DE3606774C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen
der Libelle einer Wasserwaage mit einem Metallhohlprofil,
in welchem der den Libellenkörper aufnehmende Libellenträger
durch ein Fenster eingesetzt und mindestens
quer zur Einsatzrichtung in dem Metallprofil verspreizt
ist.
Bei Meßgeräten dieser Art kommt der justierten Befestigung
der Libelle an dem Wasserwaagenprofil deshalb eine entscheidende
Bedeutung zu, weil sich hiernach die Genauigkeitsklasse
eines solchen Meßwerkzeugs bestimmt. Das Wasserwaagenprofil,
gleichgültig aus welchem Werkstoff es besteht,
nimmt zunächst einen Libellenträger auf, und in diesem
ist der Libellenkörper untergebracht. Der exakte Sitz
der Libelle ist also von zwei Elementen abhängig, zum einen
dem Sitz des Libellenträgers im Wasserwaagenprofil einerseits
und zum anderen von der Unterbringung des Libellenkörpers
im Libellenträger. Beide sollen weitgehend unveränderlich
sein, um einer Veränderung der Lage der Libelle im
praktischen Gebrauch des Meßinstruments von vornherein entgegenzuwirken.
Eine Schraubverbindung ist zwar einfach herzustellen,
gewährleistet aber nicht völlig einen selbst
über eine lange Gebrauchsdauer unveränderlichen Sitz der
Libelle. Verschiedene Klemmbefestigungen haben sich als
günstiger erwiesen, doch bereitet die Montage solcher
Klemmbefestigungen vielfach erhebliche Probleme. Dies gilt
auch dann, wenn, wie bei einer anderen vorbekannten Ausführungsform,
zwei gegeneinander gerichtete selbsthemmende
Keile zur Fixierung des Libellenträgers Verwendung finden.
Eine andere, wenn auch in der Herstellung teure Art der
Befestigung eines Libellenträgers bedient sich einer Fassung
aus zwei Halbschalen, die außerhalb des Metallhohlprofils
der Wasserwaage den Libellenkörper aufnehmen und mit
diesem gemeinsam durch ein seitliches Fenster in das Hohlprofil
eingesetzt werden. Diese zweiteilige Fassung wird
zur Fixierung innerhalb des Hohlprofils mittels eines
Kunststoffklebers verklebt. Es ist eine bekannte Tatsache,
daß ein solcher Kunststoffkleber einer nicht zu vernachlässigenden
Schwindung beim Aushärten unterliegt. Ehe eine
solche Wasserwaage gebrauchsfertig ist, bedarf es infolgedessen
einer mehrmonatigen Lagerzeit, um einen Zustand zu
erreichen, in welchem der Libellenträger einen unveränderlichen
Sitz in dem Metallhohlprofil erreicht. Hierdurch
wird auch eine Justierung des Libellenkörpers innerhalb der
beiden Halbschalen beeinträchtigt, so daß diese Justierung
praktisch erst nach völliger Fixierung des Libellenträgers
erfolgen kann. Sollte dann dies bei der vorbekannten
Wasserwaage (DE-OS 34 32 911) wiederum durch eine Klebeverbindung
zwischen Libellenträger und Libellenkörper erfolgen,
würde sich der gesamte Vorgang bis zur Aushärtung auch
dieser Verklebung nochmals wiederholen, und es wäre höchst
fraglich, ob dann der Libellenkörper in der gewünschten Justierstellung
fixiert wäre. Auch eine Ultraschallverschweißung
der beiden Halbschalen der den Libellenträger
bildenden Fassung würde dann nur einen Behelf darstellen,
wenn zusätzlich der Libellenkörper verklebt werden müßte.
Eine Ultraschallverschweißung auch des Libellenkörpers in
den beiden Halbschalen des Libellenträgers führt nur zu begrenzten
Ergebnissen, wenn, wie in dem vorbekannten Fall,
die Verschweißung von außen im Bereich des Fensters des Metallhohlprofils
vorgenommen werden muß. Durch das Ansetzen
der Schweißelektroden wird die Justiereinrichtung für den
Libellenkörper behindert und umgekehrt.
