DE362887C - Verfahren und Vorrichtung zur Erhoehung des Druckes bei Kreiselgeblaesen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erhoehung des Druckes bei Kreiselgeblaesen

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DE362887C
DE362887C DEA36854D DEA0036854D DE362887C DE 362887 C DE362887 C DE 362887C DE A36854 D DEA36854 D DE A36854D DE A0036854 D DEA0036854 D DE A0036854D DE 362887 C DE362887 C DE 362887C
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DEA36854D
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown AG
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BBC BROWN BOVERI and CIE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/005Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids by changing flow path between different stages or between a plurality of compressors; Load distribution between compressors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Erhöhung des Druckes bei Kreiselgebläsen. Es ist bekannt, die Laufräder von Kreiselgebläsen entweder einzeln oder gruppenweise parallel und hintereinander zu schalten. Der häufigst vorkommende Fall dürfte der sein, daß die normalerweise parallel geschalteten Seiten eines doppelseitigen Kreiselgebläses zwecks Druckerhöhung hintereinander geschaltet werden. Auf diese Weise kann man bei halbem Volumen ungefähr den doppelten Druck bekommen. In Abb. i der Zeichnung sind diese Verhältnisse gezeigt. Bei parallel geschalteten Radgruppen wird die Druckvolumenkurve a und bei hintereinander geschalteten die Kurve b erreicht. Haben die beiden Kurven wie in Abb. i keinen gemeinsamen Schnittpunkt, indem der Pompagepunkt AI der Kurve a außerhalb der Kurve b liegt, so vollzieht sich der Übergang von der einen zur anderen Schaltung, nicht ohne Störang. Hat sich beispielsweise,der Netzwiderstand von W, auf WZ geändert, so gelangt man mit Schaltung a an den Pompagepunkt A, Bei weiterer Zunahme des Netzwiderstandes ist man somit gezwungen, zwecks Verhütung des Pumpens innerhalb der Strecke X irgendein entsprechendes Regulierverfahren anzuwenden, oder es fällt der Druck beim Übergang auf Hintereinanderschaltung von A, auf B1, von wo er erst bei weiterer Zunahme auf den Widerstand W., bis zum Punkt B ansteigt. Für viele Betriebe liegt nun das Bedürfnis vor, den Druck zeitweise bei gleichbleibendem oder wenig abnehmendem Volumen erhöhen zu können, so z. B. bei Hochöfen, wenn ihr Widerstand infolge Zusammenbackens derKoks- undErzschichten steigt. Steht Drehzahländerung zur Verfügung, so kann mit mehr oder weniger Verlusten diesem Bedürfnis Rechnung getragen werden. Bei unveränderlicher Drehzahl hingegen nimmt, wie an Abb. i bereits, gezeigt ist, bei zunehmendem Widerstand von W, auf LT'. das Volumen rasch von A auf A1 ab, bei nur wenig zunehmendem Druck, der nach Umschaltung auf Hintereinanderschaltung momentan sogar abnimmt, um erst bei weiterem Steigen des Widerstandes bei stark verringertem Volumen wieder zu steigen.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, mit Kreiselgebläsen selbst bei unveränderlicher Drehzahl den Druck bei angenähert gleichbleibendem Volumen beliebig zu erhöhen. Es wird dies erreicht mit Hilfe von einstellbaren Difftrsoren in Verbindung mit bereits genannter Hintereinanderschaltung der einzelnen Räder oder Radgruppen. Es sei z. B. in Abb. 2 A der normale Betriebspunkt und essoll von diesem Punkt ,aus der Druck stark gesteigert werden können auf etwa -den doppelten Wert, wie man es mit Kolbenkompressoren ohne weiteres kann.
