DE3633052C2 - - Google Patents

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Thomas 8000 Muenchen De Klotz
Johannes 8252 Inning De Scheler
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Thomas Klotz Musikelektronik 8013 Haar De GmbH
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Thomas Klotz Musikelektronik 8013 Haar De GmbH
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    • H01R12/7076Coupling devices for connection between PCB and component, e.g. display
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einschubeinheit für eine Steckfeldbox gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Derartige Steckfeldboxen werden z. B. auf Bühnen und in Tonstudios verwendet, um die symmetrischen Signale einer Vielzahl von Mikrophonen und Instrumentalaufnehmern zu sammeln und mittels vorzugsweise nur eines Sammelkabels einem Mischpult oder dgl. zuzuführen.
Die Steckfelder bekannter Boxen können z. B. eingangsseitig durch eine Vielzahl gleichmäßig über die Frontplatte verteilter Klinkenstecker gebildet sein, die wegen der Möglichkeit der Verriegelung der Steckverbindung sowie deren Kurzschlußfestigkeit bevorzugt werden. Zum Anschluß des Sammelkabels kann ein Mehrfach- oder Multipinstecker vorgesehen sein. Die Boxen haben zumeist einen Stahl- oder Aluminiumrahmen als Träger einer Frontplatte, an der die benötigte Anzahl an Steckern sowie vorzugsweise auch der Mehrfachstecker fest montiert z. B. eingeschraubt oder angenietet sind. Die Verbindung zwischen den ein- und ausgangsseitigen Steckern erfolgt starr über fest verlötete bzw. vercrimpte Drähte. Mithin verhindert oder erschwert der Grundaufbau der bekannten Steckfeldboxen eine Änderung der Anordnung oder einen Austausch von Teilen, und insbesondere ist keine gezielte Anpassung der Anzahl und Type der Steckkontakte an die Bedürfnisse des jeweiligen Einsatzortes möglich. Ferner erlaubt die bekannte Anordnung kein nachträgliches Vorsehen von Parallelanschlüssen, um z. B. ein oder mehrere weitere Verbraucher gleichzeitig mit Signalen zu versorgen.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Einsteckeinheit der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, die ohne weiteres die Errichtung einer Steckfeldbox an Ort und Stelle entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen am Einsatzort ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 gelöst. Eine erfindungsgemäße Einschubeinheit zeichnet sich demzufolge in an sich aus der DE-A-28 02 506 bekannten Weise aus durch eine Frontplatte mit ein oder mehreren daran befestigten Steckkontakten und einer Halterung für wenigstens einen Sammelsteckkontakt, der die lösbare Verbindungs- oder Schnittstelle mit der Sammelleitung und/oder anderen Einschubeinheiten bildet. Die Steckkontakte und der Sammelsteckkontakt sind permanent elektrisch miteinander verbunden. Die permanente elektrische Verbindung erfolgt mittels auf Leiterplatten aufgedruckter elektrischer Leiter. Die die elektrische Verbindung zwischen den Steckkontakten und dem Sammelsteckkontakt bildenden Leiter umfassen ferner Masseleiter, die, wie grundsätzlich aus der US-A-41 30 723 bekannt, zur Vermeidung eines Übersprechens der Signale voneinander getrennt auf den Leiterplatten aufgedruckt sind, indem zwischen benachbarten Masseleitern jeweils ein stromführender Leiter eines Kanals angeordnet ist. Diese Masseleiter finden ihre Fortsetzung im jeweiligen Sammelsteckkontakt und dem damit in Eingriff bringbaren Kabel, vorzugsweise in Gestalt eines Flachbandkabels, so daß eine weitgehend übersprechungsfreie Übertragung der Signale bis zur Signalverarbeitungsstelle, z. B. dem Mischpult, erzielbar ist. Ein Paar Leiterplatten kann vorgesehen sein, wobei eine der Leiterplatten, welche den Sammelsteckkontakt trägt, im wesentlichen senkrecht zur Frontplatte ausgerichtet ist, während die andere den Steckkontakten zugeordnete Leiterplatte im wesentlichen parallel zur Frontplatte angeordnet ist. Der Sammelsteckkontakt wird auf diese Weise in einer Ebene senkrecht zur Frontplatte gehalten, was Vorteile bei der Herstellung und Lösung der elektrischen Verbindung zwischen der Einschubeinheit und anderen externen Bauteilen bietet. Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung kann dem einen Sammelsteckkontakt parallel zugeschaltet sein. Dies ermöglicht den rasch herzustellenden gleichzeitigen Anschluß zweier Verbraucher an einer Einheit.