Es nimmt deshalb nicht Wunder, daß noch immer nach weiteren
Arten der Befestigung der Libelle in einem Wasserwaagenprofil
gesucht wird, die zugleich ein höchstmögliches Maß an
Präzision des Sitzes der Libelle gewährleistet wie auch kostenmäßig
günstig ist und die Montage vereinfacht. Die Erfindung
nimmt sich dieses seit langem bestehenden Problems
erneut an. Sie schafft eine Vorrichtung zur Befestigung der
Libelle bei einer Wasserwaage der eingangs bezeichneten Art
unter Zuhilfenahme einer überaus einfachen, aber besonders
zuverlässigen Art der Fixierung zunächst des Libellenträgers.
Die Erfindung geht davon aus, daß an den Seitenwänden des
Libellenträgers Spreiznocken und an seinen Stirnseiten für
je zwei Spreiznocken ein in Einbaustellung auf diese einwirkender
Spreizkörper angeordnet ist und daß der Libellenträger
an seiner Oberseite eine kreisbogenförmige Lagerschale
des Libellenkörpers aufweist und daß der Libellenträger
mit dem justierten Libellenkörper in Längsrichtung
des Metallprofils ultraschallverschweißt ist.
Diese Art der Befestigung verbindet einen kraftschlüssigen
Sitz zwischen Libellenträger und Hohlprofil mit einer
stoffschlüssigen Verbindung zwischen Libellenträger und Libellenkörper.
Der Libellenträger wird zunächst unabhängig
von dem Libellenkörper eingesetzt und in seiner vorgesehenen
Einbaustellung praktisch unverrückbar fixiert. Der
kreisbogenförmige Sitz für den Libellenkörper erleichtert
dessen Justierung außerordentlich, so daß auch automatisch,
vorzugsweise elektronisch arbeitende Justiereinrichtungen
hinzugezogen werden können. Der Libellenkörper kann während
des Justiervorgangs in der exakten Justierstellung einwandfrei
fixiert werden, ohne daß er von den Schweißelektroden
beeinflußt wird, wenn diese in Längsrichtung des Metallhohlprofils
der Wasserwaage angesetzt werden. Das Ergebnis
einer solchen Bauart ist eine verhältnismäßig einfache Art
des Zusammenbaus und eine außerordentlich exakte Art der
Fixierung, die ein Höchstmaß an Präzision der Wasserwaage
gewährleistet.
Es hat sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, die
Anordnung so zu treffen, daß der/die Spreizkörper an den
Libellenträger angeformt und in eine Eingriffstellung gegenüber
dem/den Spreiznocken bewegbar sind. Auf diese Weise
werden zum einen zusätzliche Bauteile entbehrlich, was
nicht nur die Herstellung der Einzelteile, sondern auch die
Montage vereinfacht, da die Spreizkörper durch ihre feste
Verbindung mit dem Libellenträger keiner besonderen zusätzlichen
Montagemaßnahmen bedürfen.
Die kraftschlüssige Verbindung zwischen Hohlprofil und Libellenträger
wird dann besonders wirksam und dauerhaft,
wenn, wie die Erfindung nach einem weiteren Merkmal vorsieht,
die Spreiznocken ein oberflächiges Rippen- oder dgl.
Profil aufweisen. Unter entsprechender Krafteinwirkung verformt
sich ein solches Profil bei seiner Anlage an der Innenfläche
des Metallhohlprofils und begünstigt so den gewünschten
hohen Kraftschluß. Der Libellenträger läßt sich
bei in Außereingriffstellung befindlichen Spreizkörpern
vergleichsweise leicht in ein Fenster od. dgl. des Metallhohlprofils
seitlich einführen. Erst dann, wenn er seine
vorgesehene Endstellung erreicht hat, werden die Spreiznocken
auseinandergetrieben, und hierbei ergibt sich ein formschlüssiger
Eingriff zwischen Spreiznocken und Metallprofil.
