DE363428C - Druckfluessigkeitsgetriebe - Google Patents

Druckfluessigkeitsgetriebe

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DE363428C DEK64915D DEK0064915D DE363428C DE 363428 C DE363428 C DE 363428C DE K64915 D DEK64915 D DE K64915D DE K0064915 D DEK0064915 D DE K0064915D DE 363428 C DE363428 C DE 363428C
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Die vorliegende Erfindung bezweckt in ähnlicher Weise wie Patent 310656 die Ausnutzung der Zusammendrückbarkeit von Flüssigkeiten, insbesondere von Wasser, für die Verwendung von Druckflüssigkeitsgetrieben. Solche Druckflüssigkeitsgetriebe können beispielsweise als Hochdruckbremsen für den Rohrrücklauf für Geschütze, als hydraulische Prellbccke, als Rückzugsvorrichtungen für hydraulische Pressen usw. verwendet werden. Die Druckflüssigkeitsgetriebe dienen also zur Krattaufnahme und Wiederabgabe.
Man kann nun den durch irgendeinen Antrieb bewegten Kolben, der zur Kraftaufnahme und -abgabe dient unter Ausnutzung der Kompressibilität und Expansibilität von Flüssigkeiten, entweder unmittelbar innerhalb eines reinen Flüssigkeitsdruckraumes oder innerhalb . eines besonderen Verdrängerzylinders arbeiten lassen, der mit einem reinen Flüssigkeitsdruckraum durch eine Übertrittsleitung verbunden ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele wiedergegeben.
Abb. r zeigt in einer Schnittdarstellung ein Druckflüssigkeitsgetriebe, bei welchem der Treibkolben unmittelbar innerhalb eines reinen Druckflüssigkeitsraumes arbeitet, während bei der Ausführung nach Abb. 2 für den Kolben ein besonderer Verdrängerzvlinder vorgesehen ist.
In Abb. ι ist der reine Flüssigkeitsdruckraum mit α und der Kolben mit b bezeichnet. Der Kolben b taucht unmittelbar in den Flüssigkeitsraum α ein. Bei der Ausführung nach Abb. 2 arbeitet der Arbeitskolben c innerhalb eines Verdrängerzylinders d, der mit dem reinen Flüssigkeitsdruckraum f durch eine Übertrittsleitung β in Verbindung steht. Zwischen dem Verdrängerzylinder d und dem Flüssigkeitsdruckraum f kann ein Ventil o. dgl. eingeschaltet werden, welches den verschiedenenArbeitsweisen des Druckflüssigkeitsgetnebes angepaßt werden kann. Dieses Ventil kann beispielsweise wie in Abb. 2 angedeutet, als Rückschlagventil 4 ausgebildet und so eingerichtet sein, daß es sich bei der Strömung der Flüssigkeit nach dem Flüssigkeitsdruckraum f öffnet, während dasselbe, wenn keine Strömung vorhandenist oder die Flüssigkeitsströmung aus dem Druckraum f nach chin erfolgt, geschlossen bleibt. Das Ventil kann auch mit einer der gewollten Geschwindigkeit des Kolbens c beim Hinausfahren aus dem Preßzylinder d entsprechenden Bohrung versehen sein. Das Ventil kann natürlich auch so gebildet sein, daß die Ausfahrgeschwindigkeit des Treibkolbens gleich oder größer ist als die Einfahrgeschwindigkeit. Statt des einen Ventils kann man auch zwei nach entgegengesetzten j Richtungen sich öffnende Ventile nehmen, und 6< die Steuerung kann auch so ausgeführt sein, daß die Durchströmquerschnitte von außerhalb verändert werden können.
Bei der praktischen Anwendung der Erfindung nach dem Ausführungsbeispiel in Abb. 2 kann 6« ein Verdrängerzylinder an mehrere Flüssigkeitsdruckräume oder mehrere Verdrängerzylinder können an einen oder mehrere Flüssigkeitsdruckräume angeschlossen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Druckflüssigkeitsgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß völlig mit Flüssigkeit gefüllte Kraftspeicher (a, f) mittelbar oder unmittelbar mit dem vereinigten Druckerzeugung- und Verbrauchselement (5, c) in Kraftschluß stehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK64915D Druckfluessigkeitsgetriebe Expired DE363428C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1800424B1 (de) * 1968-10-01 1970-02-26 Waldenmaier J E H Kraftkolbenantrieb fuer Armaturen

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