Die Einschubeinheiten können in einfacher Weise in den Rahmen einer Box eingesetzt bzw. bei Bedarf daraus herausgenommen und durch Einschubeinheiten zur Bildung anderer Steckfeldgruppen ersetzt werden. Eine feste elektrische Verbindung besteht nur innerhab einer Einschubeinheit, nicht jedoch innerhalb der gesamten Box. Die Verbindung zwischen den Steckkontakten einer Einheit und der Sammelleitung sowie ggf. weiteren an der Box vorgesehenen Baugruppen erfolgt über die interne Schnittstellen bildenden Sammelsteckkontakte, vorzugsweise in Gestalt von Flachbandsteckern, und damit in Eingriff bringbaren Flachbandkabeln. Die Erfindung ermöglicht somit die Errichtung von Steckfeldboxen mit einer beliebigen Kombination von Einschubeinheiten, welche mit Steckkontakten verschiedener Art und/oder Anzahl ausgerüstet sein können, so daß eine gezielte Anpassung der Box an die speziellen Bedürfnisse am jeweiligen Einsatzort vorgenommen werden kann. Eine einmal gebildete Einheitenkombination ist nicht endgültig, sondern kann ohne weiteres verändert werden, um geänderten Anforderungen Rechnung zu tragen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung ist eine Einschubeinheit gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in perspektivischer, teilweise weggebrochener Ansicht gezeigt.
In der Zeichnung trägt die Einschubeinheit das allgemeine Bezugszeichen 1. Die Einschubeinheit 1 kann Teil einer nicht dargestellten Steckfeldbox sein, welche einen Rahmen oder dgl. zur gleichzeitigen Aufnahme und Befestigung einer Vielzahl derartiger Einschubeinheiten 1 aufweist.
Die Einschubeinheit 1 umfaßt, wie dargestellt, eine Frontplatte 2 (nur in Rückansicht sichtbar) aus Metall oder einem geeigneten anderen Material, an der eine Vielzahl, z. B. vier oder acht, an sich bekannter Steckkontakte 4 in geeigneter Weise befestigt sein können. Bei den Steckkontakten 4 kann es sich z. B. um dreipolige genormte XLR- oder Klinkensteckbuchsen handeln. Mit diesen in Eingriff bringbar sind entsprechend ausgebildete Stecker 8, von denen in der Zeichnung nur einer angedeutet ist, welche mit Signalgebern, z. B. Mikrophonen, Instrumentalaufnehmern und dgl., verbunden sein können.
Die Frontplatte 2 enthält Bohrungen 6 zur Durchführung nicht gezeigter Schrauben, um die Einschubeinheit 1 am Rahmen der Steckfeldbox lösbar zu befestigen. In einem durch die axiale Länge der einzelnen Steckkontakte 4 im wesentlichen vorgegebenen parallelen Abstand von der Frontplatte 2 ist eine Leiterplatte 10 vorgesehen, auf der eine Vielzahl von elektrischen Leitern 14 aufgedruckt ist, um die an den einzelnen Steckkontakten 4 anliegenden Eingangssignale weiterzuleiten. Wenn, wie im vorliegenden Fall, jeder Steckkontakt 4 einen dreipoligen Kanal vorsieht, sind demzufolge auf der Leiterplatte 10 für die Signalweiterleitung acht Kanäle mit jeweils drei Leitern 14 auszubilden, wobei jeder Kanal einen Masseleiter für die Weiterleitung der symmetrischen Signale von Mikrophonen oder Instrumentalaufnehmern umfaßt.
Wie dargestellt, erstreckt sich ferner im wesentlichen senkrecht zur Leiterplatte 10 eine weitere Leiterplatte 12, auf der ebenfalls Leiter 16 in einer Anzahl aufgedruckt sind, die der Anzahl an Leitern 14 der Leiterplatte 10 entspricht. Jedem Leiter 16 der Leiterplatte 12 ist ein Leiter 14 der Leiterplatte 10 zugeordnet, und die zugeordneten Leiter 14, 16 der Leiterplatten 10, 12 sind permanent z. B. durch Löten oder dgl. elektrisch miteinander verbunden.
An der Leiterplatte 12 ist ferner, wie dargestellt, ein Paar Sammelsteckkontakte 18, 18′ befestigt, bei denen es sich vorzugsweise um Flachbandsteckkontakte einer Type handelt, wie sie in DIN 41 651 näher beschrieben ist. Jeder Sammelsteckkontakt 18, 18′ hat eine der Anzahl an elektrischen Leitern 16 entsprechende Anzahl an Kontaktstiften, welche mit den betreffenden Leitern 16 verbunden sind. Die Sammelsteckkontakte 18, 18′ liegen parallel zueinander in bezug auf die betreffenden elektrischen Leiter 16, so daß von beiden Sammelsteckkontakten 18, 18′ die gleichen Signale abgenommen werden können. Es können somit gleichzeitig zwei unabhängige Verbraucher versorgt werden. Dies erfolgt mittels des in der Zeichnung dargestellten Sammelkabels 24, bei dem es sich vorzugsweise um ein Flachbandkabel handelt, das mit einem entsprechend den Flachbandsteckkontakten 18, 18′ ausgebildeten Flachbandstecker 22 verbunden ist.