Besonders zweckmäßig ist in diesem Zusammenhang die
Ausbildung des Hohlprofils derart, daß im Angriffsbereich
der Spreiznocken eine in diese einschneidende Rippenprofilierung
vorgesehen ist. Diese Rippen des Metallprofils
schneiden gewissermaßen in die Spreiznocken des im allgemeinen
aus einem Kunststoff im Wege des Spritzgießens hergestellten
Libellenträgers ein. Ein solcher Sitz hat sich
als besonders dauerhaft und auch über eine lange Gebrauchsdauer
des Meßgeräts praktisch unveränderlich erwiesen, was
Voraussetzung für die gewünschte Präzisierung eines derartigen
Meßwerkzeugs ist. Ein solches Einschneiden des einen
Bauteils in das andere gewährleistet einen auch über eine
lange Gebrauchsdauer des Geräts praktisch unveränderlichen
Sitz.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß der kreisbogenförmige
Sitz des Libellenträges und die kreisbogenförmigen Lagerschalter
des Libellenkörpers an ihren beiden Enden in einander
anliegende Stirnflächen übergehen. Diese Anlagenflächen
sind in Längsrichtung des Metallhohlprofils zugänglich,
so daß hier ohne weiteres die Ultraschallverschweißung
beider Bauteile vorgenommen werden kann, indem
die diese bewirkenden Schweißelektroden od. dgl. in das
Profil eingeführt werden können.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist der Libellenkörper
quersschnittlich eine kreisbogenförmig gewölbte
Außenfläche auf. Dieses Merkmal ist von außerordentlicher
Wichtigkeit für ein einwandfreies Ablesen der Libelle, denn
es bewirkt einen Lupeneffekt bei einer Ablesung der Libelle
aus jeder Richtung, aus der sie noch sichtbar ist. Im Gegensatz
zu den im allgemeinen einen rechteckigen Querschnitt
aufweisenden Libellenkörper konventioneller Wasserwaagen,
bei deren Betrachtung man aus einem gewissen Blickwinkel
praktisch zwei Libellen erkennen zu können glaubt,
wird dieser Effekt durch ein selbständiges Merkmal der
Erfindung bildende Maßnahme völlig vermieden. Die Rundung
des Libellenkörpers beträgt im allgemeinen etwa 180°.
Nach einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung
weist der Libellenträger ein den Libellenkörper über einen
Winkel von 300°, bezogen auf die Längsachse des Libellenkörpers,
freigebendes Fenster auf. Damit wird die Einsicht
auf die Libelle bei Gebrauch der Wasserwaage wesentlich
verbessert, insbesondere unter ungünstigen räumlichen
Arbeitsbedingungen.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die Außenflächen des
Libellenkörpers im Bereich des Sitzes des Libellenträgers
mit der Außenwand des Hohlprofils im wesentlichen fluchten.
Auch hierdurch werden die Gebrauchseigenschaften der Wasserwaage
verbessert. Ggf. kann zwischen der entsprechenden
Fläche des Libellenkörpers und der Profilwandung der dem
Libellenträger zuzuordnende kreisbogenförmige Sitz so angeordnet
sein, daß seine Außenfläche gleichfalls mit der
Außenwand des Hohlprofils fluchtet.
Schließlich sieht die Erfindung vor, daß an dem Hohlprofil
und an der Stirnseite des Libellenträges wenigstens ein
Fenster zum Einführen eines den Spreizkörper betätigenden
Werkzeugs und ein das Fenster verschließender Deckel vorgesehen
ist.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine abgebrochene Seitenansicht einer Wasserwaage
mit eingebauter justierter Libelle;
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 einen entsprechenden Schnitt in einem vorgängigen
Montagestadium;
Fig. 4 eine Seitenansicht sowie
Fig. 5 eine Stirnansicht des Libellenkörpers und
Fig. 6 eine auseinandergezogene Darstellung der Vorrich
tung, die die Einzelteile und deren Montage weit
gehend erkennen läßt.
Die Wasserwaage besteht aus einem Hohlprofil 1 aus Leichtme
tall mit einem rechteckigen Innenquerschnitt. Dieses weist
an seinem Fuß in den lichten Innenquerschnitt hineinragende
Längsrippen 2 auf, die schneidenartig ausgebildet sind. In
dem Profil 1 ist ein Fenster 3 vorgesehen, welches zur Auf
nahme der gesamten Libellenanordnung dient und eine dieser
entsprechende Formgebung aufweist.
