DE360503C - Vorrichtung zum Regeln von Gasmengen - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln von Gasmengen

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DE360503C
DE360503C DER50630D DER0050630D DE360503C DE 360503 C DE360503 C DE 360503C DE R50630 D DER50630 D DE R50630D DE R0050630 D DER0050630 D DE R0050630D DE 360503 C DE360503 C DE 360503C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/20Control of fluid pressure characterised by the use of electric means
    • G05D16/2006Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means
    • G05D16/2013Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using throttling means as controlling means
    • G05D16/202Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using throttling means as controlling means actuated by an electric motor

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN 3. OKTOBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 e GRUPPE 26
(R 50630 IXj'42 e)
Josef Heinz Reineke in Bochum. Vorrichtung zum Regeln von Gasmengen.
Zusatz zum Patent 309926.
Patentiert im Deutschen Reiche yom 11. Juli 1920 ab, Längste Dauer: 16. Februar 1931.
In den Patentschriften 297619, 300405,
303Si3 und 309926 sind Einrichtungen zur Regelung von Gas- und Flüssigkeitsmengen angegeben, die sich durch außerordentliche Feinfühligkeit auszeichnen, weil die Regelbewegung nicht aus der Ruhelage heraus erfolgt, sondern gleich aus dem Zustand der Bewegung; dies geschieht dadurch, daß ein von dem Gas- oder Flüssigkeitsstrom in seinem Geschwindigkeitszustand unmittelbar
300503
oder mittelbar beeinflußtes Laufwerk den Gas- oder Flüssigkeitsstrom mehr oder weniger stark drosselt. Für die Regelung größerer Gasmengen hat» sich dabei am besten eine Einrichtung bewährt, bei der ein von dem Gasdruck beeinflußter Schwimmer den Widerstand des Läuferstromkreises des als Laufwerk dienenden Elektromotors verändert.
to Dieser auf der einen Seite unter den Gasdruck gesetzte Schwimmer stand nun bisher auf der anderen Seite unter der Einwirkung der Atmosphäre, so daß ein praktisch gleichbleibendes Druckverhältnis zur Atmosphäre innegehalten wurde, womit wohl in vielen Fällen auch eine genügend genaue Regelung der Gasmenge gewährleistet war. Nun kommt es aber in der Praxis oft vor, daß an der Verwendungsstelle des Gases in Feuerungen so der Druck wechselt, insofern als im Betriebe die Saugung des Kaminzuges sich stark verändert. Bei den bekannten Tiefofen zum Anwärmen von Stahlblöcken ist z. B. im Anfang der Auftrieb gering, bis dann mit allmäh- «5 licher Erwärmung der Blöcke die die Tiefofen verlassende Abhitze immer höhere Temperaturen annimmt und so eine stärkere Saugung im Kamin bedingt. Hier kann durch die Rückwirkung des veränderlichen Kaminzuges die Gasmengenregelung gestört werden, weil bei dem gleichbleibenden Gasüberdruck gegenüber der Atmosphäre und dem wachsenden Unterdruck die Gasmenge ebenfalls'zunimmt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung soll diese Gasmengenregelung für solche Fälle ■ verfeinert werden, indem in der Rohrleitung, z. B. in der Düse des Gasbrenners, eine stetig gleiche Druckdifferenz aufrechterhalten wird, die die Gewähr für eine exakte Gasmengenregelung in sich birgt, da dann durch den gleichen Querschnitt immer die gleiche Gasmenge strömt. Es wird dies in der Weise erreicht, daß der denRegler steuerndeSchwimmer nicht nur unter den Einfluß des Gasdrucks in der Zuführungsleitung gesetzt wird, sondern auch der Einwirkung des Drucks im Verbrennungsraum, Fuchs oder Kamin ausgesetzt wird. Bei der außerordentlichen Feinfühligkeit, die der Regelungsvorrichtung an sich anhaftet, antwortet sie in vollkommenster Weise auf die dadurch bedingten Unterschiede, so daß eine völlig befriedigende Mengenregelung eintritt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens in schemati-, scher Darstellung wiedergegeben.
In die zu dem Brenner 80 führende Gas- ; leitung 73 ist die Drosselklappe 50 eingebaut, ; die mittels der Kegelradpaarung 47 mit dem ; Träger der Planetenräder 46 verbunden ist. Mit den Planetenrädern 46 in Eingriff stehen die Kegelräder 44 und 45, die auf den Wellen der Motore 27 und 26 sitzen. Die beiden Motore laufen entgegengesetzt zueinander, so daß bei gleicher Winkelgeschwindigkeit der Planetenradträger und damit die Drosselklappe 50 in Ruhe bleibt. Mit unterschiedlicher Winkelgeschwindigkeit in den beiden Motoren findet jedoch eine Drehung in dem einen oder anderen Sinne statt. Die Steuerung dieser Motoren erfolgt durch Widerstandsregelung von dem Schalter 30 aus, der hier als Waagebalken ausgebildet ist. Dieser Schalter trägt auf der einen Seite die Schwimmerglocke 28, die in das Gefäß 42 eintaucht und durch Leitung 40 unter den Gasdruck gesetzt wird. Auf der anderen Seite ist an den Waagebalken eine entsprechende Glocke 83 gehängt, die in die Flüssigkeit des Gefäßes 84 eintaucht und die durch Leitung 82 unter den Druck in der Verbrennungskammer 81 oder in dem Fuchs bzw. dem Kamin gesetzt wird. Während also bisher lediglich eine Abhängigkeit von dem Gasüberdruck in der Leitung 73 gegenüber der Atmosphäre geschaffen wurde, wird jetzt eine Einregelung auf den Gasüberdruck gegenüber dem Verbrennungsraum 81 geschaffen, d.h. eine Einregelung auf eine ständig gleichbleibende Druckdifferenz erzielt, die an sich wieder auf verschiedenen Druckstufen liegen kann. Durch entsprechende Gewichtsbelastung des Waagebalkens des Schalters 30 kann dabei eine entsprechende Einregelung auf bestimmte Druckunterschiede erzielt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    \^orrichtung zum Regeln von Gasmengen nach Patent 309926, dadurch gekennzeichnet, daß der den Regler steuernde Schwimmer außer unter den Einfluß des Gasdrucks in der Leitung auch noch unter den des Drucks in dem Verbrennungsraum, Fuchs oder Kamin gesetzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER50630D 1920-07-11 1920-07-11 Vorrichtung zum Regeln von Gasmengen Expired DE360503C (de)

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