DE360703C - Elektrischer Lichtbogen-Handschweissapparat - Google Patents

Elektrischer Lichtbogen-Handschweissapparat

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DE360703C
DE360703C DES50560D DES0050560D DE360703C DE 360703 C DE360703 C DE 360703C DE S50560 D DES50560 D DE S50560D DE S0050560 D DES0050560 D DE S0050560D DE 360703 C DE360703 C DE 360703C
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DE
Germany
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rollers
welding apparatus
hand
cylinders
workpiece
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Expired
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DES50560D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/02Carriages for supporting the welding or cutting element
    • B23K37/0205Carriages for supporting the welding or cutting element guided by hand

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

(S 50560 vm/s
Bei elektrischen Handschweißapparaten, bei denen der Lichtbogen zur Erwärmung der Schweißstelle benutzt wird, kann die Lichtbogenwirkung nur dann gleichmäßig bleiben, wenn sich der Abstand des Apparates vom Werkstück nicht ändert. Um dies zu erreichen, hat man den Apparat vielfach mit Hilfe von Kranen, Spindeln, Gleitbahnen o. dgl. an dem Werkstück entlanggeführt. Bei
ίο kleineren Apparaten, die vornehmlich von Hand bedient werden, wurde der Apparat mit einer Stütze oder Rolle versehen, mit deren Hilfe er mit gleichmäßigem Abstand an dem Werkstück entlangglitt. Auf derartige Apparate bezieht sich die Erfindung.
Um eine gleichmäßige Schweißnaht zu erzielen, ist es erforderlich, den Schweißapparat mit einer bestimmten, den jeweiligen Verhältnissen entsprechenden Geschwindigkeit an dem Werkstück entlangzuführen. Diese Geschwindigkeit ist im allgemeinen ziemlich klein und entspricht einem Vorschub von nur wenigen Zentimetern in der Minute. Nun gehört erfahrungsgemäß eine große Geschicklichkeit dazu, den Apparat vom Handgriff aus gleichmäßig mit einer solchen Geschwindigkeit vorwärts zu schieben. Dazu kommt noch, daß geringe Unebenheiten auf der Oberfläche des Werkstückes, die fast immer vorhanden sein werden, die Gleichmäßigkeit der Vorschubbewegung stark beeinträchtigen, indem der Apparat z. B. ■ beim Auftreffen auf ein solches Hindernis zunächst in seiner Vorwärtsbewegung angehalten wird und erst nach erhöhter Kraftentfaltung des Arbeiters auf diesen Widerstand hinaufklettert, um dann plötzlich vorzuschnellen.
Nach der Erfindung wird die Handhabung eines solchen Apparates erleichtert und eine größere Gleichmäßigkeit der Vorschubgeschwindigkeit gewährleistet dadurch, daß die Rollen oder Walzen, auf die sich der Apparat gegen das Werkstück stützt, durch einen besonderen Antriebsmechanismus gedreht werden und so allein oder in Verbindung mit der Handführung den Vorschub des Apparates bewirken. Der Antriebsmechanismus kann von Hand oder durch irgendeine motorische Kraftquelle betätigt werden.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des neuen Schweißapparates schematisch dargestellt. Abb. 1 zeigt einen Schweißapparat, bei dem die Elektrode zugleich das Schweißgut liefert; bei dem Apparat nach
SÖ0703
Abb. 2 wird das Schweißgut dem Lichtbogen besonders zugeführt.
In Abb. ι bedeutet ii das Werkstück, beispielsweise zwei Blechplatten, die an einer parallel zur Zeichenebene verlaufenden Stoßkante miteinander verschweißt werden, sollen. Als Elektrode für den Lichtbogen 12 dient ein Eisendraht 13, der über eine Nach-Schubvorrichtung 14, 15 dem Abbrand entsprechend von Hand oder motorisch nachgeschoben wird. Die Nachschubvorrichtung erhält ihre Antriebskraft über eine flexible Welle i6, die durch den Handgriff 17 des Apparates verläuft. An einer Stütze 18 ist eine Rolle ig gelagert, die erfindungsgemäß zwecks Fortbewegung des Apparates durch einen Antriebsmechanismus gedreht wird. Dieser Mechanismus besteht aus dem Zahnrad oder Reibungsrad 20, durch das die Rolle 19 mit der Nachschubvorrichtung 15 gekuppelt ist. Der Schweißapparat nach Abb. 2 dient zum Vertikal- oder Uberkopfsehweißen. Es sollen wiederum die Bleche 21 an einer in der Zeichenebene liegenden Stoß kante verschweißt werden. Der Lichtbogen 22 entsteht zwischen dem Werkstück und der Elektrode 23, die beispielsweise aus Kohle besteht. Das Schweißgut wird dem Lichtbogen in Gestalt eines dünnen Drahtes 24 über eine nicht gezeichnete Nachschubvorrichtung von einer als Magazin " dienenden Trommel25 zugeführt. Eine Stütze26 trägt eine Rolle 27, durch die der Apparat gegen das Werkstück abgestützt wird. Der Antriebsmechanismus für diese Rolle besteht in diesem Falle aus einer Schnecke 28 mit Trieb 29. Die Schnecke wird mittels der Handkurbel 30 gedreht. Der ganze Apparat wird an dem Handgriff 31 von der einen Hand des Arbeiters gehalten, während die andere Hand die Kurbel 30 betätigt. Auf diese Weise wird dem Apparat eine stets gleichmäßige und sichere Vorschubbewegung erteilt. Die Nachschubvorrichtung für die Elektrode und für das Schweißgut kann durch einen am hinteren Ende des Apparates vorgesehenen Elektromotor 32 angetrieben werden.
Es ist zweckmäßig, die mit der Antriebsvorrichtung versehenen Stützen abnehmbar oder umsteckbar zu machen, damit sie beim Ausschweißen von Ecken oder Winkeln den Bewegungsbereich des Apparates nicht beschränken. Bei von Hand angetriebenen Vorschubrollen ist dies verhältnismäßig einfach, weil man nur die Antriebsvorrichtung' so ausbilden muß, daß sie stets von dem Arbeiter erreichbar ist. Bei motorischem Antrieb muß man an den verschiedenen Stellen Kupplungen für den Antrieb der Rollen vorsehen. In beiden Fällen kann man sich auch durch flexible Wellen helfen.
Für Schweißapparate, mit denen lange Nähte o. dgl. geschweißt werden sollen,· empfiehlt es sich, die Vorschubrollen zugleich als Führungsrollen auszubilden, die in Nuten, Rillen, Schienen 0. dgl. des Werkstückes oder der Arbeitsplatte oder auch an besonders vorgesehenen Führungsteilen, wie Linealen o. dgl., führen.
Will man die motorische Kraftquelle für die Vorschubbewegung nicht unmittelbar an dem Handschweißapparat anbringen, so kann man sie entsprechend dem Beispiel nach Abb. 1 getrennt von dem Handschweißapparat anordnen und ihre Bewegung durch flexible Wellen übertragen. Zu dieser Anordnung wird man übergehen, wenn die Kraftquelle, beispielsweise ein Uhrwerk, ein Elektromotor mit Regelwerk nach Art der Bogenlampen o. dgl. zu schwer und zu unhandlich für einen Handapparat sein würde. Es erweist sich dann besonders zweckmäßig, die Kraftübertragung durch den vom Arbeiter betätigten Handgriff zu leiten, weil sie an dieser Stelle am wenigsten stört.