  • Der Erfindungsgedanke liegt nun darin, daß man das Kreiselgebläse größer als für den Normalbetrieb, notwendig baut, z. B. für eine Luftmenge nach der punktierten Kurve a', und daß man in an sich bekannter Weise den Betriebspunkt A durch Diffusornachstellung auf Kurve a einstellt. Werden nun beim Umschalten auf Hintereinandersehaltung die Diffusoren vollständig, d. h. der Kurve a' entsprechend geöffnet, so erhält man eine Kurve b, die in ähnlich gelegenen Punkten halbes Volumen und doppelten Druck gegenüber der Kurve a' ergibt. Die Kurve b überdeckt a im Gegensatz zu Abb. i, und man kann die Verhältnisse so wählen, daß sie wie in Abb. 2 durch den Normalpunkt A geht, d. h. .das Turbogebläse ist mit diesem kombinierte. Veriahren in den Stand gesetzt, bei unveränderlicher Drehzahl den Druck bis über ioo Prozent ,des Normaldruckes steigern zu können, beginnend beim Normalvolumen. Es stellt sich deshalb der Betriebspunkt B ein, wenn der Widerstand von W, auf W. steigt, während mit Hintereinanderschaltung allein nur der Punkt A,. erreicht würde. Einen ähnlichen Vorteil kann man auch bei veränderlicher Drehzahl erzielen. Es sind beispielsweise für zwei verschiedene Drehzahlen in Abb. 3 ä und b' die Druckvolumenkurven bei Parallelschaltung und maximaler Diffusoröffnung, a und b die entsprechenden durch die Betriebspunkte A und B gehenden. IKurven bei verengten Diffusorquerschnitten. Bei Hintereinanderschaltung erhält man die Kurven c und d mit 'den dem vdn W,. auf W, vergrößerten Widerstand entsprechenden neuen Detriebspunkten C und D. Diese Punkte könnten mit Drehzahlregelung allein nur durch bedeutendeÄnderung derDrehzahl erhalten werden oder bei Hintereinanderschaltung allein nur bei bedeutend verringertem Volumen.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung gibt somit dem Kreiselgebläse neben seinen bekannten Vorteilen auch noch den Vorteil Lies Kolbenverdichters. Eine beispielsweise Ausführung eines nach diesem Verfahren arbeiternden Gebläses ist in den Abb. d. und 5 für ein doppelseitiges fünfstufiges Gebläse :dargestellt, das durch die Umstellklappe i mittels Handrad 2 in ein zehnstufiges Gebläse umgewandelt wird. Die Verstellung der Diffusoren erfolgt durch das Handrad 5 in bekannter Weise. Bei Parallelschaltung saugt das Gebläse durch die Leitungen 3 und 3' an und drückt in die Druckleitung 6. Durch Umstellen der Klappe i in die horizontale Lage wird durch Leitung 7 Verbindung mit der Saugleitung 3' hergestellt, ,die Rückschlagklappe q. schließt automatisch, so daß die von 7 kommende Luft in Hintereinanderschaltung durch die rechte Seite des Gebläses gedrückt wird. Die Umschaltung kann über Antrieb 8 zwangläufig mit der Diffusorverstellung verbunden sein, so daß Hintereinanderschaltung und Diffttsorstellung gleichzeitig und mit einer einzigen Betätigung erfolgt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsERüCHE i. Verfahren zur Erhöhung .des Druckes bei Kreiselgebläsen, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Räder oder Radgruppen von Parallelschaltung in Hintereinanderschaltung umgeschaltet werden und gleichzeitig die Diffusoren aller oder einzelner Räder auf die maximale Öffnung eingestellt werden, derart, daß die Luftmenge trotz zunehmenden Widerstandes im Netz -gar nicht oder nur wenig abnimmt. '
  2. 2. Vorrichtung -zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Hintereinanderschalten aus einer von Hand zu- betätigenden Umstellklappe und einer selbsttätig wirkenden Rückschlag-'klappe -besteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2 zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe der Vorrichtung zum Hintereinanderschalten und der Diffusorverstellung zwangläufig miteinander verbunden sind.
DEA36854D 1921-12-28 1921-12-28 Verfahren und Vorrichtung zur Erhoehung des Druckes bei Kreiselgeblaesen Expired DE362887C (de)

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