Der aus Kunststoffspritzguß gefertigte Libellenträger 4 ist
als Hohlkörper gestaltet. An seinem Fuß weist er bei der
wiedergegebenen Ausführungsform vier Spreiznocken 5 auf, die
jeweils paarweise einander gegenüberliegen und deren Außen
flächen, wie dargestellt, schräg verlaufende Rippen od. dgl.
besitzen. Diese Spreiznocken 5 bilden das frei auslaufende
untere Ende der Seitenwände 6 des Libellenträgers 4, so daß
sie leicht gegeneinander federn können, was das Einsetzen
des Libellenträgers 4 in das Fenster 3 des Metallprofils 1
erleichtert. Die Außenflächen der Spreiznocken 5 liegen in
Einbaustellung (s. Fig. 2 und 3) den Innenrippen 2 des Metall
profils 1 an. An ihrer Oberseite 7 sind die beiden Spreiz
nocken 5 eines zusammengehörigen Paares durch einen angeform
ten Spreizkörper 8 miteinander verbunden, der an seinen
beiden Schmalseiten mit einer Feder 9 versehen ist, die mit
einer entsprechenden Nut 10 der zugekehrten Schmalseite
des Spreiznockens 5 korrespondiert. Wirkt eine durch den
Pfeil 11 in Fig. 3 angedeutete Kraft auf den Kopf 12 des
Spreizkörpers 8 ein, wird die stoffschlüssige Verbindung
zwischen Spreizkörper 8 und den beiden zugehörigen Spreiz
nocken 5 aufgebrochen und der Spreizkörper 8 soweit abwärts
bewegt, bis er auf den Boden 13 des Metallprofils 1 auf
trifft. Hierbei spreizt er die beiden Spreiznocken 5 nach
außen, so daß diese in die schneidenartigen Rippen 2 an
der Innenseite des Metallprofils 1 formschlüssig eingreifen.
Dadurch erhält der Libellenträger 4 einen praktisch unver
änderbar festen Sitz innerhalb des Metallhohlprofils 1. Das
den Spreizkörper betätigende (nicht dargestellte) Werkzeug
wird durch eine fensterartige Öffnung 15 eingeführt. Dieses
wiederum wird durch einen Deckel 16 anschließend verschlos
sen, der vorteilhaft als Kunststoffspritzgußteil hergestellt
ist und mit zwei federnden Schenkeln 17 versehen ist, deren
untere Enden nach außen gerichtete Rastnasen 18 aufweisen,
welche die Unterkante 19 der Ansätze 20 des Libellenträ
gers 4 untergreifen.
Der im wesentlichen als Hohlkörper ausgebildete Libellen
träger 4 weist an seiner Oberseite einen kreisbogenförmigen
Sitz 24 auf, der als ein schmaler Steg ausgebildet ist und
in Paßform in das Fenster 3 des Hohlprofils 1 eingreift.
Der Kreisbogen dieses Sitzes 24 beschreibt einen Winkel von
nicht ganz 180°. Dieser Sitz 24 ist stegartig ausgebildet
und überragt die Seitenwand 6 des Libellenträgers 4 nach
außen, so daß er sich beim Zusammenbau im Bereich des Fen
sters 3 auf die Wand des Hohlprofils 1 auflegt. Die Außen
fläche 25 fluchtet mit der Fläche der Wandung 28 des Hohl
profils 1. Der Libellenkörper 23 besteht aus durchsichtigem
Werkstoff. Er ist im Bereich seines Fußes 22 ebenfalls
kreisbogenförmig gestaltet, wie insbesondere die Fig. 4 er
kennen läßt. Die Lagerfläche 26 des Libellenkörpers 23 be
schreibt wiederum einen Kreisbogen von etwa 180°, dessen
Radius dem des Sitzes 24 des Libellenträgers 4 entspricht.
Diese Ausbildung erlaubt es dem Libellenkörper 23, auf dem
Sitz 24 eine wiegeförmige Bewegung auszuführen, die der
Justierung der Libelle dient. Mit der Schulter 27 liegt
der Libellenkörper 23 innenseitig der Wandung 6 des Libel
lenträgers 4 an. Die Lagerfläche 26 läuft an beiden Enden
in eine ebene Anlagefläche 29 aus, die in Einbaustellung
einer entsprechenden Anlagefläche 30 des Libellenträgers 4
anliegt. Auf der Außenseite 31 der beiden Anlageflächen 30
greift ein Schweißwerkzeug an, welches durch die Pfeile 32
lediglich schematisch angedeutet ist und die stoffschlüssi
ge Verbindung zwischen dem Werkstoff der Anlagefläche 30
des Libellenträgers 4 und den Anlageflächen 29 des Libellen
körpers 23 bewirkt. Wie die Fig. 5 erkennen läßt, ist der
Libellenkörper 23 auch im Querschnitt an seiner Oberseite
33 über einen Winkel von etwa 180° kreisbogenförmig gewölbt.