Claims (5)

  1. 85 Patent- Ansprüche:
    r. Elektrischer Lichtbogen-Handschweißapparat, der durch Rollen, Walzen 0. dgl. gegen das Werkstück abgestützt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen oder go Walzen durch einen von Hand oder motorisch betätigten Antriebsmechanismus gedreht werden und so allein oder in Verbindung mit der Handführung den Vorschub des Apparates bewirken.
  2. 2. Schweißapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftquelle zum Antrieb der Rollen oder Walzen gleichzeitig den Nachschub der Elektroden oder des Schweißgutes bewirkt. ioo
  3. 3. Schweißapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebskraft für die Rollen oder Walzen von einer getrennt vom Handschweiß apparat angeordneten Kraftquelle durch flexible Wellen auf den Handschweißapparat übertragen wird.
  4. 4. Schweißapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragung durch den Handgriff verläuft.
  5. 5. Schweißapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubrollen oder Walzen abnehmbar oder umsteckbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES50560D 1919-07-12 1919-07-12 Elektrischer Lichtbogen-Handschweissapparat Expired DE360703C (de)

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DE360703C true DE360703C (de) 1922-10-06

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114918509A (zh) * 2022-04-22 2022-08-19 浙江开化合成材料有限公司 一种手持式焊接装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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