Das Sammel- oder Flachbandkabel 24 kann beispielsweise dazu dienen, um eine lösbare Verbindung zwischen der Einschubeinheit 1 und dem Mehrfachstecker der Steckfeldbox zum Anschluß einer mehrkanaligen Sammelleitung vorzusehen. An diesem Mehrfachstecker können außerdem die Ausgangssignale mehrerer Einschubeinheiten 1 anliegen, um sie gemeinsam von dort über die Sammelleitung an eine Signalverarbeitungsstelle, z. B. ein Mischpult oder dgl., weiterzuführen.
Die Anordnung der auf den Leiterplatten 10 und 12 der Einschubeinheit 1 aufgedruckten elektrischen Leiter 14 ist so, daß jeder einem Steckkontakt 4 zugehörige Masseleiter vom benachbarten Masseleiter eines anderen Steckkontaktes 4 elektrisch durch einen stromführenden Leiter getrennt ist, so daß ein Übersprechen von nebeneinanderliegenden Kanälen vermieden wird. Diese Trennung der Masseleiter setzt sich in den Sammelsteckkontakten 18, 18′ und in den Sammelkabeln 24 fort, so daß eine Trennung der Massen der einzelnen Kanäle bis zur Signalverarbeitungsstelle gewährleistet werden kann.
Wie dargestellt, kann ferner an der Leiterplatte 12 ein weiterer Steckkontakt 20 befestigt sein, bei dem es sich vorzugsweise ebenfalls um einen Flachbandsteckkontakt zur Zusammenwirkung mit einem Flachbandkabel handelt. Über diesen Sammelsteckkontakt 20 kann, wenn erwünscht, an jeden Steckkontakt 4 eine Phantomspannung angelegt werden, was in Verbindung mit bestimmten Arten von elektro-akustischen Wandlern erwünscht ist.
Durch Kombination zwei oder mehrerer Einschubeinheiten 1 der beschriebenen Art mit jeweils hinsichtlich Anzahl und Type gleichen oder unterschiedlichen Steckkontakten 4 lassen sich Steckfeldboxen beliebiger Größe zusammensetzen, die damit gezielt an die speziellen Anforderungen am jeweiligen Einsatzort angepaßt sind. Obschon nicht dargestellt, können die Steckfeldboxen eine weitere Einschubeinheit mit ein oder mehreren Mehrfachsteckern aufweisen, die mit einer Anzahl an Sammel- bzw. Flachbandsteckkontakten fest verbunden sind, welche den Sammel- bzw. Flachbandsteckkontakten 18 der einzelnen Einschubeinheiten 1 entsprechen, um eine lösbare Verbindung der Mehrfachstecker mit den Einschubeinheiten 1 über die Flachbandkabel 24 vorzusehen. Darauf hinzuweisen ist ferner, daß die beschriebenen und gezeigten Einschubeinheiten 1 in Verbindung mit nicht gezeigten Übertragungsleiterplatten verwendet werden können, die eine der Anzahl an Steckkontakten 4 entsprechende Anzahl an Transformatoren aufweisen, um eine erdungsfreie Parallelverbindung zwischen mehreren Einschubeinheiten 1 vorzusehen.

Claims (4)

1. Einschubeinheit für Steckfeldboxen zur Verbindung einer Vielzahl von Steckkontakten zum Anschluß von elektrischen Einzelleitungen mit einer mehrkanaligen Sammelleitung, gekennzeichnet durch
  • a) eine Frontplatte (2) als Träger einer Gruppe aus der Vielzahl von Steckkontakten (4),
  • b) einen eine lösbare Verbindungsstelle mit der Sammelleitung und/oder anderen externen elektrischen Baugruppen bildenden Sammelsteckkontakt (18),
  • c) auf Leiterplatten (10, 12) aufgedruckte elektrische Leiter (14, 16) zur permanenten elektrischen Verbindung der Steckkontakte der Gruppe mit dem Sammelsteckkontakt, und
  • d) einen jeder elektrischen Verbindung zwischen den Steckkontakten der Gruppe und dem Sammelsteckkontakt zugeordneten Masseleiter, wobei benachbarte Masseleiter durch einen stromführenden Leiter voneinander getrennt sind.
2. Einschubeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Leiterplatten (10, 12), welche den Sammelsteckkontakt (18) trägt, im wesentlichen senkrecht zur Frontplatte (2) ausgerichtet ist, und eine andere den Steckkontakten (4) zugeordnete Leiterplatte (10) im wesentlichen parallel zur Frontplatte angeordnet ist.
3. Einschubeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Sammelsteckkontakt (18) wenigstens ein weiterer Sammelsteckkontakt (18′) parallel zugeschaltet ist.
4. Einschubeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der oder jeder Sammelsteckkontakt (18, 18′) zur Zusammenwirkung mit einem Flachbandstecker ausgebildet ist.
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