Durch den beidseitig herabgezogenen Fuß 22 innerhalb des
kreisbogenförmig in die Wandung 28 des Profils 1 einge
schnittenen Fensters 3 ist die Libelle 34 über einen Win
kel von ca. 300° einsehbar, was in Fig. 5 dargestellt ist,
in welcher der tote Winkel 35 etwa 60° beträgt.
Bei der Montage der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird zu
nächst der Libellenkörper 4 in das Fenster 3 des Hohlpro
fils 1 von oben her eingesetzt, wie dies in Fig. 6 wieder
gegeben ist. Anschließend werden die beiden Spreizkörper 8
zwischen die zugehörigen Spreiznocken 5 eingefahren, und
damit wird die feste Verbindung zwischen Hohlprofil 1 und
Libellenträger 4 bewirkt. Anschließend wird der Libellen
körper 23 in den Sitz 24 des Libellenträgers 4 eingebracht,
auf z.B. elektronischem Wege die Libelle 34 justiert und
darauf die Ultraschallverschweißung zwischen Libellenträ
ger 4 und Libellenkörper 23 bewirkt. Schließlich werden die
beiden Verschlußdeckel 16 an beiden Stirnseiten des Libel
lenträgers 4 in die bei eingesetztem Libellenträger 4 beid
seits verbleibenden Fensteröffnungen 15 des Hohlprofils 1
eingesetzt und eingerastet, so daß sie praktisch nur durch
ihre Zerstörung wieder entfernt werden können.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Befestigen der Libelle einer Wasserwaage
mit einem Metallhohlprofil, in welchem der den
Libellenkörper aufnehmende Libellenträger durch ein
Fenster eingesetzt und mindestens quer zur Einsatzrichtung
in dem Metallprofil verspreizt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß an denSeitenwänden (6) des Libellenträgers
(4) Spreiznocken (5) und an seinen
Stirnseiten für je zwei Spreiznocken (5) ein in Einbaustellung
auf diese einwirkender Spreizkörper (8)
angeordnet ist und daß der Libellenträger (4) an seiner
Oberseite einen kreisbogenförmigen Sitz (24) von
maximal 180° für eine kongruent kreisbogenförmige Lagerschulter
(26) des Libellenkörpers (23) aufweist
und daß der Libellenträqer (4) mit dem justierten Libellenkörper
(23) in Längsrichtung (32) des Meallprofils
(1) ultraschallverschweißt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spreizkörper (8) an den Libellenträger (4)
angeformt und in eine Eingriffstellung gegenüber
dem/den Spreiznocken (5) bewegbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spreiznocken (5) ein oberflächliches
Rippen- od. dgl. Profil aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hohlprofil (1) im Angriffsbereich
der Spreiznocken (5) eine in diese einschneidende
Rippenprofilierung (2) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der kreisbogenförmige Sitz (24)
und die kreisbogenförmige Lagerschulter (26) an ihren
beiden Enden in einander anliegende Stirnflächen
(29, 30) übergehen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Libellenkörper (23) querschnittlich
eine kreisbogenförmig gewölbte Außenfläche
(33) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Libellenträger (4) ein den
Libellenkörper (23) über einen Winkel von ca. 300°
bezogen auf die Längsachse des Libellenkörpers (23)
aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Außenflächen (34) des Libellenkörpers
(23) im Bereich des Sitzes (24) des Libellenträgers
(4) mit der Außenwand des Hohlprofils (1)
fluchten.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem Hohlprofil (1) und an der
Stirnseite des Libellenträgers (4) wenigstens ein
Fenster (15) zum Einführen eines den Spreizkörper
(12) betätigenden Werkzeugs und ein das Fenster verschließender
Deckel (16) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
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