossen.
Die rückwärtige Polplatte 16 bildet zusammen mit dem
Rand des topfförmig gebildeten Polstückes 13 einen
umlaufenden Spalt für die Schwingspulenanordnung 14.
Zwischen der hinteren Polplatte 16 und der zylindri
schen Wand des vorderen Polstückes 13 bildet sich
ein radiales magnetisches Feld aus.
Ein rückwärtiges Teil 17 des Kunststoffkorbes ist
mit dem Vorderteil 11 des Kunststoffkorbes durch
Ultraschallschweißung verbunden. Das rückwärtige
Teil 17 ist mit Bolzen 17A versehen, welche Kunst
stoffnieten enthalten, die Anschlüsse 18 tragen. Die
Anschlüsse 18 sind mit flachen Litzenleitern 21
verbunden, die an ihren anderen Enden mit den Enden
des Schwingspulendrahtes durch Quetschen verbunden
sind.
Die Litzenleiter 21 sind durch Schlitze 22A geführt,
welche in einer Ebene senkrecht zur Achse des Laut
sprechers ausgerichtet sind. Die umlaufende Kante
der Membran 22 ist zwischen den sich berührenden
umlaufenden Oberflächen des Vorderteils 11 und des
rückwärtigen Teils 17 des Kunststoffkorbes einge
klemmt.
Eine Spinne 23 trägt elastisch das rückwärtige Ende
der Schwingspulenanordnung 14 und ist mit ihrer
außen umlaufenden Kante an einer umlaufenden Kante
17B des rückwärtigen Teils 17 mit Hilfe von Ultra
schallschweißung befestigt. Ein Staubschutz 24 ver
vollständigt die Lautsprecheranordnung.
Fig. 4 zeigt eine vergrößerte Ansicht der Verbindung
zwischen der Spinne 23, der Membran 22 und dem
Schwingspulenträger 14C.
In Fig. 5 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teils
des umlaufenden Motorspalts zwischen dem runden
Scheibenmagneten 15, der runden rückwärtigen Polplat
te 16 und dem kreisringförmigen Teil des vorderen
Polstückes 13 dargestellt.
Fig. 6 stellt den Schnitt 6-6 (Fig. 2) dar, womit
die Art veranschaulicht wird, in welcher die Teile
11 und 17 sowie die kreisförmige Randzone der Mem
bran 22 miteinander verbunden sind.
Fig. 7 zeigt einen Querschnitt durch die Verbindung
eines Litzenleiters mit einem Schwingspulendraht,
während Fig. 8 einen Längsschnitt durch die gleiche
Verbindung darstellt. Dabei sind der Litzenleiter 21
und der Schwingspulendraht 31 überlappend angeordnet
und werden von einem Quetschband 32 umgeben, das
flach gepreßt ist, um einen guten elektrischen und
mechanischen Kontakt mit dem Litzenleiter 21 zu ge
währleisten. Bei 33 ist ein kleiner nicht ausgefüllter
Raum (erkennbar in Fig. 8) zwischen dem Schwing
spulendraht 31 und dem Quetschband 32. Hierdurch
wird Platz für den Schwingspulendraht 31 geschaffen,
um sich ohne Beschädigung von dem Quetschband 32
fort zubewegen.
Die Fig. 9 und 10 zeigen ein Quetschband 32 aus
zwei Richtungen, welches aus einer bevorzugten Form
des Materials hergestellt ist. Wie am besten aus
Fig. 10 ersichtlich ist, hat das Quetschmaterial
einen sägezahnförmigen Querschnitt mit Spitzen, wie
beispielsweise 32A, und dazwischenliegenden Vertie
fungen, wie beispielsweise 32B. Insbesondere ist das
Quetschmaterial aus halbharter Bronze mit einer Zinn
schicht von 0,025 bis 0,076 mm. Die Dicke von der
Grundlinie 32C bis zu der Spitze, wie beispielsweise
32A, ist typischerweise 0,200 ± 0,0127 mm und die
Entfernung von der Grundlinie 32C bis zu einer Ver
tiefung, wie beispielsweise 32B, ist typischerweise
0,000890 mm + 0 bis 0,00127 mm. Die Länge der Quetsch
verbindung 32 ist typischerweise 2,9 mm + 0 bis
0,127 mm.
Diese Weiterbildung der Erfindung löst ein ernstes
Problem. Bei der Benutzung von flachen Quetschverbin
dungen wurde nämlich entdeckt, daß der Leitungswider
stand sich mit der Membranbewegung verändert. Durch
den veränderlichen Widerstand wird eine unerwünschte
Modulation des wiedergegebenen Tonsignals durchge
führt. Es konnte festgestellt werden, daß die Ur
sache dieses Problems eine Veränderung des Widerstan
des in der Quetschverbindung ist. Die Struktur des
in den Fig. 9 und 10 dargestellten Quetschmate
rials löste dieses Problem. Diese Struktur stellt
eine wesentlich größere Oberfläche für den Kontakt
mit dem Schwingspulendraht 31 dar. Der Schwingspulen
draht 31 wird um die Spitzen, wie bei 32A, gedehnt,
was einen niedrigen Übergangswiderstand zur Folge
hat. Die feine Struktur, welche einen Abstand zwi
schen Spitze und Vertiefung von höchstens 0,127 mm
aufweist, vermeidet eine Beschädigung des Drahtes 31
und gewährleistet einen guten Kontakt.
