DE3623485C2 - Verfahren zur Herstellung hochspannungsfester Transformatoren und Drosseln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hochspannungsfester Transformatoren und Drosseln

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DE3623485C2
DE3623485C2 DE19863623485 DE3623485A DE3623485C2 DE 3623485 C2 DE3623485 C2 DE 3623485C2 DE 19863623485 DE19863623485 DE 19863623485 DE 3623485 A DE3623485 A DE 3623485A DE 3623485 C2 DE3623485 C2 DE 3623485C2
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solches Verfahren ist bereits aus der US-PS 34 40 587 bekannt.
In manchen Anwendungen, z. B. bei Radar, werden hochspannungsfeste Transformatoren und/oder Drosseln benötigt, die höchsten klimatischen und mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt sind.
Zur Herstellung derartiger Transformatoren ist es zum einen aus der Praxis bekannt, bei lagenweiser Wicklung Zwischenisolationen z. B. aus Polyesterfaservlies oder Polyester-Folien einzulegen und abschließend die Anordnung in Form zu vergießen. Durch unterschiedliche Wärmeausdehnung können sich aber die Isolationsschichten im Verguß ablösen, was zu Teilentladung und Ausfall des Bauteils unter Dauerbelastung führen kann.
Zum anderen ist es aus der Praxis bekannt, schrittweise nach jeder Lagenwicklung einen Formverguß durchzuführen. Dies erfordert jedoch aufwendige Formen für den jeweiligen Teilverguß, kostenintensive Zwischenschritte und ist insgesamt sehr zeitraubend.
Bei dem aus der eingangs genannten US-PS 34 40 587 bekannten Verfahren wird zunächst ein selbsttragender Wickelkörper hergestellt. Anschließend wird auf diesen Wickelkörper eine erste Lagenwicklung aufgebracht. Danach wird eine Zwischenisolationslage hergestellt und eingelegt, die aus einem Papier besteht, das mit einem flexiblen, isolierenden Silikongummi-Material beschichtet ist, und in dem Sandpartikel enthalten sind, die bei der Papierherstellung den freien Fluß von Imprägniermittel in das Papier erlauben. Auf die einzelnen Zwischenisolationslagen werden jeweils weitere Lagenwicklungen aufgebracht und zum Schluß die Gesamtanordnung formvergossen.
Aus der AT-PS 2 54 979 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Hochspannungstransformators mit Zwischenisolationslagen bzw. Distanzstücken und Formverguß bekannt, bei dem ein gegossener selbsttragender Wickelkörper aus dem gleichen Werkstoff wie der Endverguß, nämlich Gießharz, hergestellt wird und als Zwischenisolation - zwischen Teilspulen - Distanzstücke eingelegt werden, die ebenfalls aus Gießharz bestehen.
Aus der DE-OS 30 10 823 ist ein Spulenkörper für Transformatoren mit eckigem Querschnitt bekannt, dessen Längskanten durch Profilstäbe gebildet werden, die in der Vorder- und Rückwand des Spulenkörpers gelagert sind und auf denen die Wicklungen aufgebracht werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben, das eine kostengünstige Herstellung bei gleichzeitiger Verbesserung der Zuverlässigkeit und Lebensdauer ermöglicht. Die Lösung dieser Aufgabe ist dem Kennzeichenteil des Patentanspruchs zu entnehmen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren näher erläutert.
Gemäß der Erfindung werden formvergossene Teile aus dem gleichen Werkstoff hergestellt, der beim Endverguß benutzt wird. Fig. 1 zeigt solche Teile für einen Transformator in einem Ausführungsbeispiel. Zunächst wird ein selbsttragender Wickelkörper 1 gegossen. Auf diesen wird die erste Lagenwicklung gewickelt. Als Zwischenisolation zwischen weiteren Wicklungen werden Segmente 3, 4 vorgefertigt, ebenfalls formvergossen aus dem gleichen Werkstoff, der beim Endverguß benutzt wird. Im Ausführungsbeispiel sind die Segmente 3, 4 auf die Kantenbereiche der Wicklung beschränkt.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch einen Transformator vor dem Endverguß. Nach Wickeln der ersten Lagenwicklung 2 werden die Segmente 3 eingelegt und eine zweite Lagenwicklung 5 gewickelt. Dann werden wieder als Zwischenisolation die vorgefertigten Segmente 4 eingelegt und eine dritte Lagen­ wicklung 6 aufgebracht. Anschließend wird die Anordnung zum Endverguß eingeformt. Es können dazu vorhandene Ver­ gußformen benutzt werden, wie sie auch bereits bei einem der ein­ gangs beschriebenen bekannten Verfahren benutzt wurden. Weitere Schritte, wie Prüfung, Kernklebung usw. entspre­ chen den üblichen Verfahren und brauchen nicht näher erläutert zu werden.
Die Kosten und der Arbeitsaufwand des erfindungsgemäßen Verfahrens betragen nur etwa ein Viertel gegenüber dem Aufwand beim oben angeführten schrittweisen Formvergießen. Da der gleiche Werkstoff für Wickelkörper, Zwischenisolation und Endverguß benutzt wird, werden Zuverlässigkeit und Lebenserwartung der so gefertigten Bauteile erhöht.

Claims (2)

  1. Verfahren zur Herstellung hochspannungsfester Transformatoren und Drosseln mit rechteckigem Wicklungs-Querschnitt aus mehreren Wickellagen mit Zwischenisolationen und Formverguß in einem Endschritt, wobei:
    • - ein selbsttragender Wickelkörper hergestellt wird,
    • - auf dem Wickelkörper eine erste Lagenwicklung aufgebracht wird,
    • - eine Zwischenisolation hergestellt und eingelegt wird,
    • - auf die Zwischenisolation jeweils weitere Lagenwicklungen aufgebracht werden, und
    • - die Gesamtordnung im Endschritt formvergossen wird,
  2. dadurch gekennzeichnet,
    • - daß der Wickelkörper (1) als formvergossenes Teil aus dem gleichen Werkstoff wie der Endverguß hergestellt wird,
    • - daß als Zwischenisolation jeweils Segmente (3, 4) aus dem gleichen Werkstoff wie der Endverguß hergestellt und eingelegt werden, und
    • - daß die Segmente (3, 4) auf die Kantenbereiche der Wicklung beschränkt werden.
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DE3623485A1 DE3623485A1 (de) 1988-01-21
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT240467B (de) * 1963-11-11 1965-05-25 Franz Ing Guschlbauer Lagenisolation für Spulen mit Gießharzisolation
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NL297144A (de) * 1966-02-21 1900-01-01
DE3010823A1 (de) * 1980-03-21 1981-10-01 W. Meffert KG, 4006 Erkrath-Unterfeldhaus Spulenkoerper zur aufnahme elektrotechnischen wickelgutes

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