Hiermit wurde ein neuer Breitband-Lautsprecher erfun
den, der durch außergewöhnliche elektro-akustische
und mechanische Eigenschaften gekennzeichnet ist.
Insbesondere ist der erfindungsgemäße Lautsprecher
kompakt und preiswert in großen Stückzahlen herzu
stellen. Im Rahmen des Fachmännischen können ver
schiedene Änderungen und Abweichungen von den Ausführungsbeispielen
erfolgen, ohne die Erfindung zu
verlassen.
Claims (11)
1. Lautsprecher, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- - eine Antriebsanordnung setzt ein elektrisches Eingangssignal in entsprechende mechanische Auslenkungen um;
- - ein Korb (11, 17) trägt die Antriebsanordnung zentrisch zwischen einem Vorderteil (11) und einem rückwärtigen Teil (17) des Korbes, das eine rückwärtige Öffnung aufweist;
- - eine Membran (22) ist mit der Antriebsanordnung (14) verbunden, um die mechanischen Auslenkungen in akustische Energie umzusetzen;
- - eine Spinne (23) zur Führung der Membran (22) ist an ihrem Umfang mit der Rückseite des Korbes (11, 17) verbunden und überdeckt die rückwärtige Öffnung;
- - die Antriebsanordnung umfaßt eine Schwingspule (14B) zur Umwandlung des elektrischen Eingangssignals in ein magnetisches Signal und ist zwischen der Membran (22) und der vorderen Oberfläche angeordnet;
- - der am weitesten hinten gelegene Teil des Lautsprechers ist durch eine Ebene definiert, die im wesentlichen den hinteren Rand der Schwingspule einschließt.
2. Lautsprecher nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die
folgenden Merkmale:
- - das rückwärtige Ende der Membran (22) ist mit der Schwingspule (14B) verbunden;
- - die Spinne (23) ist einerseits mit der Schwingspule (14B) und der Membran (22) und andererseits mit dem rückwärtigen Teil (17) des Korbes derart verbunden, daß die Schwingspule (14B) und die Membran (22) elastisch gelagert sind.
3. Lautsprecher nach einem der Ansprüche 1
oder 2, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
die Antriebsanordnung weist ferner ein topfförmiges
vorderes Polstück (13) aus Material mit niedrigem
magnetischen Widerstand auf, das in das Vorderteil
(11) des Korbes eingespritzt ist und dessen offene
Seite nach rückwärts gerichtet ist;
eine kreisscheibenförmige rückwärtige Polplatte (16)
aus Material mit niedrigem magnetischen Widerstand;
ein kreisscheibenförmiger Permanentmagnet (15), der
zwischen der rückwärtigen Polplatte (16) und dem
Boden des topfförmigen vorderen Polstücks (13) ange
ordnet ist und zwischen dem Rand des vorderen Pol
stücks (13) und der hinteren Polplatte (16) einen
ringförmigen Spalt bildet.
4. Lautsprecher nach Anspruch 3, gekennzeich
net durch folgende Merkmale:
der Korb (11, 17) besteht aus Kunststoff und trägt
zwei Anschlüsse (18);
flache Litzenleiter (21) verbinden die Anschlüsse
mit den Enden der Schwingspule (14B).
5. Lautsprecher nach einem der Ansprüche 2
bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Korb (11, 17) mit einer umlaufenden Kante
(17B) an der Rückseite versehen ist und
daß die Spinne (23) mit Gaze versehen ist, welche am
Umfang der Spinne an der umlaufenden Kante (17B) der
Rückseite des Korbes (11, 17) befestigt ist.
6. Lautsprecher nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spinne (23) am Korb (11, 17) mittels Ultra
schallschweißung befestigt ist.
7. Lautsprecher nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet,
daß die Spinne (23) mit Gaze versehen ist, welche am
Umfang der Spinne mittels Ultraschallschweißung am
Korb (11, 17) befestigt ist.
8. Lautsprecher nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet,
daß die flachen Litzenleiter (21) mechanisch und
elektrisch durch Quetschverbindungen (32) mit den
Enden (31) der Schwingspule (14B) verbunden sind.
9. Lautsprecher nach einem der vorhergehen
den Ansprüche 4 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Membran (22) mit der Schwingspule (14B) ver
bunden ist, welche vom Korb (11, 17) gehalten wird,
und
daß die Membran (22) mit zwei Schlitzen (22A) in der
Nähe der Schwingspule (14B) versehen ist, wo die
Membranbewegung gering ist, und
daß die flachen Litzenleiter (21) durch die Schlitze
(22A) hindurchtreten.
10. Lautsprecher nach einem der vorhergehen
den Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das für die Quetschverbindung (32) verwendete
Material (32) in der Größenordnung von 0,25 mm dick
ist und auf mindestens einer der Oberflächen mit
einem feinen kantigen Muster (32A, 32B) versehen
ist, um satt am Ende (31) der Schwingspule (14B)
anzuliegen.
11. Lautsprecher nach einem der vorhergehen
den Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die flachen Litzenleiter (21) radial ent
lang der Membran (22) von den Enden der Schwingspule
(14B) durch die Schlitze (22A) und zu den Anschlüs
sen (18) erstrecken.
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| DE19863638693 Withdrawn DE3638693A1 (de) | 1985-11-15 | 1986-11-13 | Kompakter elektro-akustischer uebertrager |
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Legal Events
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